STZ - Consulting Group

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Regionalgeschichte

Bankhaus Janssen in Westerland



Schon vor zwei Jahren habe ich das oben stehende Foto vom Bankhaus Janssen in der Friedrichstraße 19 in Westerland beim Sylter Archiv gefunden. Johann Janssen ist der älteste 1856 in Glückstadt geborene Sohn von Rentmeister Lorenz Nicolai Ludwig Janssen und mit der Familie seines Vaters 1867 nach Westerland gezogen. 

Er blieb in Westerland und heiratete 1882 die aus Kampen stammende Dorothea Katherina Kamp, deren Vater der erste Direktor der Sylter Dampfschifffahrtsgesellschaft war, die die Schiffsverbindung von Hoyer auf dem Festland nach Munkmarsch auf Sylt betrieben hat. Um 1880 hat Johann Janssen eine der ersten (vielleicht auch die erste) Privatbank auf Sylt gegründet. Während das obere Foto das Bankhaus in der Zeit von 1880 bis 1890 zeigt, ist das Gebäude unten als Stich auf der Rückseite eines Schecks von 1918 über 50 Pfennig zu sehen.

Im Zuge der beginnenden Konsolidierung der Bankgeschäfte in der Rezession nach dem ersten Weltkrieg hat Johann Janssen sein Bankhaus 1921 an die Schleswig-Holsteinische Bank übertragen. Er starb drei Jahre später 1924. Bis in die siebziger Jahre befand sich in dem Gebäude weiterhin eine Bankfiliale. Als einziges der von Mitgliedern der Familie Janssen in Westerland erbauten und bewohnten Gebäude ist es bis heute erhalten geblieben. Nach den Modernisierungen ist es allerdings kaum wieder zu erkennen und wird derzeit von einem Optiker genutzt.





Jürgen Kaack 15.10.2017, 11.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Villa Baur-Breitenfeld in Westerland

Familie Janssen ist 1867 von Büsum nach Westerland gezogen, als mit dem Machtwechsel von Dänemark zu Preussen der Rentmeister Lorenz Nicolai Ludwig Janssen in den Dienst der preussischen Regierung gewechselt ist und Die Leitung von Zollamt und Steuerkasse von Sylt übernommen hat. Mit ihm kamen seine Frau und sechs Kinder nach Westerland. Claudius Waldemar und Ernst Emil verliessen nach der Jugend die Insel und Claudius Waldemar kehrte erst mit 58 Jahre wieder nach Westerland zurück, Ernst Emil hat sich als Zahnarzt in Flensburg niedergelassen.

1880 ließ Baron Baur von Breitenfeld das damals größte Gebäude in Westerland direkt am Dünenrand in der Strandstraße errichten (heute steht hier die Sylter Welle). Er war verheiratet mit Elise Charlotte Nicoline Janssen, einer Tochter von Rentmeister Lorenz Nicolay Janssen. Sein Vater Baron August Baur von Breitenfeld hatte ein paar Jahre vorher die 38 Jahre jüngere Schwester Margaretha Maria Janssen geheiratet. Nach dem Tod ihres Mannes führte Elise die Villa Baur-Breitenfeld als Hotel mit für die damaligen Verhältnissen modernster Einrichtung weiter bis zu ihrem Tod 1918. Die Sturmflut von 1919 beschädigte die Fundamente so stark, dass das stattliche Gebäude abgerissen werden musste. Das 1903 am Ende der Friedrichstraße errichtete Hotel Miramar bildete über zehn Jahre lang den optischen Gegenpol zur Villa Baur-Breitenfeld und steht auch heute noch.






Jürgen Kaack 08.10.2017, 16.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stammbaum Statistiken

Durch eine Reihe von ergänzenden Informationen ist die genealogische Datenbank auf über 5.400 Personen angewachsen. Darunter sind natürlich nicht nur direkte Vorfahren, in einigen Linien reichen die Vorfahren bis ins 16. Jahrhundert zurück, in anderen Linien enden die vorhandenen Informationen im 18. Jahrhundert. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich hier noch wesentliche ergänzende Informationen finden lassen, aber manchmal ergeben sich zufällig neue Erkenntnisse. Der Beginn der Kirchenbuchschreibung setzt ein fast "natürliches" Ende für weitere Forschungen.

Das unten abgebildete Fächerdiagramm umfasst acht Generationen, in Einzelfällen ließe sich die Darstellung bis auf 15 Generationen ausweiten. In acht Generationen finden sich 255 Personen. Im Falle meines Stammbaums konnten über 21 dieser Personen keine Informationen gefunden werden. In einem Fall handelt es sich um eine uneheliche Geburt, bei der der Vater unbekannt ist. In einem anderen Fall hat ein Seemann mit seiner Frau in Göteborg einen Sohn zur Welt gebracht, aber anscheinend weder vorher noch nachher in Göteborg gelebt. In einem weiteren Fall hat ein vom Festland nach Föhr gezogener Vorfahre bei der Heirat einen Ort angegeben, von dem er zugezogen ist, der aber nicht sein Geburtsort war. In all diesen Fällen sind die Aussichten auf weiterführende Informationen verschwindend gering. Bei den jetländischen Vorfahren kommt die damals übliche patronymische Namensgebung erschwerend hinzu. Immerhin liegen für fast 92% der Vorfahren aus acht Generationen mehr oder weniger vollständige Informationen vor.

Von den 234 bekannten Vorfahren stammen:
  • 0,4% aus Schlesien
  • 1,3% aus Schweden
  • 1,3% aus den Niederlanden
  • 15% von den Inseln Sylt und Föhr sowie von den Halligen Langeneß, Nordmarsch, Pellworm, Habel und Gröde
  • 22% aus Braunschweig und Umgebung
  • 61% aus Schleswig-Holstein und Jütland

Im Hinblick auf die früher eng zusammenhängenden Lebensräume im nördlichen Schleswig-Holstein und den südlichen Teilen von Jütland macht eine weitere Unterteilung kaum Sinn. Auch bei Berücksichtigung von Vorfahren aus früheren Generationen dürfte sich die Verteilung nicht wesentlich ändern.

Jürgen Kaack 04.10.2017, 14.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Villa Janssen in Westerland

Seit einigen Jahren suche ich Foto des Hauses in Westerland, in dem meine Urgroßeltern nach 1919 gelebt haben. Weder im Sylter Archiv, bei der Suche nach historischen Postkarten noch in Online-Portalen war ich erfolgreich. Jetzt habe ich in einem gut gepflegten privaten Album das gesuchte Foto gefunden. "Villa" (welches Gebäude der damaligen Zeit wurde nicht als Villa bezeichnet?) Janssen in der Steinmannstraße 6 wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und von meinen Urgroßeltern bis 1958 bewohnt. Auf jeden Fall war damals anders als heute noch recht viel Platz um die Gebäude. In seiner Kindheit hat mein Vater hier häufiger mit seinem Bruder, seiner Cousine und seinen Cousins gemeinsam gespielt. In den sechziger Jahren wurde das Haus abgerissen und durch ein uniformes Hochhaus ersetzt. Die Lage im Zentrum und die Nähe zum Strand ist natürlich immer noch attraktiv. 

Nach dem Umzug von Rentmeister Lorenz Nicolai Ludwig Janssen nach Westerland im Jahr 1867 gab es eine Reihe von Häusern von Mitgliedern der Janssen Familie, die unverkennbare und auf vielen Fotos verewigte Villa Baur-Breitenfald am Strandübergang der Strandstraße, das Haus von Rentmeister Janssen in der Paulstraße, das Bankhaus von Johann Janssen in der Friedrichstraße (das Gebäude steht als einziges noch heute) und sein Wohnhaus, natürlich auch Villa Janssen in der heutigen Käpt'n-Christiansen-Straße (damals Damenbadstraße).


Aus der gleichen Quelle stammen eine Reihe weiterer Fotos von Vorfahren der Familie Janssen, die in die nächste Ausgabe der Familien-Chronik einfließen werden. Es ist jetzt schon abzusehen, dass die dritte Ausgabe um ca. 30% an Umfang zunehmen wird


Jürgen Kaack 01.10.2017, 14.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das Oldenburgische Kürassier-Regiment Friis

Der älteste bekannte Vorfahre aus der Familie Wachsmuth ist Johann Andreas Wachsmuth, der vermutlich vor 1710 geboren wird (der Geburtsort ist unbekannt) und nach 1735 in Hadersleben als Hutmacher und Reiter im Oldenburgischen Kürassier-Regiment Friis in der von Rittmeister Ludolf Erich von Lersner (08.01.1713 bis 30.01.1773) geführten Kompanie diente.

 

Das Oldenburgische Kürassier-Regiment Friis, das 1701 als Regiment Ditmersens aufgestellt und erst 1703 einsatzbereit war, wurde zunächst als Teil eines Hilfskorps eingesetzt, das dem deutschen Kaisers vom dänischen König zur Unterstützung im Spanischen Erbfolgekrieg überlassen wurde. Anschließend war es zur Bekämpfung eines Aufstandes in Ungarn im Einsatz und 1709 in Holstein einquartiert. Nach einem weiteren Einsatz in Wismar 1711 kam das Regiment nach Schleswig, wo fünf Kompanien stationiert wurden. Je eine weitere Kompanie kam nach Sonderburg, Eckernförde und Husum. 1728 wurde das Regiment verlegt, je Kompanie wurde in Vejle stationiert, drei Kompanien nin Fredericia und vier Kompanien in Kolding. Hadersleben wird dabei nicht explizit erwähnt, aber da Kolding nicht weit entfernt ist, könnte eine der vier Koldinger Kompanien auch in Hadersleben stationiert gewesen sein, das ziemlich genau in der Mitte zwischen Kolding und Sonderborg liegt. Jede Kompanie hatte eine Mannschaftstärke von 61 Mann und 61 Pferden. Mit acht Kompanien im Oldenburgischen Kürassier-Regiment ergibt sich somit eine Gesamt-Mannschaftsstärke von 488 Reitern und Pferden. 1748 wird das Regiment wieder nach Husum und Rendsburg verlegt und nach einem 1763 an der Grenze zwischen Holstein und Mecklenburg durchgeführten Einsatz 1767 aufgelöst.

 

Ludolf Erich von Lersner stammt aus einem Frankfurter Patrizier-Geschlecht und entschied sich für eine militärische Karriere. Am 31.12.1734 wurde von Lersner zum Reserve-Leutnant im Reiterregiment Friis ernannt, am 30.09.1735 zum wirklichen Leutnant und schließlich am 06.09.1737 zum Rittmeister befördert. In dieser Funktion kommandiert er vermutlich eine der acht Kompanien des Regiments. Am 25.044.1746 erhielt er das Majors-Patent, am 16.04.1755 wurde er zum Oberstleutnant der Kavallerie befördert und am 24.09.1755 zum Oberst und Kommandeur des Reiterregiments. Nach dessen Auflösung wurde von Lersner Chef des Jütländischen Kürassier-Regiments. Am 22.07.1769 erhielt er seine letzte Beförderung zum Generalmajor und nahm am 30.09.1771  seinen Abschied. Am 30.01.1773 starb er unverheiratet in Slagelse.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 20.08.2017, 12.45 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lorenz Nicolay Janssen - Rentmeister auf Sylt

Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 fielen mit dem Prager Frieden von 1866 Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen. Im Friedensvertrag wurde eine Volksabstimmung über die zukünftige nationale Zugehörigkeit des Gebietes im nördlichen Schleswig vereinbart. Spätestens nach dem Prager Frieden hat sich die Berufslaufbahn von Lorenz Nicolay verändert, da er bislang für die dänische Regierung tätig war. Vermutlich ist er bereits 1867 in die Dienste des preußischen Staates gewechselt und mit seiner Familie nach Westerland umgezogen. Das erste „Provinzial-Handbuch für Schleswig-Holstein“ von 1868 weist Lorenz Nicolay Ludwig bis zu seiner Pensionierung aus als Beamten für die vereinigte preußische Provinz Schleswig-Holstein mit der Funktion eines Zolleinnehmers („Zollcontrolleurs“) und eines „Rentmeisters“ für das seit 1816 bestehende Nebenzollamt Sylt und gleichzeitig als Steuerempfänger bei der Steuerkasse Sylt in Tinnum. Mit Lorenz Nicolay kamen seine Frau Catharina Maria und seine fünf Kinder nach Sylt. Zur gleichen Zeit sind auch seine Eltern Elisabeth Charlotte und Johann Janssen nach Keitum umgezogen, um ihren Lebensabend in der Nähe ihrer Kinder und Enkel zu verbringen. Somit lebten 1867 neun Mitglieder der Familie Janssen auf Sylt.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 26.07.2017, 17.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Haus Schöneck in Westerland im Wandel der Zeit

Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden zahlreiche Gebäude in Westerland errichtet, um dem wachsenden Bedarf durch Touristen gerecht zu werden. In der Süderstraße 2 wurde vermutlich von Familie Lambeck ein Eckhaus mit einem markanten Türmchen gebaut und als Pension "ersten Ranges" angepriesen. Anfang des neuen Jahrhunderts hat wohl die Tochter der Lambecks einen Herrn Krone geheiratet und das Haus weiterhin als Pension unter dem Namen  "Haus Lambeck" betrieben. Zugänglich war die "älteste und vornehmste" Pension allerdings nur für für "Herrschaften christlichen Glaubens". Die Zimmer kosteten 1910 zwischen 15 und 45 Mark pro Woche!


Um 1920 wurde das Haus an die "Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime e.V." verkauft und unter dem neuen Namen Haus Schöneck Teils  des "Nordfriesischen Heims", zu dem auch das Parkhaus sowie die Häuser Martha, Germania und Wilhelminenburg gehörten. Insgesamt konnten im Nordfriesischen Heim 210 Personen beherbergt werden. Um 1935 wurden die Häuser verkauft. Haus Schöneck behielt seinen Namen, wurde allerdings in Mietwohnungen aufgeteilt. Familie Carstensen ist 1938 in eine der Erdgeschoss-Wohnungen eingezogen und hat dort bis 1957 gewohnt.


Die nachfolgende Anzeige stammt aus dem Syltführer um 1905, das untere Foto ist schon nach Umbenennung in Haus Schöneck aufgenommen worden.








Jürgen Kaack 24.07.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Notgeld vom Bankhaus Janssen von 1918 bis 1920

In den Jahren 1918 bis 1920 und damit kurz vor dem Verkauf an die die Schleswig-Holsteinische Bank wurden Schuldscheine im Gegenwert von 50 Pfennig ausgegeben, die als Zahlungsmittel genutzt und beim Bankhaus Janssen eingetauscht werden konnten. Diese Art von Ersatzgeld war vermutlich nur über einen kurzen Zeitraum ausgegeben.



   

    

Jürgen Kaack 20.07.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Claudius Janssen stirbt 1918 im Luftkampf

Nach Schulabschluss studiert Claudius Waldemar Janssen junior wie sein Onkel Ernst Emil Zahnmedizin und praktiziert zunächst in Meldorf und nach dem Umzug der Familie in Ratzeburg. Direkt nach Ausbruch des ersten Weltkriegs hat sich Claudius Waldemar am 02.08.1914 für 16. Husaren-Regiment in Schleswig gemeldet. Auch sein Vater wird zum Kriegsdienst herangezogen, vermutlich als Veterinär-Offizier, wie auch sein Schwager Hermann Kaack. Schon am 15.10.1914 wird das Regiment von Claudius Waldemar an die Ostfront nach Russland verlegt. Ein Jahr später im August 1915 meldet sich Claudius Waldemar freiwillig zur Fliegertruppe und wird in Berlin-Adlershof zum Kampfflieger ausgebildet. Schon im Februar 1916 wird er an die Frankreich-Front versetzt und einen Monat später beim Luftkampf über Verdun durch einen Armschuss verwundet. Im Juni wird er zum Offizier befördert und bei der Verteidigung von Saarbrücken eingesetzt.

Beim Luftkampf am 17.03.1918 bei Passchendaele in der Nähe der Stadt Ypern in Flandern greift er in seinem „Pfalz D.III“ Doppeldecker-Jagdflugzeug zusammen mit Oberleutnant Bethge, dem Kommandeur der Jagdstaffel 30, ein englisches Geschwader aus 10 oder 12 Bristol Fighters an. Beide Piloten werden mit ihren technisch unterlegenen Flugzeugen abgeschossen und kommen dabei ums Leben. Claudius Waldemar wurde nur 28 Jahre alt. Er ist der am höchsten dekorierte Kriegsteilnehmer aus dem Kreis der Familie mit je einem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse, einem Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern, dem Flugzeugführerabzeichen und dem Ehrenbecher „Dem Sieger im Luftkampf“. Beigesetzt wurde Claudius Waldemar Janssen auf dem „Ehrenfriedhof“ in Kortrijk. Der Tod ereilt ihn nur 8 Monate vor dem Kriegsende bei einem letztlich unsinnigen und für den Kriegsausgang völlig unwichtigen Einsatz.

...weiterlesen

Jürgen Kaack 19.07.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Johann Janssen - Gründer eines Bankhauses auf Sylt

Der am 12.01.1856 in Glücksstadt geborene Johann August Carl Janssen ist um 1880 nach Westerland umgezogen und hat sich dort am 10.04.1882 mit der aus Kampen stammenden Dorothea Katharina Kamp (geboren am 17.08.1861) vermählt. Die Vorfahren von Dorothea lebten anscheinend über eine längeren Zeitraum im damals ländlichen Kampen. Ihr Vater Peter Jürgen Hansen Kamp wurde am 17.07.1823 geboren, lebte als Landmann und Rentier und starb am 31.03.1898 mit fast 75 Jahren an den Folgen eines Herzanfalls. Dorotheas Mutter Helena Jürgensen wurde am 28.07.1830 in Keitum geboren und verbrachte ihr Leben nach der Hochzeit in Kampen, wo sie am 25.10.1901 mit 71 Jahren starb. Neben Dorothea hatte die Familie einen sechs Jahre jüngeren Sohn Jürgen Peter Kamp, der am 23.03.1867 geboren wurde und als Landwirt und Gemeindevertreter in Kampen tätig war. Am 27.10.1891 hat er die am 19.09.1870 in Liste geborene Friederike Margarethe Pahl geheiratet. Sie starb am 26.12.1956 mit 86 Jahren, ihr Ehemann wurde fast 101 Jahre alt und starb am 10.01.1968!

Johann August Janssen ist Gründer des nach ihm benannten „Bankhaus Johann Janssen“ gegründet in der Friedrichstraße 19. In dem aufstrebenden Seebad haben sich trotz der geringen Bevölkerungszahlen Ende des 19. Jahrhunderts einige Bankgeschäfte etabliert. Neben den in den ländlichen Gebieten üblichen Spar- und Leihkassen bringt das Geschäft mit der Errichtung neuer Immobilien und während der Saison mit den Touristen Umsatz. Johann August Janssen ist Stadtverordneter im Westerländer Gemeinderat und Mitglied in der Badekommission. Diese Ehrenämter sind in Verbindung mit der Bankierstätigkeit sicher vorteilhaft. In der Käptn-Christiansen-Straße 9 (damals noch Damenbadstraße) erbaut er 1902 ein Wohnhaus, in dem seine Witwe später Zimmer an Kurgäste vermietet.


...weiterlesen

Jürgen Kaack 18.07.2017, 10.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2017
<<< Oktober >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

Einträge ges.: 760
ø pro Tag: 0,2
Kommentare: 50
ø pro Eintrag: 0,1
Online seit dem: 19.05.2006
in Tagen: 4172
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3