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Aktivitäten des Kreises Heinsberg bringen schnelle Internetzugänge

Schnelle Internetzugänge sind ein wichtiger Standortfaktor für alle Kommunen. Nur 70% der Anschlüsse sind heute in der Lage, einen Anschluss mit mindestens 50 Mbit/s zu nutzen. Zur Verbesserung der Versorgungslage und bei der Errichtung zukunftssicherer NGA-Netze ist Eigeninitiative von Kreisen und Kommunen unerlässlich. Der Kreis Heinsberg hat vorgemacht, wie mandabeivorgehenkann.


Der Kreis Heinsberg ist aufgrund seiner Grenzlage in der Vergangenheit bei der Versorgung mit schnellen Internetzugängen genachteiligt gewesen. In vielen Gebieten war nicht mal die Grundversorgung mit 2 Mbit/s gegeben. Daher haben sich Kommunen und der Kreis schon seit 2005 um eine Verbesserung der Lage bemüht. In den ersten Jahren wurden nur punktuelle Verbesserungen erreicht. Die Koordination der Aktivitäten hat die Kreiswirtschaftsförderung übernommen und ab 2010 hat STZ-Consulting für gut zwei Jahre die Projektarbeit unterstützt.

Mit der Deutschen Glasfaser wurde aufgrund der Aktivitäten ein Anbieter von nachhaltigen Glasfaser-Hausanschluss-Netzen (FttB) für den Ausbau gewonnen. Heute sind zwar noch lange nicht alle Hausanschlüsse mit Glasfaseranschlüssen versorgt und es zeigt sich auch im Kreis Heinsberg, dass mit steigender Ausgangsversorgung die Wechselbereitschaft sinkt. Damit wird ein kurzfristiger Ausbau für einen Infrastrukturbetreiber zunächst unwirtschaftlich. Durch die Ausbauvorhaben der Deutschen Glasfaser wurde vermutlich auch die Deutsche Telekom motiviert, insbesondere in Wegberg und Erkelenz einen Ausbau in der neuen Vectoring-Technologie vorzunehmen.

Wegberg war vor Beginn der Projektarbeiten überdurchschnittlich schlecht versorgt und es gab (und gibt) in Wegberg kein Kabelnetz. Heute ist in dem meisten Gebieten von Wegberg ein Anschluss mit 100 Mbit/s verfügabr, entweder symmetrisch durch die Deutsche Glasfaser oder asymmetrisch und mit Dämpfungsverlusten in DSL-Technologie.

In einem Interview vom März 2015 blickt der Geschäftsführer der Kreiswirtschaftsförderung auf die Bemühungen und Ergebnisse der Aktivitäten zurück. Das Vorgehen des Kreises Heinsberg zur Verbesserung der Versorgung kann als Vorbild genommen werden, da nur wenige Kreise heute schon flächendeckend mit nachhaltigen NGA-Anschlussnetzen versorgt sind. Einen Bericht zu den Projektarbeiten aus Sicht von STZ-Consulting findet sich auf der Seite Breitband / Telekommunikation. Auch im Kreis Heinsberg sind die Arbeiten an der Breitbandversorgung erst abgeschlossen, wenn flächendeckend NGA-Anschlussnetze, am besten in Form von Glasfaser-Hausanschlüssen realisiert sind. Aufgrund der hohen Kosten für die Tiefbauarbeiten wird dies sicher noch einige Jahre dauer.

Jürgen Kaack 14.05.2015, 12.41

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