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Haus Schöneck in Westerland im Wandel der Zeit

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche Gebäude in Westerland errichtet, um dem wachsenden Bedarf durch Touristen gerecht zu werden. In der Süderstraße 2 wurde vermutlich von Familie Lambeck ein Eckhaus mit einem markanten Türmchen gebaut und als Pension "ersten Ranges" angepriesen. Anfang des neuen Jahrhunderts hat wohl die Tochter der Lambecks einen Herrn Krone geheiratet und das Haus weiterhin als Pension unter dem Namen  "Haus Lambeck" betrieben. Zugänglich war die "älteste und vornehmste" Pension allerdings nur für für "Herrschaften christlichen Glaubens". Die Zimmer kosteten 1910 zwischen 15 und 45 Mark pro Woche!


Um 1920 wurde das Haus an die "Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime e.V." verkauft und unter dem neuen Namen Haus Schöneck Teils  des "Nordfriesischen Heims", zu dem auch das Parkhaus sowie die Häuser Martha, Germania und Wilhelminenburg gehörten. Insgesamt konnten im Nordfriesischen Heim 210 Personen beherbergt werden. Um 1935 wurden die Häuser verkauft. Haus Schöneck behielt seinen Namen, wurde allerdings in Mietwohnungen aufgeteilt. Familie Carstensen ist 1938 in eine der Erdgeschoss-Wohnungen eingezogen und hat dort bis 1957 gewohnt.


Die nachfolgende Anzeige stammt aus dem Syltführer um 1905, das untere Foto ist schon nach Umbenennung in Haus Schöneck aufgenommen worden.








Jürgen Kaack 24.07.2017, 10.00

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