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Risiken - vermeiden oder managen?

Ein Unternehmer ist kein Verwalter einer Organisation! Die Wahrnehmung neuer Marktchancen und nahezu jede unternehmerische Chance birgt gleichzeitig Risiken. Typische Beispiele sind:

  • Entwicklung neuer Produkte
  • Produktionsverlagerung nach Osteuropa
  • neue Vertriebskooperationen
  • Aufnahme neuer Gesellschafter bei Kapitalerhöhung
  • Abschluss von Großaufträgen ohne Zahlung Zug-um-Zug
  • Vereinbarung von Betriebsrenten
  • ...

Alle Risiken bergen unterschiedliche Schadenspotenziale und auch der Eintritt ist mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeit verbunden. Um das eigene Unternehmen erfolgreich führen zu können, müssen existenzbedrohende Risiken vermieden und alle anderen Risiken so gemanagt werden, dass Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Aber zunächst müssen die Risiken erkannt werden. Einige Beobachtungsbereiche sind in der Graphik dargestellt.

Risikobereiche.jpg



Ein bewährtes Managementinstrument, mit dem Risiken behandelt werden können, ist das Risikomanagement. Gerade für mittelständische Unternehmen in dynamischen und wettbewerbsintensiven Märkten ist Risikomanagement unverzichtbar geworden. Außerdem ist die regelmäßige Durchführung des Risikomanagements eine Voraussetzung zur Reduktion der Geschäftsführerhaftung und dies gilt auch bei der Fremdkapitalbeschaffung!


Eine Einführung zum Risikomanagement und eine Klassifizierung von Risikobereichen habe im ersten Teil eines Fachbeitrages zusammen gefasst. In den folgenden Teilen werde ich die Methoden zur Bewertung von Risiken und die Ableitung von Gegenmaßnahmen beschreiben. Im dritten Teil wird die organisatorische Umsetzung des Risikomanagement-Prozesses in mittelständischen Unternehmen vorgestellt.

Jürgen Kaack 29.05.2006, 15.34

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