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Tag: Innovation

Veränderungen in einer Stadt durch Smart City Lösungen?

Smart City Lösungen wirken mithilfe von IKT-Anwendungen in einem Gemeinwesen. Dabei bleibt zunächst offen, in welchen Bereichen die Anwendungen wirken und welche Änderungen sie auslösen. Die Voraussetzung für Smart Cities ist immer die Bereitstellung einer schnellen Breitbandinfrastruktur. Auf dieser können Netzbetreiber und Diensteanbieter ihre speziellen Anwendungen realisieren. Aus einer Kommune wird eine Smart City, wenn neue Anwendungen in überdurchschnittlich hohem Maße genutzt werden und die allgemeine Vernetzung steigt. Die Entwicklung zur Smart City ist ein permanenter Prozess und vermutlich zeichnet sich eine Smart City dadurch aus, dass regelmäßig neue Anwendungen getestet werden und aus der Vernetzung neue Lösungen hervorgehen.

 

Das Innovationsprojekt T-City kann als Ansatz zur Realisierung einer Smart City durch ein Private-Public-Partnership gesehen werden. In dem Projekt werden zusammen mit Partnern Ideen für neue Breitbandanwendungen entwickelt und die Anwendungen erprobt. In zwei Jahren nach dem Start sind rund 30 Einzelprojekte gestartet worden. Da Entwicklung und Erprobung in der Regel längere Zeit beanspruchen, nutzen derzeit ca. 1.000 Personen T-City Projekte.

 

Neben den Projekten initiiert das Projektteam immer wieder neue Kampagnen und einzelne Aktionen mit begrenzter Laufzeit. Im letzten Jahr war dies z.B. der „Hotspot-Sommer“, bei dem in einem Zeitraum von fast drei Monaten über 30 Hotspots im Stadtgebiet kostenfrei genutzt werden konnten, während parallel Informationsveranstaltungen und Aktionen zur mobilen Internetnutzung durchgeführt wurden. Derzeit läuft die Aktion „Zukünftler werden“, bei der sich Haushalte um eine Ausstattung mit modernster IKT für ein Jahr bewerben können. Gesucht werden Haushalte in unterschiedlicher Konstellation, von der Studenten-WG über Single-Haushalte und Familien bis zu Senioren-Haushalten. Während der Aktion soll insbesondere die durch die IKT-Ausstattung ausgelösten Änderungen im täglichen Leben beobachtet werden. Da die Aktionen irgendwann auslaufen und auch das T-City Projekt selber Anfang 2012 endet, ist die Frage erlaubt, welche nachhaltigen Änderungen durch das Projekt in der Stadt ausgelöst werden? Oder sollte es am Ende gar keine nachhaltigen Wirkungen ergeben?

 

Eine nachhaltige Wirkung ist bereits durch den Ausbau der Festnetz- und Mobilfunk-Infrastruktur an sich gegeben. Keine andere Stadt vergleichbarer Größe in Deutschland hat derzeit eine ähnlich „schnelle“ Infrastruktur mit bis zu 50 MBit/s im Festnetz und 7, 2 MBit/s im Mobilfunk (jeweils auf der Download-Strecke). Andere Kommunen zahlen die Netzbetreibern sechsstellige Beträge, um auch nur an das „normale“ DSL-Netz mit 16 oder auch 6 MBit/s angeschlossen zu werden. Trotz der Ankündigungen der Bundesregierung zum geplanten Breitband-Ausbau wird sich diese Situation auch in den nächsten Jahren kaum ändern! Für Friedrichshafen stellt alleine die Breitband-Infrastruktur einen wesentlichen Standortfaktor dar. Die Bedeutung des Breitband-Zugangs für Unternehmen belegen u.a. Umfragen der IHK.

 

Neben den bislang gerade rund 1.000 Nutzern von Einzelprojekt-Lösungen zeigt T-City aber auch bei der Nutzung neuer Medien Auswirkungen. Die Nutzung des Internets und die Durchdringung mit DSL-Anschlüssen in den Haushalten sind stärker gestiegen als in Vergleichsstädten. Offensichtlich zeigen so die Maßnahmen für solche Zielgruppen Wirkung, die sich bislang eher zurückhaltend gezeigt haben. Die Vernetzung in den Unternehmen ist in Friedrichshafen deutlich gestiegen und liegt bereits über den Vergleichswerten in anderen Städten. Vernetzung ist aber eine Voraussetzung für effizientes Arbeiten und somit für Wettbewerbsfähigkeit. In der Wahrnehmung wird die Nutzung der neuen Medien in hohem Maße auch im privaten Bereich als wichtig und hilfreich für die Verbindung zu Freunden und Bekannten gesehen. Ein Veränderungsprozess ist somit bereits zu beobachten, der möglicherweise durch T-City ausgelöst schneller vonstatten geht als in anderen Kommunen vergleichbarer Größe!

 

Vernetzung wird in Friedrichshafen auf verschiedenen Ebenen vorangetrieben. Neben institutionalisierten Treffen für Senioren und Aktionen für Jugendliche sind mehrere neue Plattformen für Unternehmen entstanden. Die vier großen Unternehmen am Standort Friedrichshafen haben einen gemeinsamen Steuerkreis gebildet, der sich Quartalsweise trifft, sowie einen Arbeitskreis, der neue IKT-Anwendungen für Unternehmen diskutiert und vorantreibt. Das „T-City Partner Netzwerk“ wurde im Herbst 2007 gegründet und besteht mittlerweile aus über 70 Unternehmen und Institutionen. Es dient dem Austausch und als Informationsplattform. Für Unternehmen, die an elektronischen Ausschreibungen teilnehmen wollen, wurde der Arbeitskreis „eVergabe“ gegründet, an dem über 90 Unternehmen mitwirken. Diese verschiedenen Netzwerke sind eine wichtige Voraussetzung für kooperative Projekte zwischen den Unternehmen in der Region und zur Realisierung von „Open Innovation“ Vorhaben, bei dem sich mehrere Unternehmen die Arbeiten (und Ergebnisse) an Neuentwicklungen teilen. Die Hochschulen in Friedrichshafen können an diesem Prozess mit Erfahrung und Know-how mitwirken. Die im Rahmen des T-City Projektes gestarteten Maßnahmen sollten eine Weiterentwicklung der „Innovations-Kultur“ in Friedrichshafen ermöglichen!

 

Auch in der Vernetzung mit der Verwaltung zeigen sich bereits erste Auswirkungen durch das T-City Projekt, die nachhaltig zu Verbesserungen führen. Die Entscheidung des Gemeinderats für eGovernment im Jahr 2008 und die konsequente Umsetzung in Form von Prozessanalysen und der Entwicklung digitaler Fachverfahren erlaubt in Verbindung mit der Neuplanung des Stadtportals für Mitte 2009 zukünftig manche Verwaltungsvorgänge online oder per Telefon durch zu führen. Medienbruchfreie Arbeit und durchgängige Prozesse schaffen einen Effizienz-Gewinn, der bereits heute eine Verlängerung der Öffnungszeiten im Bürgerbüro ermöglicht. eGovernment ist als ein fortlaufender Prozess über die T-City Projektlaufzeit hinaus zu sehen, dessen Auswirkungen Schritt für Schritt spürbar werden.

 

So sind bereits heute Veränderungen durch T-City fest zu stellen, die sich über die verbleibende Projektlaufzeit hinweg weiter entwickeln werden. Die Auswirkungen von neuen Lösungen im Bereich des Verkehrs können frühestens 2010 oder 2011 spürbar werden, wenn die bereits seit Anfang 2009 tätige Arbeitsgruppe ein umfassendes, interkommunal angelegtes Verkehrskonzeptes entwickelt und in die Umsetzung gebracht hat. Auch in den anderen Projektfeldern werden weitere Anwendungen hinzukommen, die das Geasmt-Bild abrunden. Es lässt sich allerdings feststellen, dass T-City mehr ist als die Summe der heutigen und zukünftigen Einzelprojekte! Auch die zeitlich befristeten Aktionen hinterlassen im positiven Sinne Spuren. Die Nutzung des mobilen Internets ist auch Monate nach Ende der „Hotspot-Sommer“ Aktion im September 2008 mehr als doppelt so hoch wie im Zeitraum vorher! Die Durchdringung mit dem Internetfernsehen ist in Friedrichshafen trotz starker Präsenz von Kabelfernsehen deutlich höher wie in anderen mit VDSL ausgebauten Regionen.

 

So lässt sich erkennen, dass T-City für Friedrichshafen bereits heute messbare Veränderungen gebracht hat, die sich auf die Wirkung der „Basis-Komponenten“ im Projekt zurückführen lassen:

 

  • moderne und leistungsstarke Infrastruktur
  • Breitbandanwendungen, die gemeinsam mit Partnern realisiert werden
  • Zielgruppenmaßnahmen zur Förderung der Nutzung von IKT-Anwendungen
  • Aktionen, die auf die Möglichkeiten mit neuen Medien aufmerksam machen

 

Je mehr Unternehmen und Bürger aus Friedrichshafen das Angebot der Innovations-Plattform T-City nutzen, desto mehr lässt sich in der noch verbleibenden Projektlaufzeit erreichen und desto näher kommen wir gemeinsam dem Ziel der vernetzten Stadt mit ausgeprägter Innovations-Kultur! Es lässt sich zwar nicht feststellen, wann eine Stadt zur Smart City wird, aber mit Sicherheit ist Friedrichshafen durch das T-City Projekt auf dem Weg zur Smart-City.

Jürgen Kaack 28.05.2009, 19.56 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Breitband als Standortfaktor für Kommunen

Immer mehr Kommunen erkennen, dass Breitband ein unerlässlicher Standortfaktor ist. Nur  mit de rrichtigen Infrastruktur kann verhindert werden, dass Unternehmen - aber auch Bürger abwandern. Da Breitband in Deutschland kein Universaldienst ist und somit zur Grundversorgung gehört, müssen betroffene Kommunen selber aktiv werden. Der Grad des Engagements kann dabei sehr unterschiedlich sein:
  • Stimulation des Ausbaus durch Netzbetreiber ohne Engagements der Kommune
  • Finanzierung der Wirtschaftlichkeitslücke der Netzbetreiber durhc verlorene Zuschüsse
  • Gründung einer regionalen Netzbetreiber-Gesellschaft (z.B. in Form einer Private-Public-Partnership)

Zu den Randbedingungen und technischen Möglichkeiten der Umsetzung sowie die Erfordernissen an die Umsetzung finden sich Informationen in einer küzlich im Rahmen einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft hein-Erft gehaltenen Präsentation.

Jürgen Kaack 09.04.2009, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Private-Public-Partnerships als Erfolgsmodell für die Zukunft

In vielen Bereichen wird die Umsetzung größerer Aufgaben für das Gemeinwesen sowohl für öffentliche Einrichtungen wie auch für Privatunternehmen alleine schwierig im Hinblick auf Finanzierung und Management. Ein aktuelles Beispiel ist der Breitbandausbau in der Fläche, der für manche Netzbetreiber alleine unwirtschaftlich ist. Durch Nutzung von Synergien zwischen den Kommunen, die sowohl im Bereich von Wegerechten und bei der Durchführung von Baumaßnahmen, aber auch bei der Gewinnung von lokalen Geschäftspartnern beitragen können und somit die Wirtschaftlichkeit verbessern. Die Kommune profitiert von einem schnelleren und flächendeckenderen Ausbau.

 

In Friedrichshafen ist der Breitbandausbau zwar kein akutes Thema mehr, nachdem im Festnetz mit VDSL bis zu 50 MBit/s verfügbar sind und im Mobilfunk mit HSDPA bis zu 7,2 MBit/s. Trotzdem ist die Ausgestaltung des Innovationsvorhabens T-City Friedrichshafen als Private-Public-Partnership (PPP) sinnvoll. In einer PPP wirken Partner mit unterschiedlichen Erfahrungen, Zielen und Voraussetzungen zusammen. T-City soll Lebensqualität verbessern und Standortqualität sowie Vernetzung steigern. Dies ist nicht alleine mit der Bereitstellung von Technologie zu bewerkstelligen. Anwendungsideen und Partner, die mit Eigeninitiative Projektideen zum Leben erwecken, sind mindestens ebenso wichtig und erfolgsentscheidend.

 

Im T-City Projekt werden neue Projektideen gemeinsam zwischen den Partner der PPP bewertet. Dabei hat jede Seite aufgrund der eigenen Zielsetzungen eine eigene Sicht und eigene Kriterien. Trotzdem kommt es in vielen Fällen zu deckungsgleichen Entscheidungen. Allerdings geht in einer PPP ohne beidseitige Zustimmung nichts und Projektideen, an denen nur ein Partner Interesse haben, werden nicht umgesetzt – zumindest nicht im Rahmen von T-City! Der jeweilige Beitrag zur Umsetzung eines Projektes in Form von Ressourcen oder Finanzmitteln wird in einer PPP einvernehmlich festgelegt. Die Beiträge der Parteien hängen unter anderem von dem Nutzen ab, den die jeweilige Seite für sich sieht. Auch diese Einschätzung kann fallweise sehr unterschiedlich ausfallen.

Da in einer PPP die Interessen und Perspektiven von mindestens zwei Parteien eingebracht werden, ist die Chance auf einen Erfolg viel höher als bei einer „eindimensionalen“ Bewertung und Umsetzung. Da gleichzeitig die unterschiedlichen Stärken der Partner genutzt werden können, lassen sich die viel beschworenen Synergien in einer Kooperation tatsächlich nutzen. Dies schafft normalerweise Effizienz-Vorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.

Aus diesen Gründen ist für mich eine PPP in vielen Fällen eine zukunftsweisende Organisationsform zur Umsetzung vielfältiger Aufgaben. Dabei ist eine PPP nicht gleich zu setzen mit Privatisierungsbestrebungen. Beispiele aus Großbritannien (Eisenbahn, Gefängnisse, …) zeigen, dass reine Privatisierungsbestrebungen nicht unbedingt nachhaltig vorteilhaft sind. Das Modell der PPP vermeidet die Risiken, da die Kommune (oder andere öffentliche Einrichtungen) weiterhin mit im Boot – und in der Verantwortung – bleiben. Breitbandanwendungen für die Bereiche Bildung und Gesundheit bieten sich für PPPs an, da ähnlich wie beim Breitbandausbau die Umsetzung von Innovations-Projekten schneller und effizienter erfolgen kann.

Jürgen Kaack 08.04.2009, 21.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Breitbandanwendungen für die Verkehrstelematik?

Am 07.04.2009 findet das Forum "Telematik-City" in Stuttgart statt. Veranstalter ist das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Ballungsräume stehen vor verschiedenen großen Herausforderungen, bei denen IT- und Telekommunikations-Anwendugnen eine Lösung bieten können. So werden bei dem Forum Themen zur Entwicklung der Infrastruktur, des Verkehrsmanagements und verkehrstemelatische Lösungen präsentiert und diskutiert.

Bei der Veranstaltung wird Dr. Kaack einen Vortrag halten mit dem Thema: "T-City Friedrichshafen - Standortqualität durch modernste I&K Technologien". Das Programm und das Anmeldeformular für die kostenpflichtige Veranstaltung findet sich auf der Seite von Fraunhofer IAO.

Jürgen Kaack 02.04.2009, 21.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Forum Telematik-City - intelligente Mobilität für Ballungsräume

Am 07.04.2009 findet das Forum "Telematik-City" in Stuttgart statt. Veranstalter ist das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation. Ballungsräume stehen vor verschiedenen großen Herausforderungen, bei denen IT- und Telekommunikations-Anwendugnen eine Lösung bieten können.  So werden bei dem Forum Themen zur Entwicklung der Infrastruktur, des Verkehrsmanagements und verkehrstemelatische Lösungen präsentiert und diskutiert. Bei der Veranstaltung werde ich einen Vortrag halten mit dem Thema: "T-City Friedrichshafen - Standortqualität durch modernste I&K Technologien".

Das Programm und das Anmeldeformular für die kostenpflichtige Veranstaltung findet sich unter diesem Link.

 

Jürgen Kaack 11.03.2009, 12.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mobile Services - Podiumsdiskussion auf der CeBIT

Am 04.03. 2009 findet in der Webciety Arena auf der CeBIT in Hannover um 15:50 Uhr eine Podiumsdiskussion statt bei der ich mit Ideen und Berichten zum Einsatz von mobilen Diensten im kommunalen Umfeld teilnehmen werde. Standortabhängige Mobilfunkdienste (LBS) bieten interessante Möglichkeiten für Informationsangebote über lokale Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen. Diese Lösungen sind nicht nur unter touristischer Perspektive relevant, sondern können dem Einzelhandel neue Möglichkeiten der Kundenansprache ermöglichen. Auch für das T-City Projekt sind innovative Mobilfunkidienste in der Umetzung natürlich relevant.

Das Programm der Webciety Arena in Halle 26 auf dem Messegelände findet sich unter diesem Link. Über zahlreiche Teilnehmer freuen wir uns!

Jürgen Kaack 01.03.2009, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der MVNO im Mobilfunkmarkt

Im Mobilfunk gab es bis vor knapp fünf Jahren nur die Möglichkeit, sich als Netzbetreiber, Service Provider, Vertriebspartner oder Hersteller zu betätigen. Mit dem Markteintritt von Tchibo Mobile im Jahr 2004 eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten als Anbieter. In einem zunehmend durch Verdrängung geprägten Markt lassen sich auf diesem Wege Differenzierungspotenziale gegenüber den etablierten TK-Anbietern erschließen.

Innerhalb der Wertschöpfungskette hat der MVNO
neben der Vertriebsfunktion und der Kundenverwaltung auch die Dienstegestaltung und -produktion unter seiner Kontrolle. Für die Zuführung und Terminierung von Gesprächen arbeitet der MVNO mit Access-Netzbetreibern zusammen und kauft dieses Vorprodukt zu Interconnection-Konditionen ein, die in seine eigene Kalkulation als Kosten einfließen.

Bislang sind in erster Linie Discount-Anbieter nach dem Vorbild von Tchibo , Blau, Klarmobil und anderen am Markt tätig, sowie daneben Zielgruppen-spezifisch arbeitende Anbieter, z.B. mit dem Fokus auf ethnische Gruppen und Kinder. Das Geschäftsmodell bietet aber noch mehr Möglichkeiten zur Positionierung, die ich in meinem Artikel bei TelecomDe.com erläutere. Die genaue Positionierung mit einem nachvollziehbaren Nutzen für die Zielgruppen ist aber auch ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Anbieter!

Jürgen Kaack 23.02.2009, 09.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

DStGB ruft Städte und Kommunen zu Kooperation und Innovation auf

Am 16. und 17.02.2009 fand in Berlin eine Veranstaltung des DStGB in Berlin statt, in der über die Möglichkeit zur Kooperation und zur Umsetzung von Innovationen in den Kommunen diskutoiert wurde. Die möglichst nachhaltige Nutzung der Mittel aus dem Konjunkturpaket war dabei ein aktuelles und wichtiges Thema. Das T-City Projekt wurde als Beispiel für die Umsetzung von Innovationen in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen einem Netzbetreiber und einer Kommune betrachtet.

Ergänzende Informationen finden sich in verschiedenen Veröffentlichungen im Nachgang zu der Veranstaltung, u.a auf den Seiten des DStGB oder auch auf den Seiten des T-City Projektes.

Jürgen Kaack 22.02.2009, 15.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1. Netzwerktag: Starke Kommunen durch Kooperation und Innovationen

Am 16. und 17.02.2009 findet in der Berlin der 1. Netzwerktag des "Netzwerk Zukunftsstädte" statt. Dabei wird mit Vertretern verschiedener Kommunen über Möglichkeiten für Innovationen und Kooperationen berichtet und diskutiert. Ein Fallbeispiel ist die Private-Public-Partnership T-City zwischen der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom. Am zweiten Tag findet eine Pressekonferenz und eine Podiumsdiskussion statt. Näheres zu der Veranstaltung und die Anmeldeunterlagen finden sich auf der Seite des Netzwerks unter diesem Link.
 

Jürgen Kaack 15.02.2009, 11.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Innovationsmanagement

"Nicht jede technische Entwicklung hat das Potenzial zu einer Innovation. Damit eine Neuentwicklung zu Innovation wird, muss sie Akzeptanz bei einer ausreichenden Zahl von Nutzern finden und zudem ihr Nutzen höher sein, als die Kosten für deren Kauf bzw. Nutzung. Dabei ist es grundsätzlich unerheblich, ob der Nutzen als quantitativer  Wert messbar ist oder als emotionaler Nutzen vom Käufer / Anwender so empfunden wird."

Mein vollständiger Beitrag zum Thema Innovationsmanagement findet sich online auf dem Portal Perspektive Mittelstand.
 

Jürgen Kaack 04.12.2008, 10.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL