STZ - Consulting Group

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Telekommunikation

Rückblick auf das Breitband-Jahr 2016

2016 war in vieler Hinsicht ein besonderes Jahr, auch ohne auf politische Entwicklungen eingehen zu wollen. Der Breitbandausbau ist in diesem Jahr vorangekommen und auch der FTTB-Ausbau gewinnt an Fahrt. Sehr viele Kreise und Städte haben Beratungsprojekte für eine Analyse der Situation und die Ableitung von Konzepten beauftragt. Die in NRW eingeführte Förderung der Personalkosten für Breitbandkoordinatoren zeigt gute Resonanz und es ist abzusehen, dass die meisten Gebietskörperschaften demnächst eigene Mitarbeiter für Breitbandfragen haben. Für die Folgejahre bleiben noch viele Aufgaben offen und für die Migration von FTTC zu FTTB sind Konzepte erforderlich. Im November wurde mein Buch zum Breitbandausbau „Schnelles Internet in Deutschland: Geschäftsmodelle und Fallbeispiele für den Ausbau“ veröffentlicht, das Gebietskörperschaften Hilfestellung bei der Planung des Breitbandausbaus bieten soll.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 26.12.2016, 17.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frist zur Beantragung von Beratungsförderung für Breitbandprojekte endet am 31.12.

Der Bund gewährt Gebietskörperschaften eine Förderung von maximal € 50.000 für die Durchführung von Breitbandprojekten mit einer Analyse der vorhandenen Infrastrukturen, der Ermittlung gebäudescharfer Versorgungssituation. Im Rahmen der Projekte können weiße Flecken identifiziert und Konzepte zum Ausbau erarbeitet werden. Die Förderquote liegt bei 100%. Die Antragsfrist für die Beratungsförderung endet am 31.12.2016.

Die meisten Kreise oder Kommunen haben bereits Projekte laufen oder Anträge gestellt. Gibt es einen Grund für die (allerdings nur noch wenigen) verbliebenen Gebietskörperschaften dieses sinnvolle Angebot nicht zu nutzen? Den Ablauf der Beantragung und die Randbedingungen zur Durchführung finden sich im Leitfaden des BMVI. Im Vergleich zu vielen anderen Förderprogrammen ist hier die Abwicklung tatsächlich einfach!
...weiterlesen

Jürgen Kaack 29.11.2016, 09.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Buch zum Breitbandausbau erschienen



In vielen Fällen erfolgt der Breitbandausbau in Deutschland privatwirtschaftlich durch die im Wettbewerb stehenden Netzbetreiber. Seit der Poststrukturreform II ist der deutsche Staat nicht mehr in der Schaffung von Telekommunikationsinfrastrukturen aktiv. Für die Netzbetreiber ist in der Regel die Aussicht auf betriebswirtschaftliche Erträge oder die Verbesserung der Marktposition der Treiber für den Ausbau. Diese Überlegungen führen nicht immer zum Erfolg, z. B. in ländlichen Regionen oder bei langen Anlaufstrecken. In diesen Fällen muss die Gebietskörperschaft eigene Aktivitäten entfalten. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von staatlichen Fördermitteln, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.


Aber es gibt eine Reihe von weiteren Möglichkeiten und Geschäftsmodellen, die völlig ohne finanzielle Zuwendungen auskommen. Nicht jedes Modell passt bei jeder Situation. Mein Buch beschreibt eine Clusterung der grundsätzlich vorhandenen Modelle in sieben Kategorien und erläutert die Vor- und Nachteile. Ergänzt wird dies durch Beispiele aus der Praxis. Viele Beispiele gehen auf Beratungsprojekte zurück, die STZ-Consulting in den letzten Jahren im Auftrag von Kreisen, Kommunen oder Versorgungsunternehmen durchgeführt hat.

„Schnelles Internet in Deutschland“ kann als Buch oder eBook bei just-4-business, BoD oder amazon bestellt werden.


Beschreibung des Herausgebers: "Stellen Sie sich vor, die globale Digitalisierung ist in vollem Gang, aber Ihr Unternehmen in der Provinz „muss draußen bleiben“, weil die Internet-Anbindung der empfohlenen Richtgeschwindigkeit um Lichtjahre hinterherhinkt. Bevor Sie einen Umzug in die Großstadt ernsthaft in Erwägung ziehen, lesen Sie, was der Unternehmer Jürgen Kaack in jahrelanger Kleinarbeit herausgefunden hat.

In diesem Buch geht es darum, wie Unternehmen und Kommunen zu einem zukunftstauglichen Glasfasernetz kommen. Jürgen Kaack zeigt die Möglichkeiten und Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau im ländlichen Raum. Er stützt sich dabei auf die praktischen Erfahrungen, die er als Breitbandberater über Jahre hinweg gesammelt hat. Obwohl sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, haben sich die Vorgehensweisen und Lösungen bewährt. Die zahlreichen konkreten Fallbeispiele können als Vorbilder und Ideengeber dienen.

Jürgen Kaack ist ein pragmatischer Unternehmer, Berater und Doktor der Naturwissenschaften. Als einer der wichtigsten Autoren der ersten Stunde hat er 2006 bei der Gründung der Website Mittelstandswiki geholfen und zahlreiche Beiträge und E-Paper zu den Themen Realwirtschaft, Internet und Kommunikation veröffentlicht. Der (schleppende) Breitbandausbau in Deutschland hat es ihm besonders angetan, weshalb er dieses Thema seit Jahren mit konkreten Fallbeispielen im MittelstandsWiki beschreibt. Dieses Buch ist eine Sammlung seiner wichtigsten Erfahrungen in NRW, die auf andere Bundesländer übertragbar sind."

Jürgen Kaack 26.11.2016, 15.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fallbeispiel Kreis Olpe: Kreisweiter Vectoring-Ausbau mit Mitteln aus dem Bundesförderprogramm

In Abstimmung mit allen sieben kreisangehörigen Städten und Gemeinden des Kreises Olpe wurden potenzielle Ausbaugebiete identifiziert. Berücksichtigt wurde bei der Auswahl der Gebiete die Maßgabe, dass nach einem geförderten Ausbau mindestens 85  % der Haushalte eine Versorgung mit 50 Mbit/s  und mehr erhalten sollen. Dies wäre aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im Kreis Olpe in einigen Siedlungsbereichen (z.B. Aussiedlerhöfe, kleine Weiler) nur mit einem FTTB-Ausbau zu realisieren. Diese sind daher im Ausbaugebiet nicht berücksichtigt. Zum Ausbaugebiet gehören insgesamt 104 Siedlungs- / Ortsteilbereiche bzw. Gewerbe- / Industriegebiete mit einer Gesamtfläche von 15,98 km². In diesen Gebieten finden sich knapp 11.000 Haushalte und 1.600 Gewerbebetriebe. Bei der Bemessung der Gesamtfläche ist zu berücksichtigen, dass die Ausbaugebiete nahezu parzellenscharf definiert wurden und darüber hinaus keine freien Flächen einbezogen sind. Insbesondere alle unterversorgten Gewerbe- und Industriegebiete wurden zum Erhalt und zur Stärkung der vorhandenen Wirtschaftsstruktur im Kreis Olpe einbezogen.
...weiterlesen

Jürgen Kaack 29.05.2016, 15.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zweckverband und Netzbetreiber schaffen in Kooperation Breitbandnetz in der Altmark

Im Juli 2012 wurde von den Landkreisen Salzwedel und Stendal der erste kommunale Breitbandzweckverband gegründet, um in Eigenregie nachhaltige Telekommunikationsnetze auf der Basis von FTTH-Anschlüssen zu errichten. 20 Städte und Gemeinden sind dem Zweckverband beigetreten, in dem Gebiet leben ca. 210.000 Einwohner.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 06.04.2016, 08.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Überarbeitete Rahmenbedingungen für Breitbandausbau nach dem GAK-Programm

Derzeit liegt der Fokus bei den Ausbau-Vorhaben bei interkommunalen oder kreisweiten NGA-Vorhaben nach dem Bundesförderprogramm. Daneben läuft aber auch weiterhin das vor kurzem überarbeitete GAK-Programm zur Beseitigung einer Unterversorgung in Gebieten (innerhalb der Förderkulisse), die weniger als 6 Mbit/s haben. Mit dem GAK wird zwar zunächst nur ein "großflächiger" Ausbau mit mindestens 16 Mbit/s gefordert, in der Regel führt dies allerdings mit einem VDSL-Ausbau auch zu Zugangsgeschwindigkeiten von maximal 50 Mbit/s. Zwar liegt die Förderquote bei GAK-Projekten bei nur 75% im v Ergleich zu den mit dem Bundesprogramm unter Zufinanzieurng durch die Länder erreichbaren 90%. Dafür ist der Aufwand bei der Stellung eines Förderantrags nach dem GAK-Programm um ein Vielfaches einfacher und erfordert weder GIS-Daten noch Vergleichsrechnungen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum aktuell immer noch eine Reihe von Verfahren nach GAK laufen. Es ist abzusehen, dass auch parallel oder nach Verfahren nach dem Bundesförderprogramm weiterhin Förderprojekte auf der Grundlage von GAK durchgeführt werden, obwohl die Förderquote mit 75% niedriger liegt als die mit dem Bundesprogramm möglichen 90%. Vermutlich werden die dabei bearbeiteten Ausbaugebiete weiter kleiner mit sinkenden Anschlusszahlen. Die aktuelle Förderrichtlinie für GAK findet sich bei recht.NRW.de und der für die konkrete Projektarbeit wichtigere Leitfaden in der letzten Version vom 20.11.2015 auf der Seite von Breitband.NRW.de.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 04.04.2016, 11.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fallbeispiel TKG Südwestfalen: NGA-Ausbau beschleunigt

Die TKG geht auf eine 2005 gestartete Initiative im Hochsauerlandkreis zurück und hat nach Gründung der Telekommunikationsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbh an der erfolgreichen Beseitigung von unterversorgten Gebieten gearbeitet. Hierzu wurde ein regionaler Backbone-Ring auf der Basis von Richtfunkstrecken errichtet, von dem aus die Bandbreite zu den größtenteils sehr kleinen Siedlungen gebracht wurde. Die so mit eigenem Kapital sowie mit Förder- und Finanzierungsmitteln errichtete passive Infrastruktur wird an geeignete Netzbetreiber („Internet Service Provider“) verpachtet, die den Dienst gegenüber dem Kunden erbringen und das Kundenmanagement von der Akquisition bis zur Abrechnung übernehmen. In den Folgejahren sind mit Olpe, Soest, Siegen-Wittgenstein und dem märkischen Kreis weitere Landkreise als Gesellschafter beigetreten und die Telekommunikationsgesellschaft erhielt den heutigen Namen. Bei den Investitionen in Netzinfrastruktur wird eine langfristige Amortisation der Investitionen angestrebt.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 02.04.2016, 14.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fallbeispiel Odenwaldkreis: Breitbandausbau durch den Kreis

Die Brenergo ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG), die sich als Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Odenwaldkreises um die nachhaltige Entwicklung der Odenwald-Region bemüht. Ein zunehmend wichtigerer Standortfaktor ist eine leistungsfähige Infrastruktur für die Breitbandversorgung.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 29.03.2016, 13.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Fallbeispiel Cochem-Zell: NGA-Breitbandausbau in Kooperation mit Netzbetreibern

Aufgrund von Siedlungsstrukturen und Topographie war der Kreis Cochem-Zell früher nur mit langsamen Zugängen zum Internet versorgt. Ein Ausbau durch die regional tätigen Netzbetreiber war auch bei punktueller Förderung unwirtschaftlich. Daher haben die fünf Verbandsgemeinden und der Landkreis gemeinsam mit Partnern für den Aufbau der Infrastrukturen und den Netzbetrieb ein Konzept für einen kreisweiten Ausbau erarbeitet. Hieraus ist Ende 2011 die erste kreisweite Public-Private-Partnership hervorgegangen. Gesellschafter der gegründeten BIG Breitband-Gesellschaft Cochem-Zell GmBH sind die Verbandsgemeinden Kaisersesch, Cochem, Ulmen, Zell, der Kreis Cochem-Zell, die Infrastrukturbetreiber und Energieversorger RWE Deutschland, Energieversorgung Mittelrhein, der Softwareanbieter mps public solutions und der Netzbetreiber inexio.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 28.03.2016, 11.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

STZ-Consulting für Breitband.NRW tätig

Seit 2004 berät STZ-Consulting im Bereich Breitband, zunächst mit Schwerpunkt bei den Anbietern von Breitbandlösungen und Netzbetreibern und ab 2007 überwiegend für Kreise, Kommunen und Stadtwerke. In dieser Zeit wurden u.a. für über 100 Ortschaften und Gewerbegebiete Ausbaukonzepte entwickelt und teils privatwirtschaftlich, teils unter Nutzung von Fördermitteln umgesetzt. Seit 2011 war Dr. Kaack im Lenkungskreis von BreitbandConsulting.NRW engagiert.

2015 hat sich STZ-Consulting zusammen mit PwC um den Betrieb des neu ausgeschriebenen Breitbandbüros in NRW beworben. Nach einem langwierigen Auswahl- und Entscheidungsprozess fiel die Entscheidung zugunsten des gemeinsamen Angebots und seit Mitte Februar 2016 hat Dr. Kaack die Leitung des Teilprojekts "Beratung und Coaching" bei Breitband.NRW übernommen. Die neue Aufgabe hat zur Folge, dass STZ ab diesem Zeitpunkt keine neuen Beratungsprojekte in NRW annimmt, die in Verbindung mit einem öffentlich geförderten Breitbandvorhaben stehen. Die Erfahrungen aus den letzten Jahren stehen somit in NRW ausschließlich über Breitband.NRW zur Verfügung, für Kreise und Kommunen ist die Nutzung des Unterstützungsangebots kostenlos.

Allen Kunden, die in den letzten Jahren STZ-Consulting bei der Behebung von Breitband-Engpässen vertraut haben, möchten wir danken und hoffen auf eine auch zukünftig gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 05.03.2016, 14.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2017
<<< Juni >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
   01020304
05060708091011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
Suchmaschine
Es wird in allen
Einträgen gesucht.

Einträge ges.: 701
ø pro Tag: 0,2
Kommentare: 40
ø pro Eintrag: 0,1
Online seit dem: 19.05.2006
in Tagen: 4059
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3