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Tag: FTTB

Schnelles Internet für Gewerbegebiete in Viersen dank Vectoring

Die Stadt Viersen mit knapp 75.000 Einwohnern bemüht sich seit einer Reihe von Jahren um eine Verbesserung der Breitbandversorgung in den verschiedenen Gewerbegebieten der Stadt. Insbesondere bei zwei Neuerschließungsgebieten mit bislang schlechter Internetanbindung zeichneten sich Probleme für die Vermarktung ab, wenn keine zeitgemäßen Breitbandgeschwindigkeiten erreicht werden. Aber auch aus Bestandsgebieten kamen dringende Wünsche nach höheren Geschwindigkeiten. Im Vergleich zu den Gewerbegebieten war die Versorgung in den Wohnbereichen bis auf zwei kleinere Ortsteile vergleichsweise gut, insbesondere durch eine weitreichende Verfügbarkeit durch den Kabelnetzbetreiber Unitymedia.

 

2011 und 2012 wurde ein erstes Projekt zur Verbesserung der Versorgungslage durchgeführt, das im Falle des Bestandsgebietes Mackenstein mit einer Aufrüstung von ADSL auf VDSL endete. Für die neuen Erschließungsgebiete sollte auf der Basis der Bundesrahmenregelung Leerrohre ein passives FttB-Netz erreichtet und an einen Betreiber vermietet werden. Nach einem zunächst positiven Ausgang machte der Betreiber für die aktive Netztechnik einen Rückzieher und das Verfahren wurde Anfang 2014 mit einem Markterkundungsverfahren neu aufgegriffen.

 

Mit dem Ablauf der Markterkundungsfrist für die Gewerbegebiete in Viersen zeichnet sich auch in diesem Fall ein Eigenausbau der Breitband-Infrastruktur durch die Deutsche Telekom auf der Basis von Vectoring ohne Zuwendungen der Stadt ab. Der Ausbau kommt dabei nicht nur den Gewerbegebieten zugute, sondern technologiebedingt dem gesamten Vorwahlbereich. Somit wird Viersen nach Abschluss des Ausbaus, der auf Wunsch der Stadt von 2016 auf 2915 vorgezogen wird, mit zwei leistungsfähigen NGA-Netzen fast flächendeckend zum „schwarzen“ NGA-Fleck. Auch die unterversorgten Ortsteile profitieren von dem Ausbau. Das ursprüngliche Ziel, Glasfaser-Anschlussnetze für die Gewerbegebiete zu schaffen, ist damit aber hinfällig geworden. Da die Stadt Viersen nicht über eigene Stadtwerke verfügt, wird die Umsetzung des langfristigen Ziels flächendeckender Glasfaser-Anschlussnetze schwieriger zu erreichen sein.

Jürgen Kaack 21.06.2014, 08.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ergebnisse des "Runden Tisches" zum Breitbandausbau in NRW

 Beim zweiten Treffen der 40 Mitglieder des "Runden Tisches" zur Breitband-Versorgung am 16.06.2014 in Düsseldorf wurde ein Maßnahmenplan besprochen und verabschiedet, der grundsätzlich sehr vernünftig und zielgerichtet klingt. Zitiert man die sechs Maßnahmenpakete aus der Pressemitteilung, so kann man jedem Punkt zustimmen:
  • Erarbeitung einer Informations- und Datengrundlage für den NGA-Prozess (Next Generation Access) in NRW
  • Erweiterung des BreitbandConsultings NRW mit dem Ziel, den hohen Bedarf an Wissens- und Informationstransfer über Technologien und Ausbaustrategien zu bedienen.
  • Einrichtung von Breitbandverantwortlichen auf Ebene der Städte und Kreise, um die Kompetenz vor Ort zu erhöhen. Dafür wollen die kommunalen Spitzenverbände und die Landesregierung werben.
  • Regionale Breitbandgespräche, um die Akteure vor Ort besser zu vernetzen
  • Das Darlehensprogramm der NRW.BANK zur Finanzierung von Ausbaumaßnahmen soll weiter entwickelt und stärker beworben werden
  • Prüfung rechtlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen des Breitbandausbaus
Es wird den Breitbandausbau mit Hochleistungsnetzen auf jeden Fall voranbringen, wenn mindestens in jedem Kreis und jeder größeren kreisfreien Stadt ein Breitbandbeauftragter eingesetzt wird. Aus Hessen kann man lernen, dass diese Maßnahme sehr wirksam ist. Aber es muss jetzt ein Konzept erstellt werden, wie die Umsetzung erfolgen kann und wie insbesondere die Finanzierung sichergestellt werden kann. Kommunen mit knappen Haushalten werden dies alleine kaum stemmen können. Die Landesregierung sollte prüfen, ob EU-Fördermittel aus dem Efre-Programm genutzt werden können, um anteilig und zeitlich befristet eine Co-Finanzierung zu ermöglichen.

Zur Notwendigkeit von regionalen Breitbandkoordinatoren gibt es nicht vielm zu sagen, insbesondere da ich diese schon seit einigen Jahren fordere. Zu klären ist aber die Finanzierung der Personalkosten und der Verbindlichkeit zur Einsetzung.

Auch im Hinblick auf die Verbesserung des Darlehensprogramms der NRW.Bank hilft ein Blick nach Hessen. Die dortigen Darlehensprogramme der WI-Bank sind mit einer 100%-igen Landesbürgschaft abgesichert und nur so können auch Kommunen in der Haushaltssicherung diesen Weg der Fremdkapitalfinanzierung nutzen. In NRW fehlt die Landesbürgschaft und somit ein wesentliches Element zur Steigerung der Attraktivität.

Die nächste Zukunft wird erweisen, was die genannten Maßnahmenpakete für Kreise und Kommunen wirklich "wert" sind und ob der NGA-Ausbau in NRW damit endlich intensiviert wird.
 

Jürgen Kaack 20.06.2014, 09.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

5. Breitbandgipfel in Frankfurt und die Veränderungen im Breitbandmarkt

Am 18.06.2014 fand in Frankfurt der mittlerweile 5. Breitbandgipfel des Landes Hessen statt. Mit 600 Teilnehmern wurde wieder ein neuer Rekord erreicht und die hohe Teilnehmerzahl dokumentiert das unverändert hohe - offensichtlich sogar zunehmende Interesse an Fragen in Verbindung mit einem nachhaltigen Ausbau von Hochleistungsnetzen.

Schon in den letzten Jahren konnte man beim Breitbandgipfel die Verschiebung von Anforderungen zur Erfüllung der Grundversorgung hin zu NGA-fähigen Infrastrukturen beobachten. Dieses Jahr stand der Einfluss des Vectoring-Ausbaus im Mittelpunkt mit seinem durchaus kontroversen Einfluss. Viele Kommunen profitieren von einem Vectoring-Ausbau, der im Vergleich zu VDSL in der Regel eine größere Flächenabdeckung ermöglicht. Auf der anderen Seite werden Eigeninitiativen von Kommunen und alternativen Anbietern oft beeinträchtigt oder gar verhindert.

Der Deutschen Telekom kommt dabei unverändert zugute, dass viele Kommune und Kreise sie doch immer noch am liebsten als Partner für einen Ausbau hätten. So kann die Telekom wohl auch darauf hoffen, dass ihr später die jetzt gebauten Infrastrukturen günstig zufallen, entweder durch Kauf oder eine günstige Anmietung. Da ist es erfreulich zu hören, dass einige Kommunen trotz des Gegenwinds durch Vectoring ihre Glasfaser-Ausbauprojekte konsequent durchführen. Die Stadt Rüsselsheim ist hier ein Vorzeigeprojekt.

Während die Anmietung von Trassen und Kapazitäten im Bereich der nationalen und internationalen Backbone-Netze schon seit vielen Jahren von allen Betreibern genutzt wird, ist die Anmietung von Anschlussnetzen immer noch die Ausnahme. die Telekom betreibt seit mehreren Jahren den Aufbau eines Whole-buy Prozesses zur Anmietung fremder Infrastrukturen, kommt aber offensichtlich hiermit nicht voran. Man könnte fast vermuten, dass dies auch im Sinne der Unternehmensstrategie so gewollt ist. Eine verstärkte Whole-buy Aktivität hätte ja vermutlich Einfluss auf die Vectoring-Strategie und könnte den Bau von passiven Anschlussnetzen durch kommunale Institutionen intensivieren?


Neben den Beeinträchtigungen von anderen Breitbandvorhaben durch Vectoring wird immer wieder die fehlende Transparenz über die Ausbauplanungen bemängelt. Da die Einflüsse von Vectoring nicht unerheblich sind, sollten Kommunen und alternative Anbieter möglichst früh Kenntnis über entsprechende Planungen erhalten.

Ein zunehmendes Problem stellt für alle Anbieter
die immer noch sehr niedrige Akzeptanz von schnellen Internetzugängen dar. Nach Schätzungen von STZ-Consulting nutzen gerade mal 20 bis 25% der Haushalte in einem NGA-versorgten Gebiet tatsächlich Bandbreiten von 30 Mbit/s oder mehr. Die Wechselbereitschaft zu einem NGA-Anbieter ist nur dann höher, wenn die Ausgangs-Bandbreite deutlich unter 16 Mbit/s liegt. In diesem Punkt ist insbesondere die Politik gefordert, um durch geeignete Kommunikationsmaßnahmen das Bewusstsein für die Bedeutung schneller Internetzugänge und die Bereitschaft zum Wechsel zu einem Anbieter mit höheren Leistungen zu steigern. Aber auch die Anbieter könnte hierfür mehr tun, der Einsatz von Drückerkolonnen zum Abschluss von Haustürgeschäften ist nicht unbedingt das beste Mittel.

Alle Anbieter vernachlässigen die Entwicklung neuer Dienste für die schnellen Netze. Zwar sind multimediale Inhalte und insbesondere das lineare Fernsehen die Treiber für die Nutzung von schnellen Anschlüssen. Aber die Umsetzung innovativer Dienste findet bislang nur in Form von Diskussionen über zukunftsgerichtete Ideen in den immer gleichen Bereichen statt: Bildung, Gesundheit, Energie, Verwaltung, Wirtschaftsprozesse und Unterhaltung. Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Telekommunikationsthemen ist mein persönliches Ergebnis der Ursachenanalyse, dass die unverändert geschlossenen Wertschöpfungsketten aller Anbieter das Haupthindernis darstellt. Eine Öffnung und Kooperationsbereitschaft wird zwar gerne verbal bekundet, in der Umsetzung findet sie kaum statt. Gerade neue Dienste für kleine und regionale Zielgruppen können nur in enger Kooperation mit Diensteanbietern, Vereinen und Institutionen entwickelt und betrieben werden.

Der Erfolg des hessischen Breitbandgipfels bestätigt, dass es einen Bedarf an einer Austauschplattform zwischen Politik, Kommunen, Kreisen und Netzbetreibern gibt. Bedauerlich ist, dass es insbesondere in NRW keine vergleichbaren Kommunikationsplattformen gibt. Das Bewusstsein für die Bedeutung des Zukunftsthemas Breitband ist bei Politik und Regierung leider kaum irgendwo so ausgeprägt vorhanden wie in Hessen.

Jürgen Kaack 19.06.2014, 13.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vectoring schafft Breitband-Alternative für Solingen

Solingen hat bei über 155.000 Einwohnern eine teilweise schwierige Topographie und eine verteilte Siedlungsstruktur. Zu Beginn des Breitbandprojektes war die Breitbandverteilung äußerst heterogen. Aufgrund einer in den Kernbereichen guten Abdeckung und bis zu 150 Mbit/s. Alleine durch die Kabelnetz-Versorgung wurden NGA-Quoten von über 75% erreicht. Zu den nicht versorgten Gebieten an den Rändern der Kernbereiche und in kleineren Stadtteilen fiel die Versorgung allerdings erheblich ab, zum Teil mit weniger als 2 Mbit/s bis unter die Grenze der Unterversorgung.Allerdings liegt Solingen nicht in der Förderkulisse für die Breitbandprogramme von Bund und Land, so dass Zuwendungen alleine aus Haushaltsmitteln gestremmt werden  müsste.

 

Ein Zwischenergebnis in der Projektarbeit für die Verbesserung des Breitbandausbaus in Solingen ist der Ausbau mit Vectoring in 5 der 8 Anschlussbereiche von Solingen (Pressebericht vom 25.01.2014). Hierfür müssen 100 Kilometer Glasfaserleitungen neu verlegt und 153 Verteilerschränke zu Multifunktionsgehäusen überbaut werden. Durch den Ausbau erhalten weite Teile der Stadt, die bislang schon durch Unitymedia mit über 50 Mbit/s NGA-fähig waren, einen weiteren NGA-Anbieter.

Aus bislang „grauen“ NGA-Flecken werden somit „schwarze“, aber auch bislang schwach versorgte „weiße“ NGA-Flecken mit weniger als 30 Mbit/s erhalten eine bessere Versorgung und werden zu „grauen“ NGA-Flecken. Es ist zwar nicht abzusehen, wann es in diesen Gebieten einen weiteren NGA-Anbieter geben wird, aber für Haushalte und Betriebe in den bislang schwach versorgten Gebieten stellt dieser Ausbau einen erheblichen Fortschritt dar. Die schon vor dem Vectoring-Ausbau mit über 75% gute NGA-Verfügbarkeit (> 50 Mbit/s) steigt nach dem Ausbau in den 5 Anschl
ussbereichen auf über 80% sein und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt in NRW mit gut 69%. Andererseits fallen die verbleibenden, nicht ausgebauten Anschlussbereichen relativ gesehen weiter ab und es wird die Aufgabe der Verwaltung sein, dafür zu sorgen, dass auch in diesen Gebieten eine gute Versorgung erzielt wird. Eine tatsächliche Unterversorgung wird es aber nach dem Ausbau durch die Deutsche Telekom in Solingen kaum noch geben, die Quote wird voraussichtlich auf unter 2% sinken.

 

Da auch Solingen nicht bei der Brückentechnologie stehen bleiben muss, sind Konzepte für einen mittelfristigen Aufbau von Glasfaser-Anschlussnetzen zu erarbeiten. Im Hinblick auf die für heutige Bedürfnisse sehr gute aktuelle Versorgung, kann dies investitionsschonend unter Nutzung aller Synergien erfolgen. Solingen hat als eine von wenigen Städten in NRW seit Anfang 2014 einen eigenen Breitbandbeauftragten, der allerdings auch dringend erforderlich ist, um die langfristige Koordination zu ermöglichen und eine regelmäßige Abstimmung der beteiligten kommunalen Akteure untereinander und mit den Netzbetreibern sicherzustellen. Zudem hat der Gemeinderat am 13.02.104 die Erstellung eines digitalen Gesamtkonzeptes beauftragt, das neben den erforderlichen Infrastrukturen auch das Diensteangebot betrachten soll (Antrag an den Gemeinderat vom 29.01.2014).

Jürgen Kaack 17.06.2014, 07.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

FttB-Eigenausbau leidet unter Vectoring

Die Stadt Nettetal mit gut 41.000 Einwohnern hatte vor der Umsetzung des Breitband-Vorhabens auch aufgrund ihrer Grenzlage eine eher schwache Versorgung mit maximal 16 Mbit/s. Nach einer Analyse der Ausgangslage wurde ein zeitliches Stufenkonzept für die Umsetzung erstellt. Ein flächendeckender Ausbau mit Glasfaser-Anschlüssen in einem Schritt erfordert zu hohen Mitteleinsatz. Daher wurde mit Unitymedia ein rückkanalfähiger Ausbau des Kabelnetzes der Primacom vereinbart und durch den Bau fehlender Glasfasertrassen für den Anlauf durch die Stadtwerke Nettetal werden heute nahezu 90 % der Haushalte mit 150 Mbit/s erreicht (Pressebericht vom 09.09.2013).

 

In Gewerbegebieten wurden in der Vergangenheit keine Kabelnetze verlegt, so dass die Betriebe nicht von der Aufrüstung der Kabelnetze profitieren. Es war daher eine folgerichtige und nachhaltige Entscheidung, dass die Stadtwerke Nettetal sich für den sukzessiven Ausbau aller Gewerbegebiete mit Glasfaser-Anschlussnetzen entschieden haben. Hierdurch wird über einen langen Zeitraum Zukunftssicherheit geschaffen und bereits zum Start sind symmetrische Dienste von 2 Mbit/s bis 10 Gbit/s verfügbar. Mit dem niederländischen Unternehmen Systemec B.V. wurde ein Joint-Venture gegründet, das den Betrieb des aktiven Netzes übernimmt und eine offene Plattform für Diensteanbieter betreibt. Geplant ist zunächst eine Ringleitung zur Verbindung der einzelnen Gewerbegebiete, der in der Folge weiter verteilt wird. In de rersten Phase werden mit einer Investition in Höhe von € 1,3 Mio. 40 Kilometer Glasfaserstrecken realisiert. Der Ausbau der ersten Gewerbegebiete und des Kabelnetzes war Anfang 2014 abgeschlossen (Pressebericht vom 09.09.2013).

 

Unabhängig von dem rückkanalfähigen Ausbau des Primacom-Kabelnetzes und des Aufbaus eines FttB-Netzes durch die Stadtwerke baut die Deutsche Telekom große Teile von Nettetal im Vorwahlbereich 02153 mit dem neuen VDSL-Vectoring Verfahren auf der Basis der vorhandenen Kupfer-Doppelader aus (Pressebericht vom 18.10.2013). Mit Vectoring werden in Nettetal ab Ende 2014 in einem Umkreis von ca. 600 Metern um die aufgerüsteten Outdoor-DSLAMs Downstream-Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s erreicht. Bei der Vectoring-Technik müssen nahezu alle Kabelverzweiger mit Glasfaser angebunden und zu einem Outdoor-DSLAM überbaut werden, so dass auch die Randgebiete von einem Ausbau profitieren. Im Vergleich zum Ausbau der Kabelnetze wird mit Vectoring eine großflächige Versorgung erreicht. Dies kann in Nettetal insbesondere den nicht von Primacom erreichten Teilen zugutekommen können. Allerdings bleibt es auch bei einem Vectoring-Ausbau bei einer zunehmenden Dämpfung der Signale in Abhängigkeit von der Länge der Kupferdoppelader zwischen Outdoor-DSLAM und Hausanschluss. Zudem ist zu beobachten, dass die Akzeptanz neuer Glasfaseranschlüsse unter dem Angebot von Vectoring leidet und daher die Ausbaupläne für die Gewerbegebiete zeitlich gestreckt werden müssen. Für den FttB-Ausbau hat sich Vectoring auch in diesem Fall als hinderlich erwiesen und hätte den Ausbau möglicherweise ganz verhindert, wenn die Ankündigung zum Vectoring-Ausbau früher erfolgt wäre.

Jürgen Kaack 16.06.2014, 09.17 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Was Kommunen für einen Vectoring-Ausbau tun können!

Grundsätzlich planen die Netzbetreiber den weiteren Ausbau aufgrund ihrer eigenen Kriterien, wie z.B. nach der Erwartung für das Kundenpotenzial, aufgrund der Wettbewerbssituation oder der möglichen Einsparungen für die Betriebskosten. Auf diese Kriterien und die Bewertungen der Netzbetreiber haben die Kommunen kaum Einfluss. Aber sofern eine Kommune durch Eigeninitiative zeigt, dass vielleicht ein besonders hoher Bedarf vorhanden ist, durch entsprechende Unterstützungsleistungen von Seiten der Verwaltung der Infrastrukturaufbau erleichtert oder beschleunigt werden kann, so hat dies möglicherweise Einfluss auf die Planungen und die Prioritäten für einen Ausbau.

 

Daher sollten sich die Kommunen vor dem Hintergrund des Vectoring-Ausbaus erst recht und mit vielleicht größeren Erfolgschancen mit der Breitbandversorgung auseinandersetzen und entsprechende Projekte starten. Sofern nach den bisherigen Aktivitäten zur Verbesserung der Grundversorgung mit mindestens 2 Mbit/s noch „weiße“ NGA-Flecken mit weniger als 30 Mbit/s verblieben sind, kann es erfolgversprechend sein, eine öffentliche Markterkundung durchzuführen. Manche Netzbetreiber äußern sich erst dann zu den bestehenden Ausbauplanungen, wenn es eine öffentliche Markterkundung gibt. Nach wie vor gilt, dass eine Verbesserung der Breitband-Infrastruktur ohne Anstoß und aktive Bemühungen der Kreise und Kommunen dem Zufall überlassen bleibt. Das Geschäftsmodell für den Breitbandausbau ohne eigene Infrastrukturverlegung wurde von Dr. Kaack als "Motivation der Netzbetreiber" bezeichnet.


In manchen Fällen führt eine Markterkundung zu einem Eigenausbau durch einen Netzbetreiber. Beispiele hierfür finden sich in meiner aktuellen Projektarbeit der letzten Monate. Vor der Markterkundung muss eine Befragung bei Haushalten und Betrieben in dem jeweiligen Untersuchungsgebiet durchgeführt werden, sofern von einem zu stellenden Förderantrag ausgegangen wird. Nach der NGA-Rahmenregelung kann die Befragung auch entfallen und da ein Vectoring-Ausbau nicht zuwendungsfähig ist, entfällt ein späterer Förderantrag. Dann kann auch auf eine Befragung im Vorfeld verzichtet werden. Die Aussagekraft der Befragungsergebnisse ist so oder so fraglich und selten repräsentativ, so dass der Entfall keinen zu großen Inforamtionsverlust darstellt. Zudem weckt eine breite Befragungsaktion Erwartungen, die nicht in allen Fällen zeitnah erfüllt werden können.

 

Die Netzbetreiber stehen beim Vectoring-Ausbau im Wettbewerb zueinander. Nicht nur die Deutsche Telekom rüstet ihre Netze mit Vectoring auf, auch andere Betreiber wie z.B. NetCologne, EWE-Tel, VSE-Net oder inexio nutzen die Technologie und es kann eben nur einen Vectoring-Betreiber in einem Anschlussbereich geben. Daher kann es sich für Kommunen lohnen, neben der Veröffentlichung der verschiedene Netzbetreiber direkt anzusprechen.

Jürgen Kaack 14.06.2014, 10.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Radevormwald: erst Ausbau des Kabelnetzes, dann Vectoring!

Die Stadt Radevormwald mit gut 23.000 Einwohnern und einer hohen Zahl einzelner Ortsteile beschäftigt sich schon seit 2010 mit den Möglichkeiten zur Verbesserung der Breitband-Versorgung. In einem ersten Schritt wurde 2012 eine Maßnahme nach dem GAK-Förderprogramm eingeleitet, die die Herstellung der Rückkanalfähigkeit im Kabelnetz von Unitymedia zum Ziel hatte und im Ergebnis nicht nur die bislang unterversorgten Wupperorte mit bis zu 150 Mbit/s NGA-fähig gemacht hat, sondern auch die gesamte Kernstadt und insgesamt knapp 8.700 Haushalte erreicht (Pressebericht vom 24.03.2014). Für die beiden Stadtteile Krebsöge und Wihelmstal konnte damals keine wirtschaftliche Ausbauoption realisiert werden.

 

Ermutigt von dem positiven Ergebnis und der positiven Resonanz in der Bevölkerung wurde eine Verbesserung der Internetanbindung für das Gewerbegebiet Ost angestrebt (Pressebericht vom 24.09.2013). Die 2013 nach dem RWP-Programm durchgeführte Markterkundung für eine Verbesserung der Breitbandversorgung im unterversorgten Gewerbegebiet konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Deutsche Telekom wird das Gebiet im Eigenausbau auf ein derzeit ausreichendes Niveau von 50 Mbit/s heben. Damit ist das Gewerbegebiet nicht mehr unterversorgt und es werden keine Haushaltsmittel zur Umsetzung benötigt. Dieser Ausbau erfolgt im Zuge des Vectoring-Ausbaus für das gesamte Stadtgebiet bis 2016 und führt bereits 2014 zu einer Verbesserung für die bislang unterversorgten Ortsteile Krebsöge und Wihelmstal, die durch die Zuführung von Remscheid-Lennep schneller von der Umsetzung profitieren als die anderen Stadtgebiete und für die ein Ausbau noch Anfang 2012 unverhältnismäßig teuer geworden wäre (Pressebericht vom 30.04.2014).


Für Radevormwald stellt der Breitband-Versorgung somit für die nächsten Jahre kein Problem mehr dar. Das Ergebnis der Vorgehensweise in Radevormwald bestätigt die Tendenz der Betreiber, unterversorgte Gebiete mit Vectoring ohne Zuwendungen auszubauen. Es kann sich also für Kommunen lohnen, eigene Aktivitäten zu entwickeln und eine öffentliche Markterkundung durchzuführen, selbst wenn keine Haushaltsmittel zur Bedienung einer Deckungslücke zur Verfügung stehen!
 

Jürgen Kaack 13.06.2014, 07.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Breitband-Ausbau in Schritten: Erftstadt

Erftstadt (gut 49.000 Einwohner, 14 Stadtteile) hatte bis 2012 eine für den ländlichen Raum nicht untypische Versorgung: die beiden großen Stadtteile waren Dank einer zumindest teilweisen Versorgung durch das Kabelnetz von Unitymedia und die Nähe zu den beiden Ortsvermittlungsstellen mit VDSL durch die Deutsche Telekom auskömmlich versorgt. In den Randlagen und in den anderen 12 Stadtteilen war die Versorgung eher schwach und in 5 Ortsteilen bestand sogar eine mehrheitliche Unterversorgung mit weniger als 2 Mbit/s.

 

Die Verwaltung hat konsequenterweise bereits im Jahr 2009 das Förderangebot aus dem GAK-Programm genutzt und ein erstes großes Projekt zum Ausbau der Internetanbindung in den fünf unterversorgten Ortsteilen für ca. 15.000 Einwohner durchgeführt. Der erfolgreiche Projektabschluss und der VDSDL-Ausbau nach der Förderbewilligung hat mit dem bislang wohl immer noch nach der Zahl der versorgten Einwohner größten GAK-Projekt in NRW Anfang 2012 zu Bandbreiten bis 50 Mbit/s geführt.

 

2013 wurde dann in einem Folgeprojekt der Ausbau in zwei schwach versorgten Gewerbegebieten in Lechenich auf der beihilferechtlichen Grundlage des RWP-Programmes betrieben. In beiden Vorhaben erfolgte der Ausbau nach Gewährung einer Zuwendung und unter Einsatz von Eigenmitteln aus dem Haushalt der Stadt. Seit der Fertigstellung des Ausbaus in den Gewerbegebieten in Lechenich Anfang 2014, bei dem auch noch 300 Haushalte mit höheren Geschwindigkeiten profitieren, gibt es keine größeren unterversorgten Gebiete mehr in Erftstadt (Pressebericht vom 25.03.2014). Unter der NGA-Perspektive verbleiben allerdings noch größere Gebiete und ganze Ortsteile als „weiße“ NGA-Flecken mit zum Teil deutlich weniger als 30 Mbit/s. Um die digitale Spaltung im Stadtgebiet zu beseitigen, wurde im Frühjahr 2014 auf der Basis der neuen und derzeit immer noch nicht notifizierten NGA-Rahmenregelung eine Markterkundung durchgeführt. Dabei war von Anfang klar, dass ein mögliches Auswahlverfahren erst nach einer Notifizierung durch die EU durchgeführt werden könnte.

 

Allerdings hat sich bei Ablauf der Markterkundung ergeben, dass ein Vectoring-Ausbau ohne Zuwendungen möglich ist, wenn auch voraussichtlich erst in 2017. Der bis 2012 erfolgte VDSL-Ausbau mit GAK-Fördermitteln war vermutlich eine wichtige Voraussetzung für die nun angekündigte Aufrüstung, da im Zuge dieser Maßnahme 17 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt wurden, davon 14 Kilometer in neuen Leerrohren. Gleichzeitig wurden 32 Kabelverzweiger mit Multifunktionsgehäusen überbaut. Die Aufrüstung in diesem Teil des Netzes kann jetzt ohne größeren Aufwand erfolgen. Da der Ausbau ohne Zuwendungen erfolgen wird, kann die Durchführung eines Auswahlverfahrens für die geplanten Ausbauregionen entfallen. Mit dem Abschluss der Infrastrukturarbeiten werden in Erftstadt aus "weißen" „graue“ NGA-Flecken (mehr als 30 Mbit/s, aber nur ein Infrastrukturanbieter) entstehen und die Zahl der verbleibenden "weißen" Flecken reduziert sich deutlich. Da ein Kabelnetz als alternatives NGA-Netz in Teilen von zwei Stadtteilen verfügbar ist, werden diese dann zu „schwarzen“ NGA-Flecken (mehr als 30 Mbit/s und mindestens zwei Anbieter mit NGA-Infrastruktur). Da wie so oft beim Ausbau mit DSL-Technologien nicht alle Stadtteile auf eine gleich hohe Breitband-Geschwindigkeit gehoben werden, bleibt als nächster notwendiger Schritt die Schaffung eines Glasfaser-Anschlussnetzes, damit die Breitbandversorgung auch in 15 Jahren auf einem hohen Niveau bleibt.

Jürgen Kaack 10.06.2014, 11.44 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Sind Glasfaser-Hausanschlüsse tatsächlich zu teuer?

„Glasfaser-Anschlussnetze sind viel zu teuer in der Verlegung und werden sich daher in der Fläche nie durchsetzen!“

Ähnliche Argumente hört man häufiger, wenn es um die Frage geht, ob, wann und wer Glasfaser-Anschlussnetze baut. In Deutschland kursieren Beträge in Höhe von € 1.500 bis 4.000 für die Errichtung eines Glasfaser-Hausanschlusses mit passiver Infrastruktur bestehend aus einem anteiligen Stück eines Micro-Duct Systems, der eigentlichen Glasfaserleitung und dem Netzabschluss im Keller eines Gebäudes. In der Debatte gibt es gute Gründe, warum die Verlegung im innerstädtischen Bereich besonders teuer ist: viele Versorgungs- und Steuerleitung unter dem Bürgersteig, viele Querungen, hochwertige Oberflächen. Im ländlichen Raum sind Glasfaser-Hausanschlüsse deshalb so teuer, weil die Strecken zwischen den einzelnen Hausanschlüssen so lang sind! Auf jeden Fall ist es zu teuer!

Das Fallbeispiel von „Citynet“ in Amsterdam zeigt, dass es irgendwie doch geht und das sogar in einer dicht besiedelten Stadt mit vielen alten Gebäuden. In einem Joint-Venture aus kommunalen Institutionen und privatwirtschaftlichen Unternehmen (PPP) werden seit 2005 in Amsterdam Glasfaser-Anschlüsse nach dem aufwändigen, aber zukunftssicheren Point-to-Point Verfahren verlegt und an Netzbetreiber vermietet.

In einer ersten Phase wurden Gebiete mit 43.000 Häusern erschlossen, von denen sich 10.000 direkt haben anschließen lassen. Die verbleibenden können als „homes passed“ später mit vergleichsweise geringem Aufwand angebunden werden, vielleicht unter Berechnung eines einmaligen Baukostenzuschusses. Hinter jedem der Hausanschlüsse finden sich ca. zehn Wohneinheiten, da in Amsterdam fast ausschließlich Mehrfamilienhäuser anzutreffen sind. Die erste Phase wurde finanziert mit insgesamt € 30 Mio., davon € 12 Mio. aus Fremdkapital. Bezogen auf alle erschließbaren Häuser liegt der einmalige Invest bei knapp € 700 je Hausanschluss und somit weit unter den in Deutschland bekannten Beträgen! Die günstigere Bodenklasse in den Niederlanden reduziert die Tiefbaukosten sicher zum Teil. Wichtiger ist aber vermutlich der Effekt günstigerer Verlege-Technologien, z.B. in einer niedrigeren Verlege-Tiefe als den in Deutschland von den meisten Tiefbauämtern geforderten 60 cm unter der Oberfläche. Obwohl diese kostensparende Verlege-Methode in den Niederlanden schon seit einigen Jahren eingesetzt wird, ist über vermehrte Störungen, Ausfälle oder die Beeinträchtigung bei der Reparatur von anderen Versorgungsleitungen nichts bekannt.

Der Netzaufbau erlitt Verzögerungen durch die Bearbeitung von Beihilfe-Beschwerden von Seiten der Kabelnetzbetreiber. 2007 wurden die Beschwerden von der EU-Kommission nach Prüfung der Unterlagen für einen Private-Investor-Test abgewiesen. Die Gesellschafter des Citynet Amsterdam Vorhabens haben sich damit so verhalten, wie es ein privater Investor in der gleichen Situation tun würde. In den folgenden Phasen sollen sukzessive alle Häuser im Stadtgebiet angeschlossen werden.

Es könnte sich in Deutschland lohnen, Beispiele wie die aus den Niederlanden oder auch dasjenige des Regional-Betreibers Wilhelm.Tel aus Norderstedt zu prüfen. Außerdem eröffnet die Prüfung alternativer Verlege-Technologie mit niedrigerer Tiefe unter Umständen Potenziale zur Senkung der Verlegekosten, sofern die Verlegung nicht unter Nutzung von Synergien gemeinsam mit anderen Tiefbauarbeiten in den gängigen Tiefen erfolgt. Nur das Argument der zu teuren Glasfaser-Hausanschlüsse sollte endlich – in möglichst großer Tiefe – abgelegt werden, denn über einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren braucht auch Deutschland flächendeckende Glasfaser-Anschlussnetze (FttB oder FttH)! Auch in Amsterdam hat es nach Projektstart ca. 10 Jahre gedauert, bis die erste Bauphase abgeschlossen werden konnte.

Jürgen Kaack 09.06.2014, 09.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Interview zu Hemmnissen für den Glasfaser-Ausbau

Der Breitbandausbau in Deutschland kommt unbestreitbar voran, die Zahl der "Weißen Flecken" mit weniger als 2 Mbit/s hat seit 2007 deutlich abgenommen und beschränkt sich mit ca. 5% der Anschlüsse überwiegend auf Randlagen von Ortschaften und auf abgelegene Siedlungen mit niedriger Bevölkerungszahl, die nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten ausgebaut werden können.

In den letzten Monaten rückt die Frage nach höheren Geschwindigkeiten oberhalb der Grundversorgung in den Fokus. Die nächste Stufe sind 30 Mbit/s, um die von der EU definierte NGA (Next-Generation-Access) Geschwindigkeit zu erreichen. Die Umsetzung kann mit unterschiedlichen Technologien erfolgen, Mobilfunk (insbesondere LTE), DSL (zukünftig mit Vectoring bis zu 100 Mbit/s) oder Kabelnetzen (derzeit schon bis 150 Mbit/s).

Damit nicht in regelmäßigen Abständen aufgrund steigender Geschwindigkeits-Anforderungen und steigender Datenvolumina zu teure Umrüstungen erforderlich werden, sollte zumindest in einem mittelfristigen zeitlichen Rahmen ein flächendeckender Glasfaser-Anschlussnetz realisiert werden. Es gibt keine höhere Übertragungsgeschwindigkeit als die Lichtgeschwindigkeit und auch das übertragene Datenvolumen kann nahezu beliebig erhöht werden. Der Nachteil der Technologie ist alleine die erforderliche hohe Investitionssumme, da in erheblichem Maße Tiefbauarbeiten bis zu jedem Hausanschluss zu erbringen sind. Als Folge ergeben sich lange Amortisationszeiten, die für viele Netzbetreiber nicht akzeptabel sind. Es werden neue Geschäftsmodelle benötigt, die Netze und Dienste trennen.

Neben kommunalen Institutionen (insbesondere Stadtwerke und regionale Versorgungsunternehmen) sind auch vereinzelt privatwirtschaftliche Unternehmen mit dem Geschäftsmodell des Infrastrukturbetreibers tätig. Diese Unternehmen müssen neben der Beschaffung erheblicher Kapitalbeträge die Koordination und Organisation einer vergleichsweise komplexen Aufgabe bewältigen und werden dann nicht selten mit einer schwachen Akzeptanz bei den potenziellen Kunden konfrontiert, gemessen in Prozent als Take-up Rate. Je nach unternehmerischen und regionalen Voraussetzungen sind 30 bis 70% der Haushalte erforderlich, um die Netzausbau rentabel zu gestalten. Schon ab einer Verfügbarkeit von 6 Mbit/s sinkt die Wechselbereitschaft erheblich und ab 16 Mbit/s reicht sie in der Regel nicht mehr aus. Dies ist kurzsichtig, da nach einem erfolglosen Versuch der Bedarfsbündelung durch einen privatwirtschaftlichen Betreiber zunächst über längere Zeit kaum ein anderer Anbieter einen neuen Versuch starten wird und letztlich die dann doch erforderliche Investition wieder unter Nutzung öffentlicher Mittel erfolgen muss.

Zu dieser Thematik am Beispiel der Ausbauaktivitäten in der Stadt Wegberg und im Kreis Heinsberg habe ich vor ein paar Tagen ein Interview gegeben, dass unter diesem Link abgerufen werden kann.

Jürgen Kaack 07.06.2014, 09.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL