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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: familienforschung

18. Die Truhe zur Hochzeit von Margarethe Mortensdatter 1779



Das Erbstück im 18. Teil ist insofern für mich etwas Besonderes, als es der älteste Gegenstand ist, der sich über die Jahrhunderte in der Familie erhalten hat.

Margarethe Katrine Mortensdatter, wurde 1759 in Lintrup geboren und starb am 11.06.1829 in Sommerstedt. Über ihre Eltern sind nur die Namen Morten Nielsen und Anna Hansdatter bekannt, vermutlich stammten auch sie aus der Gegend um Hadersleben. Im Jahr 1779 hat sie den ebenfalls aus dem Distrikt Hadersleben stammenden Christopher Andreas Lorenzen (1750 bis 04.08.1826) geheiratet und zu diesem Anlass die abgebildete geschnitzte Hochzeitstruhe aus Eichenholz erhalten. Die Truhe wurde in der Familie weitervererbt und landete schließlich bei meiner Urgroßmutter Mathilde Janssen. Nicolay Lorenzen (geboren am 31.10.1712) heiratet am 16.09.1746 Catharina Maria Bruhn (geboren am 17.04.1725 in Hjordkaer) und ist der Vater von Christopher Andreas. Er stammt wie sein Großvater Christian Nikolaisen Lorenzen (26.06.1681 bis 12.09.1752) aus dem ebenfalls zur Gemeinde Sommerstedt bzw. zur Kommune Hadersleben gehörenden Ortsteil Oksenvad.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 09.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Teilbücher zur Chronik verfügbar

Seit der ersten Veröffentlichung meiner Chronik ist durch zusätzliche Erkenntnisse und das Auffinden weiterer Dokumente das Volumen so angewachsen, dass die Neuauflage von "Heimat Sylt" um über 50% umfangreicher wird, habe ich mich entschlossen, die Chronik auch in drei Teilbüchern zu veröffentlichen. Die Datenbank der erfassten Personen ist von damals 3.700 vor einem Jahr auf fast 12.000 angewachsen. Auch eine Reihe von zusätzlichen gefundenen alten Fotos und Grafiken veranschaulicht Inhalte.

Als erstes Teilwerke wurde im letzten Jahr das Buch "Sylt - Erinnerungen einer Familie" fertig mit Geschichten rund um die Insel Sylt und der Analyse der Vorfahren aus den nordfriesischen Familienzweigen Carstensen, Wachsmuth, Bleicken und Erken. In dem Buch werden die Lebensabschnitte der anderen Familienzweigen behandelt, die sich auf Sylt abgespielt haben. Ergänzend werden Geschichten aus der Vergangenheit von Sylt und Westerland mit einer Reihe von alten Fotos und Grafiken behandelt.

Als zweites Buch folgte im Dezember meine Hommage an meine Großmutter "Anna Müller aus Braunschweig", in dem ihr Leben erzählt und den Vorfahren aus Braunschweig und Ulm nachgeforscht wird. Hierzu gehören auch einige Münster-Prediger aus Ulm und ein Pest-Arzt aus Augsburg.


Als weiteres Einzelbuch aus der Gesamtchronik folgte das Werk "Chronik der Familien Kaack und Janssen". Neben den Familien Janssen aus Eckernförde und Kaack aus Mühbrook werden hier auch die Vorfahren der Familien Johannsen von Föhr und den Halligen, Dose und Thormählen aus dem Kreis Steinburg sowie den Familien Schröder aus Vaale und Kröger aus dem Umland von Brunsbüttel behandelt. Dabei enthält die vor Kurzem fertige 2. Auflage auch die Geschichten der Familien Steinhaus und Wasmer aus Meldorf, sowie die ihrer Vorfahren wie dien Grafen von Jülich, den karolingischen und merowingischen Herrschern bis hin zu mythologischen Gestalten unter sächsischen und norwegischen Häuptlingen. Das Buch kann direkt über den Verlag BoD, Amazon und den stationären Buchhandel bezogen werden. Eine eBook-Version der "Chronik der Familien Kaack und Janssen" folgt in nächster Zeit. 


Als letztes Teilbuch ist das gerade fertig gewordene Buch "Chronik der Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken - drei nordfriesische Familien" fertig geworden, das sich im Gegensatz zum ersten Teilbuch nur auf die Geschichte der genannten Familien beschränkt und daher mit 160 Seiten um ein Drittel kürzer ausfällt. Die die Familien betreffenden Inhalte sind unverändert und hier gibt es (zumindest derzeit) keine Ansätze für eine weitere Vertiefung. 


Die dritte Auflage zur Gesamtchronik "Heimat Sylt" ist Anfang Mai 2018 verfügbar. Der Umfang mit jetzt 520 Seiten bedingt, dass dieses Buch anders als die Teilbücher nicht als Paperback produziert wird, sondern in einer hochwertigen fadengebundenen Form mit festem Einband. Dies bedingt einen höheren Preis, auch zu diesem Werk wird es eine eBook-Version geben.

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Jürgen Kaack 28.04.2018, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

"Chronik der Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken"



Die Teilchronik für die Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken hat es geschafft, vor der dritten Auflage der Gesamtchronik "Heimat Sylt" fertig zu werden. Wer zusätzlich Informationen zur Geschichte von Sylt und Westerland mit einer Reihe von alten Fotos sucht, ist allerdings mit dem seit letzten Jahr veröffentlichten Werk "Sylt - Erinnerungen einer Familie" besser bedient. Die Inhalte der neuen Chronik ist dort ebenso enthalten wie in der bald in Druck gehenden 3. Auflage von "Heimat Sylt". Das Buch ist zu beziehen über den Verlag BoD über diesen Link, Amazon und den stationären Buchhandel. Eine eBook-Version wird in Kürze verfügbar sein.
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Jürgen Kaack 28.04.2018, 10.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

3. Abgaben der Bauern aus der Familie Kaack von 1501 und 1564

Als drittes Zeitzeugnis nach dem Vertrag ven Gottfried Steinhaus von 1341 und dem Wasmer-Kreuz von 1430 sollen Abgaben-Bescheide aus dem 16. Jahrhundert Erwähnung finden.

Schon im 15. Jahrhundert muss es Vertreter der Familie Kaack in Mühbrook gegeben haben. Der König hatte dem Fräulein-Kloster in Bordesholm Abgaben auf die Ländereien in Mühbrook zugebilligt und es liegen frühe Abrechnungen von 1501 und 1564 vor, in denen die Abgaben 1501 Abgaben von einem Clawes und einem Henneke Kack aufgeführt sind. In der Abrechnung von 1564 werden ein Clawes und ein Hanß Kaeck aufgelistet. Dies werden vermutlich Vorfahren der späteren Mitglieder der Kaack-Familie gewesen sein, die eigene Ländereien besaßen und daher abgabenpflichtig geworden sind.

Der früheste nachgewiesene Vorfahre der Familie ist der um 1585 geborene und in Mühbrook verstorbene Hufner Lorenz Kaack, weitere Daten über ihn sind nicht bekannt. Sein etwa 1620 in Mühbrook geborener Sohn Frenz Kaack war mit einer Margaretha verheiratet und starb 1670. Auf ihn folgte sein gleichnamiger Sohn Frenz Kaack, der gegen 1650 in Mühbrook zur Welt kam. Außer ihm hatten Margaretha und Frenz vier weitere Kinder: Hans (um 1652 bis 1713, ebenfalls Hufner in Mühbrook), Anike, Jochim und Heinrich.

Lorenz Kaack hatte spätestens ab 1606 einen Hof in der Dorfstraße 28 in Mühbrook mit einer Vollhufe Land. Die nachfolgenden Informationen zu dem Hof und seinen Besitzern wurde dem „Hufenbuch“ von Jürgen Kaak, wie ich ein Nachkomme von Frenz Kaack, entnommen. Das heute an dieser Stelle befindliche Gebäude hat der spätere Hufner Carsten Reese um 1742 errichtet.


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Jürgen Kaack 06.04.2018, 11.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Von den Rittern von Steenhuis zu den von Wylich und Lottum

Der früheste bekannte Vorfahre aus dem Haus Steinhaus war Theodor von Steinhaus, der möglicherweise um 1060 geboren wurde und bis nach 1162 gelebt hat. Damit wäre er über 100 Jahre alt geworden. Sein Sohn Goddert (1085 bis nach 1162) war mit Mechel von Rees verheiratet. 14 Generationen nach Theodor ist Gottfried van Steenhuys, der um 1457 in Rees geboren wurde, in das 60 km westlich gelegene Sint Anthonis in Brabant gezogen, wo er 1484 starb. Warum er nach Brabant gegangen ist, konnte nicht ermittelt werden. Ein Nachfahre von Theodor war Gottfried von Steenhuis mit dem Titel eines Ritters (um 1300 bis 1366), der Amelberg von Wisschel geheiratet und laut einem Kaufvertrag vom 10.12.1341 (aus der Digitalen Westfälischen Urkunden-Datenbank) unter der lateinischen Form seines Namens „Godefridus de Domo lapidea“ zusammen mit Henricus Sanctreil de Brabant Güter, Hof und Zehnt in Wilaken (einer Vorstadt von Wesel) erworben hat.    

(Bild nach Wikipedia: Unbekannt - Kurt von Priesdorff (Editor): Soldatisches Führertum. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg, Volume 1, [1937], p. 49)
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Jürgen Kaack 10.03.2018, 15.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Grafen von Jülich

Von den Rittern Steenhuis, die über Generationen in der Burg Beillinghoven in Rees gelebt haben, führt die Reise in die Vergangenheit über die Familie Schellart von Obbendorf zu den Grafen von Jülich. Die wechselvolle Geschichte des Grafengeschlechtes von Jülich findet sich ausführlich dargestellt in dem 1987 von Thomas R. Kraus geschriebenen Buch „Jülich, Aachen und das Reich“, Studien zur Entstehung der Landesherrschaft der Grafen von Jülich bis zum Jahre 1328. 


Der früheste bezeugte Jülichgau-Graf ist der aus dem Haus Matfriede stammende Pfalzgraf Gottfried von Lothringen (902 bis 01.06.949). Sein Vater Graf Gerhard im Metzgau (um 875 bis 22.06.910) hatte zusammen mit seinen Brüdern, den Grafen Matfried I. von Metz (875 bis nach 926) und Stephan von Chamonix und Bigau (873 bis nach 900) von aus dem Haus Matfriede König Zwentibold von Lothringen (um 870 bis 13.08.1900), ein illegitimer Sohn von Kaiser Arnolf von Kärnten aus dem Haus der Karolinger, in der Schlacht nahe von Susteren besiegt und getötet. Zwentibold galt als unbegabt, förderte aber den Bau von Kirchen und Klöstern. Er war der letzte König eines unabhängigen Lothringens. Zwentibold hatte am 13.06.897 Oda von Sachsen (um 875 bis 02.07952), eine Tochter von Herzog Otto dem Erlauchten aus dem Geschlecht der Liudolfinger geheiratet. Nach Zwentibolds Tod hat Gerhard Oda geehelicht und damit eine vorteilhafte verwandtschaftliche Beziehung zum Haus der Liudolfinger und dem von 919 bis 936 als König herrschenden Heinrich I. Gerhards um 901 geborener Sohn Wigfried hatte von 924 bis zu seinem Tod am 09.07.953 den Stuhl des Kölner Erzbischofs inne. Ein nicht unerheblicher Teil der Besitzungen der Matfriede im Jülichgau dürfte auf den Zerfall des Herrschaftsgebietes von Zwentifall zurückgehen und auch die Kölner Kirche dürfte über Gerhard im Metzgau profitiert haben. 

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Jürgen Kaack 24.02.2018, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Von Margaretha Kröger zu den Vorfahren vor dem Jahr 1.000

Durch Zufall und einen freundlichen Hinweis habe ich mir die Vorfahren meiner Ur-Urgroßmutter Maria Margaretha Kröger (ein Foto von ihr zusammen mit ihrem Mann Hermann Dose habe ich vor einiger Zeit als eines meiner frühen Fotodokumente gepostet) etwas genauer angesehen. Ich hatte zwar vermutet, diesen Zweig weitgehend "abgegrast" zu haben. Wie sich zeigt ein kapitaler Irrtum. Unter den Vorfahren finden sich die Grafen von Jülich und davor mit gewissen Unsicherheiten über die Grafen von Metz in direkter Linie die Karolinger. Allerdings liegen Spannen von über 30 Generationen dazwischen und es gibt nur einen Pfad über Maria Margaretha Ur-Ur-Urgroßmutter Margaretha Wilckens, die 1687 geboren wurde. Der früheste Jülicher Graf Gerhard II. wurde um 960 geboren.

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Jürgen Kaack 18.02.2018, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mathilde Dose und Claudius Waldemar Janssen

1894 heiraten Mathilde Dose und Dr. Claudius Waldemar Janssen. 1892 war die erste Frau von Claudius Waldemar im Kindbett mit dem zweiten Sohn mit 21 Jahren gestorben. Zunächst hat das Paar in Wesselburen gelebt, danach hat Claudius Waldemar in Ratzeburg und Meldorf praktiziert, bevor die Familie nach Westerland gezogen ist.
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Jürgen Kaack 04.02.2018, 13.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drei Generationen der Familie Dose in Hedwigenkoog

 Diese Aufnahme von 1876 gefällt mir mir ihrer geradezu klassischen Anordnung der Personen ganz besonders gut. Im Mittelpunkt sitzt meine am 11.01.1876 in Hedwigenkoog geborene Urgroßmutter Mathilde Dose. Ihr Vater Hermann steht hinter ihr, rechts sitzt ihr Großvater Carsten Dose und links dessen Bruder Hermann, der noch in der alten Heimat in Groß-Kollmar lebte und dort drei Jahre nach der Aufnahme starb.


Mathilde hat 1894 mit 18 Jahren den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen geheiratet und ist mir ihm um 1918 nach Westerland in die Steinmannstraße gezogen.

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Jürgen Kaack 03.02.2018, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Funck, Sohn von Jacobus und ebenfalls Münsterprediger

45 Jahre nach dem Kupferstich von Jacobus Funccius ist das Bild seines Sohnes Thomas Funck entstanden. Er wurde am 22.02.1617 in Ulm geboren und studierte ab 1633 in Tübingen. Seine Magisterarbeit erstellte er 1636 in Straßburg und wurde anschließend in Langenau erst Diakon und später Pfarrer. Schon mit 28 Jahren wurde er 1645 Prediger am Ulmer Münster. 1678 wurde er am Ulmer Münster Almosenverwalter (Eleemosinarius) und ein Jahr später Eherichter (Consistorii Matrimonialis Assessor).


Thomas starb am 22.06.1690 mit 73 Jahren und hinterliess fünf Söhne und drei Töchter aus zwei Ehen. Die Leichpredigt wurde von Johann Conrad Mayer gehalten, seinem Nachfolger als Münsterprediger. Einer seiner Söhne ist Dr. Daniel Funck, der ebenfalls in tübingen studierte und Pfarrer wurde. Da er in der Dreifaltigkeitskirche predigte und nicht am Münster, gibt es wohl leider kein Porträt von ihm - zumindest habe ich keines finden können.


Das von Andreas Schuch gezeichnete und von Philipp Kilian gestochene Porträt ist zu finden bei der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 28.01.2018, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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