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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Ahnenforschung

Von Margaretha Kröger zu den Vorfahren vor dem Jahr 1.000

Durch Zufall und einen freundlichen Hinweis habe ich mir die Vorfahren meiner Ur-Urgroßmutter Maria Margaretha Kröger (ein Foto von ihr zusammen mit ihrem Mann Hermann Dose habe ich vor einiger Zeit als eines meiner frühen Fotodokumente gepostet) etwas genauer angesehen. Ich hatte zwar vermutet, diesen Zweig weitgehend "abgegrast" zu haben. Wie sich zeigt ein kapitaler Irrtum. Unter den Vorfahren finden sich die Grafen von Jülich und davor mit gewissen Unsicherheiten über die Grafen von Metz in direkter Linie die Karolinger. Allerdings liegen Spannen von über 30 Generationen dazwischen und es gibt nur einen Pfad über Maria Margaretha Ur-Ur-Urgroßmutter Margaretha Wilckens, die 1687 geboren wurde. Der früheste Jülicher Graf Gerhard II. wurde um 960 geboren.

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Jürgen Kaack 18.02.2018, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mathilde Dose und Claudius Waldemar Janssen

1894 heiraten Mathilde Dose und Dr. Claudius Waldemar Janssen. 1892 war die erste Frau von Claudius Waldemar im Kindbett mit dem zweiten Sohn mit 21 Jahren gestorben. Zunächst hat das Paar in Wesselburen gelebt, danach hat Claudius Waldemar in Ratzeburg und Meldorf praktiziert, bevor die Familie nach Westerland gezogen ist.
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Jürgen Kaack 04.02.2018, 13.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drei Generationen der Familie Dose in Hedwigenkoog

 Diese Aufnahme von 1876 gefällt mir mir ihrer geradezu klassischen Anordnung der Personen ganz besonders gut. Im Mittelpunkt sitzt meine am 11.01.1876 in Hedwigenkoog geborene Urgroßmutter Mathilde Dose. Ihr Vater Hermann steht hinter ihr, rechts sitzt ihr Großvater Carsten Dose und links dessen Bruder Hermann, der noch in der alten Heimat in Groß-Kollmar lebte und dort drei Jahre nach der Aufnahme starb.


Mathilde hat 1894 mit 18 Jahren den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen geheiratet und ist mir ihm um 1918 nach Westerland in die Steinmannstraße gezogen.

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Jürgen Kaack 03.02.2018, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Frühestes Foto eines Vorfahren von 1860

Nach den Porträts der Münsterprediger aus Ulm von 1615 bis 1660 dauert es gut 200 Jahre, bis zum ersten mir bekannten Foto eines Vorfahren, das um 1870 entstanden sein dürfte. Es handelt sich um Carsten Dose und den einzigen aus dem Kreis meiner Ur-Ur-Urgroßeltern, von dem ich ein Foto habe.


Carsten Dose wurde 1810 in Neuendorf im Kreis Steinburg geboren und war ab 1832 Hofbesitzer in Hedwigenkoog. 1867 erhielt er das wichtige Amt eines Koogsinspektors. Er starb 1905 mit fast 95 Jahren. Auch von seinem Bruder Hermann Dose, der 1802 geboren wurde und sein Leben im Kreis Steinburg verbrachte, existiert ein Foto. Als Erstgeborener hat er vermutlich den dortigen Hof seines Vaters übernommen.


Von 32 Ur-Ur-Urgroßeltern habe ich somit nur von einem ein Foto. Aus dem Kreis meiner 16 Ur-Urgroßeltern gibt es immerhin acht Fotos, von den acht Urgroßeltern sind es sechs. Keine Fotos gibt es (bzw. habe ich) von den Vorfahren meiner aus Braunschweig stammenden Großmutter Anna Carstensen, geborene Müller. Vermutlich sind diese bei den Kriegseinwirkungen in Hamburg verloren gegangen.


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Jürgen Kaack 30.01.2018, 18.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Funck, Sohn von Jacobus und ebenfalls Münsterprediger

45 Jahre nach dem Kupferstich von Jacobus Funccius ist das Bild seines Sohnes Thomas Funck entstanden. Er wurde am 22.02.1617 in Ulm geboren und studierte ab 1633 in Tübingen. Seine Magisterarbeit erstellte er 1636 in Straßburg und wurde anschließend in Langenau erst Diakon und später Pfarrer. Schon mit 28 Jahren wurde er 1645 Prediger am Ulmer Münster. 1678 wurde er am Ulmer Münster Almosenverwalter (Eleemosinarius) und ein Jahr später Eherichter (Consistorii Matrimonialis Assessor).


Thomas starb am 22.06.1690 mit 73 Jahren und hinterliess fünf Söhne und drei Töchter aus zwei Ehen. Die Leichpredigt wurde von Johann Conrad Mayer gehalten, seinem Nachfolger als Münsterprediger. Einer seiner Söhne ist Dr. Daniel Funck, der ebenfalls in tübingen studierte und Pfarrer wurde. Da er in der Dreifaltigkeitskirche predigte und nicht am Münster, gibt es wohl leider kein Porträt von ihm - zumindest habe ich keines finden können.


Das von Andreas Schuch gezeichnete und von Philipp Kilian gestochene Porträt ist zu finden bei der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 28.01.2018, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jacobus Funccius - frühestes Porträt eines Vorfahren von 1615

Abbildungen von Vorfahren zu finden, ist schon aus den frühen Jahren der Fotographie im 19. Jahrhundert schwierig. Für die Zeit davor bleiben nur Gemälde oder Drucke, sofern sie denn überhaupt erstellt wurden und die Zeit überdauert haben.


Der früheste direkte Vorfahre, für den ich einen Druck gefunden habe, ist der am 16.06.1579 in Ulm geborene Jacobus Funccius. Als vermutlich frühester Vorfahre hat er 1600 ein Studium in Straßburg begonnen und wurde danach zunächst Diakon, dann Pfarrer. Mit 34 Jahren wurde er Diakon im Ulmer Spital und mit 41 Jahren wurde er Prediger am Ulmer Münster. Er starb am 07.02.1634.


Jacobus Funccius war der erste Studierte und der erste Prediger aus dem Familienzweig der Funck. Sein Vater war Barchent- und Leinweber, sein Großvater Landwirt.


In der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel findet sich sein Porträt auf einem Stich von 1615 unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 27.01.2018, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Offene Enden im Stammbaum

Nicht in allen Fällen lässt sich auf Anhieb eine lückenlose Kette der Vorfahren erstellen. Manchmal sind detektivische Qualitäten erforderlich, um neue Ansätze zur Suche zu finden. Spekulationen sind zulässig, aber dann sollten Belege zur Verifikation der These gesucht werden. Lassen sich Lücken im Stammbaum nicht vollständig schließen, sollte gekennzeichnet werden, welche Informationen validiert werden können und welche auf Mutmaßungen basieren. Größere Ortswechsel können offene Stellen im Stammbaum bedingen, die in einzelnen Fällen nur durch Zufall geschlossen werden können.

 

 „Offene“ Enden lassen sich kaum vermeiden, da die Kirchenbuchschreibung teils erst spät begonnen wurde, Einträge fehlen oder fehlerhaft sind. Es kommt erschwerend hinzu, dass die notwendigen Originaldokumente und Kirchenbuch-Einträge manchmal nicht verfügbar sind, ganze Jahrgänge können durch Feuer oder Kriegshandlungen vernichtet worden sein. Manchmal gibt es dann keine validen Ansätze für weitere Forschungen. Auch in dem Stammbaum, der dem vorliegenden Buch zugrundeliegt, gibt es solche Lücken. Die „offenen“ Enden muss man entweder akzeptieren oder die Suche ausweiten, mit viel höherem Aufwand und bei immer noch offenen Ausgang. Manchmal helfen Zufallsfunde, die neue Verbindungen aufzeigen. Auch bei den vorliegenden Ergebnissen der Familienforschung haben Zufallsfunde geholfen.


Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass es Fälle gibt, in denen eine systematische Suche kaum erfolgversprechend ist. Noch schwieriger als die Beschaffung der Lebensdaten gestaltet sich die Suche nach Beschreibungen von Lebensumstünden, Nennungen in Dorf- oder Schul-Chroniken. Aber auch hier sind Grenzen erreicht. Einige dieser „offenen Enden“, die sich einmal in der 7. Generation und an einigen Stellen in der 8. Generation des Stammbaums des Autors finden, seien kurz dargestellt: 

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Jürgen Kaack 14.01.2018, 15.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sylt - Erinnerungen einer Familie

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Jürgen Kaack 10.01.2018, 20.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

50 Jahre Nordseebad Westerland im Jahr 1905



1855 wurde Westerland zum Nordseebad erhoben. Zu dem Zeitpunkt hatte das Dorf etwa 450 Einwohner und im Jahr 100 Touristen. 50 Jahre später wurde das Jubiläum gefeiert, wie man es auf der zeitgenößischen Postkarte sehen kann. 1905 war die Bevölkerungszahl in Westerland aufgrund des Zuzugs vom Festland (u.a. auch die Familie Carstensen) auf ca. 2.290 angewachsen und in dem Jahr kamen 22.000 Gäste auf die Insel. Bis 1913 stieg die Gästezahl auf über 30.000, ging danach aufgrund des Krieges aber stark zurück und erreichte erst um 1950 wieder Zahlen über 30.000. Werte über 100.000 Gäste wurden erst in den 70er Jahren erreicht. Auch bei über 150 jähriger Tradtion im Tourismus auf Sylt ist der heutige Massentourismus doch ein noch recht junges Phänomen.

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Jürgen Kaack 07.01.2018, 14.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

"Chronik der Familien Kaack und Janssen seit 1500"

Seit der ersten Veröffentlichung meiner Chronik ist durch zusätzliche Erkenntnisse und das Auffinden weiterer Dokumente das Volumen so angewachsen, dass die Neuauflage von "Heimat Sylt" um über 50% umfangreicher wird, habe ich mich entschlossen, die Chronik auch in drei Teilbüchern zu veröffentlichen. Die Datenbank der erfassten Personen ist von 3.700 vor einem Jahr auf über 6.200 angewachsen. Auch eine Reihe von zusätzlichen alten Fotos und Grafiken veranschaulicht Inhalte.

Als erstes Teilwerke wurde im letzten Jahr das Buch "Sylt - Erinnerungen einer Familie" fertig mit Geschichten rund um die Insel Sylt und der Analyse der Vorfahren aus den Familienzweigen Carstensen, Wachsmuth, Bleicken und Erken.


Als zweites Buch folgte im Dezember meine Hommage an meine Großmutter "Anna Müller aus Braunschweig", in dem ihr Leben erzählt und den Vorfahren aus Braunschweig und Ulm nachgeforscht wird. Hierzu gehören auch einige Münster-Prediger aus Ulm und ein Pest-Arzt aus Augsburg.


Jetzt wurde als letztes Einzelbuch das Werk "Chronik der Familien Kaack und Janssen seit 1500" fertig. Neben den Familien Janssen aus Eckernförde und Kaack aus Mühbrook werden hier auch die Vorfahren der Familien Johannsen von Föhr und den Halligen, Dose und Thormählen aus dem Kreis Steinburg sowie den Familien Schröder aus Vaale und Kröger aus dem Umland von Brunsbüttel behandelt. Das neue Buch kann direkt über den Verlag BoD, Amazon und den stationären Buchhandel bezogen werden. Eine eBook-Version der "Chronik der Familien Kaack und Janssen seit 1500" folgt in nächster Zeit. Die Fertigstellung der dritten Auflage von "Heimat Sylt" braucht noch etwas Zeit.

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Jürgen Kaack 05.01.2018, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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