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Tag: Kooperationen

Kooperationsmodelle für den Breitbandausbau

Nicht nur die großen national tätigen Netzbetreiber können dünn besiedelte Regionen nur schwer wirtschaftlich ausbauen, auch alternative Anbieter mit flexibleren Strukturen und modernen Technologien kommen schnell an Grenzen. Erfolg versprechend sind daher Kooperationen zwischen verschiedenen Unternehmen. Kooperationsmodelle für die Schließung von Versorgungslücken im ländlichen Raum sollten sich an der Wertschöpfungskette im Breitbandmarkt orientieren. Diese unterscheidet sich kaum von derjenigen für andere Telekommunikations-Dienste und ist in erster Linie von der gewählten Anschlusstechnik abhängig.

 

Bei der Umsetzung der möglichen Lösungen bieten sich unterschiedliche Kooperationsmodelle an, die von der Art der Geschäftspartner und der angestrebten Anwendung abhängen. Zu den grundsätzlich möglichen Kooperationsmodellen gehören:


  • ein Joint-Venture für das gesamte Geschäft vom Netzaufbau bis zur Vermarktung bei einer Aufteilung von Investitionen, Risiken und Erträgen zwischen regionalen und überregionalen Netzbetreibern,
  • Gründung einer Private-Public-Partnership zwischen einem Netzbetreiber und einer Kommune zur arbeitsteiligen Umsetzung,
  • Schaffung einer Open-Access-Plattform für den Breitband-Backbone, z.B. durch die Kommune, die von Anschlussnetzbetreibern genutzt wird,
  • Aufbau von Mischnetzen aus Festnetz und Funklösungen durch einen oder mehrere Netzbetreiber,
  • Bereitstellung von baulichen Infrastrukturen in Form von Leerrohren, Wegerechten und Masten bzw. Türme zur Verringerung der Kosten beim Netzaufbau,
  • Sonderlösungen, die Betreiber für Großkunden erbringen,
  • die Vergabe einer Sublizenz und der eigenständige Netzaufbau durch den Geschäftspartner (nur im Falle von WiMAX)

 

Kooperationen sind in der Telekommunikation in vielen Bereichen üblich und erfolgreich. Service Provider und MVNOs im Mobilfunk basieren ebenso auf Kooperationen wie viele Internetserviceprovider.

 

Im Falle von WiMAX übernimmt der Lizenznehmer in der Arbeitsteilung bei allen Modellen außer der Vergabe von Sublizenzen, den Aufbau und den Betrieb des funktechnischen Zugangsnetzes und die Kooperationspartner übernehmen fallweise die Ausgestaltung des Dienstes und die Vermarktung an die eigenen Zielgruppen. Ein interessierter Geschäftspartner kann dann das WiMAX-Netz als Übertragungsstrecke und Zugang zum Kunden nutzen, um die eigenen Dienste und Lösungen zu realisieren. Dies ist wichtig, weil es sich bei WiMAX um eine komplexe Funktechnik handelt, die nicht so problemlos aufgebaut werden kann wie z.B. WLAN-Zellen. Ohne eine sorgfältige Funknetzplanung, die sich an der Topografie der auszuleuchtenden Region orientiert, können keine gute Versorgung und insbesondere keine NLOS (Non-Line-of-Sight)-Auslegung erreicht werden, bei der eine Sichtverbindung zwischen Basisstation und Nutzer nicht erforderlich ist. Trotzdem bleibt bei WiMAX die erreichbare Bandbreite begrenzt auf derzeit 2 MBit/s, später vielleicht bei 4 MBit/s.

 

Im Vergleich zu WiMAX bietet der Ausbau des Kabelnetzes Potenzial zu wesentlich höheren Bandbreiten, 32 MBit/s sind schon heute zu erreichen und ein Ausbau bis zu 100 MBit/s ist technisch möglich. Damit bieten die TV-Kabelnetze attraktive Zukunftschancen.

 

Zukunftsträchtig ist der Ausbau des Glasfasernetzes und dies möglichst nah bis zum Haushalt, im Idealfall als Fiber-to-the-Home bis in den Haushalt. Mit diesen Strukturen sind Bandbreiten über 100 MBit/s möglich. Neubaugebiete sollten schon heute mit Glasfaser ausgestattet werden. Hierfür bieten sich z.B. neue Lösungen mit passiven optischen Netzen an, die auf aktive Komponenten im Anschluss-Netz auskommen. Wenn bei allen Baumaßnahmen im überbauten Raum Leer-Rohre verlegt werden, sinken die späteren Kosten für den Netzausbau. Es gibt Übergangslösungen auf dem Weg zum flächendeckenden Glasfasernetz, z.B. zunächst die Anbindung der Kabelverzweiger im Anschlussnetz mit Glasfaser und die Nutzung der existierenden Kupferdoppelader bis zum Haushalt. So sind je nach Entfernung vom Verzweiger mit DSL Bandbreiten von 16 MBit/s zu erreichen und mit VDSL-Technologie auch 50 MBit/s.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass zwar die Zahl alternativer Breitband-Anschlusstechniken steigt, aber für Regionen außerhalb der Ballungsgebiete bleibt es auf absehbare Zeit bei DSL als der dominierenden Technologie. Die großen Netzbetreiber, einschließlich der Deutsche Telekom nehmen den Netzausbau unter wirtschaftlichen Kriterien vor, so dass kleinere Städte und Kommunen auch in den nächsten Jahren Probleme haben werden, die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen zu befriedigen bzw. das Entstehen von Standortnachteilen zu verhindern. Dies schafft Marktchancen für kleinere und regional tätige Anbieter, die mit flexiblem Vorgehen und unter Einsatz der optimalen Infrastruktur Wettbewerbsvorteile erzielen können. Im Vorteil sind dabei solche Anbieter, die über vorhandene Kontakte und Netzwerke in den jeweiligen Regionen verfügen, so dass der Vertriebsaufbau schnell und mit niedrigen Kosten von statten gehen kann. Durch die mit dem zweiten Konjunktur-Programm der Bundesregierung verfolgten Ziele kann der Ausbau in der Fläche deutlich beschleunigt werden.


 

Jürgen Kaack 19.01.2009, 21.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Telekommunikation in der Wohnungswirtschaft

In der Vergangenheit beschränkte sich das Engagement der Wohnungswirtschaft in der Telekommunikation typischerweise auf die Verkabelung innerhalb des Hauses. Da die Breitbandversorgung in Deutschland nicht zur Grundversorgung gehört, gibt es aber viele Regionen – insbesondere im ländlichen Raum, aber auch in Stadtrandlagen, in denen kein Breitband verfügbar ist. Für die bundesweit tätigen Netzbetreiber ist der flächendeckende Ausbau in der Regel nicht wirtschaftlich. Zumindest entsteht ein erheblicher Kapitalbedarf, um die erforderlichen Investitionen zu tätigen. Auch alternative, regionale Netzbetreiber sind nicht überall präsent. So bleibt manchmal nichts anderes übrig, als das Unternehmen der Wohnungswirtschaft selber die Initiative ergreifen und alleine oder in Kooperation mit Netzbetreibern die Breitbandanbindung ihrer Wohnungen sicherstellen.

 

Für eine solche Aufgabe empfiehlt sich ein Vorgehen, wie es auch für Kommunen gilt, die in Eigeninitiative die Breitbandversorgung für ihre Einwohner und die Unternehmen vor Ort verbessern wollen. Zunächst gilt es zu klären, wie eine Backbone-Anbindung realisiert werden kann. Oft sind Glasfaserstrecken anderer Anbieter (z.B. der Deutschen Telekom, von Arcor oder einem der Kabel-Netzbetreiber, aber auch von der Deutschen Bahn entlang der Gleise) verfügbar. Die Anmietung und Anbindung an bestehende Glasfaserstrecken ist in den meisten Fällen wirtschaftlicher als der Bau von neuen Strecken. Dies gilt insbesondere in überbauten Regionen. Alternativ können mithilfe von Richtfunk-Strecken Anbindungen geschaffen werden.

 

Neben der Anbindung an ein Backbone-Netz ist ein Anschlussnetz erforderlich, das bis zum Hausabschluss reicht. Falls bereits ein Koaxial-Netz für die Fernsehausstrahlung vorhanden ist, kann dies unter Umständen aufgerüstet werden, um eine Rückkanalfähigkeit zu schaffen. Auch das Kupfer-Zweidraht-Kabel der Deutschen Telekom kann grundsätzlich genutzt werden. Allerdings ist hiermit nur in Ausnahmefällen (z.B. mithilfe von VDSL) die Übertragung von Fernsehsignalen möglich, die für die Wohnungswirtschaft in der Regel eine wesentliche Forderung darstellen.

 

Neue Dienstleistungsangebote realisieren

 

Wenn die technischen Voraussetzungen für einen Netzauf- oder –ausbau geklärt sind, ist festzulegen, in welcher Wertschöpfungstiefe die Unternehmen tätig werden wollen. Grundsätzlich steht es allen Unternehmen frei, selber als Netz- und Dienste-Anbieter über alle Wertschöpfungs-Stufen hinweg tätig zu werden. Allerdings sind die typischerweise begrenzten potenziellen Teilnehmerzahlen hinderlich für einen effizienten Geschäftsbetrieb. Insbesondere für Kundenbetreuung und Billing sind Vorleistungen zu tätigen, die sich nur bei höheren Teilnehmerzahlen rechnen (selbst bei er Nutzung von ASP-Angeboten spezialisierter Dienstleister). Aus diesem Grunde ist für Unternehmen der Wohnungswirtschaft in den meisten Fällen eine Kooperation mit einem oder mehreren Netzbetreiber(n) sinnvoll, der die TK-typischen Aufgaben wahrnimmt. In der Kooperation kann der Wohnungswirtschafts-Betrieb beispielsweise die Backbone-Anbindung und die Anbindung der Haushalte mit passiven Netzelementen übernehmen. Der Netzbetreiber rüstet das Netz mit den aktiven Infrastruktur-Elementen (z.B. für die Übertragungs- und Vermittlungstechnik) aus und betreibt die Dienste-Plattformen mit den nachgelagerten Kundenbetreuungssystemen.

 

Durch Partnerschaften, die natürlich auch mehr als zwei Partner umfassen können, lässt sich die Breitbandanbindung realisieren und die Grundversorgung mit Breitband je nach eingesetzter Technik sichern. Dem Unternehmen der Wohnungswirtschaft obliegt es dann, Verträge mit den Mietern zu schließen, sofern dies nicht bereits im Rahmen der Mietverträge erfolgt ist. Neben der Realisierung von Telekommunikations-Basisdiensten kann die Breitband-Infrastruktur auch genutzt werden, um zusätzliche Dienstleistungen anzubieten (auf unentgeltlicher Basis oder gegen Verrechnung), die einen zusätzlichen Nutzen für die Wohnungswirtschaft und oder den Mieter schaffen. Der Nutzen kann sich sowohl in Richtung auf eine effizientere Organisation der Wohnanlagen erstrecken wie auch in einen höheren Mietwert. Beide Komponenten tragen zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu anderen Wohnungen bei.

 

Mögliche Bereiche für Zusatzdienste

 

Für die Mehrwertdienste bieten sich verschiedene Anwendungsbereiche an. Zunächst kann das Energiemanagement im Sinne einer verbesserten und zeitnahen Ablesung von Zählerständen unterstützt werden, eine Mieter-individuelle Heizungssteuerung verbessert den Wohnkomfort. In den Gemeinflächen einer Wohnanlage lässt sich der Energie-Einsatz optimieren durch Messung und Steuerung in Verbindung mit Sensoren. Die dauerhafte Beleuchtung von Gemeinflächen ist in jeder Hinsicht unwirtschaftlich und kann durch eine Schaltung über Bewegungssensoren ersetzt werden. So lässt sich ohne Komfort- oder Sicherheitseinbussen Energie einsparen. Auch die Heizung lässt sich effizienter steuern, wenn aktuelle Ereignisse und Wettertrends Berücksichtigung finden. Die laufende Überwachung der einzelnen elektrischen Verbraucher erlaubt darüber hinaus, frühzeitig Fehlfunktionen zu erkennen und einen Austausch zu planen. Das Facility-Management kann auf diesem Wege effizienter, weil vorausschauend planend arbeiten.

 

Im Bereich der Sicherheit können sowohl Gemeinflächen (Keller, Tiefgaragen und Flure) mit Sensortechniken überwacht werden, aber auch individuelle Tür- und Fenstersicherungen können in die allgemeine Überwachung eingegliedert werden. Höhere Sicherheit ist eine zunehmende Forderung vieler Mieter und kann als Entscheidungskriterium bei der Wahl zwischen verschiedenen Wohnungsangeboten den Ausschlag geben.

 

Angebote für Seniorengerechtes Wohnen

 

Die Ausstattung mit geeigneten Sensoren ist eine Möglichkeit, um Wohnungen seniorengerecht aus zu statten. Wenn es gelingt, Senioren zu ermöglichen, länger in ihrer gewohnten Lebensumgebung zu bleiben, wird sich dies positiv auf die Pflegekosten auswirken. Bei den Sensoren kommen verschiedene Einsatzfelder in Betracht. In die Raumüberwachung können Notfallsensoren (z.B. Bewegungsmelder) integriert werden. Die Medikamenteneinnahme kann ebenso permanent  überwacht wie individuelle Vitaldaten an ein ärztliches Betreuungszentrum übertragen werden. Bei entsprechender Breitbandanbindung ist auch die Video-Telephonie möglich, um mit Angehörigen und Betreuern in Verbindung zu bleiben. Das Gefühl der höheren Sicherheit und der jederzeitigen Erreichbarkeit von Hilfe kann positive Auswirkungen auf die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld haben. Neben den zu erwartenden Kostenvorteilen für die Pflegeversicherungen kann u.U. eine bessere Auslastung für die Wohnungswirtschaft erreicht werden. Da auch die älteren Menschen in der Mehrzahl lieber in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, bietet eine solche Systemlösung für alle Beteiligten Vorteile. Wenn die Kosten nicht nur auf den Mieter, sondern auf die anderen beteiligten Parteien (einschließlich der Unternehmen der Wohnungswirtschaft und der Kranken- bzw. Pflege-Versicherungen) umgelegt werden, sollte eine breite Einführung möglich sein.

 

Chancen und Risiken

 

Die Beschäftigung mit der Telekommunikation und den zusätzlichen Dienstleistungen ist für Unternehmen der Wohnungswirtschaft teilweise eine Notwendigkeit, um die Attraktivität und den wirtschaftlichen Wert der vermieteten Wohnungen zu steigern (oder zumindest zu erhalten). Der Druck steigt umso mehr, je höher die Leerstandsquote liegt. Die Beschäftigung mit einer verbesserten Telekommunikations-Versorgung und den ergänzenden Dienstleistungen bringt neue Anforderungen an die Unternehmen, für die in der Regel keine eigenen Erfahrungen vorhanden sind. Kooperationen können hier helfen und Risiken senken. Gleichzeitig lassen sich mit neuen Dienstleistungs-Geschäftsmodellen Zusatzumsätze und Margen realisieren. Bei der Umsetzung kann alternativ auch die Vergabe an externe Unternehmen oder eine Umsetzung in einem Joint-Venture erfolgen. So kann ein auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens optimierte Chancen-Risiken Verteilung erreicht werden.

 

Jürgen Kaack 01.12.2008, 08.58 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Breitband erobert das Land

"In großen Ballungsgebieten sind schnelle Internet-Anschlüsse bereits eine Selbstverständlichkeit und auch ländliche Regionen erhalten langsam eine Verbindung zur breitbandigen Datenautobahn. Kommunen und Landkreise bilden Initiativen, um auch Usern in weniger dicht besiedelten Regionen des Landes die Möglichkeit zu bieten, Breitbandanschlüsse zu nutzen. Diese Entwicklung wird nicht nur kleinen und mittleren Unternehmen in solchen Regionen zugute kommen sondern auch dem ohnehin florierendem Breitbandmarkt einen weiteren Schub nach vorne geben."

Den von Dr. Kaack erstellten Artikel zu Alternativen für die Breitbanversorgung in ländlichen Regionen im Hinblick auf alternative Anschlusstechnologien und mögliche Geschäftsmodelle für die Umsetzung findet sich auf der Seite von ecin unter diesem Link.

Betroffene Kommunen sollten für die Schließung der bestehenden Breitband-Lücken Eigeninitiative entfalten. Bei diesem komplexen Vorhaben können Berater Unterstützung bieten und beim Ausgleich der unterschiedlichen Interessen bieten, so dass die Umsetzung effizienter erfolgen kann. Natürlich bietet auch STZ-Consulting qualifizierte Beratung und Interimsmanagement für betroffene Kommunen und Unternehmen.

Jürgen Kaack 03.07.2008, 21.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Änderung des Ortes der Breitbandveranstaltung am 12.06.

Die Veranstaltung der Breitbandinitiative NRW zum Thema "Breitbandversorgung - Standortqualität für ländliche Regionen" findet starkes Interesse. Mit bereits deutlich über 200 Anmeldungen reicht der geplante Raum in der Staatskanzlei nicht mehr aus. Als neuen Standort mit größerer Kapazität wurde daher ausgewählt:

Rheinterasse Düsseldorf, Rheingoldsaal,
Joseph-Beuys-Ufer 33, 40479 Düsseldorf

Im Hinblick auf die Tatsache, dass es noch fast einen Monat Zeit ist bis zu der Veranstaltung, ist die hohe Anmeldequote sehr erfreulich. Der Wert einer guten Breitbandversorgung als Standortfaktor ist offensichtlich mittlerweile im Bewusstsein der Verantwortlichen angekommen.

In der Veranstaltung wird über Möglichkeiten zur Umsetzung einer verbesserten Breitbandversorgung berichtet und über Ansätze für innovative Breitbanddienste. Programm und Anmeldung finden sich unter diesem Link.

 

Jürgen Kaack 19.05.2008, 16.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veranstaltung der Breitbandinitiative am 05.06.2008

Am 05.06.2008 findet in Düsseldorf eine Veranstaltung der Breitbandinitiative mit dem Titel "Breitbandversorgung in NRW - Standortqualität für ländliche Regionen". Das Thema ist natürlich nicht nur für NRW von Bedeutung, sondern letztlich für alle Bundesländer. In der Veranstaltung werden Konzepte zur Schließung von Versorgungslücken vorgestellt. Daneben werde ich das Vorgehen im T-City Projekt in Friedrichshafen erläutern, das aufbauend auf schnellen Breitbandinfrastrukturen in Festnetz und Mobilfunk innovative Anwendungen prüft und umsetzt.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen finden sich unter diesem Link auf der Seite der Breitbandinitiative.
 

Jürgen Kaack 24.04.2008, 09.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Breitband - Standortsicherung für ländliche Regionen

Am 05. Juni findet in der Staatskanzlei in Düsseldorf eine Veranstaltung statt, die sich mit dem Möglichkeiten zur Schließung der vorhandenen Lücken in der Breitbandversorgung beschäftigen. Je nach dem, wo man die Grenzen für Breitband ansetzt gibt es gerade in ländlichen Regionen teilweise noch erhebliche Versorgungslücken. Dies trifft oft auch Gewerbe- und Siedlungsgebiete in der Peripherie der Städte.

In der Veranstaltung werden u.a. Lösungskonzepte aus dem Hochsauerlandkreis präsentiert. Auch der Bereich der Breitband-Anwendungen kommt nicht zu kurz. So werde ich über die Form des Innovationsmanagements bei T-City in Friedrichshafen berichten und einige der neuen Breitbandanwendungen vorstellen.
 

Jürgen Kaack 17.04.2008, 14.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Netzwerkportal mit internationalem Fokus

Mit naymz gibt es ein Portal mit internationaler Ausrichtung, das erlaubt Experten unterschiedlichen Schwerpunkten zu finden. Über die Nennung von Referenzen durch dritte Personen kann die Reputation zumindest in eingeschränktem Maße vorab überprüft werden.

Bei der steigenden Zahl von Netzwerkportalen ist es nicht einfach, die für die eigenen Belange passenden Portale zu finden. Ich probiere naymz seit einiger Zeit selber aus und habe mein Profil hier eingestellt, siehe hier. Bislang scheint dies ein für den internationalen Markt durchaus geeignetes Portal zu sein. Es kommt halt auf einen eigenen Versuch an. Natürlich sind Xing, LinkedIn und andere Portale je nach Anforderungen als Netzwerkportale ebenso relevant.

Jürgen Kaack 08.04.2008, 18.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Public-Private-Partnerships zur Schließung von Breitbandlücken

Die Verfügbarkeit von Beitbandanschlüssen, die eine Geschwindigkeit von mehr als 1 MBit/s. ermöglichen, wird nicht nur für Unternehmen mehr und mehr zu einer Notwendigkeit. Auch Kommunen benötigen in zunehmend eine ausreichende Breitbandversorgung als Standortvorteil, um den Zuzug von Unternehmen und Bürgern zu fördern oder sogar um einen Verlust von Unternehmen durch Wegzug zu verhindern.

Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in ländlichen Regionen kann für Netzbetreiber teuer und aufwändig werden. Daher befinden sich die meisten unversorgten Gebiete in solchen Regionen. Eine Möglichkeit zur Schließung von Versorgungslücken ist die Gründung regionaler Betreiber-Gesellschaften, bei denen unterschiedliche Partner für Netzplanung, Aufbau, Anbindung an eine Backbone-Infratstruktur, Dienstegestaltung und Betrieb, Vertrieb und Kundenbetreuung zusammen kommen und mit ihren jeweiligen Kernfähigkeiten zu einem kostengünstigen Netzausbau beitragen. Die Einbindung der Kommunen kann in Form von Private-Public-Partnerships erfolgen.

Im Rahmen einer Veranstaltung der Breitbandinitiative NRW in der Staatskanzlei in Düsseldorf habe ich vor kurzem entsprechende Geschäftsmodelle mit partnerschaftlichem Ansatz präsentiert. Mein Vortrag kann unter diesem Link kostenlos herunter geladen werden.
 

Jürgen Kaack 31.03.2008, 19.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Coaching im Mittelstand – Hilfestellung auch für Unternehmer

"Oftmals auf ein Instrument zur Entwicklung von Führungskräften und den Bereich Management reduziert, bietet Coaching auch für Unternehmer große Nutzenpotenziale. Richtig eingesetzt, bildet qualifiziertes Coaching für Unternehmer eine optimale Hilfestellung, um Entscheidungen fundiert abzusichern, private und unternehmerische Krisensituationen besser zu meistern und in Situationen, die nicht dem täglichen Geschäftsablauf entsprechen, die richtigen Wege zu finden ..."

Mein Artikel zum Einsatz des Coachings wurde am 17.04.07 auf dem Portal Perspektive-Mittelstand veröffentlicht. Den vollständigen Link findet man hier.

Jürgen Kaack 17.04.2007, 11.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

WiMAX - auch in Deutschland ein Erfolg?

In der März/April Ausgabe (03/04-2007) des Magazins IT-Fokus findet sich auf den Seiten 52 bis 58 mein ausführlicher Übersichtsartikel zu WiMAX. Der Text beginnt mit einer allgemeinen Schilderung des WiMAX-Systems sowie den möglichen Applikationen und schildert die allgemeine Anbietersituation nach der Lizenzvergabe im letzten Dezember. Besondere Bedeutung haben auch in diesem Artikel die realistisch vorstellbaren Kooperationsszenarien.

Wer das Magazin nicht vorliegen hat, den Artikel aber trotzdem lesen möchte, kann den Text auf Anfrage gerne von mir in elektronischer Form erhalten.
 

Jürgen Kaack 25.03.2007, 14.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL