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		<title>STZ - Consulting Group - DesignBlog</title>
		<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de</link>
		<description>STZ - Consulting Group,
Aktuelle Studien, Veröffentlichungen, Präsentationen und Veranstaltungen zu Telekommunikation und Management, innovative Geschäftsmodelle, Möglichkeit zu Kommentaren und Anmerkungen </description>
		<copyright>Copyright 2010 - Dr. Jürgen Kaack</copyright>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010  9:40:51  +0100</pubDate>
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			<item>
				<title>Neue Monopole beim Ausbau der Glasfasernetze?</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=527</link>
				<pubDate>Fri, 19 Mar 2010  9:41:13  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
				<guid>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=527</guid>
				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><p><strong>Der Breitband-Ausbau erfolgt in Schritten</strong></p>
<p>Breitband-Anschlüsse sind gerade für ländliche Regionen ein 
essentieller Standortfaktor, der über den Zuzug von Unternehmen und 
Familien entscheidet. In vielen Kommunen ist die verfügbare Bandbreite 
unzureichend, selbst wenn sie oberhalb der von der Bundesregierung 
definierten 1 MBit/s Grenze liegt. Das Problem für die 
Breitbandversorgung in der Fläche liegt in den meisten Fällen in der 
Kapazität des regionalen Backbone-Netzes begründet, mit dem das 
Weitverkehrsnetz und das Anschlussnetz verbunden werden. Hier sind die 
verfügbaren Bandbreiten heute oft zu gering, um eine höhere Bandbreite 
bis zum Anschlussnetz zu transportieren. Die regionalen Netze bestehen 
typischerweise heute noch aus Kupferkabelstrecken, deren Kapazität nicht
 erweitert werden kann. Hier bleibt oft nur der Ausbau des regionalen 
Netzes mit Glasfaserstrecken. In einem ersten Schritt werden meist nicht
 die Einzelhaushalte angeschlossen sondern die Kabelverzweiger. Die 
Verlegung von Glasfasern bis zu den Kabelverzweigern wird als 
„Fiber-to-the-Curb“ (FTTC), zu Deutsch etwa „Glasfaser bis zum 
Bürgersteig“, bezeichnet und stellt den ersten meist auch kurzfristig zu
 realisierenden Ausbau des Glasfasernetzes dar. Mit einem solchen 
Schritt können in vielen Fällen für die Mehrzahl der Anschlüsse 16 
MBit/s erreicht werden. Nur bei größeren Entfernungen von den überbauten
 Kabelverzweigern (&gt; 1,5 km) macht sich die Kabeldämpfung in der nach
 wie vor aus Kupfer bestehenden Teilnehmer-Anschluss-Leitung (TAL) 
bemerkbar und reduziert die Bandbreite auf 6 MBit/s (oder für abgelegene
 Häuser auch weniger).</p>
<p>Die Erweiterung der Glasfaser bis zum Hausanschluss oder 
„Fiber-to-the-Building“ (FTTB) oder auch bis in den einzelnen Haushalt 
„fiber-to-the-Home“ (FTTH) ist der zweite und erheblich aufwendigere 
Schritt des Infrastruktur-Ausbaus. Neben dem Ersatz des teuren Kupfers 
durch den unbegrenzt verfügbaren Glasfaserrohstoff sind in einem 
Glasfasernetz kaum weitere aktive Komponenten erforderlich. Die Vielzahl
 der zum Outdoor-DSLAM überbauten ehemaligen Kabelverzweiger (etwa ein 
Kabelverzweiger je 200 Haushalte) kann bei FTTx-Lösungen entfallen. Dies
 reduziert den Serviceaufwand im Netz und den Stromverbrauch für die 
Signalverteilung. Auf längere Sicht und zur Erreichung von Bandbreiten 
oberhalb von 100 MBit/s führt eigentlich nichts an einer durchgängigen 
Glasfaser-Anbindung vom Hauptverteiler (HVt) bis zum Teilnehmeranschluss
 (TAL) vorbei. </p>
<p><strong>Investitions-Aufwand bremst den Glasfaser-Anschluss zum Haus</strong></p>
<p>Schon der Aufbau der regionalen Netze bis zu den Kabelverzweigern als
 FTTC-Lösung ist für Netzbetreiber nicht immer rentabel. Lange Strecken 
bei der Verlegung von Glasfasern und eine dünne Besiedlung erhöhen die 
Investitionskosten pro Anschluss schnell über die 
Wirtschaftlichkeitsgrenze hinaus. Dann bleiben nur zwei Möglichkeiten: 
entweder werden die Anschluss- und Monatspreise für die Kunden deutlich 
erhöht gegenüber dem gleichen Angebot in dichter besiedelten Räumen oder
 irgendjemand trägt die so genannte Wirtschaftlichkeitslücke der 
Betreiber. Da man auf die Gleichbehandlung von Einwohnern in der Stadt 
und auf dem Land nicht verzichten will, bietet die Regierung den Einsatz
 von Fördermitteln aus EU-Töpfen, die Kommunen unter eng definierten 
Voraussetzungen gewährt werden für den Ausgleich der 
Wirtschaftlichkeitslücke in Form einer Beihilfe an einen Netzbetreiber.</p>
<p>Wenn der Ausbau der Kabelverzweiger schon teuer ist, so steigen die 
erforderlichen Investitionen für den Ausbau der Glasfaser bis zum 
Hausanschluss um ein Vielfaches. Gerade die „letzte Meile“ (Last Mile) 
vom Kabelverzweiger bis zum Hausanschluss erfordert unvermeidbar 
umfangreiche Tiefbaumaßnahmen im überbauten Raum. Viele Kommunen haben 
keine eigenen Leerrohre in den Straßen verlegt, die zum Einziehen von 
Glasfasern genutzt werden könnten. Selbst vorhandene Leerrohre sind 
nicht in jedem Fall geeignet, da Glasfasern nur in Netzen mit stumpfem 
Winkel und mit geeigneter Wandstruktur mit Luftdruck in ein vorhandenes 
Leerrohr eingeblasen werden können. Neue Leerrohre in den Straßen kosten
 je nach Verlegungstechnik (Aufgraben, Saug-Spül-Technik, Durchschießen)
 von 80 bis 120 Euro pro Meter. Die Kosten für die Leerrohre selbst 
(unter 5 Euro pro Meter) und das Setzen von Schächten fallen dabei kaum 
zusätzlich ins Gewicht. Von den Leerrohren in der Straße bis zum Haus 
können fallweise Mini-Pipes ohne eine Öffnung der Oberfläche 
durchgeschossen werden. Für den einzelnen Hausanschluss kann bei einer 
unabhängigen Verlegung mit Kosten in Höhe von 1.000 bis 1.600 Euro 
gerechnet werden. Dabei sind die Kosten der eigentlichen 
Übertragungstechnik und der Hausabschluss sowie die ggf. erforderliche 
Inhouse-Verkabelung noch nicht enthalten. Für den Bau eines neuen 
flächendeckenden Glasfasernetzes bis in jeden Haushalt dürften 
Investitionen in Höhe von 100 Mrd. Euro anfallen.</p>
<p>Für die Netzbetreiber sind auch Teilbeträge solcher 
Vorlauf-Investitionen zu hoch, um den Renditeerwartungen der 
Gesellschafter und Aktionäre gerecht zu werden. Infrastrukturvorhaben 
rechnen sich in den allermeisten Fällen erst bei einer 20-jährigen 
Abschreibungsfrist wie bei öffentlichen Infrastrukturen wie 
Kanalanschlüssen, Straßen und Bahntrassen. Mit den in der 
Telekommunikation üblichen drei bis sieben Jahren für die Abschreibung 
von Netzinfrastrukturen ist eine Rendite nur in Ausnahmefällen (z.B. in 
Ballungsgebieten) über einen kürzeren Zeitraum zu erzielen. 
Netzbetreiber gehen von einer Größenordnung von 15% der Haushalte im 
Versorgungsgebiet aus, die unter derzeitigen Bedingungen wirtschaftlich 
mit Glasfasern ausgebaut werden können und diese finden sich in 
Ballungsgebieten mit einer hohen Zahl von Wohneinheiten je Anschluss. 
Daher sind die Netzbetreiber immer noch sehr zurückhaltend beim 
Glasfaserausbau bis zum Hausanschluss. In anderen Ländern, die in der 
Glasfaser-Durchdringung deutlich vor Deutschland rangieren, hat in der 
Regel der Staat den Ausbau entweder als Infrastrukturmaßnahme 
subventioniert oder er ist selbst Betreiber der Telekommunikationsnetze.
 Hier sind die bestehenden alten Netzinfrastrukturen allerdings oft in 
einem solch schlechten Zustand, dass ein Ausbau mit VDSL überhaupt nicht
 in Betracht kommt.</p>
<p><strong>Infrastruktur-Betrieb als neues Geschäftsmodell</strong></p>
<p>Neben dem bisher üblichen Ausbau der Netze durch die großen 
Netzbetreiber mit ihren vertikal integrierten Wertschöpfungsstufen kann 
aufgrund der dargestellten Investitionsvolumina und der erforderlichen 
Abschreibungsfristen ist die Entstehung eigenständiger 
Betreibergesellschaften für die regionalen Zugangsnetze eine mögliche 
Alternative. Dabei sind verschiedene Geschäftsoptionen denkbar vom 
reinen Bereitstellen passiver Infrastrukturen (Leerrohre) über das 
Angebot „beleuchteter“ Glasfasern auf der Übertragungs- und 
Sicherungsebene im OSI-Schichtenmodell bis zur Realisierung von 
Übertragungsplattformen, an die sich andere Anbieter auf der 
Dienste-Ebene anschalten können. Der Aufbau und der Betrieb eines 
regionalen Breitbandnetzes rentieren sich nur in Ausnahmefällen für 
Ortsteile oder eine einzelne Kommune. Wenn sich aber mehrere Kommunen 
zusammenfinden oder auf Kreisebene entsprechende Aktivitäten entwickelt 
werden, ist ein zu mindestens kostendeckender Betrieb möglich. </p>
<p>Bislang erfolgt der Ausbau durch einen der großen Netzbetreiber, der 
sich dies fallweise durch die Kommune mittels Zuschüssen im Sinne einer 
Beihilfe mitfinanzieren lässt. Dabei bleibt das regionale Netz dabei 
aber im alleinigen Besitz des Netzbetreibers und die Kommune hat kein 
Mitspracherecht bei der Nutzung oder einem späteren Ausbau. Eine andere 
Möglichkeit ist ein Joint Venture zwischen einem Netzbetreiber und einer
 Kommune – eine Private Public-Partnership (PPP). Finanzierung und 
Nutzungsrechte werden bei diesem Modell vertraglich geregelt. In der 
extremen Ausprägung kann die Betreibergesellschaft als hundertprozentige
 Tochtergesellschaft des Kreises agieren. Wenn die vorhandene Versorgung
 unzureichend ist und das eigentliche Endkundengeschäft an 
Kooperationspartner vergeben wird, ist dies wohl auch rechtlich mit dem 
kommunalen Versorgungsauftrag verträglich. Eine solche Konstellation 
kann von den dargestellten unterschiedlichen Abschreibungszeiträumen für
 öffentliche Infrastruktureinrichtungen (bis zu 20 Jahre) im Vergleich 
zu den Kalkulationszeiträumen von drei bis fünf Jahren bei den 
Netzbetreibern profitieren. </p>
<p>Für den weiteren Ausbau der Netze bis zum Hausanschluss ist es 
naheliegend und konsequent, wenn Stadtwerke (oder 
Versorgungsunternehmen) neben den Hausanschlüssen für Wasser, Strom, Gas
 und Abwasser auch die Anbindung an ein passives Breitband-Netz schaffen
 und betreuen. Für ein solches Szenario spricht, dass Straßen 
durchschnittlich alle 10 bis 15 Jahre geöffnet oder saniert werden, oft 
im Auftrag eines Versorgungsunternehmens. Wenn eine Kommune oder ein 
Kreis heute für sich alleine oder zusammen mit einem 
Versorgungsunternehmen einen „Masterplan“ erstellt für den Aufbau eines 
Leerrohr-Netzes, dann können die geplanten Tiefbauarbeiten genutzt 
werden, um an geeigneter Stelle und in passender Tiefe Leerrohre im 
Beilauf mit zu verlegen. Die Verlegung von Leerrohren im Beilauf zu 
anderen Baumaßnahmen senkt die Kosten von den oben angeführten 80 bis 
120 Euro pro Meter auf maximal 5 Euro pro Meter und das Leerrohr ist 
dabei schon enthalten. Dabei ist der eigentliche Hausanschluss 
allerdings immer noch ein offener Punkt, da entweder an jedem Grundstück
 ein Schacht und eine Muffe im Leerrohr gesetzt werden muss oder 
Minipipes von wenigen geeigneten Punkten in der Straße über einen 
längeren Abschnitt nachträglich verlegt werden müssen. Neubaugebiete 
sollten schon heute mit Leerrohren ausgestattet werden, die für eine 
spätere Glasfaserverlegung geeignet sind. </p>
<p>Bei entsprechender Vorplanung wird der Aufbau eines Glasfasernetzes 
(zunächst als Fiber-to-the-Building) über einen Zeitraum von 10 bis 20 
Jahren ausgeführt nur ein Bruchteil der erwähnten 100 Mrd. Euro kosten. 
Denn der Anschluss mit Glasfaser wird auf dieser Grundlage vermutlich 
bereits für 500 Euro zu realisieren sein. Wird dann jeder dritte 
Haushalt tatsächlich angeschlossen, ergibt sich ein abgeschätzter 
Break-even schon unter 15 Jahren! Um dies Wirklichkeit werden zu lassen,
 muss allerdings jetzt zügig mit den Planungen und der Verlegung 
begonnen werden.</p>
<p><strong>Trennung von Netz und Dienst fördert den offenen Netzzugang</strong></p>
<p>Die Rahmenbedingungen für die Glasfaser-Verlegung machen also 
offensichtlich neue Geschäftsmodelle erforderlich, die Rückwirkungen auf
 die Wertschöpfungsstufen haben werden. Eine Trennung von Netz- und 
Dienste-Ebene war in einem bis 1998 auf Telefonie ausgelegten Netz nicht
 sinnvoll. Für ein Breitbandnetz schafft dies neue Ansätze bei 
Kooperationen und ermöglicht alternative Geschäftsmodellen. Es wird in 
Zukunft allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein, mehrere 
Leerrohrrassen parallel zueinander zu einem Haushalt zu führen. 
Allerdings ist es trotzdem vorstellbar, dass mehrere Glasfasern durch 
dasselbe Leerrohr ins Haus geführt werden. Die Kosten für eine 
zusätzliche Faser liegen bei ca. 3 Euro pro Meter und fallen somit 
gegenüber der Leerrohr-Verlegung kaum noch ins Gewicht. Der Einsatz 
mehrerer Glasfasern kann dann erforderlich sein, wenn die Schnittstellen
 zu Diensten unterschiedlicher Anbieter nicht verfügbar sind. Von der 
verfügbaren Bandbreite her ist es aber nicht erforderlich, 
unterschiedliche Fasern für mehrere gleichzeitig genutzte 
Breitband-Anwendungen zu installieren, können doch Geschwindigkeiten im 
GBit/s-Bereich für schnelle Datenübertragung, Sprache und Fernsehen in 
hochauflösender Qualität (HDTV) über ein und dieselbe Glasfaser 
zugeführt werden. </p>
<p>Wenn es genau wie es nur einen Wasseranschluss zum Haushalt und nur 
einen Gasanschluss zukünftig auch nur einen Leerrohranschluss gibt, muss
 von vornherein verhindert werden, dass ein solches regionales Monopol 
Einschränkungen in der Wahl der Dienste und Inhalte zur Folge hat. Das 
Leerrohr muss für alle interessierten Anbieter zu gleichen Bedingungen 
nutzbar sein. Selbst die Verwendung einer bereits angeschlossenen 
Glasfaser kann mehreren Dienste-Anbietern im Rahmen eines 
Open-Access-Modells zugänglich gemacht werden. In diesem Fall muss der 
Betreiber der Infrastruktur allerdings auch die notwendige 
Übertragungstechnik realisieren sowie eine Plattform, an der sich die 
interessierten Anbieter von Diensten anschließen können.</p>
<p>So ist es ein Szenario, dass ein Infrastrukturanbieter den 
Haus-Anschluss mit einem Leerrohr und einer beleuchteten Glasfaser 
realisiert und hierfür einen Monatsbetrag in Höhe von circa 10 Euro vom 
Anschlussinhaber (oder dem Diensteanbieter) berechnet. Mit diesem Betrag
 können über einen Zeitraum von 20 Jahren bei permanenter Nutzung 2.400 
Euro eingenommen werden. Im Vergleich zu den Erschließungskosten von 
1.000 bis 1.600 Euro ergibt sich sicher noch kein wirtschaftlich 
auskömmliches Modell wenn man berücksichtigt, dass die Vorfinanzierung 
der Investition, ein möglicher Zahlungsausfall und die Tatsache und dass
 sich nicht jeder Eigentümer anschließen lassen wird. Lassen sich die 
Investitionskosten wie oben erwähnt auf 500 Euro senken, z.B. bei einer 
Verlegung im Beilauf, und werden mehrere Anbieter von Diensten für eine 
Zusammenarbeit gewonnen, kann ein solches Geschäftsmodell wirtschaftlich
 tragfähig und gewinnbringend sein. Dabei können aus Sicht des Nutzers 
Telefonie, Internet und Fernsehen, aber auch professionelle Anwendungen,
 z.B. in Verbindung mit Cloud-Computing auf Wunsch von unterschiedlichen
 Dienste- und Inhalte-Anbietern gebucht werden. Selbst bei diesen 
Marktgegebenheiten wird es immer noch eine erhebliche Zahl von Nutzern 
geben, die lieber ein Komplettangebot aus einer Hand und mit einer 
Rechnung haben, und auch das kann es in diesem Szenario realisiert 
werden.</p>
<p><strong>Infrastruktur-Monopole müssen nicht Wettbewerbs-schädlich 
wirken</strong></p>
<p>Wenn es nur einen Anbieter für den Teilnehmeranschluss gibt, dann 
muss durch entsprechende Regulierung und Überwachung sichergestellt 
werden, dass es nicht Missbrauch der Monopolsituation im Sinne einer 
Wettbewerbsverzerrung kommt. Die Situation ist aber durchaus mit der 
heutigen vergleichbar. Derzeit hat die Deutsche Telekom immer noch 
deutlich mehr als 90% aller Hausanschlüsse in ihrem Besitz. Ein 
alternativer Netzbetreiber mietet nach den von der Bundesnetzagentur 
festgelegten Regeln und Konditionen die TAL 
(Teilnehmer-Anschluss-Leitung) von der Deutschen Telekom für eine 
Bitstream-Access. Diese Regelung hat sich in den letzten Jahren 
grundsätzlich bewährt, wenn es auch immer wieder unterschiedliche 
Auffassungen über die Höhe der zu zahlenden Entgelte gibt. Ähnlich 
könnten die Regelungen für die neuen Anschlussnetze gestaltet werden. 
Dabei ist allerdings zu unterscheiden, ob es sich bei den 
Anschlussnetzen nur um passive Leerrohrnetze handelt oder um Netze mit 
beleuchteten Glasfasern.</p>
<p>Eine andere Frage ist, wer die Entscheidung trifft, dass ein 
Unternehmen oder ein Joint-Venture ein Anschlussnetz in einer Kommune, 
einem Kreis oder einer frei definierten Region aufbauen und betreiben 
darf. Für Wasser- und Strom-Anschlüsse sind die Verhältnisse kommunal 
geregelt. Es wäre eine Möglichkeit, es für die Breitband-Anschlussnetze 
genauso zu handhaben und den Kommunen das Recht vorzubehalten, die neue 
Anschluss-Infrastruktur zu betreiben. Eine andere Option ist, die 
Vergabe des Rechtes zum Aufbau eines Anschlussnetzes über ein 
Lizenzverfahren durch die Bundesnetzagentur zu regeln. Im einen Fall 
kann sich durch klamme Haushalte oder ein fehlendes Interesse der 
Kommunalpolitik ein Problem für einen planmäßigen Infrastrukturaufbau 
ergeben, im anderen Fall könnte es zu Verzögerungen kommen, wenn der 
Lizenznehmer den Aufbau nicht wie vorgesehen vornimmt. Mit WiMAX gibt es
 für diesen Fall bereits einen Präzedenzfall. </p>
<p>Dabei gibt es noch eine Reihe weiterer Fragen zu klären, z.B. im 
Hinblick auf eine zeitliche Exklusivität eines Netzes oder den offenen 
Wettbewerb von Anfang an, die Gewährung von Investitionsschutz für das 
Unternehmen, das den Aufbau zuerst betreibt. Wie wird mit Unternehmen 
verfahren, die trotz aller Investitionsrisiken als zweite ein 
Anschlussnetz aufbauen wollen? Für Ballungsgebiete und bei ersten 
wirtschaftlichen Erfolgen ist dies vermutlich kein unwahrscheinliches 
Szenario. Wer trägt die Kosten für die Entwicklung der erforderlichen 
Schnittstellen zwischen Netzplattform und Anwendungsdiensten? Wie 
erfolgt die technische Umsetzung im Haushalt, wenn über ein Leerrohr 
mehrere Glasfasern unterschiedlicher Anbieter zugeführt werden? Wer 
trägt die Verantwortung für den Fall von Netzausfällen und Fehlern? Wie 
wird die Qualität der erbrachten Leistung überwacht? Wer hält den 
Vertrag mit dem Kunden und hat die Kundenverantwortung? Diese Frage hat 
bereits beim Aufkommen der Service-Provider im Mobilfunk zu langwierigen
 Diskussionen geführt. Die Klärung der verschiedenen Fragen und die 
Entwicklung eines Masterplans für die Umsetzung ist eine Aufgabe für die
 Bundespolitik. Es könnte sich für den Standort Deutschland als fatal 
erweisen, die weitere Entwicklung alleine dem freien Spiel der 
Marktkräfte zu überlassen.</p>
<p><strong>Fazit: die Umsetzung ist nicht trivial, aber realisierbar</strong></p>
<p>Mit geeigneten Lösungsansätzen können Open-Access-Netze entstehen, 
die ihren Namen wirklich verdienen und für neuen und fairen Wettbewerb 
bei Diensten (Services) und Inhalten (Content) sorgen. Je nachdem, wer 
den Glasfaseranschluss beim Kunden realisiert, kann der 
Infrastrukturanbieter selbst eigene Dienste und Inhalte im Wettbewerb zu
 anderen Unternehmen anbieten, die seinen Anschluss mieten. Die heutige 
Struktur im Telekommunikationsmarkt kennt neben den auf Vermarktung 
spezialisierten Resellern in erster Linie vertikal integrierte Anbieter,
 die ihre Netze nur in Ausnahmefällen für andere Anbieter öffnen. So 
kann man sich heute nur schwer vorstellen, dass ein Kabelnetzbetreiber 
Sprachdienste anderer Netzbetreiber anbietet. </p>
<p>Bei einem weitgehend vergleichbaren Angebot von Internetzugang und 
Telefonie ist das sicher heute zu verschmerzen. Aber in Verbindung mit 
zukünftigen Angeboten für Bildung, Telemedizin, intelligenten 
Energiediensten (Smart Grid), häusliche Pflege, Hausautomation, 
Cloud-Computing, Diensten auf der Basis des Internets-der-Dinge 
(Vernetzung von Geräten) und weiteren innovativen Anwendungen der 
nächsten Jahre kann das geschlossene, vertikal integrierte 
Geschäftsmodell der heutigen Anbieter äußerst hinderlich und 
kontraproduktiv sein. Offene Strukturen schaffen insbesondere für junge 
und mittelständische Unternehmen neue Marktchancen.</p></div><div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>]]></description>
				<wfw:commentRSS>http://stz-consulting.mydesignblog.de/crss.php?id=527</wfw:commentRSS>
			</item>
			<item>
				<title>Breitband leistungsfaehiger gestalten  - Profil von Dr. Juergen Kaack</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=526</link>
				<pubDate>Tue, 09 Mar 2010  11:24:38  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
				<guid>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=526</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;">Telekommunikationsdienste sind eine wichtige Querschnitts-Technologie 
für nahezu alle Branchen und viele Lebensbereiche. Der Wettbewerbsfaktor
 Telekommunikation braucht leistungsfähige Infrastrukturen und das 
bedeutet sowohl flächendeckende Glasfasernetze, als auch schnelle 
Mobilfunknetze. Die Mitwirkung bei der Konzeption und dem Aufbau von 
Breitband-Netzen sowie bei innovativen Breitband-Anwendungen bilden 
derzeit die Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit von Dr. Jürgen Kaack -
 Managing Director der STZ-Consulting Group mit Sitz in Erftstadt.<br /><br />&quot;Die Arbeit an Veränderungsprozessen, neuen Geschäftsmodellen und 
Innovationen bei Produkten sowie Geschäftsmodellen begleitet mich schon 
während meines gesamten Berufslebens. Dies habe ich sowohl als 
angestellter Manager, Unternehmensgründer und Unternehmer als auch als 
Berater von Unternehmern und Kommunen versucht und teilweise auch 
erfolgreich umgesetzt&quot;, erklärt Dr. Jürgen Kaack im Interview mit 
media|NRW. Der besondere Reiz seines Berufes liege vor allem in der der 
Gestaltung von Veränderungsprozessen bei der Markteinführung neuer 
Produkte, Wachstumsvorhaben oder Kooperationen mit anderen Unternehmen 
und Restrukturierungen. Das Land Nordrhein-Westfalen sieht der 
promovierte Physiker dabei schon lange als das Zentrum für 
Telekommunikation in Deutschland, das von vielen großen und kleinen 
Unternehmen geprägt werde. NRW sei einer der wichtigen &quot;Motoren&quot; für die
 Entwicklung des IKT-Sektors und so erwarte er auch für die Zukunft 
interessante Entwicklungen und spannende Innovationen.<br /> <br />Wie die 
Informations- und Kommunikationstechnologie seinen Arbeitsalltag 
verändert hat und wofür Dr. Jürgen Kaack gerne einmal Zeit hätte, 
erfahren Sie im neuesten Profil von <a href="http://www.media.nrw.de/media2/site/index.php?id=220&tx_ttnews[tt_news]=56933&cHash=1268bb59d8">media|NRW</a>. <br /></div><div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>]]></description>
				<wfw:commentRSS>http://stz-consulting.mydesignblog.de/crss.php?id=526</wfw:commentRSS>
			</item>
			<item>
				<title>IKT und Breitband nicht im Fokus der Bundespolitik?</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=525</link>
				<pubDate>Sun, 07 Mar 2010  12:32:37  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
				<guid>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=525</guid>
				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><p>Die Bundesregierung hat wichtige Aufgaben vor sich, wie ein Konzept 
zur Regulierung des Finanzsektors, eine Reform des Gesundheitssystems 
und eine Vereinfachung des komplexen deutschen Steuersystems im Zuge 
einer grundlegenden Strukturreform.<br /><br /></p>
<p>Auch im Telekommunikationsbereich sind Weichenstellungen für die 
weitere Entwicklung vorzunehmen. Die Trennung der gleichzeitig durch das
 Bundeswirtschaftsministerium wahrgenommenen Gesellschafter-Rolle und 
der Aufsichtsfunktion über die Deutschen Telekom könnte Ungereimtheiten 
im Markt wie bei der Markteinführung von VDSL vor drei Jahren vermeiden,
 allerdings ist hierfür bislang kein Ansatz zu sehen. Vielleicht nicht 
direkt in Verbindung,  aber sicher hiervon nicht ganz unbeeinflusst, 
fehlt ein Masterplan für den Aufbau einer flächendeckenden 
Breitbandinfrastruktur auf der Basis von Glasfaseranschlüssen bis in die
 einzelnen Haushalte, bekannt unter dem Schlagwort Fiber-to-the-Home 
(FttH oder auch als Fiber-to-the-Building FttB). Wie der internationale 
Vergleich mit im Breitband-Bereich weiter „entwickelten“ Ländern zeigt, 
gibt es langfristig keine Alternative zur Glasfaser. Funklösungen können
 geeignete Migrationstechnologien sein, und stellen auch langfristig 
sinnvolle Ergänzungen dar für die portable bis hin zur mobilen 
Internet-Nutzung. Funk ist aber sicher keine Substitutionslösung für ein
 Glasfasernetz.<br /><br /></p>
<p>Der Weg von der heutigen Netz- und Markt-Struktur hin zu einer 
leistungsstarken Glasfaser-Infrastruktur und die Positionierung der 
mobilen Lösungen braucht die Kooperation unterschiedlicher Unternehmen, 
auch über die engere Telekommunikationsbranche hinaus. Ziele, 
Umsetzungsoptionen und Kooperations-Szenarien zu entwerfen, ist Aufgabe 
bei Entwicklung des Masterplans. Hierzu gehören auch Überlegungen für 
eine sinnvolle Trennung von Übertragungsleistung und Diensten. Ob es 
volkswirtschaftlich sinnvoll ist, den ordnungspolitisch vielleicht 
gewollten Wettbewerb auf der Ebene der Netzanschluss-Infrastruktur durch
 zu halten, erscheint mehr als fraglich. Wenn es im 
Teilnehmer-Anschlussbereich aber denn wieder lokale oder regionale 
Netzmonopole geben sollte, dann sind funktionierende Regelungen für 
einen Wettbewerb auf der Dienstebene zwingend erforderlich. <br /><br /></p>
<p>Für die Umsetzung einer flächendeckenden Hochleistungs-Infrastruktur 
ist sicher ein Zeitraum von 15 Jahren anzusetzen. Von alleine und nur 
durch die Marktkräfte wird ein solcher Masterplan aber wohl nicht 
entstehen, da die einzelnen Aufgaben über Planungshorizonte und 
Wirtschaftlichkeitsziele der einzelnen Telekommunikations-Unternehmen 
weit hinausgehen. Die Integration von Versorgungsunternehmen und 
Kommunen in einen solchen Prozess kann durch eine zentrale 
Koordinationsstelle gefördert und in Modellprojekten erprobt werden.<br /><br /></p>
<p>Der Masterplan für einen nachhaltige Ausbau der 
Breitbandinfrastruktur und die Entwicklung von Breitband-Anwendungen 
beispielsweise für Bildung, Medizin, Verwaltungseffizienz und 
Mobilitätsvorhaben könnte durch eine koordinierende Stelle im Sinne 
eines zentralen IKT-Kompetenzzentrums beschleunigt werden. Die möglichen
 Ergebnisse werden deutlich in Verbindung mit den Aktivitäten des 
Bundesinnenministeriums bei der Vorbereitung der rechtssicheren Email 
„de-mail“, der einheitlichen Behördenrufnummer D115 und bei den Lösungen
 rund um den elektronischen Personalausweis. Ohne die Koordination und 
das Projektmanagement durch das Bundesinnenministerium wären diese 
Lösungen nicht so weit, wie sie heute tatsächlich sind. Neben diesen 
großen und richtigen Lösungen gibt es aber eine Vielzahl von 
Anwendungen, die heute eher zufällig und getrieben von Einzelinteressen 
umgesetzt werden. Es ist nicht erkennbar, dass die Einrichtung einer 
solchen koordinierenden Institution für eine nachhaltige 
Breitbandinfrastruktur und für innovative Breitband-Anwendungen geplant 
ist, die Breitbandkompetenzzentren der Länder sind für eine solche 
Aufgabe nicht aufgestellt. Ohne eine aktive Rolle der Bundesregierung 
wird es nicht gelingen, den von der ITU im internationalen Vergleich 
festgestellten Rang 13 von Deutschland zu verbessern. Dabei sollte 
mittlerweile unstrittig sein, dass IKT eine entscheidende 
Querschnitts-Technologie ist für die gesellschaftliche und 
wirtschaftliche Entwicklung eines Landes.<br /><br /></p>
<p>Die Anfang 2009 von der Vorgänger-Regierung gesetzten Breitbandziele 
für 2014: „Versorgung von 75% der Haushalte mit mindestens 50 MBit/s“ 
werden ohne konkrete Strategie leere Zahlen bleiben, genau wie die 
Zielsetzung, alle „weißen“ Flecken bis Ende 2010 zu schließen. Es 
zeichnet sich bereits ab, dass weiße Flecken noch über längere Zeiten 
bestehen bleiben werden. Das GAK-Förderprogramm ist auf jeden Fall schon
 mal bis Ende 2013 verlängert worden. Die Rahmenbedingungen für eine 
Förderung sind für viele Kommunen zu kompliziert und unnötig 
bürokratisch. Kommunen mit Nothaushalten sind in der Regel nicht in der 
Lage, Förderprojekte durchzuführen. So entsteht eine neue Ausprägung der
 digitalen Spaltung.<br /><br /></p>
<p>Bei den Breitband-Ausbau Projekten, die erfolgreich durchgeführt 
werden, darf unter den gegebenen Rahmenbedingungen der Förderungen nur 
ein Ausbau mit 2 MBit/s gefordert werden. Diese Bandbreite ist als 
untere Grenze gerade geeignet, um Standard Internet-Anwendungen zu 
nutzen. Für Bildungs- oder Homeoffice-Anwendungen ist dies in der Regel 
zu wenig. Wie der weitere Migrationspfad zu höheren Bandbreiten aussehen
 kann, wird bei den Anbietern allerdings nicht hinterfragt. Da auch kein
 Masterplan für den Breitband-Ausbau existiert, werden die Kommunen in 
diesem Punkt alleine gelassen.<br /><br /></p>
<p>Als neues Mittel gegen eine unzureichende Breitband-Versorgung im 
ländlichen Raum wird derzeit LTE auf der Basis der digitalen Dividende 
gehandelt. An dem im Mai 2010 anstehenden  Versteigerungsverfahren 
werden wohl auch nur die vier Mobilfunkunternehmen teilnehmen. Es wird 
interessant sein, zu beobachten, welche Breitbandangebote dabei für den 
ländlichen Raum herauskommen. Vielleicht verläuft die 
„Erfolgsgeschichte“ ähnlich wie vor drei Jahren diejenige mit WiMAX? 
Dabei war nach der Modifikation der Ausschreibungsbedingungen schon 
abzusehen, dass wirtschaftliche Geschäftsmodelle kaum vorstellbar sind. 
Schon WiMAX wurde damals als mögliche Technologie für die 
Next-Generation-Networks (NGN) gehandelt. Hiervon spricht schon lange 
niemand mehr und vermutlich wird auch keiner der Lizenznehmer die von 
der Bundesnetzagentur gesetzten Mindest-Ausbauziele erreichen.<br /><br /></p>
<p>Im Rahmen eines nutzenorientierten Technologie-Mix für die 
Breitband-Nutzung kann LTE eine komplementäre Ergänzung des stationären 
Netzes für portable und mobile Anwendungen darstellen. Die 
Basisstationen des LTE-Netzes müssen sich für den Transport hoher 
Bandbreiten auf jeden Fall auf ein stationäres Glasfaser-Netz abstützen.
 Auch die UMTS-Basisstationen werden derzeit Zug um Zug mit Glasfaser 
angebunden. Hier gehen der Ausbau des stationären Glasfasernetzes und 
der Aufbau mobiler Breitbandnetze durchaus Hand in Hand. Es bleibt 
abzuwarten, wann die Versorgung mit LTE den ländlichen Raum tatsächlich 
erreichen wird. Auch heute ist in der Regel gerade dort kein 
breitbandiger UMTS-Mobilfunkdienst verfügbar, wo auch die stationäre 
Breitband-Versorgung zu wünschen übrig lässt.<br /><br /></p>
<p>Die Bundesregierung ist zwar erst seit einigen Monaten im Amt, aber 
wenn es nachhaltige Entwicklungen im Telekommunikations-Markt im Sinne 
der Ziele für 2014 geben soll und Deutschland seinen Wettbewerbsvorteil 
halten will, dann muss bald etwas geschehen und es müssen Konzepte für 
eine nachhaltige Strukturierung des Telekommunikations-Marktes 
erarbeitet werden, die in einen Masterplan für Deutschland münden.</p></div>]]></description>
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				<title>Geschaeftsmodell Glasfaser</title>
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				<pubDate>Thu, 04 Mar 2010  9:35:01  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;">Das Internet verführt nicht nur immer mehr Kunden zu intensiver Nutzung,
 auch die zunehmende Anzahl mobiler Arbeiter, Online-Werbetreibender und
 Cloud-Computing nutzender Firmen lässt den Datenstrom wachsen. Damit 
erhöhen sich auch die Anforderungen an die Breitbanddienstleister. Was 
noch vor kurzem als modern und schnell galt, gilt heute bereits als 
langsam und rückständig. Ein Netz, das auch den Anforderungen der 
Zukunft standhalten soll, ist ohne Glasfaser kaum vorstellbar. Hier 
können verschiedene Ansätze helfen. <br /><br />Mit den traditionellen Ansätzen der Telekommunikations-Industrie wird es allerdings schwierig, zu einem flächendeckenden Aufbau einer leistungsfähigen Glasfaserinfrastruktur zu kommen. Meine Analyse betrachtet die verscheidenen Ansätze und diskutiert die Trennung von Netzinfrastruktur und Diensten als eine Möglichkeit zur Umsetzung. der vollständige Text findet sich <a href="http://www.ecin.de/state-of-the-art/glasfaser/">hier</a>.<br /></div>
]]></description>
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				<title>Sinn und Unsinn der Vorratsdatenspeicherung</title>
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				<pubDate>Wed, 03 Mar 2010  21:47:37  +0100</pubDate>
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="Content-Type" /><meta content="Word.Document" name="ProgId" /><meta content="Microsoft Word 12" name="Generator" /><meta content="Microsoft Word 12" name="Originator" /><link href="file:///C:\DOKUME~1\JRGEND~1.KAA\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_filelist.xml" rel="File-List" /><link href="file:///C:\DOKUME~1\JRGEND~1.KAA\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_themedata.thmx" rel="themeData" /><link href="file:///C:\DOKUME~1\JRGEND~1.KAA\LOKALE~1\Temp\msohtmlclip1\01\clip_colorschememapping.xml" rel="colorSchemeMapping" /><!--[if gte mso 9]><xml>
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<![endif]--><p>Nachdem der Bundesgerichtshof die Vorratsdatenspeicherung in der
bisherigen Form für nicht mit dem Grundgesetz konform erklärt hat,
müssen alle Provider die gespeicherten Daten löschen. Zu den bislang
gespeicherten Daten gehörten Zeit eines Gespräches, Zielrufnummer und
Dauer eines Gespräches. Bei Mobilfunk-Gesprächen kam noch der Ort
hinzu, von dem aus das Gespräch geführt wurde. Im Online-Bereich wurden
Email-Adressen, IP-Adressen und Termine gespeichert. Was nicht erfasst
wurde, waren Inhalte von Gesprächen oder Mail-Nachrichten. Diese
konnten und können nur nach vorherigem Gerichtsbeschluss abgehört
werden.<br /><br /></p>
<p>Mit den Daten über den gespeicherten Zeitraum lassen sich
Persönlichkeits- und Bewegungsprofile erstellen, die zu
unterschiedlichen Zwecken verwendet werden können. Möglicherweise sind
die Daten für Ermittlungen sinnvoll. Besteht daher jetzt nach dem
Löschen der Verbindungsdaten eine erhöhte Gefahr durch kriminelle
Aktivitäten? Vermutlich nicht, denn bei Verwendung von Prepaid-Karten
und Internet-Cafes lässt sich die Speicherung von Verbindungsdaten
weitgehend umgehen.<br /><br /></p>
<p>Auf der anderen Seite liegt in der Speicherung aller Daten ein nicht
unerhebliches Risiko durch Datenverluste oder –missbrauch bei den
speichernden Stellen. Es hat in den letzten Monaten ja mehrere
Beispiele dafür gegeben, dass das Datenlecks auch bei den großen
Netzbetreibern nicht ausgeschlossen werden können!<br /><br /></p>
<p>Viele Bürger gehen unvorsichtig mit ihren Daten um und geben mehr
preis, als eigentlich nötig wäre. So sammeln die Betreiber von Bonus-
und Kundenbindungsprogrammen viele Daten, die ebenfalls geeignet sind,
Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Allerdings erfolgt dies freiwillig
und niemand ist gezwungen, die Angebote der Bonus- oder Rabatt-Karten
zu nutzen. Bei der Nutzung von Telekommunikationsdiensten sieht dies
anders aus, wenn man die Vorteile eines Festnetz-Anschlusses, eines
Mobilfunk-Vertrags und einer dauerhaften Email-Adresse nutzen will.<br /><br /></p>
<p>Daher ist es zu begrüßen, dass die unbegründete Speicherung der Verbindungsdaten zunächst unterbunden wurde.</p><span class="Firmaklein"><span style="font-size: 7pt; color: silver;"><o:p /></span></span>

</div>
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				<title>Breitband-Ausschreibung der Stadt Erftstadt</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=522</link>
				<pubDate>Mon, 01 Mar 2010  16:01:24  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
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				<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><font size="2">Die Stadt Erftstadt ist in vier Ortsteilen </font>mit einer Breitband-Versorgung von mehrheitlich weniger als 1 MBit/s als unterversorgt anzusehen.  In einem Markterkundungsverfahren hat sich kein Anbieter bereit erklärt einen flächendeckenden Aufbau ohne Beihilfe vorzunehmen. <br /><br />Eine Befragung von Bürgern und Unternehmern hat die schlechte Versorgung bestätigt und eine über 80%-ige Unzufriedenheit sowie eine hohe Wechselbereitschaft ergeben. Die Unterversorgung betrifft insgesamt 11.500 Einwohner und damit fast ein Viertel der gesamten Bevölkerung!<br /><br />Daher wurde jetzt eine Ausschreibung gestartet, die Netzbetreibern die Möglichkeit gibt, sich bis zum 12. Mai 2010 mit Angeboten für einen Ausbau zu melden. Es wird eine Versorgung mit einer aus heutiger Sicht sicher ausreichenden Bandbreite von 16 MBit/s angestrebt. Die Ausschreibung findet sich auf dem Stadtportal von <a href="http://www.erftstadt.de/cms-neu/downloads-oeffentliche-ausschreibungen.html">Erftstadt</a>. Interessierte Betreiber können ergänzende Unterlagen bei der Stadtverwaltung anfordern.<br /></div><div style="text-align: justify;">&nbsp;</div>]]></description>
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				<title>Deutschland bei IKT auf Platz 13</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=521</link>
				<pubDate>Fri, 26 Feb 2010  15:48:13  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><p>Die ITU als internationale Institution zur Standardisierung 
analysiert regelmäßig die Entwicklung der Durchdringung und Nutzung von 
Informations- und Kommunikations-Technologien (IKT) und ihren 
Anwendungen. Da dies ein komplexes Feld ist, hat die ITU einen Index 
entwickelt, der einen Vergleich der Länder ermöglicht. In den Index 
gehen drei Komponenten ein: </p>
<ul><li>die <strong>Versorgung mit IKT-Anschlüssen und Diensten</strong> in
 Form von Festnetz- und, Mobilfunkanschlüssen, die verfügbare Bandbreite
 für die Internetnutzung und die Verfügbarkeit von Computern (z.B. 
gemessen an der Penetration</li><li>die <strong>Nutzungsintensität bei Telefonie, Mobilfunk und 
Internetnutzung</strong></li><li>die <strong>Erfahrung der Nutzer</strong> für die Nutzung von Geräten 
und Diensten sowie die Effizienz der IKT-Nutzung</li></ul>
<p><br />Die umfassende Berücksichtigung der verschiedenen Parameter gleicht 
unterschiedliche Entwicklungsstufen und Nutzungs-Vorlieben aus. So 
bekommt der Index trotz des generellen Nachteils von hoch-aggregierten 
Kennzahlen eine relevante Aussagekraft.<br /><br /></p>
<p>Die neueste Bewertung für 2007 zeigt, dass die skandinavischen Länder
 wieder an der Spitze rangieren, was an sich wenig erstaunlich ist. Zur 
Spitzengruppe gehören aber auch Korea, Großbritannien  und die Schweiz. 
Deutschland liegt auf Platz 13 und damit u.a. vor Österreich, 
Frankreich, den USA und Kanada. Im Vergleich zur Bewertung von 2002 hat 
Deutschland einen Platz gut gemacht. Bemerkenswert ist die Entwicklung 
von China auch im IKT-Bereich mit einer Verbesserung um ganze 17 Plätze,
 bislang allerdings immer noch auf Platz 73. Steigerungen in ähnlich 
hohem Maße werden in einigen arabischen Staaten registriert, z.B. 
Saudi-Arabien um 18 Plätze (auf Platz 55). Auch Iran und Syrien haben 
sich um respektable 14 bzw. 13 Plätze verbessert. <br /><br /></p>
<p>Bei der Analyse der drei Komponenten zeigen sich interessante 
Unterschiede zwischen den Ländern. Bei den Ländern der Top10-Gruppe gibt
 es trotz hoher Durchdringung und intensiver Nutzung eine weitere 
Verbesserung insbesondere im Bereich der Nutzungseffizienz, aber auch 
bei der Nutzung  von Internetdiensten. Deutschland weist ein Profil mit 
vergleichsweise guter Versorgung mit Anschlüssen und Geräten auf bei 
eher unterdurchschnittlicher Erfahrung und Nutzungseffizienz. Wenig 
verwunderlich ist, dass es nach wie vor einen erheblichen Unterschied 
zwischen den entwickelten Ländern, Schwellenländern und 
Entwicklungsländern gibt.<br /><br /></p>
<p>Die Analyse der IKT-Kennwerte bringt dann einen wirklichen Nutzen, 
wenn für die Weiterentwicklung die richtigen Schlüsse gezogen werden. In
 Deutschland ist die Durchdringung mit Telefon- und Mobilfunkanschlüssen
 auf einem hohen Niveau. Auch die verfügbare Bandbreite ist im 
Durchschnitt gut, insbesondere in den Ballungsgebieten. Daher findet 
sich Deutschland bei der ICT-Komponente „Versorgung“ sogar unter den 
Top10 aller Länder (2002 lag Deutschland noch auf Platz 12). <br /><br /></p>
<p>Für die weitere Entwicklung ist die noch vorhandene Spaltung zwischen
 Ballungs- und ländlichen Gebieten bedenklich, da Einwohner und 
Unternehmer im ländlichen Raum im Hinblick auf die Breitbandversorgung 
oft noch benachteiligt sind. Daneben fehlt in Deutschland ein 
Masterplan, der die Migration von der heute ausreichenden Versorgung 
zielgerichtet zu einer zukünftig notwendig Glasfaserversorgung bis in 
die Wohnung (Fiber-to-the-Home) aufzeigt. Zwar wird die Notwendigkeit 
für Bandbreiten von über 100 MBit/s für Standarddienste erst in 10 oder 
15 Jahren in der Breite entstehen. Heute gibt es – außer für ausgewählte
 Unternehmenslösungen – keine Dienste, die eine solche Bandbreite 
überhaupt benötigen. Selbst hochauflösendes (HD)-Fernsehen ist mit unter
 30 MBit/s realisierbar und dies ist derzeit die Anwendung mit dem 
derzeit höchsten Bandbreitenbedarf. <br /><br /></p>
<p>Unbestritten ist aber, dass der Bandbreiten-Bedarf laufend steigt und
 neue Anwendungen entwickelt werden, so dass es zu einer 
flächendeckenden Glasfaserversorgung bis zum Haushalt längerfristig 
keine Alternative gibt. Wenn nicht heute gezielt auf den Aufbau einer 
flächendeckenden Glasfaser-Versorgung hingewirkt wird, kann sich der 
Aufbau später als unverhältnismäßig teuer erweisen. Von alleine wird der
 notwendige Masterplan allerdings nicht entstehen und auch die 
Netzbetreiber werden diesen Plan nicht aus eigener Kraft aufstellen, da 
sie als Aktien-notierte Wirtschaftsunternehmen kürzere 
Amortisationszeiten brauchen. In einer Kooperation zwischen 
Netzbetreibern, Kreisen und Kommunen sowie Versorgungsunternehmen lassen
 sich allerdings durchaus tragfähige Geschäftsmodelle vorstellen.<br /><br /></p>
<p>Neben dem Masterplan für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur 
sollten in Deutschland Maßnahmen im Hinblick auf Verbesserung bei der 
Effizienz der IKT-Nutzung ergriffen werden. Dies beginnt bei der 
konsequenten Nutzung von IKT im Bildungssystem und bezieht die Förderung
 der Anwendungs-Entwicklung ebenso mit ein wie die Realisierung von 
Smart-City Lösungen. Bei den ICT-Kennzahlen drückt sich dies in einem 
Platz 20 bei der Nutzungsintensität und Platz 38 bei Erfahrungen und 
Effizienz aus. Bei beiden Kennwerten hat sich Deutschland relativ zu den
 anderen Ländern verschlechtert gegenüber 2002. Diese Kennzahlen sollten
 natürlich nicht überbewertet werden, aber sie zeigen doch Trends und 
Entwicklungsphasen auf. <br /><br /></p>
<p>Es gibt eine Reihe von Feldern, in denen die Entwicklung von 
Breitband-Anwendungen sinnvoll vorangetrieben werden kann. Dies betrifft
 sicher das Bildungssegment, das Ansätze für Verbesserungen der 
Lernerfolge unter Einsatz von IKT bietet. Gleichermaßen gilt es aber 
auch für den Gesundheitsbereich, in dem mit Hilfe von Telemedizin 
sicherlich Kosten ein zu sparen sind. Im Energiesektor steht die 
intensivere Nutzung von IKT-Lösungen noch aus, aber Begriffe wie 
„Internet-der-Energie“ und „Smart-Grid“ zeigen auf, dass hier 
Entwicklungen zu erwarten sind, die weit über einen intelligenten 
Stromzähler im Haushalt hinausgehen. Elektromobilität ohne eine 
intelligente Verteilung und Abrechnung ist kaum vorstellbar.<br /><br /></p>
<p>Im Bereich eGovernment sind Breitband-Dienste möglich, die sowohl die
 Effizienz bei der Erledigung erhöhen als auch die Interaktion zwischen 
Unternehmern, Bürgern und der Verwaltung erleichtern. Im Bereich der 
Mobilität bieten sich ebenfalls viele Ansätze zur Nutzung von IKT. 
Beginnend mit der Erfassung des Verkehrs über eine Kommunikation 
zwischen Fahrzeugen und mit der Straße bis hin zu einer gezielten 
Verkehrsleitung und dem Management der Schnittstellen zwischen 
verschiedenen Verkehrsträgern.</p></div>
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			<item>
				<title>Eine neue Form der digitalen Spaltung?</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=520</link>
				<pubDate>Tue, 23 Feb 2010  11:05:16  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><font size="2">Die digitale Spaltung der Gesellschaft in Onliner und (Non)liner wird schon seit längerem diskutiert. Da die Auswirkungen generell als negativ angesehen werden, bemüht sich die Politik die Voraussetzungen für die Nutzung des Internets zu schaffen und stellt Fördermittel für Kommunen zur Verfügung. Wenn der Ausbau in einer Region nach den Einschätzungen (und Kalkulationen) der Netzbetreiber nicht wirtschaftlich erscheint, kann unter bestimmten Rahmenbedingungen eine teilweise Förderung mit Bundes- und EU-Mitteln erfolgen (je nach Bundesland bis zu 90%).<br /><br />Probleme in der Haushaltslage treffen in der Folge der Wirtschaftskrise und rückläufiger Gewerbesteuer-Einnahmen zunehmend mehr Kommunen. Sobald eine Kommune einen Nothaushalt aufstellen muss, kann sie allerdings in der Regel keine Fördermittel für den Breitband-Ausbau (z.B. aus dem GAK- oder GRW-Programm) mehr beantragen, da noch keine rechtliche Verpflichtung für den Breitband-Ausbau entstanden ist. Es ist zu erwarten, dass die &quot;Gesundung&quot; der öffentlichen Haushalte einige Jahre dauern wird, vermutlich länger als die Laufzeit der derzeitigen Förderprogramme zum Breitbandausbau (GAK-Programm ist bis 2013 verlängert). <br /><br />So werden die betreffenden Kommunen wohl auch zukünftig ohne einen Ausbau ihrer Breitband-Infrastruktur auskommen müssen. Nun zeigt sich bei Befragungen der Bevölkerung und der Unternehmen in Verbindung mit Breitband-Projekten, dass sowohl für den Bürger als auch für Unternehmen ein schneller Breitbandzugang längst zu einem wichtigen Standortfaktor geworden ist. Familien prüfen vor einem Zuzug in eine Kommune vermehrt, wie die Breitbandversorgung ist für die Einrichtung eines Home-Office Arbeitsplatzes und die Bildungsbelange der Kinder. Unternehmen gehen bis zu einer Verlagerung ihres Standortes, wenn der schnelle Datenzugang nicht gegeben ist.<br /><br />So entsteht durch die prekäre finanzielle Situation von Kommunen mit einem Nothaushalt eine zusätzliche Belastung, die einer Besserung entgegen wirkt. Da das Ziel der Bundesregierung, alle &quot;weißen&quot; Flecken der Breitband-Versorgung bis Ende 2010 zu schließen, wohl sowieso nicht erreicht wird, kommt diesem Effekt vielleicht keine so große Bedeutung mehr zu? Hier rächt sich wieder einmal, dass man die Breitbandversorgung nicht zur Grundversorgung erklärt hat. Da dies heute nicht mehr zu heilen ist, sollte die Politik nach anderen Lösungen suchen, um die flächendeckende Breitband-Versorgung auch den finanziell schwachen Kommunen zu ermöglichen! Für die Nutzung der Mittel aus dem Konjunkturpaket II hat man ja auch in einigen Bundesländern geeignete Lösungen gefunden.</font></div>
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			<item>
				<title>Foerdermittel-Schwund?</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=519</link>
				<pubDate>Sun, 21 Feb 2010  12:48:23  +0100</pubDate>
				<category>Telekommunikation</category>		
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><p>Der Abruf der Fördermittel für den Breitband-Ausbau in der Fläche 
kommt so langsam etwas in Schwung. Gleichzeitig konnte man schon Anfang 
des Jahres hören, dass bei den Vergabestellen die Mittel für die 
Förderung für 2010 voraussichtlich knapp werden.<br /><br /></p>
<p>Dies ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass in 2008 kaum etwas
 von den 16,7 Mio. Euro abgeflossen sind, die der Bund für die 
Breitband-Förderung bereit stellt. Auch in 2009 wird der Abfluss der 
Fördermittel eher schwach gewesen sein. Somit dürfte alleine aus den 
beiden Vorjahren ein Vortrag in Höhe von über 30 Mio. Euro vorhanden 
sein. Hinzu kommen die weiteren Mittel für 2010. <br /><br /></p>
<p>Wenn die Fördermittel jetzt tatsächlich schon zu Beginn des Jahres 
knapp werden sollten, stellt sich die Frage, wo diese Mittel geblieben 
sind?</p></div>
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			</item>
			<item>
				<title>Studie zum Breitband-Ausbau in Deutschland</title>
				<link>http://stz-consulting.mydesignblog.de/index.php?id=518</link>
				<pubDate>Mon, 15 Feb 2010  10:37:02  +0100</pubDate>
				<category>no categorie</category>		
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				<description><![CDATA[
<div style="text-align: justify;"><font size="2">Deutschland liegt in der Breitband-Durchdringung laut <a href="http://www.oecd.org/document/54/0,3343,en_2649_34225_38690102_1_1_1_1,00.html">Statistik der OECD</a> von Juni 2009 auf Platz 11 mit einer Penetration von 29% der Bevölkerung. Spitzenreiter der Statistik ist dabei kein asiatischer Tigerstaat, sondern unser Nachbarstaat, die Niederlande (38%)! Aber auch die Schweiz und Canada liegen vor Deutschland.<br /><br />Betrachtet man die Durchdringung mit Glasfaser-Anschlüssen bis zum Hasuhalt (FttH), dann liegt die Durchdringung (Stadn 04.2009) bei verschwindenden 0,4%! Korea und Japan sind hier seit langem Spitzenreiter mit 67 bzw. 67%, auch europäische Länder liegen um eine Größenordnung vor Deutschland (neben den skandinavischen Ländern gehört auch Frankreich mit 11% zu dieser Gruppe).<br /><br />Auf der Basis langjähriger Beschäftigung mit Breitband-Themen habe ich eine ausführliche Anbieter- und Technologie-neutrale Studie zum Breitband-Ausbau erstellt, die u.a. auf dem Portal von <a href="http://linkpin.de/snufz6">Telecom.DE.com</a> kostenfrei heruntergeladen werden kann</font>. <br /><br /><font size="2">Die Studie richtet sich an Vertreter von Kommunen und Kreisen, die sich mit der Verbesserung der Breitbandversorgung und der Schaffung höherer Bandbreiten beschäftigen müssen, politischen Entscheidungsträgern. Neben der Darstellung der aktuellen Situation in Deutschland werden auch Vorschläge zur Verbesserung der Fördermaßnahmen und zu nachhaltigenGestaltung des Breitband-Ausbaus in Richtung auf ein flächendeckendes Glasfasernetz analysiert.<br /></font><br /><font size="2">Folgende Themen werden in der Studie behandelt:<br /></font><ol class="contentlist"><li style="color: rgb(0, 0, 204);"><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/"><span class="contentlist">Wachsender 
„Breitband-Hunger</span></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/2/" class="contentlist"><font size="2">Breitbandausbau
 </font><font size="2">erfolgt nicht als Selbstzweck</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/3/" class="contentlist"><font size="2">Problemfall
 regionale</font> <font size="2">Zugangsnetze</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/4/" class="contentlist"><font size="2">Ablauf
 eines</font> <font size="2">Breitbandprojektes im ländlichen Raum</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/5/" class="contentlist"><font size="2">Ziele
 und Realität</font> <font size="2">beim Breitbandausbau klaffen auseinander</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/6/" class="contentlist"><font size="2">Förderung
 heute</font> <font size="2">auf „schmalbandigen“ Breitbandausbau begrenzt</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/7/" class="contentlist"><font size="2">Techniken
 für </font><font size="2">eine zukunftssichere Breitbandversorgung</font></a></font></li><li><font size="1"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/8/" class="contentlist"><font size="2">Breitbandausbau</font>
 <font size="2">in der Fläche braucht neue Geschäftsmodelle</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/9/" class="contentlist"><font size="2">Politische
 </font><font size="2">Rahmenbedingungen zur Zielerreichung anpassen</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/10/" class="contentlist"><font size="2"><font size="2">T-</font><font size="2">City</font></font>
 <font size="2">als Beispiel für Veränderungen durch Breitbandanwendungen</font></a></font></li><li><font size="2"><a href="http://www.telecomde.com/festnetz/studie-breitbandausbau-des-deutschen-tk-netzes/11/" class="contentlist"><font size="2">Fa</font><font size="2">zit</font></a></font></li></ol>
	<strong><span style="font-weight: bold;"></span></strong></div>]]></description>
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