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Best-Practise Beispiele für den Breitband-Ausbau

Seit über sechs Jahren führt STZ-Consulting Projekte für Kommunen, Kreise und Stadtwerke zur Verbesserung der Breitbandversorgung durch. Obwohl die Betätigung einer Gebietskörperschaft im Telekommunikationsbereich nach den Leitlinien der EU zur Gewährung von Beihilfen erfolgen muss, sind die Randbedingungen so unterschiedlich, dass kaum ein Projekt einem anderen gleicht. Aus der Vielzahl der bislang begleiteten Vorhaben habe ich einige aufgrund ihrer spezifischen Besonderheiten als Best-Practise Beispiele in ausführlichen Berichten beschrieben. Eine Kurzübersicht zu den Fallbeispielen findet sich auf der Homepage von STZ-Consulting. Aktuelle Informationen zu derzeit laufenden Breitbandvorhaben finden sich auf der Facebook-Seite von STZ-Consulting.

Im Folgenden finden sich Links zu einigen der bislang veröffentlichten Best-Practise Beispielen:
  • Stadt Kaarst: Kaarst liegt nicht in der Förderkulisse für den Breitbandausbau in NRW. Trotzdem gab es unterversorgte Wohn- und Gewerbegebiete und ein Bürgerinitiative hat selber verschiedene Möglichkeiten geprüft. In einem aufwändigen Verfahren konnte in Anlehnung an notifizierte Verfahren ein wirtschaftlicher Ausbau mit VDSL erreicht werden. Im Gerwerbegebiet Kaarster Kreuz sind inzwischen für fast alle Betriebe Geschwindigkeiten mit mehr als 25 Mbit/s verfügbar.
  • Stadt Geilenkirchen: eine Stadt mit gut 26.000 Einwohnern, 30 Stadtteilen und 13 Stadtbezirken ist nicht ideal zur Herstellung einer nachhaltigen und bezahlbaren Breitband-Infrastruktur. Für 13 unterversorgte Stadtteile können nach verschiedenen Anläufen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen  große Teile des unterversorgten Gebietes ausgebaut werden, überwiegend sogar mit Glasfaser-Hausanschlüssen.
  • Gemeinde Rheurdt: in einer Gemeinde mit dünner Besiedlung in den Randlagen und unterschiedlichen Versorgungsrichtungen konnte durch den Einsazu oberirdischer Leitungen ein vollwertiger VDSL-Ausbau unter wirtschaftlichen Bedingung ermöglicht werden.
  • Stadt Ennepetal: zwei Stadtteile mit recht langem Anlauf hat unter Nutzung von Synergien mit vorhandenen Infrastrukturen und in Kooperation mit einem Versorgungsunternehmen schnelle Internetanschlüsse mit VDSL erhalten.
  • Stadt Haltern am See: ein Stadtteil von Haltern am See war nicht nur mit weniger als 1 Mbit/s unterversorgt, sondern durch drei Siedlungungskerne und lange Strecken bei geringer Siedlungsdichte kaum wirtschaftlich zu versorgen. Erst die Kooperation mit einem Fernwasserunternehmen und eine komplette Änderung der Netzstruktur führte zu einem zufiredenstellenden VDSL-Ausbau.
  • Stadt Friedrichshafen: der Breitbandausbau ist kein Selbstzweck sondern dient der Schaffung einer Smart-City mit Breitband-Anwendungen für unterschiedliche Bereiche: Verwaltung (eGovernment), Bildung, Gesundheit (eHealth), Verkehrssteuerung, Seniorennetzwerken, Kulturangeboten etc.

Die Liste der Fallbeispiele wird sukzessive ergänzt, einige Artikel warten im Lektorat auf ihre Fertigstellung.

Jürgen Kaack 10.08.2013, 14.57

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