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Breko fordert flächendeckende Glasfaser-Anschlussnetze

Die Forderungen nach flächendeckenden Glasfaser-Anschlussnetzen wird in letzter Zeit endlich auch mehr in der Öffentlichkeit erhoben, aktuell vom Breko-Verband, dessen Mitglieder vergleichsweise aktiv sind beim Infrastrukturausbau, wie der neueste Pressebeitrag zeigt.

Vor nicht allzu langer Zeit fühlte ich mich bei der Forderung nach Glasfaser-Anschlüssen wie der sprichwörtliche Rufer in der Wüste. Aber es gibt immer noch zu viele Bürger, die von ihrem heutigen Anspruch ausgehen und 16 Mbit/s für völlig ausreichend halten. Das ist HEUTE auch nicht mal so falsche, wenn man keinen Bedarf an Cloud-Diensten hat, z.B. zur Datensicherung, zum Hochladen von Fotos, Videos und Musik. Tatsächlich gibt es derzeit noch keine Massenmarkt-taugliche Anwendung, die 100 Mbit/s benötigt.

Bei dem steigenden Angebot an multimedialen Inhalt und dem um 20% p.a. wachsenden Datenvolumen in Deutschland gilt das aber nicht mehr lange und es vorausschauend gebaut werden, um die Kosten niedrig zu halten. Ansonsten kommt in 10 Jahren der Ruf nach einem Ausbau durch den Staat und wird dann um ein Vielfaches teurer als bei einem Ausbau unter Nutzung von allen möglichen Synergien.

Jürgen Kaack 26.06.2014, 07.56

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