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Geht dem Breitband-Ausbau in Deutschland die Luft aus?

Noch vor wenigen Monaten stand der Breitband-Ausbau als wichtiges Ziel weit oben auf der politischen Agenda. In Verbindung mit dem Konjunktur-Paket wurden einige vollmundige Ziele verkündet. So sollen bis Ende 2010 alle weißen Flecken, d.h. Regionen mit weniger als 1 MBit/s, versorgt sein und bis 2014 75 % aller Haushalte mit mindestens 50 MBit/s anschließbar sein. Bis 2018 sollten nach den ursprünglichen Plänen dann alle Haushalte mit hoher Bandbreite erreicht werden. Dies klingt grundsätzlich gut und die Umsetzung wird mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gefördert.

Betrachtet man die Situation aus der Sicht Mitte 2009, so klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Tatsächlich kommt der Ausbau nicht so schnell voran, wie dies Anfang des Jahres richtigerweise geplant war. Stattdessen werden Anträge für Fördermittel zum Breitband-Ausbau nur in geringer Zahl gestellt, die Telekom streitet mit der Bundesnetzagentur und gibt kaum Angebote an Kommunen weiter.

Was ist schief gegangen bzw. an welchen Stellen hat sich die Umsetzung anders entwickelt als geplant? Ich habe eine Analyse aus meiner subjektiven Einschätzung der Lage erstellt, die allerdings durch eine Reihe von Gesprächen mit Betroffenen untermauert wird. Die Zusammenfassung findet sich z.B. auf dem Portal TelecomDE.com, bei dem ich bereits verschiedene Artikel veröffentlicht habe.

Jürgen Kaack 05.07.2009, 15.54

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