TAL-Preise und Breitband-Ausbau?
Die jetzt als "Beschleunigungs"-Maßnahme in die Diskussion gebrachte Erhöhung der TAL-Preise (Teilnehmer-Anschluss-Leitung) zugunsten der Deutschen Telekom ist aus verschiedener Sicht unsinnig und bringt für den Netzausbau kaum etwas.
Zum einen haben wir in Deutschland (und auch in Europa) die Entscheidung getroffen, Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt zu schaffen. Gegen die starke Stellung der ehemaligen Monopolisten haben die oft mittelständischen Wettbewerber nur bei einer asymmetrischen Regulierung eine Chance, die den Wettbewerbern Vorteile verschafft. Von daher gesehen macht die Entscheidung der Bundesnetzagentur vom letzten Frühjahr zur Senkung der TAL-Preise durchaus Sinn. Dies wieder ändern zu wollen, würde die Wettbewerbssituation schwächen.
Der Ausbau wird derzeit aus Sicht der Netzbetreiber am ehesten durch fehlende Investitionsmittel begrenzt. Selbst bei ausreichendem Kapital würde ein überproportional starker Infrastruktur-Ausbau die kurz- bis mittelfristige Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Auch bei Zahlung von öffentlichen Beihilfen zur Deckung von Wirtschaftlichkeitslücken bleiben noch erhebliche Investitionssummen durch die Netzbetreiber zu tragen. Da sich die einzelnen Ausbau-Vorhaben typischerweise erst nach drei bis fünf Jahren amortisieren, verschlechtert sich somit die kurzfristige Ergebnislage. Dies gilt auch für die Deutsche Telekom, die sich aus Sicht ihrer Aktionäre sicher nicht erlauben kann, schlechte Quartalsberichte vorzulegen.
So bleibt es für den Ausbau des Breitbandnetzes in der Fläche das Beste, auf möglichst viele Anbieter zu setzen - auch auf mittelständische Unternehmen - und Kooperationen mit Kommunen und Kreisen zu nutzen. Ein Abbau von Bürokratie bei der Beantragung von Fördermitteln würde zusätzlich helfen.
Jürgen Kaack 07.02.2010, 16.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfaser, Förderung, DSL,
Breitband-Ausbau aus Sicht der Kommunen
Obwohl der Breitband-Ausbau für die Netzbetreiber gängige Praxis ist, so sind die Rahmenbedingungen von Kommune zu Kommune etwas unterschiedlich. In vielen Kommunen fehlt es an Erfahrung mit Breitband-Themen. Dies ist ja auch durchaus kein Tagesgeschäft für eine Stadt- oder Kreisverwaltung.
Bei der Projektduchführung sind die engen Vorgaben der Förderrichtlinien ein zu halten und die tatsächliche Versorgungssituation zu erheben, eine Markterkundung bei den Netzbetreibern durchzuführen und die Bedarfssituation durch eine breite Befragungsaktion zu erheben. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, ist eine transparente, Technologie- und Anbieter-neutrale Ausschreibung vorzunehmen.
Für die Umsetzung des Breitband-Ausbaus gibt es unterschiedliche Technologien von Funk-Lösungen über den Ausbau des heutigen Netzes durch schnelle Anbindung der Kabelverzweiger bis zu Glasfaserlösungen bis zum Hausanschluss.
Eine Übersicht über die Randbedingungen, Technologien und Vorgehensweise beim Breitbandausbau informiert ein ausführlicher Text, den ich nach dne Erfahrungen bei verschiedenen Breitband-Projekten und Gesprächen mit Beteiligten bei Kommunen und Netzbetreibern erstellt habe. Der Text kann kostenlos heruntergeladen werden auf der Seite meines Blogs beim IKT.NRW-Clusters.
Jürgen Kaack 31.01.2010, 17.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation
Der Unsinn der 1 Mbit/s Grenze beim Breitband-Ausbau in der Fläche
Jürgen Kaack 30.01.2010, 14.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfaser, DSL, Förderung, GAK, VDSL,
Weihnachtsgrüße
das Jahr 2009 geht so langsam wieder zu Ende und hat für manche Veränderungen gesorgt. Die Wirtschaftskrise hat manche Unternehmen betroffen, Umsätze einbrechen lassen sowie zu teilweise massiver Kurzarbeit geführt und auch die Haushalte vieler Kommunen gebeutelt. Die Telekommunikationsbranche ist dabei durch ihre querschnittliche Nutzung in allen Branchen und im privaten Umfeld weniger von der Krise betroffen als die meisten anderen Branchen. Dabei verändert sich auch die Telekommunikations-Industrie laufend und für einige Anbieter durchaus auch in dramatischer Weise. Dies betrift sowohl das Diensteangebot als auch die Anbieter als Unternehmen.
Es zeichnet sich für mich ab, dass sich die bislang geschlossenen, vertikal integrierten Geschäftsmodelle öffnen zu Open-Access Strukturen. In den vergangenen Jahren war ja eigentlich nur die Wertschöpfungsstufe des Vertriebs mit Vermarktung und Kundenbetreuung für andere Anbieter offen. Mit steigender Bandbreite in den Netzen steigen die Investitionskosten und die Notwendigkeit Infrastrukturen mehrfach zu nutzen. Gleichzeitig sollten sich unter diesen Bedingungen neue Geschäftsmöglichkeiten auch für mittelständische Anbieter von Diensten ergeben.
Der Markt ist somit nicht nur in ständiger Veränderung, sondern bleibt weiter gestaltbar und spannend! Interessant wird eine Industrie nicht nur durch die Änderungen der technischen Grundlagen und der Angebote, sondern insbesondere durch die Menschen, die sie schaffen, gestalten und verändern.
Ich möchte allen Lesern frohe und erholsame Feiertage wünschen und einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches neues Jahr, in dem sowohl berufliche als auch private Wünsche und Belange zu ihrem Recht kommen!
Beste Grüße
Jürgen Kaack
Jürgen Kaack 23.12.2009, 18.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Allgemeines
Verwaltung hat Telekommunikations-Experten beaiftragt
"... Daher ist es umso ärgerlicher, dass etwa 3.000 Haushalte in Erftstadt nur mit einer langsamen Internetverbindung versorgt sind. Nach den Erkenntnissen der Verwaltung sind die Einwohner von Erp, Friesheim, Gymnich und Teile von Bliesheim hiervon betroffen. Für Bürgermeister Dr. Franz-Georg Rips ist dieser Zustand nicht länger akzeptabel: Eine Breitbandanbindung mit mindestens 1 Mbit/s im ganzen Stadtgebiet gehört für uns zur Daseins-Vorsorge und zur Wirtschaftsförderung.
Da es unterschiedliche technische Möglichkeiten zur Umsetzung gibt, der Weg zu einer Verbesserung der Breitbandanbindung teuer und die Beantragung von Fördermitteln des Landes kompliziert ist, hat sich der Rat der Stadt Erftstadt entschlossen, fachliche Unterstützung einzuholen. Der in Erftstadt ansässige Telekommunikations-Experte Dr, Jürgen Kaack, Leiter der STZ-Consulting Group, wurde Mitte November beauftragt, die Stadt in diesem Punkt beratend zu unterstützen. Dr. Kaack ist seit über 25 Jahren im Telekommunikationsmarkt tätig und kennt die Probleme mich schlechter Internetversorgung und zeigt Lösungswege auf.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Erftstadt wurden die ersten Schritte bereits unternommen und eine Markterkundung bei den im Stadtgebiet tätigen Netzbertreibern eingeleitet. Es zeichnet sich ab, dass kein Unternehmen einen Ausbau ohne öffentliche Beihilfe vornehmen will. Daher wird für Anfang nächsten Jahres ein öffentliches Ausschreibungsverfahren vorbereitet, ..."
Die vollständifge Pressemitteilung findet sich auf der Seite des Stadtportals.
Jürgen Kaack 23.12.2009, 10.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Förderung, DSL, Glasfaser, Funk,
Die Voraussetzungen für den Glasfaserausbau sind vorhanden
- Hersteller von Übertragungstechnik, Glasfasern und Infrastrukturkomponenten sind vorhanden und verfügen über erforderliche Systeme
- Regionale Betreiber- oder Projektgesellschaften für die
passive Infrastruktur
(Leerrohr-System) können gemeinsam mit Kommunen, Stadtwerken, Versorgern und
anderen Institutionen gebildet werden
- ·Betreiber-Gesellschaften für offene Netzplattformen, die die Übertragung über die regionalen Netze ermöglichen und
Anbietern von Telekommunikations-Diensten, Anwendungen und Inhalten den Zugang
ermöglichen können unter Einbeziehung von bestehenden Netzbetreibern gebildet
werden
- Angebote von Diensten und Inhalten sind bereits heute vorhanden (z.B. von den Netzbetreibern,
Kabelfernsehgesellschaften und Medienanbietern) und werden sich bei
Vorhandensein offener Plattform schnell erweitern um neue mittelständische
Unternehmen
- Vermarktung und Kundenbetreuung wird bereits heute durch unterschiedliche Unternehmenstypen (Netzbetreiber, ISP, Kabelnetzbetreiiber, Diensteanbieter, Reseller, MVNO etc.) realisiert
- Kundengeräte (Router, Antennen, Settop-Boxen etc.) werden auf bei neuen Übertragungstechniken benötigt. Bei
wachsendem Markt und einer Standardisierung ist hier nicht mit Engpässen zu
rechnen. Vermutlich werden auch zukünftig Produktbündel bei längeren
Vetragslaufzeiten preisreduziert angeboten
Jürgen Kaack 21.12.2009, 09.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfasr, Kooperationen, Private-Public-Partnership, FttH, FttB,
Horizontal kooperieren statt vertikal integrieren!
Jürgen Kaack 18.12.2009, 09.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfaser, FttH, FttB, digitale Spaltung, Open Access,
Investitionsaufwand für Glasfasernetze erfordert neue Geschäftsmodelle
Jürgen Kaack 17.12.2009, 10.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfaser, FttH, FttB,
Die Zukunft der Telekommunikation ist "gläsern"
Breitband ist in aller Munde und viele Kommunal-Verwaltungen werden
von unzufriedenen Bürgern und Unternehmern aufgefordert, sich für
höhere Bandbreiten ein zu setzen. Einige Treiber der Internetnutzung
aus dem Web2.0 Umfeld erfreuen sich gerade mal seit 5 Jahren breiterer
Marktpräsenz. Social Networks wie MySpace, Facebook, Schüler- und
StudiVZ, Xing, LinkedIN und eine wachsende Schar weiterer Netze
verführen zu intensiver Nutzung. Das Viedoportal YoutUbe ist auch nicht
älter, sorgt aber bereits für über 10 % des Internet-Datenverkehrs.
Demnächst kommt zu dem bisherigen schmalbandigen Film-Upload auch ein
breitbandiges, höherauflösendes Angebot hinzu. Neben dem Video-Portal
gibt es Portale für Digitalphotos (Flikr), Musiktauschbörsen,
Auktionsportale und Online-Shops für laufend steigende
Internet-Nutzung. Neben diesen eher privaten Anwendungen steigen durch
die Veränderungen im Berufsumfeld (z.B. durch eine zunehmende Anzahl
von Heimarbeitsplätzen, die über ein VPN mit dem Firmenrechner
verbunden sind) für steigende Datenmenge. Anwendungen aus dem Bereich
des Cloud-Computing mit verteilten Rechenzentren werden in absehbarer
Zeit hinzukommen und den Ruf nach mehr Breitband weiter verstärken!
Derzeit gilt jede durchschnittlich mit 1 Mbit/s ausgestattete Kommune
als Breitband-versorgt. Noch vor wenigen Jahren galten schon Anschlüsse
mit 128 kbit/s als schnell. Tatsächlich stösst man heute sowohl im
privaten wie im beruflichen Umfeld mit 1 Mbit/s-Anschlüssen schnell an
Grenzen. Dabei ist oft nicht der Download das eigentliche Problem,
sondern der Upload. Wer häufiger große Dateien bei einer
Upload-Geschwindigkeit von 128 Kbit/s verschickt, kennt die damit
verbundenen Wartezeiten. Für viele Nutzer ist heute 16 Mbit/s eine
durchaus auskömmliche Geschwindigkeit. Bedingt durch die oben erwähnten
Anwendungstrends werden sich in den nächsten Jahren die Erwartungen und
Grenzen weiter verschieben. 100 Mbit/s sind dabei vermutlich keine
längerfristige Grenze.
Ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Breitbandnetz ist ohne Glasfaser kaum vorstellbar. Kupferkabel dämpfen digital übertragene Signale bei
zunehmender Entfernung vom letzten Netzknoten stark. Bis 300 Meter sind
immerhin 50 Mbit/s mit VDSL
als Übertragungstechnik zu erreichen. Nach 3 Kilometer reduziert sich
dies auf bescheidene 1 bis 2 Mbit/s. Mit Mobilunk (HSDPA; HSUPA) sind
bei kleinen Zelldurchmessern (unter einem Kilometer) derzeit auch schon
7,2 Mbit/s zu erreichen. Anschlüsse mit Technologien, die auf
lizenzfreiem Funk im 5 GHz Frequenz-Band basieren, sind bis zu
nutzbaren 30 Mbit/s möglich. Anders als leitungsgebundene
Infrastrukturen unterliegen alle Funklösungen Begrenzungen im
Frequenzspektrum. Daher kann auch bei optimalen Übertragungsbedingungen
nicht der derzeit stark steigende Bandbreiten-Bedarf für die
Übertragung von Daten mit Funk erfolgen. Im Hinblick auf die erzielbare
Bandbreite liegen Funklösungen typischerweise um eine Größenordnung hinter
leitungsgebundenen Übertragungstechnologien zurück und sind in vielen Fällen bei gleichen Bandbreiten und Datenvolumina teuerer
als diese. Im übrigen basieren Funklösungen für die Zu- und Abführung des Datenstroms oft selbver auf einem leistungsfähigen Glasfasernetz.
Nahezu unbegrenzte Bandbreite und eine fast ungedämpfte
Übertragung ist nur mit einer durchgängigen Glasfaser-Verbindung bis zum
Hausanschluss möglich. Schon heute erfolgt die Übertragung in den nationalen
und internationalen Backbone-Netzen mittels Glasfaser. In den internationalen
und nationalen Backbonenetzen sind Glasfaser-Leitungen schon seit Jahren
selbstverständlich. Im Mobilfunk werden die bislang häufig an zu treffenden
Richtfunkstrecken zunehmend durch Glasfaser ersetzt, da durch die mobile
Internetnutzung das übertragene Datenvolumen erheblich steigt. Auch große Unternehmen
haben ihre Standorte schon in wesentlichen Teilen mit Glasfaser vernetzt. Die derzeit
in vielen Kommunen zu beobachtende unzureichende Breitband-Versorgung ist in
den meisten Fällen auf lange Kupferleitungen zwischen den Hauptverteilern und
den Kabelverzweigern in den Ortsteilen zurück zu führen. Die Kabelverzweiger
sind die letzte aktive Netzkomponente vor dem Hausanschluss. Eine Verbesserung
in der Breitbandversorgung bedarf meist die Verlegung von Glasfaser-Leitungen
von den Netzknoten bis zu den einzelnen Kabelverzweigern in den Ortschaften als
Ersatz der heutigen Kupferkabel. Für eine nach heutigen Bedürfnissen
ausreichende Breitbandversorgung mit 16, 25 oder auch 50 Mbit/s kann die
bestehende Kupfer-Doppelader zunächst weiter genutzt werden.
Jürgen Kaack 16.12.2009, 08.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Glasfaser, FttH, FttB, DSL, VDSL, Funk,
Stau auf der Datenautobahn
Ich werde in dem Beitrag mit Auszügen aus einem Interview für den WDR zitiert. Hierin fordere ich (wieder mal) die Entwicklung einer Strategie für die Erreichung der von der Bundesregierung gesetzten Breitbandziele 2014. Außerdem ist eine koordinierende Stelle beim Bundes-Wirtschaftsministerium erforderlich, um eine solche Strategie in der Fläche effizient um zu setzen.
Der Text des Beitrags findet sich in Kurzform unter diesem Link zu Westpol. Durch anklicken des webTV Symbols kann der Beitrag auch noch mal angesehen werden.
Jürgen Kaack 07.12.2009, 14.15 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Förderung, Glasfaser, FttH, DSL,
Erfolgreiche Bürgerinformationsveranstaltung
Die von den Bürgern wahrgenommene schwache Versorgung ist allerdings ein wesentliches Hindernis für den Ausbau zu schnelleren Geschwindigkeiten. Mit durchschnittlich ber 1 MBit/s giltz Ober-Erlenbach nicht mehr als unterversorgt. Daher besteht für die Deutsche Telekom keine Verpflichtung zur Errichtung eines Schaltverteilers, der vor die im Ortsbereich vorhandenen elf Kabelverzweiger gesetzt wird und diese bündelt. Mit einem Schaltverteiler lässt sich ein Ausbau für einen alternativen Netzbetreiber mit Unterstützung durch die Stadt wirtschaftlich erschließen. Eine Anbindung aller elf Kabelverzweiger mit Glasfaser und der Ausbau der aktiven Übertragungstechnik ist selbst bei Unterstützung durch die Stadt bei Tiefbaumaßnahmen nicht wirtschaftlich zu gestalten.
So bleibt nur der Weg der weiteren Verhandlungen und die Prüfung einer Alternative mit Verlegung von Glasfaser bis zum Hausanschluss (FttH). Beide Ansätze sind teuer und zeitaufwendig. Daher kommen als Alternativen für die Überbrückungszeit der nächsten Jahre Funklösungen in Betracht die bis zu 10 MBit/s ermöglichen, allerdings brauchen sie eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger. Zwei Anbieter sind in der Lage kurzfristig eine Versorgung auf der Basis Lizenz-freien 5 GHz-Funks eine sichere Versorgung mit schnellen Internetzugängen zu ermöglichen.
Diese Zusammenhänge wurden am 03.12. in einer Bürgerinformations-Veranstaltung präsentiert und in einem vollen Saal rege diskutiert. Mancher Teilnehmer mag sich eine schnellere und einfachere Umsetzung erhofft haben, aber die Zusammenhänge sind doch nicht immer so einfach und mit den Funkangeboten sind immerhin schnell realisierbare Alternativen verfügbar, so dass ein akuter Bedarf befriedigt werden kann.
Jürgen Kaack 05.12.2009, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Breitband-Ausbau, FttH, Funklösung, Glasfaser,
Schnelles Internet für Bad Homburg
Eine Verbesserung kann mit einer Verlegung von Glasfaser-Infrastruktur erzielt werden, die jedoch zum jetzigen Zeitpunkt von den Anbietern nicht vorgesehen sind. Die Stadt hält jedoch am Ausbau mit einer Glasfaser-Infrastruktur für die Zukunftssicherung fest und sucht mit den Anbietern nach alternativen Möglichkeiten.
Es gibt bereits technisch ausgereifte Überbrückungs-Lösungen für Ober-Erlenbach, die von den Haushalten kurzfristig genutzt werden können. Die Stadt möchte allen Ober-Erlenbacher Bürgern sowie Firmenvertreter und Gewerbetreibende am Donnerstag, 3. Dezember, 19 Uhr in der Erlenbachhalle, Raum Wingert I, in Ober-Erlenbach, die Perspektiven und die kurzfristigen Möglichkeiten erläutern.
Als Berater der Stadt habe ich die Gespräche mit Netzbetreibern vorbereitet und die Konzepte geprüft. Bei der Veranstaltung werde ich über den Stand berichten und kurzfristig verfügbare Alternativen vorstellen.
Jürgen Kaack 30.11.2009, 16.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Breitband-Ausbau, Funklösung, Glasfaser,
Breitband-Ausbau ist kein Selbstzweck - mit Breitband-Anwendungen zu Wettbewerbsvorteilen
Die Diskussion um den Ausbau von Breitband-Infrastruktur und die Beseitigung von weißen Flecken lässt manchnmal vergessen, dass es nicht um die Erfüllung eines "Breitband-Fetisches" geht, bei dem die Bandbreite immer schneller immer höher werden soll. Der Bedarf nach Bandbreiten ergibt sich aus der stetig steigenden Zahl von Internetnutzern, einer steigenden Nutzungsintensität und dem Aufkommen innovativer und mulitmedialer Dienste.
Großunternehmen nutzen die Vorteile von Breitband-Anwendungen schon lange und setzen auf eigene Datenkommunikationsnetze, mit denen Standorte und Geschäftspartner untereinander verbunden sind. Oft basieren diese Verbindungen bereits auf Glasfaser-Strecken, um so Datenmengen GB oder TB Volumina schnell und sicher zu transportieren. Eigene Corporate Networks sind nur in Ausnahmefällen auch für mittelständische Unternehmen rentabel oder auch nur erschwinglich. Für diese Zielgruppe ist eine gute Breitbandanwendung somit eine notwendige Voraussetzung, um von neuen Applikationen Gebrauch machen zu können.
Zu den Anwendungen, die für mittelständische Unternehmen Nutzen im Sinne einer Steigerung der Effizienz in den eigenen Geschäftsabläufen durch höhere Transparenz und bessere Steuerungsmöglichkeiten ermöglichen, eine Ausweitung des bedienten Marktes, der Einsparung von Kosten, aber auch die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle, gehören neben der mittlerweile allgemein akzeptierten Internet-Recherche und der Email-Nutzung:
- Hosting von Webseiten
- Nutzung von Web2.0 Diensten für die Kommunikation und Einbindung von Kunden
- Sichere und regelmäßige Back-ups von Datenbeständen
- Zentrale Sicherheitsfunktionen für Virenschutz etc.
- Automatische Back-ups von Anwendungsprogrammen
- Verlagerung des Netzwerkmanagements auf einen exterenen Dienstleister
- Automatisierung von geeigneten Abläufen wie z.B. die Integration von papiergebundenen Dokumenten in den Workflow)
- Auslagerung von Geschäftsprozessen an Dienstleister (Dokumenten-Management, Rechnungsstellung, Auftragserfassung,...)
- Mobiliserung der Arbeitsplätze bei vollständiger Integration in die internen Prozesse, z.B. durch Heimarbeitsplatz-Lösungen und mobile Zugänge von fremden Computern
- Verlagerung von Software-Anwendungen aus dem Desktop zu externen Rechenzentren
- Einrichtung einer zentralen Arbeitsplatzadministration mit remote-Zugriff
- Nutzung von modernen Kollaborationstechniken angefangen mit Telefonkonferenzen über Video- bis zu Webkonferenzen
Welche Anwendung für welches Unternehmen Vorteile schafft, muss der
Unternehmer nach einer kritischen Analyse der bestehenden
Geschäftsabläufe und der Möglichkeiten für Ausweitung und Wachstum
entscheiden. Allerdings ist kein Unternehmen zu klein, um Nutzen aus
Breitbandanwendungen zu ziehen. Die Voraussetzung hierfür ist natürlich
die Verfügbarkeit einer leistungsfähigen Netzinfrastruktur.
Der Beitrag mit einer angefügten Präsentation zu Breitband-Anwendungen für Unternehmen findet sich auf Seite des IKT.NRW Clusters
Jürgen Kaack 11.11.2009, 10.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Innovation, Kooperationen, Geschäftsprozesse, Wachstum,
Organisation eines Breitband-Kompetenzzentrums (BBCC)
Landesspezifisch gibt es bereits unterschiedliche
Unterstützungsangebote, von Breitband-Kompetenzzentren. Es wäre naheliegend, ein bundesweit
agierendes BBCC dem Bundes-Wirtschaftsministerium anzugliedern und in
ein gemeinsames Netzwerk mit den in einigen Bundeländern eingerichteten
Kompetenzzentren ein zubinden. Wenn ein bundesweit agierendes Breitband-Kompetenzzentrum
eingerichtet wird, empfiehlt es sich, die Mitarbeiter sowohl mit in den
Abläufen der Verwaltung und des Ministeriums vertrauten Managern als
auch mit erfahrenen Telekommunikations-Experten zu besetzen, die die
„Sprache“ der Anbieter sprechen und Konzepte technologisch und
wirtschaftlich bewerten können.
Die Aufgaben eines BBCC sind sehr breit
und daher werden für die Organisation Mitarbeiter benötigt, die die
vorhandenen Förderprogramme und Förderbedingungen kennen, aber auch
neue Programme mitgestalten und verhandeln können. Als Ansprechpartner
für die Bundesnetzagentur werden Mitarbeiter mit juristischen
Kenntnissen im Bereich der Telekommunikations-Regulierung benötigt.
Ebenso werden aber auch Experten für die Beurteilung von
Übertragungstechnologien und zur Diskussion von technischen Konzepten
mit Anbietern und Netzbetreibern benötigt. Da alle Lösungen, sowohl im
Hinblick auf Betreiber-Gesellschaften für Infrastruktur als auch für
die Entwicklung von Breitband-Applikationen von dem erzielbaren
wirtschaftlichen Nutzen geprägt sein sollten, werden Experten zur
Beurteilung von Geschäftsplänen und zur Durchführung von
Wirtschaftlichkeitsanalysen benötigt.
Alle Aufgaben zielen nicht auf akademischen Erkenntnisgewinn sondern
auf pragmatische, im kommunalen Umfeld umsetzbare Lösungen. Die
Mitarbeiter eines BBCC müssen daher nicht nur Experten in ihrem Bereich
sein, sondern auch Generalisten mit der Fähigkeit zur verständlichen
Kommunikation. In vielen Bereichen der praktischen Umsetzung werden
Kompromisse mit Augenmaß vor der Realisierung theoretischer Ideale
stehen, so dass Pragmatismus und Verhandlungsgeschick insbesondere die
Arbeit vor Ort in Kreisen und Kommunen kennzeichnen sollte. Die
Entwicklung von Modellprojekten erfordert einerseits die Offenheit und
Unvoreingenommenheit für neue technische oder organisatorische
Lösungen, andererseits den Weitblick zur Verallgemeinerung auf die
Situation in anderen Kommunen.
Der Umgang mit Breitband-Strukturen und Anwendungen ist in vieler
Hinsicht komplex, sei es von technologischer, rechtlicher oder
wirtschaftlicher Seite. Einzelne Kommunen sind hierbei oftmals ebenso
überfordert wie einzelne Anbieter. Die nachhaltige Konzeption für ein
„Breitband-fähiges“ Deutschland braucht eine langfristige Perspektive
über mehrere Jahrzehnte. Dabei gilt es nicht nur das „große“ Bild zu
erstellen, sondern im Kleinen in den Kommunen zum Leben zu erwecken.
Heutige Versäumnisse im Aufbau von Infrastrukturen rächen sich in der
Zukunft entweder durch Nachteile in der Wettbewerbsfähigkeit oder in
unverhältnismäßig hohen Investitionsaufwänden. Bei dem hohen
Stellenwert, den die Telekommunikation im Ganzen und Breitband im
Speziellen für die Entwicklung von Gesellschaft und Unternehmen
einnimmt, ist die Einrichtung eines auf diese Belange ausgerichteten
Breitband-Kompetenzzentrums die richtige Antwort.
Jürgen Kaack 04.11.2009, 11.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, BBCC, Innovation, Förderung, Private-Public-Partnership,
Modellprojekte zur Entwicklung von innovativen Breitband-Anwendungen
Dabei gibt es keinen gesellschaftlich oder wirtschaftlich relevanten Bereich, der nicht durch Breitband-Applikationen verbessert werden kann. Beispiele sind Bildungsplattformen für die schulische und berufliche Aus- und Weiterbildung, Telemedizin-Anwendungen, Lösungen für den Bereich der Pflege zuhause, Smart-Grid-Anwendungen für die Optimierung der Energieerzeugung und –Verteilung. Viele der möglichen Anwendungen kommen der Allgemeinheit zugute und sollten entsprechend gefördert werden. Rein privat-wirtschaftliche Lösungen entstehen dagegen in der Regel auch ohne die Förderung ein Kompetenzzentrum und brauchen keine Begleitung durch ein Bundes-BBCC. Anders sieht dies allerdings für solche Lösungen aus, die die Effizienz in der Verwaltung und das Zusammenwirken von Verwaltungen mit Bürgern und Unternehmen betreffen. Die Entwicklung hierfür geeigneter eGovernment-Applikationen kann durchaus im Interesse der Allgemeinheit liegen und mittelfristig bei der Senkung der Kosten helfen.
Die Entwicklung von Applikationen wirft neben den rein technischen Herausforderungen und der Akzeptanz durch die Nutzer weitere Fragestellungen, die durch ein bundesweit agreierendes Kompetenz-Zentrum unterstützt werden könnten. Dies trifft die Aspekte der Rechteverwertung („Intellectual Property Rights“ – IPR), die gerade bei gemeinsamen Entwicklungsvorhaben mehrerer Partner gelegentlich zu wenig Beachtung finden, sich nach einer erfolgreichen Entwicklung aber als kritischer Erfolgsautor für die Umsetzung erweisen können. Dies trifft umso eher zu, wenn ungleiche Partner wie Konzerne und mittelständische Unternehmen zusammen wirken. Neben den IPR ist bereits früh bei der Planung von neuen Applikationen ein Geschäftsmodell zu entwickeln, in dem die Beiträge der Partner bewertet werden, gegebenenfalls Lücken identifiziert und die Wirtschaftlichkeit ermittelt wird. Die Entwicklung von Breitband-Applikationen sollte nicht von technischen Möglichkeiten ausgehen, sondern von einem konkreten Bedarf und einem quantifizierbaren Nutzen der potenziellen Käufer.
Als erfolgreich für die Entwicklung neuer Breitband-Anwendungen hat sich das PPP-Modell am Beispiel des T-City Projekts in Friedrichshafen erwiesen, wenn interessierte Anwender-Organisationen zusammen mit Herstellern Spezifikationen entwickeln und die Risiken der Umsetzung teilen. Breitband-Anwendungen sind grundsätzlich in allen Lebenslagen sinnvoll nutzbar. Die Wirtschaft hat die Vorteile schon längst erkannt und setzt eine Reihe von Breitband-Anwendungen erfolgreich um, z.B. für eCommerce und Kollaboration. Ähnlich wie beim Breitband-Ausbau sind die Investitionen oft zu hoch für einzelne Institutionen und die Technologie komplex, zusätzlich ist das Anfangsrisiko einer Neuentwicklung in der Regel hoch und der Aufbau von Pilotanwendungen aufwändig. Umso mehr bietet sich dieses Betätigungsfeld als eine weitere Aufgabe für ein Anbieter-neutrales Breitband-Kompetenzzentrum an.
Jürgen Kaack 02.11.2009, 20.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, BBCC, Beitband-Anwendungen, Innovation,
Fördermittel für Breitbandausbau fließen nur zögerlich ab
Jürgen Kaack 31.10.2009, 09.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Förderung, Breitband-Ausbau, FttH,
Die Bundesregierung braucht ein Breitband-Kompetenzzentrum im BMWi
Jürgen Kaack 30.10.2009, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, BBCC, digitale Spaltung, Förderung, Breitband-Ausbau,
Modellprojekte für Breitband-Anwendungen
Jürgen Kaack 30.10.2009, 09.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, BBCC, Innovation, Förderung, Private-Public-Partnership,
Zukunft Glasfaser: Veranstaltung in Greven am 10.11.
am Dienstag, 10.11.2009 um 16.00 Uhr im
Ballenlager, Friedrich-Ebert-Str. 3 - 5 in 48268 Greven
Diese Veranstaltung der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) findet in Kooperation mit der GfW Greven, der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt, Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, der Handwerkskammer Münster, der IHK Nordwestfalen sowie den Unternehmen NDIX und osnatel statt.
Telekommunikations- und Breitbanddienste erlangen im Alltag von Unternehmen einen immer größeren Stellenwert. Mit Breitband-Diensten lassen sich Produktivitätsvorteile und konkrete Mehrwerte erzielen, die im Wettbewerb zunehmend unverzichtbar werden. Konkret geht es in der Veranstaltung um Anwendungsmöglichkeiten für Unternehmen.
Die Zukunft gehört den neuen Medien und Anwendungen sowie Glasfaserdirektanbindungen (Fiber-to-the-Building - FttB), hierin sind sich Experten einig. Es ist also Zeit, die Betriebe fit zu machen für die neue Generation von Breitband-Technik. Ich werde bei der Veranstaltung einen Vortrag über die verschiedenen Anwendungsbereiche von Breitband-Dienste in Unternehmen halten:
- Marketing und Neukundengewinnung
- Produktgestaltung gemeinsam mit den Kunden
- Kundenbindung durch Kommunikation mit den Kunden
- Effizienzsteigerung für interne Geschäftsprozesse
- Kosteneinsparpotenziale durch bessere "Manageability" der IT
- Optimierung in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Jürgen Kaack 29.10.2009, 17.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Innovation, Breitband-Anwendungen, FttH, FttB,
Modellprojekte für Infrastrukturaufbau fördern
Zu den Aufgaben eines Breitband-Kompetenzzentrums (BBCC) des Bundes sollte allerdings neben der Entwicklung und Umsetzung von Modellprojekten die Beratung von Kreisen und Kommunen durch eigene Experten (oder durch Experten der Landes-Kompetenzzentren) gehören, die den Aufbau von regionalen Netzen z.B. durch Projektmanagement-Leistungen oder auch auf Interimsbasis vor Ort vorantreiben können. Zur Unterstützung von Kommunen beim Breitband-Ausbau ist eine kompetente und Anbieter-neutrale Unterstützung letztlich ebenso erforderlich wie die notwendige finanzielle Förderung der Umsetzung. Die Bewertung von Aufbaukonzepten und Phasenmodellen für die zeitliche Entwicklung aus einer Technologie- und Anbieter-neutralen Perspektive und unter Berücksichtigung der absehbaren technologischen Entwicklung kann Vertretern von Verwaltung und Politik bei der Entscheidungsvorbereitung und beim Ausräumen von Bedenken helfen.
Jürgen Kaack 28.10.2009, 10.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, BBCC, Innovation, FttH, FttB, Private-Public-Partnership,
Aufgaben für ein Breitband-Kompetenzzentrum
- Sammlung, Bewertung und Aufbereitung von
Informationen zu Breitband-Technologien und internationalen Best-Practise Beispielen
- Kommunikation gegenüber anderen Behörden,
Kreisen und Kommunen
- Enge Koordination und Abstimmung mit der
Bundesnetzagentur, mit Netzbetreibern Herstellern und deren jeweiligen
Branchen-Verbänden sowie den Kompetenzzentren der Länder
- Zusammenarbeit mit den EU-Behörden für die
Ausgestaltung der Förderprogramme
- Vor-Ort-unterstützung von Kommunen und Kreisen
beim Breitband-Ausbau durch eigene Experten (oder durch Experten der Landes
BBCC)
- Entwicklung von Konzepten für regionale
Zugangsnetze (z.B. als PPP zwischen Kreisen und Netzbetreibern) und operative
Unterstützung bei der Umsetzung
- Aufbereitung von Modellprojekten für eine
weitere Multiplikation
- Unterstützung von Modellprojekten für
innovative Breitband-Applikationen
Jürgen Kaack 27.10.2009, 10.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Kooperation, Private-Public-Partnership, BBCC,
Warum Deutschland ein übergeordnetes Breitband-Kompetenzzentrum braucht
- Für die Entscheidungsfindung zum
richtigen Vorgehen beim Breitband-Ausbau sind Erfahrungen mit
Telekommunikations-Technologien und bei der Gestaltung von Geschäftsmodellen
erforderlich sowie Verhandlungsgeschick zur Sicherstellung tragfähiger
Partnerschaften
- Der TK-Markt ist durch eine hohe
Dynamik bei verfügbaren Technologien und auf der Anbieter-Seite charakterisiert
- Die Verträglichkeit und Zukunftssicherheit
von Übertragungs-Technologien ist nicht immer einfach zu beurteilen und die
Entstehung von Flickenteppichen aus vielen Einzelnetzen sollte verhindert
werden
- Das Ziel einer Glasfaser-Versorgung
bis zum Haushalt (FttB und FttH) ist nur in Ausnahmefällen auf einen Schritt zu
erreichen und erfordert vorausschauende Planung über einen Zeitraum von 10 bis
20 Jahren
- In Kommunalverwaltungen fehlen oft
Erfahrung und Kompetenz für die Konzeption und Umsetzung von Telekommunikations-Vorhaben
- Die Anbieter von
Telekommunikationsdiensten sind den Verwaltungen in der Regel in der Kenntnis
der Erfordernisse weit voraus, sie sind allerdings als wirtschaftliche handelnde
Unternehmen alleine nicht in der Lage, den Breitband-Ausbau zu stemmen
- Regionale Zugangsnetze als
Open-Access-Plattform können den Wettbewerb auf Diensteebene anregen und für
mittelständische Unternehmen öffnen, sie entstehen aber nur selten alleine auf
Initiative einer Kommune oder eines Kreises
- Die Bündelung von Interessen einzelner
Kommunen auf Kreisebene ist mitunter schwierig
- Für die Entwicklung und Verbreitung
von Modellprojekten fehlt eine koordinierende Institution
Jürgen Kaack 26.10.2009, 09.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Telekommunikation, BBCC, Förderung, Innovation, Publi-Private-Partnership,
T-City bekommt neuen Projektleiter
Ich hoffe, dass es gelingt, in der zweiten Projekthälfte die Arbeit in den sechs Projektfeldern erfolgreich aus zu bauen und weitere innovative Projekte mit hohem Nutzen für die Anwender zu identifizieren und umzusetzen. Dann kann das Projekt seine Rolle als Leuchtturm-Projekt für andere Städte weiter ausfüllen. So kann Friedrichshafen Vorbild für andere Städte sein, die sich auf den manchmal steinigen Weg zur Smart-City machen.
Zu dem Wechsel in der Projektleitung findet sich ein Artikel bei Südkurier.
Jürgen Kaack 23.10.2009, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Innovation, private-public-Partnership,
mcn tele.com wird 10 Jahre alt!
Jürgen Kaack 22.10.2009, 22.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Wachstum | Tags: Telekommunikation, Mehrwertdienste, Unternehmensgründung,
Mobilfunk als Ersatz für DSL-Asnchluss?
Jürgen Kaack 21.10.2009, 11.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Mobilfunk,
Wirksamer Breitband-Ausbau
Der vollständige Text zu meiner Analyse der derzeitigen Situation und Vorschlägen zur Optimierung findet sich auf der Seite des ecin Portals (Veröffentlichung am 15.10.2009).
Jürgen Kaack 16.10.2009, 10.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Breitband, Förderprogramme, BBCC, DSL, LTE, Kabelfernsehen, digitale Spaltung,
Breitband-Kompetenz-Zentrum des Bundes kann den Breitband-Ausbau fördern