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Breitband für alle?
Wer in Großstädten und Ballungsgebieten lebt, kann sich in der Regel einen Breitbandanbieter und die gewünschte Bandbreite auswählen. Meistens gibt es eine Reihe von Anbietern und teilweise sind 50 MBit/s möglich.
Anders sieht dies in Kleinstädten und im ländlichen Raum aus. Oft ist nicht mal DSL mit einer Geschwindigkeit von 1 MBit/s zu bekommen. Einen Überblick über die an einem Ort verfügbaren Anschlusstechnologien, Bandbreiten und Anbieter gibt der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums (unter diesem Link). Zwar sind hier alle gängigen Technologien von der Satelliten-Anbindung über Kabelnetz- und DSL-Angebote bis zu WiMAX-Lösungen enthalten. Allerdings wird Breitband für diese Übersicht mit mindestens 128 KBit/s eher schmalbandig definiert. Für viele Anwendungen im beruflichen und privaten Umfeld stellt eine Bandbreite von 1 MBit/s das Minimum dar.
Auf der Webseite der Interessensgemeinschaft kein_dsl.de haben Betroffene ihren Breitbandbedarf eingetragen. Hiernach sieht es schon ganz anders im Hinblick auf die Versorgung in der Fläche!. Die zugehörige Darstellung der Deutschlandkarte findet sich unter diesem Link.
Der Breitbandanschluss gehört in Deutschland nicht zu den Diensten, bei denen die Bürger einen Anspruch auf eine Grundversorgung haben. Die Unternehmen bauen unter unternehmerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ihre Netze auf und dies kann für eine betroffene Region bedeuten, dass ohne Eigeninitiative kein Breitband-Anschlussnetz gelegt wird. So droht die digitale Spaltung zwischen dicht und dünn besiedelten Regionen. Für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands kann das keine wünschenswerte Perspektive sein!
Einerlei ob im wirtschaftlichen Bereich für die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen oder im privaten Bereich bei der Einführung neuer Bildungsangebote und -methoden ist es nicht zu akzeptieren, dass kein Zugang zu Breitbanddiensten besteht. Wenn es denn schon keine regulatorische Trennung zwischen Anschlussnetzen und Diensten gibt, so bleibt ohne staatliche Einflussnahme nur die Eigenintiative von Bürgern, Unternemen und Politik in den betroffenen Regionen, um Abhilfe zu schaffen. Eigentlich sollten auch die Bundesländer gefordert sein und zumindest mit Breitbandkompetenz-Zentren (nach dem Vorbild Niedersachsens, siehe diese Website) Unterstützung zu geben.
Selbst mit kompetenter Unterstützung durch ein Breitbandkompetenz-Zentrum bleibt die Problematik der Finanzierung zu lösen. Die über das Bundes-Landwirtschafts-Ministerium zur Verfügung stehenden Mittel sind eher ein Tropfen auf den "heissen Stein" als eine tatsächliche Lösung. Wahrscheinlich werden nur gemeinsame Aktivitäten von öffentlichen und privaten Unternehmen (Public-Private-Partnerships) Ansätze zu Lösungen geben. Ohne Eigeninitiative gibt es aber nur in Ausnahmefällenl in den bisher unversorgten Regionen kaum Änderungen!
Anders sieht dies in Kleinstädten und im ländlichen Raum aus. Oft ist nicht mal DSL mit einer Geschwindigkeit von 1 MBit/s zu bekommen. Einen Überblick über die an einem Ort verfügbaren Anschlusstechnologien, Bandbreiten und Anbieter gibt der Breitbandatlas des Bundeswirtschaftsministeriums (unter diesem Link). Zwar sind hier alle gängigen Technologien von der Satelliten-Anbindung über Kabelnetz- und DSL-Angebote bis zu WiMAX-Lösungen enthalten. Allerdings wird Breitband für diese Übersicht mit mindestens 128 KBit/s eher schmalbandig definiert. Für viele Anwendungen im beruflichen und privaten Umfeld stellt eine Bandbreite von 1 MBit/s das Minimum dar.
Auf der Webseite der Interessensgemeinschaft kein_dsl.de haben Betroffene ihren Breitbandbedarf eingetragen. Hiernach sieht es schon ganz anders im Hinblick auf die Versorgung in der Fläche!. Die zugehörige Darstellung der Deutschlandkarte findet sich unter diesem Link.
Der Breitbandanschluss gehört in Deutschland nicht zu den Diensten, bei denen die Bürger einen Anspruch auf eine Grundversorgung haben. Die Unternehmen bauen unter unternehmerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten ihre Netze auf und dies kann für eine betroffene Region bedeuten, dass ohne Eigeninitiative kein Breitband-Anschlussnetz gelegt wird. So droht die digitale Spaltung zwischen dicht und dünn besiedelten Regionen. Für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands kann das keine wünschenswerte Perspektive sein!
Einerlei ob im wirtschaftlichen Bereich für die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen oder im privaten Bereich bei der Einführung neuer Bildungsangebote und -methoden ist es nicht zu akzeptieren, dass kein Zugang zu Breitbanddiensten besteht. Wenn es denn schon keine regulatorische Trennung zwischen Anschlussnetzen und Diensten gibt, so bleibt ohne staatliche Einflussnahme nur die Eigenintiative von Bürgern, Unternemen und Politik in den betroffenen Regionen, um Abhilfe zu schaffen. Eigentlich sollten auch die Bundesländer gefordert sein und zumindest mit Breitbandkompetenz-Zentren (nach dem Vorbild Niedersachsens, siehe diese Website) Unterstützung zu geben.
Selbst mit kompetenter Unterstützung durch ein Breitbandkompetenz-Zentrum bleibt die Problematik der Finanzierung zu lösen. Die über das Bundes-Landwirtschafts-Ministerium zur Verfügung stehenden Mittel sind eher ein Tropfen auf den "heissen Stein" als eine tatsächliche Lösung. Wahrscheinlich werden nur gemeinsame Aktivitäten von öffentlichen und privaten Unternehmen (Public-Private-Partnerships) Ansätze zu Lösungen geben. Ohne Eigeninitiative gibt es aber nur in Ausnahmefällenl in den bisher unversorgten Regionen kaum Änderungen!
Jürgen Kaack 21.06.2008, 17.52 TB | PL | einsortiert in: Telekommunikation | Tags: Telekommunikation, Breitband,
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