STZ - Consulting Group

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: NGA-Rahmenregelung

Förderprogramme - nicht immer das beste Mittel zum Breitband-Ausbau

Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur mit Glasfaser-Hausanschlüssen hat in letzter Zeit deutlich an Dynamik gewonnen. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit zur Bereitstellung nachhaltiger und schneller Internetzugänge ist gestiegen, aber noch nicht überall ist diese Erkenntnis verinnerlicht. Der mit Abstand größte Teil des Breitbandausbaus erfolgt nach wie vor eigenwirtschaftlich durch die Netzbetreiber, die sich mit besseren Infrastrukturen zusätzliche Margen und eine bessere Wettbewerbsposition erhoffen. Erfolgt kein zeitnaher Ausbau auf eigenwirtschaftlicher Basis, ist oft der Griff nach Fördertöpfen die naheliegende Alternative. Förderprogramme können durchaus eine positive Wirkung auf die Versorgung weißer Flecken haben und auch den eigenwirtschaftlichen Ausbau stimulieren. Sie sind allerdings mit „Nebenwirkungen“ verbunden, die nicht immer im Vorfeld bedacht werden. Förderprogramme sind bürokratisch aufwändig, es dauert lange bis zur Inbetriebnahme von neuen Netzen und selbst nach der Fertigstellung bindet das jährlich einige Jahre lang zu erbringende Monitoring  Kapazitäten in den Kommunen.

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Jürgen Kaack 22.08.2017, 09.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

DigiNetzGesetz nicht zur Verhinderung von Betreiberprojekten mißbrauchen

Für den Ausbau der Glasfaser-Anschlussnetze halte ich die Nutzung anderer Tiefbaumaßnahmen zur Mit-Verlegung von Leerrohren und damit zur Senkung der Tiefbaukosten für eine sinnvolle Vorgehensweise. In vielen Fällen ist nur auf diesem Wege ein wirtschaftlicher Ausbau der Anschlussnetze möglich. Das im November 2016 verabschiedete DigiNetzGesetz gibt interessierten Nutzern das Recht zur Mitnutzung. Es liegen zwar noch nicht alle notwendigen Ausgestaltungen für dieses Gesetz vor,  so dass eine Reihe von offenen Punkten bleiben, z.B. die Ermittlung der angemessenen Kostenbeteiligung an einer Tiefbaumaßnahme. Sin nur die Mehrkosten für die Einbringung des eigenen Leerrohres oder eine möglicherweise Verbreiterung des Grabens zu zahlen, oder ist auch eine anteiligen Kostenübernahme für den eigentlichen Graben vorzusehen. Genauere und vor allem praktikable Regelungen wären hilfreich.

 

Wie das im DigiNetzGesetz festgeschriebene Mitverlegerecht eine geplante Ausbaumaßnahme bzw. das Betreibermodell des Infrastrukturbetreibers für ein Breitband-Anschlussnetz aber auch behindern kann, zeigt das Beispiel aus dem Landkreis Karlsruhe. Hier haben die  Netzbetreiber Deutsche Telekom und Unitymedia das Recht eingeklagt, die von der Gemeinde geplante Baumaßnahme zur Schaffung eines Glasfaser-Anschlussnetzes nutzen zu dürfen, um eigene Breitband-Anschlüsse zu verlegen. Mehr Angebote schaffen zwar Wettbewerb zum Vorteil der Kunden, ein Wettbewerb bei Leerrohrnetzen ist aber nicht sinnvoll. Die parallele Verlegung von Anschlussnetzen ist eigentlich nicht erforderlich, wenn der offene Netzzugang zu marktgängigen Preisen möglich ist. Ich habe schon vor längerem vorgeschlagen, die Möglichkeiten zur Vergabe einer Konzession für ein Glasfaser-Anschlussnetz zu prüfen. Dieser Art der Nutzung des DigiNetzGesetzes könnte die Umsetzung von Ausbaumaßnahmen von Stadtwerken und Kommunen nach dem Betreibermodell massiv beeinträchtigen. Wer will Anschlussnetze bauen, wenn er nicht sicher sein kann, ob die geplanten Kundenzahlen erreicht werden und ein Projekt vielleicht nie die Amortisationsgrenze erreicht. Hier sollte vom Gesetzgeber dringend unterbunden werden, dass das DigiNetzGesetz so ausgelegt wird, dass Baumaßnahmen zur Verlegung von Glasfaser-Anschlussnetzen zur Schaffung von parallelen Infrastrukturen missbraucht werden - zumindest dann nicht, wenn ein offener Zugang zu den Leerrohren und Anschlussnetzen zu marktüblichen Mietpreisen gewährleistet ist. Die Ausbauaktivität insbesondere von Stadtwerken und Kommunen ist aus meiner Sicht dringend erforderlich, um das Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung in Deutschland in knapp zehn Jahren zu erreichen.

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Jürgen Kaack 19.08.2017, 11.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vorprodukte für Vectoring-Ausbau von der EU genehmigt

Die EU-Kommission hat den Netzbetreibern Deutsche Telekom, DNS:NET und NetCologne die Vorprodukte für Vectoring genehmigt, die anderen Netzbetreibern den Zugang zum Vectoring-Netz ermöglichen, ohne einen physischen Zugang zu bieten. Mit diesen "VULA"-Vorprodukten wird somit auch der Ausbau der Vectoring-Netze förderfähig. VULA ist ein ungebündeltes virtuelles Zugangsprodukt auf der Basis eines Bitstream-Zugangs. Für Kreise, die in den ersten Förderrunden im Bundesförderprogramm einen Antrag auf Basis eines FTTC-Ausbaus gestellt haben, ist das eine gute Nachricht, da ihre Vorhaben jetzt eine Rechtsgrundlage erhalten. 

 

Ansonsten ist die Förderfähigkeit von Brückentechnologien ein erheblicher Rückschritt, da Vectoring-Netze in absehbarer Zeit wieder überbaut werden müssen mit Glasfaser-Anschlussnetzen. Sowohl Bund als auch das Land fordern einen flächendeckenden FTTB-Ausbau bis 2025. Für dieses Ziel ist ein Vectoring-Ausbau kontraproduktiv und schädlich. Antragsteller für einen geförderten Breitband-Ausbau können aber bereits heute diese Falle umgehen, indem im Förderantrag eine symmetrische von mindestens 100 Mbit/s-Leistung gefordert wird. Vectoring ermöglicht im Upstream derzeit nur bis zu 40 Mbit/s. Für die Antragsteller aus den ersten Förderrunden zum Bundesförderprogramm hatten zum Teil keine andere Wahl als auf einen FTTC-Ausbau mit Vectoring-Technik zu setzen, da in der Interessenbekundung kein Netzbetreiber einen FTTB-Ausbau in Aussicht gestellt hat. Mit der Genehmigung der VULA-Produkte wird dem formalen Anspruch auf einen offenen Netzzugang Rechnung getragen, ob dieses Angebot in der Praxis von anderen Netzbetreibern in größerem Umfang genutzt wird, bleibt abzuwarten. Skepsis zu einer marktwirtschaftlichen Auswirkungen erscheinen angebracht.

 

Den Pressetext der EU-Kommission zu der aktuellen Entscheidung findet sich unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 17.08.2017, 12.27 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

VDSL-Ausbau in Kerken

Die Gemeinde Kerken im Kreis Wesel erhält im eigenwirtschaftlichen Ausbau in den großen Ortsteilen ein FTTB-Netz, nachdem eine Bürgerinitiative mit sehr viel Aufwand eine 40%-Quote an Vorverträgen erreicht hat. Telekom baut die kleineren Ortsteile jetzt mit VDSL aus, die bislang auch im Sinne der Aufgreifschwelle für das Landesprogramm GAK mit < 6 Mbit/s unterversorgt waren. Der jetzt erfolgende Ausbau ist die bauliche Umsetzung aus einem GAK-Förderprojekt, das ich noch vor dem Beginn der Tätigkeit für Breitband.NRW als Berater begleitet habe. Für mich war es ein besonders spannendes Projekt, da die Konzeption für ein aus Streusiedlungen und dem in NRW längsten Straßendorf eine besondere Herausforderung darstellt. Daher freut es mich umso mehr, dass nicht nur das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, sondern der Ausbau jetzt unmittelbar bevorsteht.


Den Förderantrag hat die Gemeinde Ende 2015 an die Bezirksregierung gestellt. Bis zur Bewilligung und der Umsetzung kann es bei Förderprojekten schon mal länger dauern, das ist beim aktuell stark genutzten Bundesförderprogramm auch nicht anders, drei Jahre sind dabei schon eine eher kurze Frist. Der Kreis Kleve hat im Juli den vorläufigen Förderbescheid vom BMVI für den kreisweiten Ausbau der weißen Flecken erhalten.

 

Kerken erhält somit neben dem Ausbau der unterversorgten Außenbereichen auf der Basis einer GAK-Förderung einen Ausbau mit FTTB auf der Grundlage des Bundesförderprogramms in den Gebieten, die mit mehr als 6 Mbit/s, aber weniger als 30 Mbit/s versorgt sind.  Die derzeit nicht förderfähigen Gebiete erhalten den eigenwirtschaftlichen FTTB-Ausbau. So werden die derzeit vorhandenen Möglichkeiten voll ausgeschöpft. Natürlich hätten auch die Außenbereiche einen FTTB-Ausbau erhalten können, nur war 2015 noch kein Netzbetreiber hierzu bereit.

 

Einen Artikel zum geplanten VDSL-Ausbau findet man unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 11.08.2017, 13.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veranstaltung der IHK-Niederrhein zum Thema Breitband und Digitalisierung

Morgen findet in Duisburg eine Veranstaltung der IHK-Niederrhein statt zu den Themen Breitband und Digitalisierung. Ich werde mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten für einen geförderten Breitband-Ausbau dabei sein. Ankündigung bei RP-Online mit den Hinweisen zur Anmeldung findet sich unter diesem Link.
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Jürgen Kaack 09.08.2017, 10.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 8

8.   Entwicklung digitaler Anwendungen und Förderung von Unternehmensgründungen mit digitalen Geschäftsmodellen


Der Aufbau von nachhaltigen Breitbandinfrastrukturen ist kein Selbstzweck sondern eine notwendige Voraussetzung zur Nutzung von digitalen Diensten. Wie das vor genau zehn Jahren gemeinsam von der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom gestartete Innovationsprojekt „T-City“ gezeigt hat, gibt es kaum einen Bereich im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben, der nicht von der Digitalisierung betroffen wird. Die breite Akzeptanz von Social-Media und Messenger-Diensten als Kommunikationsplattformen ist ebenso die durch Cloud- und Streaming-Dienste stark abnehmende Bedeutung physischer Datenträger nur Symptom für die Entwicklung.

 

Spektakulärer sind im Vergleich digitale Dienste, die das autonome Fahren ermöglichen sollen. Die Versorgungsunternehmen werden zukünftig nicht auf digitale Anwendungen verzichten können, um Stromnetze effizient steuern zu können. Mit einem Smart-Grid lassen sich die Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energieträger, die Einspeisung und von konventionell erzeugtem Strom und der aktuelle Bedarf der Verbraucher abstimmen, so dass eine lokal optimierte Versorgung ermöglicht wird.

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Jürgen Kaack 09.08.2017, 09.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 7

7.  Schaffung von Rahmenbedingungen


Im Telekommunikationsmarkt gibt es aufgrund der asymmetrischen Regulierung einen im Großen und Ganzen funktionierenden Wettbewerb. Alle Regelungen basieren auf den bekannten Technologien. Im Mobilfunk funktioniert der Wettbewerb seit Einführung der GSM-Netze Anfang der 90er Jahre und hier sind nur Eingriffe zur Wahrung der Kundeninteressen erforderlich, wie z.B. beim Wegfall des grenzüberschreitenden Roamings. Leitungsgebundene Anschlussnetze werden von den etablierten Betreibern aufgrund der hohen Tiefbaukosten derzeit außer bei der Aufrüstung von bestehenden Anschlussnetzen (VDSL, Vectoring, Rückkanalfähigkeit von Kabel-TV Netzen) sowie in Neubaugebieten kaum verlegt. Daher ist die Regulierung des Wettbewerbs für die Nutzung der bestehenden Anschlussnetze in hohem Maße erforderlich.

 

Während der Wettbewerb bei NGA-Diensten gut funktioniert, versagt er in der Schaffung von Anreizen bei Glasfaser-Anschlussnetzen. Dabei wächst das übertragene Datenvolumen mit Raten von ca. 20% p.a. Bedarf stetig über die Jahre hinweg an und macht den Umstieg auf Glasfaser-Hausanschlüsse in der Breite vermutlich in weniger als 10 Jahren erforderlich. Aufgrund der hohen Investitionskosten für die Errichtung ist eine rein privatwirtschaftliche Umsetzung schwierig. Die für die Mehrzahl der derzeitigen Anforderungen in der Regel ausreichende Leistung der Brücken-Technologien resultieren in einer geringen Wechselbereitschaft bei den potentiellen Kunden ein erhebliches Handicap und Geschäftsrisiko für Betreiber neue Hochleistungsnetze. Trotzdem muss jetzt mit dem Bau der neuen Anschlussnetze begonnen werden, wenn Synergien zur Senkung der Kosten genutzt werden sollen und in 10 bis 15 Jahren bei weiter steigendem Bedarf neue Anschlüsse bis in den Gbit/s-Bereich zur Verfügung stehen.

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Jürgen Kaack 08.08.2017, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erfolgreicher vierter Aufruf zum Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau

Der vierte Förderaufruf zum Bundesförderprogramm zum Breitbandausbau war offensichtlich sehr erfolgreich mit bundesweit 209 vorläufigen Förderbescheiden. Der Bund gewährt damit weitere € 865 Mio. für den Breitbandausbau. Zumindest in NRW wird die Mehrzahl der Projekte mit FTTB-Technik ausgebaut. Eine Förderung des Breitbandausbaus sollte eigentlich bis auf begründete Ausnahmefälle nur noch in nachhaltigen Technologien erfolgen. Die Liste der vorläufig bewilligten Förderanträge ist recht eindrucksvoll. Auch aus NRW haben 27 Anträge eine Bewilligung erhalten. Mit einer Fördersumme von € 165 Mio. liegt NRW in der vierten Förderrunde bemerkenswerterweise an zweiter Stelle hinter Brandenburg. Da die Bundesförderung nur 50% der Deckungslücke ausmacht, können für ca. € 330 Mio. Vergabeverfahren gestartet werden. Die Investitionssumme für den Breitbandausbau liegt noch Mal um einiges höher, da die kumulierten Einnahmen in der Deckungslücke berücksichtigt sind.



Betrachtet man alle vier bisher gelaufenen Förderrunden, so wurden vom Bund über € 3,1 Mrd. bewilligt (zur Deckung von 50% der Deckungslücke). NRW wurden kumuliert € 397 Mrd. zugeteilt und damit liegt NRW im Ranking der Bundesländer auf Platz 3 hinter Mecklenburg und Sachsen. Ein weiterer Förderaufruf läuft noch bis zum 29.09.2017. Ein Artikel des BMVI zur Bescheid-Vergabe findet sich hier und in diesem Artikel findet sich ein Link zu einer Gesamt-Liste der im vierten Förderaufruf bewilligten Anträge.

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Jürgen Kaack 01.08.2017, 09.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Olpe erhält nach 1,5 Jahren endgültigen Förderbescheid für Breitbandausbau

Ein weiterer Beweis, dass das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau funktioniert! Wenn man bedenkt, dass der Kreis Olpe den Förderantrag schon zum ersten Förderaufruf am 29.01.2016 gestellt hat und 1,5 Jahre später der endgültige Bescheid vorliegt, bestätigt sich allerdings der von mir schon Ende 2015 monierte erhebliche bürokratische Aufwand für die Durchführung eines Förderprojektes. Der vorläufige Förderbescheid lag immerhin schon im April 2016 vor. Mit dem endgültigen Bescheid kann jetzt mit der Bauphase vbegonnen werden, die vermutlich auch noch mal mindestens 12 Monate dauern wird. Der Antragstellung ist eine knapp halbjährige Projektphase vorausgegangen. Bis zur Verfügbarkeit von schnellen Internetzugängen in den vorher "weißen" Flecken mit weniger als 30 Mbit/s sind dann über 3 Jahre vergangen, eine eindeutig zu lange Zeitdauer!


Der Erfolg von Olpe freut mich auch persönlich besonders, da dies für mich das letzte Projekt in der Beratung zum Bundesförderprogramm in NRW war, bevor die Tätigkeit für Breitband.NRW Mitte Februar 2016 begann. Ein Artikel zum endgültigen Förderbescheid findet sich unter diesem Link.
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Jürgen Kaack 01.08.2017, 09.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Überarbeitete Rahmenbedingungen für Breitbandausbau nach dem GAK-Programm

Derzeit liegt der Fokus bei den Ausbau-Vorhaben bei interkommunalen oder kreisweiten NGA-Vorhaben nach dem Bundesförderprogramm. Daneben läuft aber auch weiterhin das vor kurzem überarbeitete GAK-Programm zur Beseitigung einer Unterversorgung in Gebieten (innerhalb der Förderkulisse), die weniger als 6 Mbit/s haben. Mit dem GAK wird zwar zunächst nur ein "großflächiger" Ausbau mit mindestens 16 Mbit/s gefordert, in der Regel führt dies allerdings mit einem VDSL-Ausbau auch zu Zugangsgeschwindigkeiten von maximal 50 Mbit/s. Zwar liegt die Förderquote bei GAK-Projekten bei nur 75% im v Ergleich zu den mit dem Bundesprogramm unter Zufinanzieurng durch die Länder erreichbaren 90%. Dafür ist der Aufwand bei der Stellung eines Förderantrags nach dem GAK-Programm um ein Vielfaches einfacher und erfordert weder GIS-Daten noch Vergleichsrechnungen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum aktuell immer noch eine Reihe von Verfahren nach GAK laufen. Es ist abzusehen, dass auch parallel oder nach Verfahren nach dem Bundesförderprogramm weiterhin Förderprojekte auf der Grundlage von GAK durchgeführt werden, obwohl die Förderquote mit 75% niedriger liegt als die mit dem Bundesprogramm möglichen 90%. Vermutlich werden die dabei bearbeiteten Ausbaugebiete weiter kleiner mit sinkenden Anschlusszahlen. Die aktuelle Förderrichtlinie für GAK findet sich bei recht.NRW.de und der für die konkrete Projektarbeit wichtigere Leitfaden in der letzten Version vom 20.11.2015 auf der Seite von Breitband.NRW.de.

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Jürgen Kaack 04.04.2016, 11.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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