Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Marketing

Billigbranche Telekommunikation?

"Deutschland spart und Mottos wie ‚Geiz ist geil' gelten mittlerweile auch in der Telekommunikationsbranche. Seit Ende 1997, als der Markt für die Festnetztelefonie geöffnet wurde, sind die Preise stark gefallen. Flatrates und Null-Euro-Angebote sind für Verbraucher auf den ersten Blick gesehen von Vorteil. Bei Unternehmen führt der Preiskrieg jedoch zu operativen Verlusten. Viele Anbieter müssen aufgrund dieser Entwicklung schließen; zusätzlich wird an Service-Hotlines und anderen Angeboten gespart. Annbieter sollten daher die Entwicklung der Preissenkungen und ihre Auswirkungen auf den Markt genau beobachten."

Der Telekommunikationsmarkt befindet sich im Umbruch von der Wachstumsphase zum Verdrängungswettbewerb. Befindet sich der Markt aus diesem Grund in einer Glaubwürdigkeitskrise? Welche Wege aus der Krise bieten sich an?

Den vollständigen Artikel findet man unter diesem Link.
 

Jürgen Kaack 20.11.2008, 13.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kosten für Social Network Portale

Social Networks liegen voll im Trend und wachsen sehr stark. Dabei sind die meisten Portale erst in der Zeit nach 2003 entstanden. Auch das Portal Facebook ist 2004 entstanden und richtet sich in erster Linie an Studenten. Die Nutzung wächst fast explosionsartig. Die Besucherzahl hat sich von 74 Mio. pro Monat im letzten Jahr auf 161 Mio. im Monat im diesem Jahr verdoppelt. Entsprechend sind die Seitenaufrufe von monatlich 35 Mrd. in 2007 auf 61 Mrd. in diesem Jahr angestiegen.

Beim Betrieb eines solchen Portals entstehen nicht unerhebliche Kosten. Für Facebook wurden folgende aktuelle Zahlen zu Investitionen und laufenden Betriebskosten veröffentlicht:
  • Serveranschaffung: 104 Mio. $ (Investition mit Abschreibung über mehrere Jahre)
  • Personalkosten:      120 Mio. $
  • Miete und Housing:    15 Mi.o $
  • Energie:                    12 Mio. $
  • Internet-Bandbreite:   6 Mio. $
Den Kosten von jährlich rund 257 Mio. $ für die oben aufgeführten Kosten stehen Einnahmen in Höhe von 265 Mio. $ gegenüber. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen wird verständlich, warum Facebook vor einem Jahr angekündigt hat, personalisierte Werbung auf allen Profilseiten zu zu lassen. Unter Datenschutz-Gesichtspunkten ist das sicher bedenklich und es gab schon verschiedentlich Artikel zu der möglicherweise sogar schon missbräuchlichen Nutzung der Kundendaten. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie viel die Nutzer bereit sind, für die Nutzung des Portals zu zahlen, damit ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden kann. Die Möglichkeit des Data-Minings ist natürlich bei allen Social-Networks ein immanentes Problem.

Die Kostendimensionen machen aber deutlich, wie wichtig ein tragfähiges Geschäftsmodell für alle Portal-Aktivitäten ist. Sonst produziert ein starkes Wachstum eher Verluste als Gewinne.
 

Jürgen Kaack 06.11.2008, 09.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

DVB-H Dienst vorerst (?) am Ende

Nach einer aktuellen Mitteilung von Telecom Handel werden die Lizenzen für den Betrieb des mobilen Fernsehens auf dem Handy nach dem DVB-H Standard bis Ende Oktober zurück gegeben. Eine spürbare Auswirkung am Markt gab es bislang und gibt es vermutlich auch in nächster Zeit nicht.

Seit es mit ersten Handys von LG ein Angebot gibt, mit dem man auf dem Handy Fernsehen nach dem kostenfreien (terrestrischen) DVB-T Standard gibt, können ohne zusätzliche Zahlungen mobile Fernsehsender empfangen werden. Für Nachrichten-und Informations-Sendungen mag dies ja ein Kundenbedürfnis befriedigen. Allerdings ist der Nutzen wohl nur bei einer kleinen Nischen-Zielgruppe so hoch, dass die potenziellen Kunden für den Mehrwertdienst zahlen.

Mehrwertdienste verdienen diese Bezeichnung nur dann, wenn sie einen Mehrwert bieten, der sich als Nutzen beschreiben und quantifizieren lässt. Dies ist insbesondere bei Bedürfnissen mit rein qualitativem Nutzen schwierig, wenn dieser von einem Trend oder einer Mode-Erscheinung getrieben wird. Um als Unternehmen von solchen zeitlich befristeten Trends profitieren zu können, sind Schnelligkeit bei der Umsetzung und kurze Pay-back Zeiten erforderlich.

DVB-H wurde gerade rechtzeitig vor der Fussball-Weltmeisterschaft eingeführt, aber schon damals war die Nachfrage wohl eher verhalten. Wie es mit dem mobilen Fernsehen auf dem Handy weitergeht, bleibt ab zu warten. Die Lizenzen für DVB-H werden zwar neu ausgeschrieben. Ob es hierfür Interessenten gibt, ist zu bezweifeln.
 

Jürgen Kaack 01.11.2008, 11.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

TK-Markt: Preis vor Service?

„Geiz ist geil“ gilt offenbar in Deutschland auch in der Telekommunikation. Seit der Öffnung des Marktes für die Festnetztelephonie Ende 1997 sind die Preise so stark gefallen wie in kaum einem anderen Land und in kaum einem anderen Markt. Der Preiskampf in der Telekommunikation sorgt zwar für unschlagbar niedrige Preise, hat aber selbst für den Verbraucher nicht nur Vorteile. So kann weder dem Verbraucher noch den Anbietern an einem Wettbewerb um jeden Preis gelegen sein.­

Der vollständige Artikel findet sich bei Perspektive Mittelstand unter diesem Link.

Jürgen Kaack 30.10.2008, 10.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kunden professionell verführen

Im Heft 08 / 2008 hat das Magazin "acquisa" auf Seite 30 einen Artikel zu  Couponing, Bonusprogramme und Incentive-Aktionen als Kundenbindungsprogramme veröffentlicht . Die genannten Instrumente wirken allerdings nur dann im positiven Sinne, wenn sie dem Kunden einen Nutzen bieten und bei denen das Fullfillment gut organisiert ist. Gerade für Mittelständler kann der Aufwand für ein eigenes Kundenbindungsprogramm recht hoch werden. Fallweise kann es sinnvoll sein, sich einem größeren Bonusprogramm an zu schliessen, das für verschiedene Unternehmen arbeitet.

In dem Artikel ist auch ein Kommentar von mir mit aufgenommen worden, in dem ich auf die Risiken mit einem schlecht gemachten Kundenbindungsprogramm hinweise. Besser ist es, im Vorfeld zu analysieren, welchen Aufwand man sich als Unternehmen auf längere Sicht leisten kann. Mit einem durchdachten Kundebindungsprogramm kann man sich dagegen gut im Wettbewerb differenzieren und Kunden zu Stammkunden entwickeln. Für die meisten Unternehmen ist dies im Hinblick auf hohe Vertriebskosten für Neukunden auch unter Wirtschaftlichkeitsaspekten sinnvoll.
 

Jürgen Kaack 27.08.2008, 10.35 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Genau wissen, was Herr Maier möchte

Marktforschung und Kundenbefragungen werden in manchen mittelständischen Unternehmen mit Vorbehalten gesehen. Dabei sind Kundenbefragungen immer dann ein geeignetes Instrument, wenn Informationen über eine größere Zahl von Zielgruppenvertretern benötigt werden. Grundsätzlich lassen sich alle Marketing-Mix-Faktoren über Befragungen ermitteln und absichern. Dies beginnt bei den Bedürfnissen der Kunden und geht über die Produktgestaltung, die Markenbekanntheit, das Produktimage bis hin zur Messung der Kundenzufriedenheit.

In einem Artikel in der Ausgabe Mai 2008 im Magazin "Die News - Das Magazin für selbständige Unternehmer" (Seiten 44 - 45) findet sich ein Artikel, den ich zu diesem Thema verfasst habe. Hierin beschreibe ich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kundenbefragung, die Bedeutung von vorab festgelegten Zielen und die unterschiedlichen Optionen zur Durchführung. Ergänzend ist ein Musterfragebogen als Anregung für eigene Überlegungen beigefügt. Ich hoffe, es wird dabei deutlich, dass Kundenbefragungen unabhängig von der Größe des Unternehmens wichtige Informationen zur Zukunftssicherung liefern können.

Ein Beitrag zum Thema Kundenbefragungen im Zusammenhang mit der Produktgestaltung habe ich in einem eBook ("Produktentwicklung und Zielgruppen") integriert, das sich unter diesem Link bei Mittelstandswiki kostenfrei herunterladen lässt.
 

Jürgen Kaack 18.05.2008, 13.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veranstaltung zu innovativen Breitbanddiensten

Der Termin für die Veranstaltung von Vereon zum Thema "Breitbandige IP-Anwendungen" am 28. und 29.04.08 rückt näher. Nach vielen Veranstaltungen in den letzten Jahren, die sich mit dem Breitbandanschluss an sich und den Möglichkeiten zur Schließung von Versorgungslücken beschäftigt haben, stehen hier Anwendungen und Lösungen auf der Basis breitbandiger Anschlüsse im Vordergrund!

Das Programm kann unter diesem Link herunter geladen werden. Bei dieser Veranstaltung kommen eine Reihe von Projekt-Partner von T-City Friedrichshafen zu Wort. Neben der Darstellung des bisher Erreichten wird auch ein Ausblick über die weiteren geplanten Entwicklungen in den Projektfeldern gegeben:
  • Bürger & Staat
  • Gesundheit & Betreuung
  • Lernen & Forschen
  • Tourismus & Kultur
  • Verkehr & Mobilität
  • Wirtschaft & Arbeit
Zum Projekt finden sich weitere Informationen auf der T-City Homepage. Bei der zweitägigen Veranstaltung am 28. und 29.04.2008 habe ich die fachliche Leitung übernommen. Die Anmeldung zu der kostenpflichtigen Veranstaltung ist unter diesem Link auf die Seiten von Vereon möglich.

Jürgen Kaack 07.04.2008, 09.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

4 Marketing-Mix-Faktoren sorgen für erfolgreiche Produkte

Im Marketing-Mix unterscheidet man vier Einflussfaktoren, die wesentlichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Produktes haben. Die Marketing-Mix-Faktoren gelten dabei nicht nur für die Produktgestaltung und -vermarktung sondern für die alle Phasen im Produktlebenszyklus.

Die 4 Marketing-Mix-Faktoren

 
  • Product (Produkteigenschaften, Produktnutzen),
  • Price (Preismodell und Preisgestaltung, Konditionen),
  • Placement (Vertriebsformen, Vertriebskanäle, Vertriebskonzept) sowie
  • Communication (Werbung, VKF-Material, PR-Maßnahmen, Promotion).
Alle vier Faktoren haben ihren eigenen Einfluss auf den Gesamterfolg eines Produktes. Wenn einer der Faktoren nicht angenommen wird oder die Faktoren nicht zusammenpassen, ist der wirtschaftliche Erfolg gefährdet. Der Maßstab für den richtigen „Fit“ der Marketing-Mix-Faktoren ist in jedem Fall der typische Vertreter aus der angestrebten Zielgruppe. Ohne Informationen über die Zielgruppen lassen sich schon bei der Produktgestaltung keine marktorientierten Spezifikationen erstellen. Ausgangspunkt der Analyse sollten grundsätzlich die Kundenbedürfnisse in ihren verschiedenen Ausprägungen von Basisbedürfnissen, beschreibbaren und unbewussten Bedürfnissen sein.

Weitere Erläuterungen zu Produktnutzen, Preisgestaltung und Kundenwertanalysen finden sich in meinem Artikel auf dem "World of Photonic" Portal unter diesem Link.

Jürgen Kaack 03.04.2008, 15.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Acht Kriterien der Zielgruppensegmentierung

Zur Analyse von Kundenbedürfnissen und Produktnutzen braucht man in vielen Fällen eine Zielgruppen-Segmentierung und eine Zielgruppenanalyse, nur im Großkunden- und Projektgeschäft ist es üblicherweise notwendig, sich mit den individuellen Kunden zu beschäftigen. Jeder Kunde versucht, dasjenige Produkt zu finden, das seine individuellen Bedürfnisse in seiner momentanen Situation am besten befriedigt oder zu befriedigen scheint. Für den Anbieter erleichtert es die Vermarktung, wenn Kunden zu Zielgruppen zusammen gefasst betrachtet werden können.

Der Nutzen und damit auch der erzielbare Preis für ein Produkt oder eine Dienstleistung hängt in den meisten Fällen stark von der angesprochenen Zielgruppe ab. Die Beschäftigung mit Zielgruppen ist sowohl in der Produktgestaltung und in der Preisfindung wichtig, genauso aber auch für den Einsatz von Werbung und anderen Kommunikationsmitteln. Auch der Vertrieb sollte die Zielgruppen möglichst gut kennen, um mit einer passenden Vertriebsstrategie die richtigen Vertriebskanäle an zu sprechen.

Zielgruppen-Segmentierung und -Analyse sind somit zentrale Aufgaben im Marketing- und Vertriebsprozess eines Unternehmens. In einem längeren Beitrag habe ich Vorgehen, Randbedingungen und möglichen Kriterien für eine Zielgruppen-Segmentierung beschrieben. Der Artikel kann unter diesem Link kostenfrei heruntergeladen werden.

Jürgen Kaack 17.03.2008, 08.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wachstum nur mit Ziel -und nicht um jeden Preis!

Nachdem ich schon eine Reihe von Artikeln zum Generalthema Wachstum geschrieben habe, ist jetzt auch ein E-Book u diesem Thema fertig geworden, dass bei Mittelstands.Wiki veröffentlicht wurde.

Wachstum nur mit Ziel und nicht um jeden Preis” lautet der dringende Appell des langjährigen Management- und Unternehmensberaters Dr. rer. nat. Jürgen Kaack. Seine Gründe und Erfahrungen hat er in seinem neuesten E-Ratgeber “704 - Wachstum nur mit Ziel” auf rund 40 Seiten zusammengefasst. Neben verschiedenen Strategien für sinnvolles und erfolgreiches Unternehmenswachstum findet der Leser ein Mindmap für die Planung und Tipps für das Aufstellen eines Businessplans. Wie immer steht das E-Book unseren Wiki-Gästen per Download kostenlos zur Verfügung.


Jürgen Kaack 05.07.2007, 10.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL