STZ - Consulting Group

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: digitale Spaltung

5 Gründe für einen Glasfaser-Hausanschluss

Glasfaser ist die Breitband-Infrastruktur der Zukunft. Viele Bürger haben noch nicht erkannt, warum auch für sie ein Glasfaser-Anschluss sinnvoll und zukunftssicher ist (sofern in der jeweiligen Region denn überhaupt ein Anbieter von Glasfaser-Anschlussnetzen tätig ist).

In einem gut gemachten Animationsfilm der Deutschen Glasfaser GmbH werden fünf Vorteile eines Glasfaser-Hausanschlusses für einen schnellen Internetzugang vorgestellt. Auch wenn es sich dabei um einen Werbefilm der Deutschen Glasfaser GmbH handelt, sind die Argumente für den Glasfaser-Anschluss weitgehend allgemeingültig.

Es ist unverständlich, wenn Haushalte sich heute nicht für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, wenn ein solches Angebot vorliegt. In der Regel liegen die Preise für dienste über einen Glasfaser-Anschluss nicht über denjenigen für einen DSL- oder Kabelnetz-Anschluss. Dafür ist bereits heute der Upstream wesentlich schneller als bei jeder anderer Technologie. Hier sollte die Politik in Bund und Ländern mehr Aufklärungsarbeit leisten und auf die Zukunftssicherheit hinweisen. Selbst unter energetischen Gesichtspunkten ist eine Glasfaserinfrastruktur im Vergleich zu VDSL- und Vectoring-Netzen deutlich im Vorteil.

Jürgen Kaack 08.09.2013, 11.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nutzungslücke bremst den Breitbandausbau

Aus der Rubrik "Aktuelles" der Seite www.Breitband.NRW.de:

"Dr. Jürgen Kaack, Geschäftsführer und Inhaber der STZ-Consulting Group, ist ein Experte für Telekommunikationsthemen und innovative Geschäftsmodelle rund um das Thema Breitband. In seiner neusten Veröffentlichung setzt er sich mit der tatsächlichen Nutzung von hochleistungsfähigen Breitbandanschlüssen sowie dem hochaktuellen Thema Vectoring auseinander. Darüber hinaus schildert er mögliche Handlungsoptionen für Kreise und Kommunen. Nach Schätzungen von STZ-Consulting nutzen im Durchschnitt nicht mehr als 25% der Haushalte in den mit mehr als 25 Mbit/s versorgten Regionen die Möglichkeit, einen schnellen Internetanschluss zu erhalten. Auch bei den nachhaltig zukunftssicheren Glasfaser-Hausanschlüssen herrscht bei den potenziellen Nutzern Zurückhaltung. Nach Schätzung des Branchenverbandes VATM waren Ende 2012 gut 800.000 Glasfaser-Hausanschlüsse verfügbar. Aktiv genutzt wurden auch hier nur 343.500 Anschlüsse, was einem Anteil von 43% entspricht.

Nach dem zweiten Entscheidungsentwurf der Bundesnetzagentur ist das Thema Vectoring einmal mehr ein viel diskutiertes Gesprächsthema in der IKT-Branche. Dr. Kaack befürchtet, dass die Einführung des Verfahrens eine erhebliche Re-Monopolisierung der DSL Netze mit sich zieht. Durch Einsparungen im Bereich der Betriebskosten könne der Vectoring-Ausbau finanziert und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Kabelnetzbetreibern erhöht werden. Wettbewerber können jedoch nur unter engen Auflagen selber tätig werden und genau hier verberge sich die Gefahr der Re-Monopolisierung. Dabei mache der VDSL-Ausbau, aus Sicht von Dr. Kaack, zum jetzigen Zeitpunkt betriebswirtschaftlich durchaus Sinn, sei aber zukünftig nicht mit dem prognostizierten Bandbreitenbedarf gewachsen.

Damit Kommunen und Kreise dem entgegenwirken können, erörtert Dr. Kaack darüber hinaus kurz- und langfristige Handlungsoptionen. So soll ein erster Schritt die Analyse der konkreten Versorgungssituation sein. Staat und Länder sollen auf der anderen Seite die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen."

Der vollständige Bericht steht hier für Sie zum Download bereit.

Jürgen Kaack 24.07.2013, 08.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eine neue Ära bei Breitbandvorhaben?

Seit Jahren folgen Projekte zum Breitbandausbau in ländlichen Räumen einem mehr oder weniger festen Schema. Beihilferecht und Förderleitfaden legen die Prozessschritte für die Durchführung mehr oder weniger fest. Verkürzt dargestellt ist danach zunächst eine Befragung bei Haushalten und Betrieben in den unterversorgten Gebieten zur Ermittlung des vorhandenen Bedarfs erforderlich, deren Ergebnis nur als Anlage zum Förderantrag erforderlich ist, ansonsten aber unnötig. Dann folgt die Markterkundung, um Anbieter zu suchen, die bereits eine Planung vorliegen haben und in  den nächsten 36 Monaten einen Ausbau ohne Zuwendungen beabsichtigen. Wenn sich kein Anbieter mit einem qualifizierten Konzept meldet, kann die Kommune Marktversagen feststellen und darf den Ausbau in den unterversorgten Gebieten ausschreiben.

In bisher sechs Jahren der Beschäftigung mit Projekten zum Breitbandausbau, habe ich bislang nicht erlebt, dass sich während der Markterkundung ein Betreiber mit einem qualifizierten und nachhaltigen Ausbaukonzept meldet. Die Markterkundung war mehr oder weniger ein proforma notwendiger Schritt zur Ausschreibung. Jetzt hatte ich in einem Projekt meiner STZ-Consulting zum ersten Mal einen Fall, der zunächst "wie immer" verlaufen ist mit einer Rückmeldung, dass ein Ausbau nur gegen Zahlung einer zuwendung möglich ist. Kurz vor Ablauf der Frist kam ein erneutes Angebot mit der Zusicherung eines hochwertigen Ausbaus nach dem Fiber-to-the-Curb (FttC) Ansatz ohne Zuwendung. Damit ist das Breitbandprojekt erfolgreich beendet, ein Auswahlverfahren und ein Förderantrag entfallen und der kommunale Haushalt wird entlastet.

Es ist eine gute zu begrüßende Entwicklung, dass der bisherige Trend mit regelmäßig steigenden Deckungslücken vielleicht zu Ende geht. Insbesondere in den letzten Jahren konnte man gerade bei länger laufenden Projekten immer wieder beobachten, dass bei eine und demselben vorhaben die Deckungslücken mit faszinierender Geschwindigkeit gestiegen sind. Bei Projekten, die durch fehlenden Feststellung des kommunalen Haushalts oder fehlende Fördermittel über die Bindefrist hinausgingen, lassen sich rechnerisch Steigerungsraten von 20% pro Monat (!) ermitteln.

Auch bei Deckungslücken in Auswahlverfahren kommt es nun zu teilweise erheblichen Änderungen nach unten, die nicht nur den städtischen Haushalt erheblich entlasten, sondern auch den Ausbau in Gebieten ermöglichen, in denen ein größerflächiger Ausbau vorher nicht möglich gewesen wäre. Ein Beispiel hierzu ist der Ausbau in der Stadt Wegberg, der sogar deutlich über die  Beseitigung unterversorgter Regionen hinausgeht. Während bislang aufgrund der engen Möglichkeiten im Rahmen des Beihilferechts und der Förderprogramme Flickenteppiche in der Vorsorgung die Folge waren, die gelegentlich die digitale Spaltung zwischen gut und schwach versorgten Gebieten sogar verstärkt haben. Da Kommune nur für unterversorgte Gebiete mit weniger als 2 MBit/s eine Deckungslücke zur Verbesserung der Versorgung gewähren können, erreichen diese unter Umständen nach einem Ausbau 50 MBit/s und die nicht unterversorgten Nachbarorte mit vielleicht 3 MBit/s blieben auf dem alten Stand.

Ob es sich schon um einen Paradigmen-Wechsel im Breitbandausbau handelt, bleibt abzuwarten. Ebenso kann die Einführung von Vectoring mit den hiermit verbundenen Restriktionen durch eine größerflächige Versorgung bei gleichzeitig erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten mitwirken. Ein anderer Effekt kann in den Ende 2013 auslaufenden Förderprojekten liegen, die ja bekanntermaßen eher zu Kostenerhöhungen als zu tatsächlichen Einsparungen führen.

Für die ländlichen Kommunen wäre es von großem Vorteil, wenn sich die beobachteten Effekte als Trendwende erweisen würden. Die fast überall klammen kommunalen Haushalte könnte entlastet und die letztlich aus Steuergeldern finanzierten Förderprogramme zurückgenommen werden. Letztlich aber würde es erstmals zu einer in der Fläche homogeneren Versorgung und einem Abbau der digitalen Spaltung führen.

Auf jeden Fall sollten sich die Kommunen jetzt erst recht und mit vielleicht größeren Erfolgschancen mit der Breitbandversorgung auseinandersetzen und entsprechende Projekte starten. Denn nach wie vor gilt, dass eine Verbesserung der Infrastruktur ohne Anstoss und aktive Bemühungen der Kreise und Kommunen dem Zufall überlassen bleibt. Ich habe dieses Geschäftsmodell für den Breitbandausbau als "Motivation der Netzbetreiber" bezeichnet.

Jürgen Kaack 14.06.2013, 09.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Betrieb von Glasfaser-Infrastrukturen erfolgreich

Das Modell eines Betreibers von Glasfaser-Hausanschlüssen erweist sich als erfolgreich und wirtschaftlich. Die Projekte der Deutschen Glasfaser weiten sich auf neue Kommunen und Ortsteile aus und immer mehr Ortsteile erreichen die erforderlichen 40% Vorvertragsquote. Nach den Ausbaugebieten im Kreis Borken werden auch Projekte in den Kreisen Steinfurt, Wesel und Coesfeld bearbeitet.

Im Vergleich zu diesen Projekten verfolgt die Deutsche Glasfaser im Kreis Heinsberg einen flächendeckenden Ansatz. Eine Reihe von Ausbaugebieten hat die erforderliche Vorvertragsquote bereits erfüllt - und dies teilweise sehr deutlich. In der Kommune Gangelt wurde der Ausbau bereits begonnen. von den ersten Pilotvorhaben hat nur ein Ortsteil das Vorvertragsziel verfehlt. Dafür werden derzeit eine Reihe neuer Gebiete bearbeitet.

Bei dem Erfolg des Projektes ist zu erwarten, dass auch andere Investoren auf dieses Geschäftsmodell einsteigen. Kapital ist bei der derzeitigen Zinshöhe sicher auch in ausreichender Menge verfügbar. Das Beispiel der Deutschen Glasfaser zeigt allerdings auch, dass neben Kapital ein geschlossenes Geschäftsmodell erforderlich ist. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Wahrnehmung aller Elemente in der Wertschöpfungskette. Dies kann in weitem Umfeld durch Kooperationen erfolgen, aber ohne eine übergreifende System-Kompetenz wird es nicht gelingen!


Da der Ausbau der Glasfaser-Anschluss-Netze durch die Deutsche Glasfaser als kommerzielles Vorhaben mit Gewinnerzielungsabsicht erfolgt, kann offensichtlich auch in ländlich geprägten Regionen eine Glasfaserinfrastruktur für eine nachhaltige Breitband-Versorgung errichtet werden! Die Amortisationszeiten liegen dann allerdings im Bereich von 10 bis 20 Jahren und damit deutlich höher als zur Zeit in der Telekommunikationsbranche kalkuliert wird. Aber auch andere Infrastrukturen und Immobilienvorhaben amortisieren sich erst nach deutlich mehr als 10 Jahren.

Die Lebensdauer der von der Deutschen Glasfaser verlegten Infrastruktur ist mit über 50 Jahren anzusetzen und damit deutlich länger als die Amortisationszeit. Somit ist zu erwarten, dass die Investition auskömmliche Renditen erwirtschaftet. Für die Kunden sind auf jeden Fall direkt nach dem Ausbau 100 MBit/s im Up- und Downstream (!) verfügbar, mehr als die meisten Anwendungen heute benötigen. Auch eine Erhöhu
ng in den GBit/s Bereich ist zukünftig über eine Glasfaser-Infrastruktur recht problemlos möglich. Probleme mit langsamen Internetzugängen gehören für Verbraucher mit Glasfaseranschlüssen der Vergangneheit an!

Jürgen Kaack 12.05.2013, 11.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kundenpotentiale für Breitbandnetze

Ohne schnelle Internetzugänge ist das Leben heute kaum mehr vorstellbar ... und „schnell“ beginnt in der Regel bei 16 MBit/s. Die Unterversorgungsgrenze liegt zwar offiziell bei 2 MBit/s, tatsächlich ist aber erst ab 6 MBit/s ein einigermaßen flüssiges Arbeiten möglich. Am anderen Ende der Skala werden bis zu 200 MBit/s angeboten. Allerdings gibt es keine Standard-Dienste, die heute über 50 MBit/s benötigen. Höhere Bandbreiten werden bei asymmetrischen Bandbreiten oft gewählt, um eine höhere Upstream-Geschwindigkeit zu bekommen. Aus den unter diesen Gesichtspunkten schwach versorgten Gebieten kommen häufig Beschwerden und Wünsche nach einer besseren Versorgung. Meist liegen diese Regionen am Rande oder abseits von Ballungsgebieten, sind dünner besiedelt und weisen eine niedrige Anzahl von Wohneinheiten pro Anschluss auf. Die Voraussetzungen für einen Breitbandausbau sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Regel nicht besonders gut.

 

Von besonderer Bedeutung ist daher das in der betreffenden Region erzielbare Kundenpotential. Zur Abschätzung sind Kennzahlen aus dem (N)Onlineratlas geeignet, die jährlich von der Initiative D21 auf der Basis einer repräsentativen Erhebung ermittelt werden. Der Ausgangspunkt ist die Internetnutzung, die 2012 bei knapp 75,6% der Bevölkerung lag und damit um 0,9% über dem Vorjahreswert. Für das Kundenpotential relevant ist der Anteil der Internetnutzer, die einen Breitbandanschluss nutzen. Laut (N)Onlineratlas sind dies 57,1% und somit fast 5% mehr als im Vorjahr. Allerdings wird Breitband hier ab 1 MBit/s definiert und somit niedriger als die gängige Erwartung an einen Breitband-Anschluss. Leider gibt es keine repräsentativen Werte für die Nutzung höherer Bandbreite. Es ist nach Schätzung von STZ-Consulting Group zu vermuten, dass Bandbreiten oberhalb von 25 MBit/s nur von ca. 25% der Bevölkerung genutzt werden.

 

Für einen Anbieter von Breitbanddiensten gibt es bei der Abschätzung von Kundenpotentialen unterschiedliche Szenarien (für Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugesellschaften gibt es abweichende Kaufentscheidungsfaktoren):

  • Unterversorgte Gebiete mit weniger als 2 MBit/s: hier ist mit einem Kundenpotential von 55 bis 60% zu rechnen entsprechend der durchschnittlichen Breitbandnutzung.
  • Schwach versorgte Gebiete mit weniger als 6 MBit/s: hier liegt das zu erwartende Potential bei ca. 25%.
  • Versorgte Gebiete mit mehr als 25 MBit/s: in diesem Fall ist davon auzugehen, dass Breitbandinteressenten bereits einen Vertrag mit einem Anbieter abgeschlossen haben. Selbst bei vergleichbarem Preis- / Leistungsverhältnis gibt es retardierende Momente. Ohne herausragenden Argumente für einen Wechsel (z.B. differenzierende Dienste) werden kaum mehr als ein Drittel wechseln, entsprechend ca. 8% der Bevölkerung. Bei einem weiteren Wachstum von ca. 5% kommen jährlich 2 bis 3% als Neukunden hinzu.

 

Das Szenario mit versorgten Gebieten ist für einen neuen Anbieter mit erheblichen Risiken verbunden. Die vorhandenen Breitbandbedürfnisse bei Haushalten und Betrieben sind hier bereits erfüllt. Dabei hängt es allerdings u.a. vom Image des Anbieters, der Qualität des Services und dem Preis ab, ob die vorhandenen Markt-Potentiale tatsächlich ausgeschöpft werden. Für einen neuen Anbieter bedeutet dies, dass er Kundenpotentiale primär durch Verdrängung gewinnen muss. Sind die Leistungen vergleichbar und keine differenzierenden Dienste vorhanden, die in ihrer Attraktivität für einen Wechsel ausreichen, bleiben Preis und Qualität als Kaufentscheidungsfaktoren.

 

Bei den im Wettbewerb in den letzten Jahren stark gesunkenen Telekommunikationspreisen scheint der Kaufentscheidungsfaktor „Preis“ laut Dr. Kaack von der STZ-Consulting Group eher ungeeignet. Ein (asymmetrischer) 100 MBit/s-Anschluss mit unbegrenztem Datenvolumen und einer (nationalen) Telefonflat für monatlich 40 Euro dürfte kaum noch signifikant unterboten werden können. Die Servicequalität ist zwar an die verfügbaren Budgets gekoppelt, aber immerhin können hier Unterscheidungsmerkmale erarbeitet werden. Beim Diensteangebot liegen Potentiale zur Differenzierung neben den gängigen „Killer“-Applikationen wie Telefonie, Email, Video- und Musikdiensten in Zielgruppen-spezifischen Diensten (kulturelle, sportliche oder Bildungsangebote mit lokalem Bezug), die von den überregionalen Anbietern bislang nicht angeboten werden.

 

Die Kosten für Leistungskomponenten wie Telefonie- und Email-Systeme, Billing, CRM-Lösungen und Kundenbetreuung sind weitgehend unabhängig von der genutzten Breitband-Technologie. Erhebliche Unterschiede ergeben sich dagegen bei den Kosten für die Verlegung von passiven Infrastrukturen (insbesondere Leerrohre, Muffen, Schächte, Hausabschlüsse) u.a. aufgrund von Topographie, Anschlusslängen, Bodenklasse und der Verlegetechnik. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung für die passive Infrastruktur wird meist erst mit Amortisationszeiten von 15 bis 20 Jahren positiv und ist damit für viele der überregionalen Telekommunikationsanbieter zu lang. Bei einem Ausbau mit Glasfaser-Hausanschlüssen wird ein Glasfaser-PoP (Point-of-Presence) benötigt. Mit 500 bis 1.000 Anschlüssen kann ein solcher PoP wirtschaftlich betrieben werden. Bei 1.000 Anschlüssen ergeben sich (theoretische) Mindestgrößen für den Betrieb eines Glasfaser-PoPs:

  • Unterversorgte Gebiete  1.750 Anschlüsse
  • Schwach versorgte Gebiete  4.000 Anschlüsse
  • Versorgte Gebiete 12.500 Anschlüsse

 

Anschlüsse in benachbarten Ortsteilen können dabei über einen gemeinsamen PoP angeschlossen werden. Bei den abgeschätzten Größenordnungen wird deutlich, dass der Überbau von vorhandenen Infrastrukturen nur in Ausnahmefällen unter wirtschaftlichen Aspekten sinnvoll ist. Selbst in Ballungsgebieten werden Grenzen erreicht, wenn das Kundenpotential auf zwei oder drei parallele Infrastrukturen aufgeteilt werden muss. Umso wichtiger ist für Dr. Kaack daher der offene Netzzugang („Open-Access“), damit aus neuen „Monopolen“ bei der passiven NGA-Infrastruktur keine Dienste-Monopole werden. Dies ist selbst bei den bestehenden Infrastrukturen keineswegs selbstverständlich.

 

Ein spezielles Problem für die Umsetzung im ländlichen Raum sieht Dr. Kaack in der meist heterogenen Versorgungslage vieler Kommunen mit durch oft mehrere Anbieter gut versorgten Kernbereichen bei nur schwach versorgten Randgebieten. Da der Weiterbau der Infrastrukturen in die dünner besiedelten Gebiete für die Netzbetreiber aus den oben erläuterten Gründen oft unwirtschaftlich ist, müssen Kommunen und Kreise selber tragfähige Lösungen und Kooperationen finden. Die dauerhafte Benennung eines Breitbandbeauftragten ist ein notwendiger erster Schritt.

Jürgen Kaack 24.02.2013, 12.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Horizontal kooperieren statt vertikal integrieren!

Mit der Trennung von Übertragungsleistung und Diensten bzw. Inhalten  in Telekommunikationsnetzen entstehen "Open-Access"-Netze, die ihren Namen wirklich verdienen und für neuen Wettbewerb bei Diensten und Inhalten sorgen werden. Je nachdem, wer den Glasfaser-Anschluss für die Übertragung realisiert, kann auch selber eigene Dienste und Inhalte im Wettbewerb anbieten. Die heutige Struktur im Telekommunikations-Markt kennt neben den auf Vermarktung spezialisierten Resellern in erster Linie vertikal integrierte Anbieter, die ihre Netze nur in Ausnahmefällen für andere Anbieter öffnen. So kann man sich heute nur schwer vorstellen, dass ein Kabelnetzbetreiber Sprachdienste der Deutsche Telekom oder von Vodafone anbietet. Umgekehrt ermöglicht die Deutsche Telekom derzeit keine Kabelfernseh-Angebote über ihr VDSL-Netz. Bei einem vergleichbaren Angebot ist das sicher heute zu verschmerzen. Aber in Verbindung mit zukünftigen Angeboten für Bildung, Telemedizin, Smart-Grid, häusliche Pflege, Hausautomation und weitere innovative Anwendungen der nächsten Jahre kann das geschlossene, vertikal integrierte Geschäftsmodell der heutigen Anbieter äußerst hinderlich und kontraproduktiv sein.

Für den Aufbau der zukunftssicheren Glasfasernetze im Anschluss-Bereich kommen sicher auch die heutigen Netzbetreiber selber in Betracht, obwohl das Volumen der Investitionen in passive Netze und die Abschreibungszeiträume die derzeit zu beobachtende bremsende Wirkung auf den Breitband-Ausbau zeigen. Auf der Netzbetreiber-Seite ist heute insbesondere NetCologne auf den Zug der Glasfaser-Versorgung mit Verlegung eigener Fasern bis zum Haus aufgesprungen. In anderen Pilot-Städten wie Coburg, Gelsenkirchen oder Schwerte erfolgt der Ausbau durch kommunale Organisation, z.B. die Stadtwerke. Ähnlich wie der Ausbau der VDSL-Netze wird es für die Netzbetreiber auch beim Ausbau der Glasfaser-Netze bei der Fokussierung auf Ballungsgebiete bleiben. Kleinstädte und der ländliche Raum dürfen aber bei der Glasfaser-Versorgung nicht abgehängt werden.

Für den weiteren Ausbau der Netze ist es naheliegend und konsequent, dass Stadtwerke (oder Versorgungsunternehmen) neben den Hausanschlüssen für Wasser, Strom, Gas und Abwasser auch die Anbindung an ein passives Breitband-Netz schaffen und betreuen. Die Abschreibungszeiträume sind für diese Infrastrukturen gleich lang und die Verlegekosten vergleichbar hoch.

 

Ein weiterer Aspekt spricht für ein solches Szenario: Straßen werden durchschnittlich alle 10 bis 15 Jahre einmal geöffnet. Wenn eine Kommune heute einen „Masterplan“ erstellt für den Aufbau eines Leerrohr-Netzes, dann können die so oder so anfallenden Tiefbauarbeiten genutzt werden, um an geeigneter Stelle und in passender Tiefe Leerrohre im Beilauf mit zu verlegen. Dabei ist der eigentliche Hausanschluss allerdings immer noch ein offener Punkt, da entweder an jedem Grundstück ein Schacht und eine Muffe im Leerrohr gesetzt werden muss oder Minipipes von wenigen geeigneten Punkten in der Straße über einen längeren Abschnitt nachträglich verlegt werden müssen. Auf jeden Fall wird bei entsprechender Vorplanung der Aufbau eines Glasfasernetzes (zunächst als Fiber-to-the-Building) wesentlich weniger kostenintensiv als eine Verlegung mit gesonderter Tiefbau-Verlegung. Um dies Wirklichkeit werden zu lassen, muss aber jetzt mit den Planungen und der Verlegung begonnen werden.

 

Auf diesem Wege wird der Anschluss mit Glasfaser vermutlich bereits für 500 Euro zu realisieren sein. Wird dann jeder dritte Haushalt tatsächlich angeschlossen, ergibt sich ein (ohne Zins und Zinseszins) ermittelter Break-even schon unter 15 Jahren! So lässt sich ein organisch wachsender Glasfaserausbau in Deutschland ohne öffentliche Mittel in Höhe von 100 Mrd. Euro finanzieren. Dabei können Fördermittel – oder Bürgschaften für regionale Betreibergesellschaften helfen, um entsprechende Projekte in Gang zu bringen.


 

Jürgen Kaack 18.12.2009, 09.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Bundesregierung braucht ein Breitband-Kompetenzzentrum im BMWi

Meine Begründung für die Einrichtung eines Breitband-Kompetenzzentrums des Bundes und die durch eine solche Institution zu erbringenden Kernaufgaben bei der Konzeption des langfristigen Infrastruktur-Aufbau sowie bei der Koordination der Kommunen und Anbieter findet sich als Gastbeitrag bei dem News-Portal www.portel.de

Jürgen Kaack 30.10.2009, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wirksamer Breitband-Ausbau

"Das Ziel 2014: Eine Versorgung mit mindestens 50 MBit/s für mehr als 75 Prozent aller Haushalte. Trotz der zur Verfügung stehenden Fördermittel kann der derzeitige Stand des Breitband-Ausbaus aber nicht überzeugen; Kritiker meinen, die Fördermaßnahmen unterstützen den Ausbau nicht ausreichend. Andere Ansätze, wie die Unterstützung von Kommunen, könnten konkrete Hilfe bieten, ohne die bestehenden Netzbetreiber unmittelbar zu fördern. Das Wichtigste aber ist, die Innovationskultur Deutschlands voranzutreiben, um wettbewerbsfähig zu bleiben."

Der vollständige Text zu meiner Analyse der derzeitigen Situation und Vorschlägen zur Optimierung findet sich auf der Seite des ecin Portals (Veröffentlichung am 15.10.2009).

Jürgen Kaack 16.10.2009, 10.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Aufbau regionaler Breitband-Zugangsnetze fördern

Bei Problemen in der Breitband-Versorgung stehen die betroffenen Kommunen heute in der Regel alleine da, um eine Lösung zu finden. Eine Breitband-Unterversorgung findet sich oft begrenzt auf einzelne Ortsteile in einer  Kommune und selbst wenn benachbarte Kommunen betroffen sind, ist eine interkommunale Zusammenarbeit alles andere als selbstverständlich. Dabei ist es noch ein weiter Schritt von der Zusammenarbeit zweier benachbarter Kommunen bis zu einer Initiative auf Kreisebene. Dabei wäre aber gerade eine Voraussetzung für eine erfolgversprechende und nachhaltige Lösung des Breitband-Problems. Eine Einigung im Kreistag ist durch die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Kommunen und der notwendigen Einigung einer Finanzierung durch eine Kreisumlage auf der anderen Seite keine triviale Aufgabe!

Breitband-Zugangsnetze sollten für alle interessierten Netzbetreiber und Diensteanbieter zugänglich sein, wie es auch in der Breitbandstrategie richtigerweise als Open-Access Netz gefordert wird. Ein Open-Access Netz braucht aber eine Mindestgröße, um wirtschaftlich betrieben werden zu können. Einzelne, heute unterversorgte Ortschaften erfüllen diese Voraussetzungen in der Regel nicht. Wird der Betrachtungsansatz größer gewählt, z.B. auf Kreisebene, so ergeben sich durchaus tragfähige Geschäftsmodelle.

 

Die erforderlichen regionalen Betreibergesellschaften benötigen selber keine große Organisation und auch keine größeren Marketing-Budgets. Diese Organisationen haben vielmehr den Geschäftszweck, ein eigenes Glasfasernetz aufzubauen und zu betreiben, das von den nationalen Backbone-Netzen bis zu den einzelnen Kabelverzweigern in den Ortschaften reicht. Den Ausbau der Übertragungstechnik in den Kabelverzweigern übernehmen bei diesem Modell die Anschluss-Netzbetreiber. Nutzen mehrere Anschluss-Netzbetreiber das regionale Zugangsnetz, dann können durchaus auch unterschiedliche Übertragungstechniken zum Einsatz kommen. Die Vermarktung erfolgt an Teilnehmer-Anschluss-Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Versatel oder regionale Netzbetreiber, die ihrerseits das Geschäft mit dem Verbraucher auf eigene Rechnung betreiben. Sofern Kommune oder Kreise Gesellschafter solcher regionaler Netzbetreiber sind (z.B. im Rahmen einer PPP), ist das unmittelbare Geschäft mit Verbrauchern auch rechtlich untersagt. Selbst wenn es diese Beschränkung nicht gäbe, wäre es unternehmerisch wohl nur in Ausnahmefällen sinnvoll, die Vertriebsleistung und Kundenbetreuung der bestehenden Betreiber nicht zu nutzen.

 

Regionale Betreiber-Gesellschaften ermöglichen einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern in den einzelnen Kommunen und Ortschaften und vermeiden den teuren Aufbau von parallelen Infrastrukturen bzw. wirken einem Fernbleiben von Wettbewerbern entgegen, wenn bereits ein anderer Betreiber in der Region tätig ist. Dabei vermeiden sie durch eine gesamthafte Planung für die Region die Entstehung von Insellösungen in einzelnen Ortschaften, die sich später nur schwer in ein Gesamtkonzept integrieren lassen. Zudem können die Betreiber-Gesellschaften ein Nukleus für den späteren Ausbau des Netzes in Richtung von Fiber-to-the-Home Anschlüssen sein. Solche Ansätze haben das Potenzial, auch über das mittelfristige Ziel von Anschlüssen mit 50 MBit/s hinaus zukunftssicher zu sein. Es bietet sich an, regionale Betreiber-Gesellschaften in Form von Private-Public-Partnerships (PPP) zwischen Kreisen und Kommunen auf der einen Seite und technischen Dienstleistern auf der anderen Seite zu organisieren, um eine effiziente Lösung zu erreichen.

 

Ein Hindernis auf dem Weg zur Umsetzung sind oft einerseits die Einigung im Kreistag und zum anderen die Finanzierung über eine Kreisumlage. Eine auf einzelne unterversorgte Ortschaften ausgerichtete Förderung ist bei der Umsetzung nur bedingt hilfreich. Sinnvoll wäre eine Finanzierung der Betreibergesellschaft aus Fördermitteln auf der Basis eines ausgearbeiteten Geschäftsplans. Durch die mit dem Netzaufbau verbundenen Tiefbauarbeiten entstehen meist hohe Vorlaufkosten und ein Payback stellt sich in der Regel erst nach fünf bis sieben Jahren ein. Für interessierte Kreise würde eine Förderung der Kosten zur Verlegung von Leerrohren und die Errichtung anderer passiver Netzkomponenten die Umsetzung erheblich erleichtern. Da gleichzeitig keine Förderung von Einzelmaßnahmen in den unterversorgten Ortschaften mehr erforderlich wird, dürfte es kaum zu einer Erhöhung des Fördervolumens kommen.

 

Erste Kreise sind in fortgeschrittenen Überlegungen für den Aufbau von regionalen Betreibern oder auch bereits in der Umsetzungsphase. Dies trifft z.B. auf den Hochsauerlandkreis zu, aber auch auf die Kreise Coesfeld und Borken. Allerdings handelt es bislang nur um wenige vereinzelte Kreise und zum anderen entwickelt sich die Umsetzung vermutlich aufgrund von Finanzierungsengpässen eher schwerfällig. Dabei stellt eine Investition in eine zukunftssichere Breitband-Infrastruktur eine wesentliche Investition in die Strukturentwicklung einer Region dar.

Jürgen Kaack 14.10.2009, 09.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Förderung von Breitband-Projekten entbürokratisieren

Förderprogramme und Voraussetzungen

Für die Verbesserung der Breitban-Infrastruktur fallen für Kreise oder Kommunen in der Regel Kosten an, sei es für die Verlegung von Leerrohren, sei es zum Ausgleich der Wirtschaftlichkeitslücke eines Anbieters sowie für Planungsarbeiten, die Durchführung einer Ausschreibung und die Vorbereitung eines Förderantrags. Einen Teil dieser Kosten kann eine Kommune bei Vorliegen der Voraussetzungen über Fördermittel erstattet bekommen.

Beim Einsatz von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gibt es nur wenige Einschränkungen. Allerdings haben viele Kommune diese Mittel bereits anderweitig verplant. Für die Förderung nach GAK (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) kommen nur Kommunen in Betracht, die offiziell der ländlichen Kulisse zugerechnet werden. Gefördert werden je nach Bundesland von 60 bis 90 % der Nettokosten eines Vorhabens, in der Regel bis maximal 200.000 Euro pro Antrag. Sind mehrere Ortsteile einer Kommune betroffen, können mehrere Anträge gestellt werden. Allerdings werden nur solche Ortschaften gefördert, die im Durchschnitt eine Versorgung mit weniger als 1 Mbit/s nachweisen können.


Der Bedarfs-Nachweis ist nicht hilfreich


Der Aufwand zur Erstellung eines Förderantrags ist für die Kommunen unverhältnismäßig hoch und bedingt, dass oft externe Hilfe hinzu gezogen werden muss. Zur Erlangung von Fördermitteln ist es sicher notwendig, ein Marktversagen nach zu weisen und hierzu mit den verschiedenen Netzbetreibern zu verhandeln. Warum allerdings bei einer nicht vorhandenen oder einer Unterversorgung der tatsächliche Bedarf aufwändig nachgewiesen werden muss, erschließt sich nur schwer. Über 50 % aller Haushalte in Deutschland nutzen bereits Breitband-Anschlüsse. So kann man alleine durch statistische Analogien eine Potenzialabschätzung für schlecht versorgte Gebiete vornehmen.

Die geforderte Befragung getrennt nach Privathaushalten und Unternehmen bedeutet einen Mehraufwand und weckt Erwartungen an die Verwaltung, die nicht immer zeitnah befriedigt werden können. Die Netzbetreiber wiederum werden ihre eigenen Wirtschaftlichkeitsanalysen kaum auf einer unverbindlichen Befragungsaktion aufbauen. Die Ergebnisse der Befragung haben außer für den Förderantrag daher kaum eine Relevanz. Auf den Nachweis des vorhandenen Bedarfs sollte daher ersatzlos verzichtet werden.

 

Das richtige Umsetzungskonzept schafft Zukunftssicherheit

Wichtig und unverzichtbar sind dagegen die Gespräche mit den verschiedenen Netzbetreibern und die Entwicklung eines Konzeptes, das eine Optimierung der Netzstrukturen, auch unter Verknüpfung unterschiedlicher Technologien vorsieht. Ein Schwerpunkt sollte sicherlich die Prüfung von Alternativen zu verlorenen Zuschüssen (als Wirtschaftlichkeitslücke) darstellen. Mit dem Aufbau von Leerrohrsystemen oder anderen passiven Infrastruktur-Komponenten kann einerseits die Wirtschaftlichkeitslücke reduziert und andererseits nachhaltig Anlagevermögen aufgebaut werden. Wird die Förderhöhe gespreizt und für die Zahlungen einer Wirtschaftlichkeitslücke abgesenkt, so könnte der Aufbau eigene passiver Infrastruktur-Komponenten (insbesondere Leerrohre) mit höheren Quoten bzw. auch in den heute nach der 1 MBit/s Definition nicht untersorgten Regionen gefördert werden.

 

Bündelung der Förderprogramme im Wirtschaftsministerium

Dabei ist zu fragen, warum Kommunen, die eine nicht der ländlichen Kulisse zuzurechnen sind, wohl aber unter einer Breitbandunterversorgung leiden, heute von einer Förderung (mit Ausnahme von Mitteln aus dem Konjunkturpaket II) ausgenommen sind. Da die finanzielle Lage dieser Kommunen auch nicht unbedingt besser ist als diejenige von Kommunen im rein ländlichen Raum, entsteht hier eine nicht gerechtfertigte Benachteiligung. Grundsätzlich sollten die Aktivitäten in Verbindung mit der Breitband-Entwicklung vermutlich in einer Zuständigkeit gebündelt werden und hierfür bietet das Wirtschaftsressort engere Bezüge als die Ministerien für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Dies hätte den weiteren Vorteil, dass hier nicht nur der Netzausbau behandelt werden könnte, sondern auch die Entwicklung von Breitband-Applikationen.

Jürgen Kaack 12.10.2009, 09.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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