Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Innovation

Modellprojekte für Infrastrukturaufbau fördern

Beim Breitband-Ausbau verfolgt jede Kommune  ihre eigenen Ziele und Vorstellungen, aber in der Regel sind auch die jeweiligen Voraussetzungen und Möglichkeiten. unterschiedlich Alleine topographische Randbegingungen erfordern meist eine individuelle Lösungskonzeption. Bei allen Unterschieden gibt es doch auch viele wiederkehrende Elemente. Es sollte immer als langfristiges Ziel der Glasfaser-Ausbau bis zum Hausanschluss (FttH) verfolgt werden und es sollten möglichst immer regionale Netze als Open-Access-Lösungen angestrebt werden. Nur so kann Dienstewettbewerb auch auf lokaler Ebene realisiert und die Gründung neuer mittelständischer Unternehmen angeregt werden.

Um tragfähige Konzepte zu schaffen und nicht bei jeder Kommune wieder aufs Neue ähnliche Analysen und Konzeptionen zu erstellen, bietet es sich geradezu an, Modellprojekte zu realisieren und so zu gestalten, dass sich die wichtigsten Ergebnisse auf vergleichbare Situationen in anderen Kommunen übertragen lassen. Die Breitband-Kompetenzzentren der Bundesländer verfolgen diesen Weg teilweise und mit unterschiedlichen Ressourcen. So wäre es eine naheliegende Möglichkeit, ein Breitband-Kompetenzzentrum des Bundes (BBCC-Bund) mit einer solchen Aufgabe zu betrauen. Die Umsetzung in enger Zusammenarbeit mit den Länder-BBCC sollte eine erhebliche Effizienzsteigerung ermöglichen.

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit eines BBCC-Bund sollte daher die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Anbietern sein und die Kommunikation von Ergebnissen aus den Modellprojekten und dem hierbei erarbeiteten exemplarischen Vorgehen. Die gezielte Initiierung und Begleitung von Modellprojekten ist dabei ein wichtiger Schritt, da Modellprojekte nur selten alleine durch die Initiative lokaler Beteiligter entstehen. Zu den Gemeinsamkeiten, die über Modellprojekte entwickelt und multipliziert werden können, gehören insbesondere die Netz-Konzeption und der Aufbau von Betreibergesellschaften für regionale Zugangsnetze auf Kreisebene. Hierbei geht es nicht nur um die Lösung von technologischen Migrationsfragen, sondern auch um die Gestaltung von Geschäftsmodellen und Kooperationen. Die Einbindung von Kommunen und Kreisen in Betreibergesellschaften (z.B. durch Bildung von Private-Public-Partnerships - PPP) kann die nachhaltige Entwicklung im Sinne der Regionalentwicklung fördern und absichern.


Zu den Aufgaben eines Breitband-Kompetenzzentrums (BBCC) des Bundes sollte allerdings neben der Entwicklung und Umsetzung von Modellprojekten die Beratung von Kreisen und Kommunen durch eigene Experten (oder durch Experten der Landes-Kompetenzzentren) gehören, die den Aufbau von regionalen Netzen z.B. durch Projektmanagement-Leistungen oder auch auf Interimsbasis vor Ort vorantreiben können.
Zur Unterstützung von Kommunen beim Breitband-Ausbau ist eine kompetente und Anbieter-neutrale Unterstützung letztlich ebenso erforderlich wie die notwendige finanzielle Förderung der Umsetzung. Die Bewertung von Aufbaukonzepten und Phasenmodellen für die zeitliche Entwicklung aus einer Technologie- und Anbieter-neutralen Perspektive und unter Berücksichtigung der absehbaren technologischen Entwicklung kann Vertretern von Verwaltung und Politik bei der Entscheidungsvorbereitung und beim Ausräumen von Bedenken helfen.

Jürgen Kaack 28.10.2009, 10.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum Deutschland ein übergeordnetes Breitband-Kompetenzzentrum braucht

Die Bundesregierung hat Anfang 2009 ehrgeizige Ziele für die zukünftige Breitbandversorgung definiert. Danach sollen bis Ende 2010 alle „weißen“ Flecken in Deutschland geschlossen werden, d.h. die heute nicht oder als unterversorgt eingestuften Regionen sollen mit mindestens 1 MBit/s ausgebaut werden und bis 2014 sollen mindestens 75 % der Haushalte mit mehr als 50 MBit/s versorgt werden können. Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und die Attraktivität als Wohnort ist dies eine notwendige, wenn auch mittelfristig nicht ausreichende Zielsetzung.

 

Für die Schließung der “weißen“ Flecken stehen öffentlichen Fördermitteln bereit. Da es immer noch ca. 230 Gemeinden gibt, die entweder überhaupt nicht mit Breitband versorgt oder nur einen unzureichenden Zugang mit weniger als 1 MBit/s ermöglichen, ist dies grundsätzlich eine richtige Maßnahme. Allerdings bestehen Unstimmigkeiten zwischen den längerfristigen Zielen (Breitbandstrategie 2014) und den Bedingungen für eine Förderung. Die finanziell unterstützen Maßnahmen müssen derzeit keine Entwicklung in Richtung auf 50 MBit/s oder mehr aufzeigen, so dass manche Kurzfristmaßnahme mittelfristig in einer Sackgasse mündet.

 

Obwohl klare Ziele definiert und Mittel zur Förderung bereitgestellt werden, geht es mit dem Breitband-Ausbau in Deutschland nicht so voran, wie es sein könnte. Die Gründe sind vielfältig, die Förderanträge sind komplex und in der Bearbeitung aufwändig. Gleichzeitig ist die Förderung ausschließlich auf die Schließung der „weißen“ Flecken ausgerichtet, die heute mit weniger als 1 MBit/s Bandbreite versorgt sind. Es gibt darüber hinaus eine Reihe von Gründen, warum die Einrichtung eines Breitband-Kompetenzzentrums (BBCC) auf Bundesebene sinnvoll ist:

  • Für die Entscheidungsfindung zum richtigen Vorgehen beim Breitband-Ausbau sind Erfahrungen mit Telekommunikations-Technologien und bei der Gestaltung von Geschäftsmodellen erforderlich sowie Verhandlungsgeschick zur Sicherstellung tragfähiger Partnerschaften
  • Der TK-Markt ist durch eine hohe Dynamik bei verfügbaren Technologien und auf der Anbieter-Seite charakterisiert
  • Die Verträglichkeit und Zukunftssicherheit von Übertragungs-Technologien ist nicht immer einfach zu beurteilen und die Entstehung von Flickenteppichen aus vielen Einzelnetzen sollte verhindert werden
  • Das Ziel einer Glasfaser-Versorgung bis zum Haushalt (FttB und FttH) ist nur in Ausnahmefällen auf einen Schritt zu erreichen und erfordert vorausschauende Planung über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren
  • In Kommunalverwaltungen fehlen oft Erfahrung und Kompetenz für die Konzeption und Umsetzung von Telekommunikations-Vorhaben
  • Die Anbieter von Telekommunikationsdiensten sind den Verwaltungen in der Regel in der Kenntnis der Erfordernisse weit voraus, sie sind allerdings als wirtschaftliche handelnde Unternehmen alleine nicht in der Lage, den Breitband-Ausbau zu stemmen
  • Regionale Zugangsnetze als Open-Access-Plattform können den Wettbewerb auf Diensteebene anregen und für mittelständische Unternehmen öffnen, sie entstehen aber nur selten alleine auf Initiative einer Kommune oder eines Kreises
  • Die Bündelung von Interessen einzelner Kommunen auf Kreisebene ist mitunter schwierig
  • Für die Entwicklung und Verbreitung von Modellprojekten fehlt eine koordinierende Institution

 

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Jürgen Kaack 26.10.2009, 09.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

T-City bekommt neuen Projektleiter

Das T-City Projekt Friedrichshafen bekommt knapp zwei Monate nach meinem Ausscheiden als Projektleiter für die Stadt Friedrichshafen einen neuen Projektleiter. Für die Fortführung dieses einmaligen Breitband-Innovationsprojektes ist das eine wichtige Entscheidung. Nach zwei Jahren als Projektleiter und der Gestaltung der Prozesse und der Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und den Projektpartnern kann ich die Herausforderung in dieser Aufgabe würdigen. Der neue Projektleiter hat bereits in der Rolle als Projektpartner von mehreren T-City Einzelprojekten Erfahrungen mit dem Innovationsprojekt sammeln können und startet somit gut vorbereitet.

Ich hoffe, dass es gelingt, in der zweiten Projekthälfte die Arbeit in den sechs Projektfeldern erfolgreich aus zu bauen und weitere innovative Projekte mit hohem Nutzen für die Anwender zu identifizieren und umzusetzen. Dann kann das Projekt seine Rolle als Leuchtturm-Projekt für andere Städte weiter ausfüllen. So kann Friedrichshafen Vorbild für andere Städte sein, die sich auf den manchmal steinigen Weg zur Smart-City machen.

Zu dem Wechsel in der Projektleitung findet sich ein Artikel bei Südkurier.

Jürgen Kaack 23.10.2009, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nachfolge in der Projektleitung von T-City

Nach etwas längerer Diskussion wurde jetzt die Nachfolge in der Projektleitung von T-City Friedrichshafen geregelt. Ich war mit Auslaufen meines Interims-Management Vertrags nach zwei Jahren Anfang September aaus der Projektleitung ausgeschieden. Der Nachfolger wird einer der beiden Geschäftsführer der Technischen Werke Friedrichshafen (TWF), wie bei SZon berichtet wurde.

Die TWF ist bereits Partner bei drei wichtigen T-City-Projekten und ist daher mit den Abläufen und dem Vorgehen in der Private-Public-Partnership vertraut. Zu den Projekten gehört das zwischenzeitlich aufgrund der bislang ausgebliebenen Marktdurchdringung von NFC-Handys eingestellten eTicketing Projektes KatCard, das zukunftsweisende Smart-Metering Projekt, mit dem jetzt als Smart-Grid Lösung erstmals ein ganzer Stadtteil (mit Energiequellen und -senken) ausgestattet wird und demnächst Smart-Home Lösungen für die Hausautomation zusätzlichen Nutzen für den Bürger bringen wierden. Außerdem wirkt die TWF bereits als Partner bei dem überregional angelegten Vorhaben zur Entwicklung eines intelligenten Verkehrsleitsystems mit.

So sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die zweite Projekthälfte erfolgreich in Angriff genommen wird. Sowohl mit den bereits in Vorbereitung befindlichen Projekten als auch mit neuen Projektideen und Projektpartnern kann der Weg in Richtung einer Smart-City weiter beschritten werden!
 

Jürgen Kaack 02.10.2009, 07.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veranstaltung zu Vorteilen von Breitband für Unternehmen

Am 10.11.2009 findet in Greven eine Veranstaltung der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt statt, bei der über die Möglichkeiten von Breitbanddiensten auf der Basis von Glasfaser für kleine und mittelständische Unternehmen informiert und diskutiert werden soll. Bei Media.NRW findet sich ein Hinweis auf diese Veranstaltung. Auf der Seite der Wirtschaftsförderung WEST findet sich eine Ankündigung und in Kürze das Programm der Veranstaltung.

Bei der Veranstaltung werde ich das Hauptreferat halten und dabei versuchen zu verdeutlichen, dass Breitband für Unternehmen mehr ist als eine bunte Internet-Seite. Breitband-Anwendungen bieten bereits heute erhebliche Vorteile in den Bereichen:
  • Marketing und Kundengewinnung
  • Kommunikation mit Kunden und Kundenbindung
  • Steigerung der Effizienz bei internen Geschäftsprozessen
  • Kostensenkung
  • Verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
Es ist zu begrüßen, dass dieses wichtige Thema mit einer eigenen Veranstaltung behandelt wird, denn ich bin sicher, dass über innovative Breitbandanwendungen Wettbewerbsvorteile zu erzielen sind.

Jürgen Kaack 28.09.2009, 17.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Abschied von T-City

Im September 2007 hatte ich die Projektleitung des in Europa einzigartigen Innovationsprojektes T-City übernommen. Die Einmaligkeit des Innovationsprojektes und die Breite der Anwendungsfelder von Breitband-Diensten haben mir damals die Entscheidung für die Übernahme dieser anspruchsvollen Aufgabe in einer komplexen Projektstruktur erleichtert. Jetzt sind die vertraglich vereinbarten zwei Jahre vorbei und die Zeit ist rückblickend sehr schnell vergangen!


Wie stellt sich die Bilanz zur Halbzeit im T-City Projekt aus meiner Sicht das? Gemeinsam mit dem Partner Deutsche Telekom und den Projektpartnern haben wir 35 Projekte in sechs Projektfeldern auf den Weg gebracht. Dies ist nach meinem Wissen in Anzahl und Breite mehr, als in vergleichbaren Breitband-Innovationsprojekte wie "eSchwechat" bei Wien und NDIX im deutsch-niederländischen Grenzgebiet bislang erreicht wurde. Hierauf kann man stolz sein und natürlich wäre dies ohne die aktive Mitwirkung der Projektpartner nicht möglich gewesen und hierfür möchte ich allen Beteiligten herzlich danken!


Zu den ins Leben gerufenen Projekten gehören innovative Projekte mit hohem Nutzen für spezielle Zielgruppen wie eine Telemedizin-Anwendung oder der Self-Service-Check-in am Flughafen sowie Lösungen für mobiles Arbeiten und eine Bildungs-Plattform für Schulen, die bei der Ablösung des Frontalunterrichts helfen soll. Aber es sind auch "große" Anwendungen für breite Nutzergruppen wie eGovernment für die Stadtverwaltung, Pilotprojekte mit dem Bundesinnenministerium (Bürgertelefon D115 - erstmals im ländlichen Raum realisiert - und die rechtssichere Email De.mail) und die Entwicklung eines integrierten Verkehrs- und Park-Leitsystems für die Region (mit frühzeitiger Erfassung der großräumigen Verkehrslage und intelligenter Steuerung auf den vorhandenen Straßen).


Dabei haben wir nicht nur 35 Einzelprojekte auf den Weg gebracht, sondern auch erfolgreich Zielgruppen-Maßnahmen für Senioren, Jugendliche und mittelständische Unternehmen durchgeführt. Hierzu gehören Kurse zur Medienkompetenz, Senioren-Sprechstunden und der Aufbau einer Senioren-Internet-Helfer Struktur sowie ein eVergabe-Kompentenz-Netzwerk für Unternehmen, die sich auf die Teilnahme bei elektronischen Ausschreibungen vorbereiten wollen.


Die Ergebnisse der begleitenden Marktforschung belegen, dass nicht nur die Bekanntheit von T-City sehr hoch ist, auch das Verständnis für die moderne Medien und die Vernetzung von Bevölkerung und Unternehmen untereinander sind erkennbar gestiegen. Ein Drittel der Bevölkerung erwartet bereits jetzt durch T-City einen Nutzen für die Stadt! Die Voraussetzungen für die zweite Hälfte des Projektes sind somit hervorragend und ich bin zuversichtlich, dass weitere innovative Anwendungen identifiziert und umgesetzt werden können. Weitere Projekte sind bereits in der Vorbereitung und werden in den nächsten Monaten realisiert.


Bei aller Arbeitsintensität hat mir die Gestaltung und Leitung des T-City Projektes nicht nur Befriedigung durch die erreichten Ergebnisse verschafft, sondern auch das Vergnügen mit interessanten und aufgeschlossenen Menschen an der Gestaltung der Zukunft zu arbeiten. Ich bin im September 2007 mit der Vision angetreten, durch das Projekt die Innovationskultur in Friedrichshafen zu verändern. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht, aber die Grundlagen sind geschaffen. Ich wünsche allen Beteiligten weiterhin viel Erfolg und die erforderliche hohe Motivation zur Fortführung des einmaligen Projektes! Aus der Ferne werde ich die weitere Entwicklung mit Interesse verfolgen.


Ich verabschiede mich mit herzlichem Dank an die Mitarbeiter der FN-Dienste, die Projektmitglieder von Seiten der Deutschen Telekom sowie an die Projektpartner in der Stadt und mit den besten Wünschen für die weitere Zukunft!

 

Jürgen Kaack 28.08.2009, 18.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

STZ als gelisteter Berater für Breitband in NRW

STZ-Consulting ist schon seit einiger Zeit als Berater für Kommunen in Baden-Württemberg gelistet. Jetzt ist unsere Beratung auch in NRW gelistet. Die Übersicht über die eingetragenen Gutachter findet sich auf der Seite von Media-NRW.

Außerdem ist STZ als Partner und Förderer der IKT.NRW Clusters aufgeführt.
Dort schreibe ich ja auch in einem eigenen Blog über aktuelle Entwicklungen im Bereich Breitband, Smart Cities und Mobile Communications. In diesem Bereich findet sich unter anderem mein Artikel zur Analyse der aktuellen Breitbandsituation in Deutschland mit Handlungsempfehlungen zur Beschleunigung des Ausbaus.
 

Jürgen Kaack 14.07.2009, 11.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geht dem Breitband-Ausbau in Deutschland die Luft aus?

Noch vor wenigen Monaten stand der Breitband-Ausbau als wichtiges Ziel weit oben auf der politischen Agenda. In Verbindung mit dem Konjunktur-Paket wurden einige vollmundige Ziele verkündet. So sollen bis Ende 2010 alle weißen Flecken, d.h. Regionen mit weniger als 1 MBit/s, versorgt sein und bis 2014 75 % aller Haushalte mit mindestens 50 MBit/s anschließbar sein. Bis 2018 sollten nach den ursprünglichen Plänen dann alle Haushalte mit hoher Bandbreite erreicht werden. Dies klingt grundsätzlich gut und die Umsetzung wird mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II gefördert.

Betrachtet man die Situation aus der Sicht Mitte 2009, so klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Tatsächlich kommt der Ausbau nicht so schnell voran, wie dies Anfang des Jahres richtigerweise geplant war. Stattdessen werden Anträge für Fördermittel zum Breitband-Ausbau nur in geringer Zahl gestellt, die Telekom streitet mit der Bundesnetzagentur und gibt kaum Angebote an Kommunen weiter.

Was ist schief gegangen bzw. an welchen Stellen hat sich die Umsetzung anders entwickelt als geplant? Ich habe eine Analyse aus meiner subjektiven Einschätzung der Lage erstellt, die allerdings durch eine Reihe von Gesprächen mit Betroffenen untermauert wird. Die Zusammenfassung findet sich z.B. auf dem Portal TelecomDE.com, bei dem ich bereits verschiedene Artikel veröffentlicht habe.

Jürgen Kaack 05.07.2009, 15.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Mit nachhaltigen Innovationen zur Smart City

"Eine breitbandige IT-Infrastruktur als Fundament, innovative Ideen auf dem Bauplan und die Bevölkerung aktiv eingebunden lassen eine Stadt zur Smart City werden. Aber ein Ort wird nur dann "Smarter", wenn eine kontinuierliche Bereitstellung moderner IKT-Anwendungen und die vernetzte Kommunikation zwischen Einwohnern, Unternehmen sowie Verwaltung optimal realisiert werden..."

Der vollständige Artikel findet sich auf dem Portal von ecin.

Jürgen Kaack 19.06.2009, 11.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vernetzte Welt(en): Wie eine Stadt zur

"Das Innovationsprojekt T-City in Friedrichshafen gibt einen Eindruck davon, welchen Nutzen innovative Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) schon heute für ein Gemeinwesen bieten bzw. welche Chancen und Möglichkeiten eine durchgängige Vernetzung von Bürgern, Institutionen und lokaler Wirtschaft in Zukunft noch eröffnen wird.

Smart City Lösungen wirken mithilfe von IKT-Anwendungen in einem Gemeinwesen. Dabei bleibt zunächst offen, in welchen Bereichen die Anwendungen wirken und welche Änderungen sie auslösen.  Die Voraussetzung für Smart Cities ist immer die Bereitstellung einer schnellen Breitbandinfrastruktur. Auf dieser können Netzbetreiber und Diensteanbieter ihre speziellen Anwendungen realisieren. Aus einer Kommune wird eine Smart City, wenn neue Anwendungen in überdurchschnittlich hohem Maße genutzt werden und die allgemeine Vernetzung steigt. Die Entwicklung zur Smart City ist ein permanenter Prozess und vermutlich zeichnet sich eine Smart City dadurch aus, dass regelmäßig neue Anwendungen getestet werden und aus der Vernetzung neue Lösungen hervorgehen."

Meinen vollständigen Artikel zu dem Thema "Smart Cities" findet sich bei Perspektive Mittelstand. Das Thema wird zunehmend wird wichtiger, um die Ziele Vernetzung in der Gesellschaft und Lebensqualität zu steigern.

Jürgen Kaack 11.06.2009, 10.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL