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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Nordfriesland

Mathilde Dose und Claudius Waldemar Janssen

1894 heiraten Mathilde Dose und Dr. Claudius Waldemar Janssen. 1892 war die erste Frau von Claudius Waldemar im Kindbett mit dem zweiten Sohn mit 21 Jahren gestorben. Zunächst hat das Paar in Wesselburen gelebt, danach hat Claudius Waldemar in Ratzeburg und Meldorf praktiziert, bevor die Familie nach Westerland gezogen ist.
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Jürgen Kaack 04.02.2018, 13.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Drei Generationen der Familie Dose in Hedwigenkoog

 Diese Aufnahme von 1876 gefällt mir mir ihrer geradezu klassischen Anordnung der Personen ganz besonders gut. Im Mittelpunkt sitzt meine am 11.01.1876 in Hedwigenkoog geborene Urgroßmutter Mathilde Dose. Ihr Vater Hermann steht hinter ihr, rechts sitzt ihr Großvater Carsten Dose und links dessen Bruder Hermann, der noch in der alten Heimat in Groß-Kollmar lebte und dort drei Jahre nach der Aufnahme starb.


Mathilde hat 1894 mit 18 Jahren den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen geheiratet und ist mir ihm um 1918 nach Westerland in die Steinmannstraße gezogen.

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Jürgen Kaack 03.02.2018, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Funck, Sohn von Jacobus und ebenfalls Münsterprediger

45 Jahre nach dem Kupferstich von Jacobus Funccius ist das Bild seines Sohnes Thomas Funck entstanden. Er wurde am 22.02.1617 in Ulm geboren und studierte ab 1633 in Tübingen. Seine Magisterarbeit erstellte er 1636 in Straßburg und wurde anschließend in Langenau erst Diakon und später Pfarrer. Schon mit 28 Jahren wurde er 1645 Prediger am Ulmer Münster. 1678 wurde er am Ulmer Münster Almosenverwalter (Eleemosinarius) und ein Jahr später Eherichter (Consistorii Matrimonialis Assessor).


Thomas starb am 22.06.1690 mit 73 Jahren und hinterliess fünf Söhne und drei Töchter aus zwei Ehen. Die Leichpredigt wurde von Johann Conrad Mayer gehalten, seinem Nachfolger als Münsterprediger. Einer seiner Söhne ist Dr. Daniel Funck, der ebenfalls in tübingen studierte und Pfarrer wurde. Da er in der Dreifaltigkeitskirche predigte und nicht am Münster, gibt es wohl leider kein Porträt von ihm - zumindest habe ich keines finden können.


Das von Andreas Schuch gezeichnete und von Philipp Kilian gestochene Porträt ist zu finden bei der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 28.01.2018, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Jacobus Funccius - frühestes Porträt eines Vorfahren von 1615

Abbildungen von Vorfahren zu finden, ist schon aus den frühen Jahren der Fotographie im 19. Jahrhundert schwierig. Für die Zeit davor bleiben nur Gemälde oder Drucke, sofern sie denn überhaupt erstellt wurden und die Zeit überdauert haben.


Der früheste direkte Vorfahre, für den ich einen Druck gefunden habe, ist der am 16.06.1579 in Ulm geborene Jacobus Funccius. Als vermutlich frühester Vorfahre hat er 1600 ein Studium in Straßburg begonnen und wurde danach zunächst Diakon, dann Pfarrer. Mit 34 Jahren wurde er Diakon im Ulmer Spital und mit 41 Jahren wurde er Prediger am Ulmer Münster. Er starb am 07.02.1634.


Jacobus Funccius war der erste Studierte und der erste Prediger aus dem Familienzweig der Funck. Sein Vater war Barchent- und Leinweber, sein Großvater Landwirt.


In der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel findet sich sein Porträt auf einem Stich von 1615 unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 27.01.2018, 14.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Offene Enden im Stammbaum

Nicht in allen Fällen lässt sich auf Anhieb eine lückenlose Kette der Vorfahren erstellen. Manchmal sind detektivische Qualitäten erforderlich, um neue Ansätze zur Suche zu finden. Spekulationen sind zulässig, aber dann sollten Belege zur Verifikation der These gesucht werden. Lassen sich Lücken im Stammbaum nicht vollständig schließen, sollte gekennzeichnet werden, welche Informationen validiert werden können und welche auf Mutmaßungen basieren. Größere Ortswechsel können offene Stellen im Stammbaum bedingen, die in einzelnen Fällen nur durch Zufall geschlossen werden können.

 

 „Offene“ Enden lassen sich kaum vermeiden, da die Kirchenbuchschreibung teils erst spät begonnen wurde, Einträge fehlen oder fehlerhaft sind. Es kommt erschwerend hinzu, dass die notwendigen Originaldokumente und Kirchenbuch-Einträge manchmal nicht verfügbar sind, ganze Jahrgänge können durch Feuer oder Kriegshandlungen vernichtet worden sein. Manchmal gibt es dann keine validen Ansätze für weitere Forschungen. Auch in dem Stammbaum, der dem vorliegenden Buch zugrundeliegt, gibt es solche Lücken. Die „offenen“ Enden muss man entweder akzeptieren oder die Suche ausweiten, mit viel höherem Aufwand und bei immer noch offenen Ausgang. Manchmal helfen Zufallsfunde, die neue Verbindungen aufzeigen. Auch bei den vorliegenden Ergebnissen der Familienforschung haben Zufallsfunde geholfen.


Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass es Fälle gibt, in denen eine systematische Suche kaum erfolgversprechend ist. Noch schwieriger als die Beschaffung der Lebensdaten gestaltet sich die Suche nach Beschreibungen von Lebensumstünden, Nennungen in Dorf- oder Schul-Chroniken. Aber auch hier sind Grenzen erreicht. Einige dieser „offenen Enden“, die sich einmal in der 7. Generation und an einigen Stellen in der 8. Generation des Stammbaums des Autors finden, seien kurz dargestellt: 

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Jürgen Kaack 14.01.2018, 15.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

50 Jahre Nordseebad Westerland im Jahr 1905



1855 wurde Westerland zum Nordseebad erhoben. Zu dem Zeitpunkt hatte das Dorf etwa 450 Einwohner und im Jahr 100 Touristen. 50 Jahre später wurde das Jubiläum gefeiert, wie man es auf der zeitgenößischen Postkarte sehen kann. 1905 war die Bevölkerungszahl in Westerland aufgrund des Zuzugs vom Festland (u.a. auch die Familie Carstensen) auf ca. 2.290 angewachsen und in dem Jahr kamen 22.000 Gäste auf die Insel. Bis 1913 stieg die Gästezahl auf über 30.000, ging danach aufgrund des Krieges aber stark zurück und erreichte erst um 1950 wieder Zahlen über 30.000. Werte über 100.000 Gäste wurden erst in den 70er Jahren erreicht. Auch bei über 150 jähriger Tradtion im Tourismus auf Sylt ist der heutige Massentourismus doch ein noch recht junges Phänomen.

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Jürgen Kaack 07.01.2018, 14.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ursprung der Carstensen in Mögeltondern



Der früheste Vorfahre aus dem Familienzweig der Carstensen wurde 1672 in Gallehus nördlich von Mögeltondern geboren, sein Sohn Karsten ist in den südlich von Mögeltondern und in der Nähe von Rudbøl an einem Flusslauf gelegenen Weiler Lyst gezogen. Der Wasserlauf mündet bei Højer in die Nordsee.

Lyst liegt einsam und nur über eine Straße in etwa 1 km Entfernung von Rudbøl, fast direkt an der heutigen deutsch-dänischen Grenze. Da Lyst nur aus vier Häusern besteht, ist es schwer etwas zu finden. Das beigefügt Foto stammt von einem Gemälde, das Carl Tønder 1925 gemalt hat und heute in einem Museum in Tondern hängt. Ob der malerische Eindruck das tägliche Leben im 17. Jahrhundert richtig wiedergibt, darf bezweifelt werden. Ein schönes Gemälde ist es auf jeden Fall. Heute sieht der Weiler nicht viel anders aus, die Häuser sind mit etwas höheren Bäumen umgeben, die Qualität des Fahrwegs hat sich kaum verändert.



Im 18. Jahrhundert ziehen die Nachkommen der Carstensen zunächst an den Norddeich im benachbarten Rodenäs (der Norddeich ist ähnlich dünn besiedelt und einsam) und um 1885 dann nach Westerland, alles vergleichsweise recht geringe Entfernungen.

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Jürgen Kaack 04.01.2018, 15.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Karte von Nordfriesland von 1668



Eine meiner ältesten und schönsten Karten von Nordfriesland aus dem Jahr 1668. Die Karte stammt aus der "Nordfresische Chronik" von M. Antoni Heimreich. Die Konturen von "Sildt" sehen ein bisschen anders aus als heute, aber das mag u.a. an der damaligen Vermessungstechnik gelegen haben. Natürlich haben aber auch Sturmfluten und Naturgewalten die Küstenlinie verändert. Dafür sind die schiffbaren Fahrrinnen im Watt recht genau eingezeichnet. Die Detailtiefe ist bei dieser Karte nicht ganz so groß, aber dafür ist es schönes Stück Geschichte.


Die beiden auf der Karte genannten Brüder und Goldschmiede Matthias und Nicolaus Petersen aus Husum haben im 17. Jahrhundert die Ausgestaltung zahlreicher Karten für den Kupferstich-Druck aufbereitet.

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Jürgen Kaack 01.01.2018, 14.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die nordfriesischen Inseln vor 150 Jahren


1864 ist die obige Karte entstanden, also zu einer Zeit, in der ein größerer Zuzug nach Sylt zu beobachten war. 1855 wurde Westerland zum Nordseebad und danach boten sich Arbeitsmöglichkeiten, um Infrastrukturen für den beginnenden Tourismus zu schaffen.

Aus "Sildt" ist inzwischen Sylt geworden und die Karte bietet mehr Details als manche ältere Karte. Man kann deutlich die Fahrrinne erkennen, die von Hoyer nach Munkmarsch führte als eine der wichtigsten Verbindungen zum Festland. Der Hindenburg-Damm wurde ja erst 1927 fertig. Zum Zeitpunkt der Kartenerstellung gab es in Westerland nur die alte Dorfkirche St. Niels. Auch sind nur die beiden Leuchttürme auf dem Ellenbogen und bei Kampen verzeichnet. Hörnum ist zu der Zeit noch (oder wieder) unbewohnt und daher nicht als Ort verzeichnet. Den Deich um das Rantumer Becken gab es 1864 natürlich auch noch nicht.

Gut gefallen mir die echt detailliert dargestellten Halligen südlich von Föhr, kamen doch eine Reihe meiner Vorfahren von Langeneß, Habel, Gröde, Appelland und Oland.


Jürgen Kaack 30.12.2017, 15.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Westerland vom Strandübergang aus um 1900



Zwei Ansichten vom Strandübergang in Richtung Strandstraße. Die Stiche dürften im Zeitraum von 1895 bis 1900 entstanden sein und zeigen das Touristentreiben zur damaligen Zeit. Die Bebauung im nördlichen Teil Westerlands ist zu der Zeit noch überschaubar. Die obere Aufnahme ist vom Strandübergang in die Strandstraße, links neben dem Ausgangspunkt befindet sich die Villa Baur-Breitenfeld Der zweite Blick in Richtung Osten hat Villa Baur-Breitenfeld auf der rechten Seite und zeigt die Steinmannstraße, in der das Haus Janssen von Tierarzt Claudius Janssen entweder schon steht oder noch gebaut wird - genau kann ich das nicht erkennen. 


Jürgen Kaack 17.12.2017, 12.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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