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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Westerland

Familie Kaack: von Mühbrook bis Westerland

Familie Kaack ist der letzte Zweig der Vorfahren, der 1919 nach Westerland gezogen ist, fast 90 Jahre nachdem die vier Wachsmuth-Brüder nach Sylt kamen, 70 Jahre nach Kapitän Söeberg aus Göteborg, 50 Jahre nach der Familie Janssen, die aus Büsum nach Westerland kam und immerhin nach 30 Jahre, nachdem die Familie Carstensen aus Rodenäs zugezogen ist. Alle Familienzweige haben eine recht unterschiedliche und interessante Entwicklung durchlaufen.


Die Wege der Nachkommen der Familien Kaack und Janssen haben sich erst Ende des 19. Jahrhunderts in Flensburg gekreuzt, wo keine der beiden Familien vor 1880 ansässig war.
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Jürgen Kaack 15.11.2017, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das tragische Leben des Andreas Theodor Wachsmuth



Christiana Lund und Claus Detlef Christian Lütje Wachsmuth aus dem Tinnumer Zweig hatten drei Töchter und drei Söhne. Die älteste Tochter war Maria Theresia und wurde am 15.10.1830 noch in Hoyer geboren, starb aber schon am 21.01.1840 in Keitum mit gerade 10 Jahren. Der älteste Sohn Christian Lund wurde 1834 geboren und starb am 19.12.1954 mit 18 Jahren als Matrose, nachdem er aus der Takelage des russischen Schiffes „Cäsarewitsch“ auf das Deck gestürzt war. Als drittes Kind wird am 14.04.1837 Peter Nicolay Wachsmuth geboren. Die jüngste Tochter wurde am 09.11.1841 geborene und nach der am 06.12.1932 im Alter von 92 verstorbenen ersten Tochter Maria Therese genannt. Sie starb in Tinnum am 06.12.1932 mit 91 Jahren. Als letztes Kind kommt elf Jahre später am 14.08.1843 Andreas Theodor Wachsmuth auf die Welt.

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Jürgen Kaack 12.11.2017, 11.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Maskenball in Westerland um 1952

Maskenball - nicht Karneval - im Westerland der Anfang 1950er Jahre. Vollverschleierung war damals offensichtlich kein Problem. Interessant ist, dass die Europa-Armee ganz offensichtlich keine Erfindung des französichen Präsidenten ist, sondern als Idee zumindest von einigen Westerländern propagiert wurde.

Von den abgelichteten Personen erkenne ich nur Lisa und Hans Krull. Auch bin ich mir nicht sicher, wo in Westerland diese Feier stattfand. Die meisten sehen jedenfalls ganz fröhlich aus.
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Jürgen Kaack 11.11.2017, 14.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zahnarzt Ernst Janssen schafft die Verbindung zur Familie Kaack

Ernst Emil Janssen wurde am 17.09.1863 wie sein Bruder Claudius Waldemar in Büsum geboren und kam mit vier Jahren mit seiner Eltern und Geschwister nach Westerland, wo er seine Kindheit und Jugend verbracht hat. Vermutlich in Flensburg hat er später eine Ausbildung zum Zahntechniker absolviert oder direkt Zahnmedizin studiert. Auf jeden Fall wird er ab 1899 als Zahntechniker in Flensburg tätig und ab 1903 als Zahnarzt mit eigener Praxis in der Große Straße 9 geführt. Vermutlich hat er um diese Zeit seine Promotion abgeschlossen. Am 14.08.1892 heiratet Ernst Emil, die am 24.12.1867 in Lürschau geborene Jenny Marie Lausten und zieht mit ihr in die Wrangel-Straße 9. Die Ehe bleibt kinderlos.    


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Jürgen Kaack 10.11.2017, 14.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Margaretha Janssen und der österreichische Offizier Adolf Bulla

Rentmeister Lorenz Nicolay Ludwig Janssen hatte sechs Kinder. Über die Verbindung der beiden Töchter Margaretha Maria und Elise Charlotte Nicoline mit Vater und Sohn Baur-Breitenfeld habe ich bereits berichtet. Auch die Geschichten von Johann August Carl Janssen als Gründer der Janssen-Bank in Westerland und seine Bruder Dr. Claudius Waldemar Janssen, dessen erste Frau mit 19 im Kindbettfieber starb und dessen erster Sohn 1918 mit 28 Jahren im Luftkampf ums Leben kam, habe ich schon geschrieben. Somit fehlen noch die beiden jüngeren Kinder.
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Jürgen Kaack 09.11.2017, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das alte Westerland

In Ergänzung zu den Ausführungen zur Wachsmuth-Familie hier noch ein paar Informationen zur Entwicklung von Westerland. Der beigefügte Grundriss zeigt die Gemeinde um 1855 mit einer Durchnummerierung nach Rincken. 


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Jürgen Kaack 07.11.2017, 10.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichtlicher Abriss zu Wyk auf Föhr

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Jürgen Kaack 06.11.2017, 11.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Verbindungen der 1830 Zugereisten Wachsmuth-Brüder mit Sylter Familien


Die vier Söhne von Nicolay Jessen Wachsmuth bildeten den ältesten unter meinen Familienzweigen, die nach Sylt zugewandert sind - zumindest solche für die es Belege gibt. Die Fortsetzung der "Wachsmuth-Saga" beschreibt die Verbindungen mit Frauen aus Sylter Familien und konzentriert sich auf den Tinnumer Zweig. Der Hof auf dem Foto wurde um 1837 von Claus Detlef Christian Lütje Wachmuth in Tinnum errichtet. Auch unter den Nachkommen der Tinnumer Linie finden sich Auswanderer, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Milwaukee gezogen sind. Das Leben auf Sylt war auch in dieser Zeit für viele Bewohner beschwerlich und von Armut geprägt.
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Jürgen Kaack 05.11.2017, 14.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ur-Sylter Familienzweige


Ein Teil der Vorfahren lebte schon so lange auf Sylt, wie die Kirchenbuchschreibung zurück reicht. Hierzu gehören Tam Peters (geboren in Archsum um 1625), Erich Knuten (um 1605), Jasper Rasmussen (um 1594) und Niß Schmidt (geboren um 1625 in Tinnum). Die Mehrzahl der Sylter Vorfahren stammt aus den kleinen Orten Tinnum, Archsum und dem damals bedeutenderen Ort Keitum.

Tinnum wurde um 1440 erstmals erwähnt, der Ort hatte 1987 eine Bevölkerungszahl von 2.228 Einwohnern und ist heute fast vollständig mit Westerland zusammengewachsen. Tinnum besitzt mit „Tinnumburg“ einen Ringwall mit 440 Meter Umfang und einer Wallhöhe von 7 Metern, der um Christi Geburt errichtet wurde. Von 1547 bis 1868 war Tinnum Sitz der Sylter Landvögte und Ort der Thingversammlungen. Die alte Landvogtei ist eines der ältesten Gebäude auf der Insel. Wie in den meisten Orten der Insel waren Landwirtschaft und Seefahrt die wichtigsten Erwerbsquellen der Einwohner. 1613 gab es in Tinnum 35 Höfe und 4 Katen, bis 1695 waren es 55 Häuser und 1745 stiegen die Werte auf 79 Häuser und 342 Einwohner, von denen immerhin 67 als Seefahrer tätig waren – dies entspricht fast 20% der Gesamtbevölkerung! Mit dem Rückgang der Seefahrt sanken die Einwohnerzahlen wieder. 1804 waren es nur noch 77 Häuser und 264 Einwohner und 1850 62 Häuser mit 260 Einwohner. Die Nähe zu Westerland hat in den letzten Jahrzehnten die Entwicklung von mehreren Gewerbegebieten ermöglicht, Tinnum profitiert zudem vom Tourismus. 2009 erfolgte der Zusammenschluss der Orte Tinnum, Keitum, Archsum und Morsum zur neuen Gemeinde Sylt-Ost.
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Jürgen Kaack 04.11.2017, 18.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Sohn von Rentmeister Janssen gründet erste Privatbank auf Sylt



Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Schleswig-Holstein kaum Bankinstitutionen. Zur Finanzierung von landwirtschaftlichen Geschäften wurde der einmal im Jahr stattfindende „Kieler Umschlag“ genutzt, bei dem sich im Vorfeld zu einer landwirtschaftlichen Messe und verschiedenen Festlichkeiten Geldgeber und Kreditsuchende trafen. Daneben gab es für die adligen Gutsbesitzer die „Landschaft“ mit einem Schwerpunkt im Hypothekengeschäft. Viele der damaligen Geldgeschäfte erfolgten allerdings auf der Basis des Bargeldtausches. In Verbindung mit zunehmendem Handelsgeschäft auch mit ausländischen Geschäftspartnern entstand die Nachfrage nach Sorten- und Wechselgeschäften. Neben der Landwirtschaft benötigten aber auch Handwerker und Mittelständler Kredite zur Finanzierung.

Angetrieben durch diesen Bedarf entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch in den kleineren Städten in Schleswig-Holstein eine Vielzahl von Kredit- und Leihkassen, sowie Privatbanken, die den lokalen Bedarf an Geldgeschäften befriedigten. Eine der ersten Privatbanken dieser Art an der Westküste war die von Thomsen 1890 in Tönningen gegründete „Tönninger Darlehens-Bank“, die sich schwerpunktmäßig mit der Finanzierung der „Gräser“ in der Gegend von Dithmarschen befasst hat, wobei die Landwirte zum Teil ohne eigene Weideflächen im Frühjahr Magervieh in Jütland kauften, über das Jahr gemästet und dann mit Gewinn nach England verkauft haben. Die Finanzierung deckte dabei die Zeitspanne zwischen dem Kauf des Magerviehs bis zum Verkauf ab.
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Jürgen Kaack 03.11.2017, 14.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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