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In Kaarst erst Grundversorgung, dann Konzept für NGA

Die Stadt Kaarst ist ebenso wie andere Städte und Gemeinden teilweise nur unzureichend mit Breitband-Internet versorgt. Die betroffenen Stadtteile verlieren als Wohn- und Gewerbestandorte an Attraktivität. Ohne zukunftssichere Internetzugänge sinken sowohl Immobilienwerte als auch erzielbare Mieten, wenn Wohnungen überhaupt vermietet werden können.

Von Bürgerinnen und Bürgern als auch von Unternehmern und Gewerbetreibenden aus den Ortsteilen Vorst und Holzbüttgen mit dem Gewerbegebiet Kaarster Kreuz wird schon seit Jahren die Forderung erhoben, schnellere Internetgeschwindigkeiten nutzen zu können.
Mit VDSL steht unmittelbar nach dem Ausbau entfernungsabhängig eine Bandbreite für den Downstream von bis zu 50 MBit/s für über 40% der Anschlüsse zur Verfügung. Mit dem VDSL-only Angebot wird die Verfügbarkeit der Bandbreite in den Ausbaugebieten von Holzbüttgen weiter verbessert, so dass nur 3 % der Anschlüsse weniger als 16 MBit/s nutzen können. Der Ausbau erfolgt gegen Gewährung einer Zuwendung aus Haushaltsmitteln, Fördermittel kann Kaarst nicht nutzen. Die Inbetriebnahme des Netzes erfolgte im Juli 2013.

Noch vor Fertigstellung hat die Stadt Kaarst STZ-Consulting mit der Erstellung einer Konzeption für einen nachhaltigen Breitbandausbau mit Empfehlungen für das weitere Vorgehen beauftragt.
Infomationen zu den Randbedingungen und der Umsetzung finden sich in diesem Bericht.

 

Jürgen Kaack 06.10.2013, 10.24

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