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Struktur der Chronik-Bücher zur Familiengeschichte

Die in meinen Chroniken dargestellten Zusammenhängen sind im Rahmen einer über zehnjährigen Familienforschung aufgedeckt worden. In einer Datenbank mit über 18.000 Personen sind die gefundenen Vorfahren und Verwandten erfasst, über 2.800 Personen wurden als direkte Vorfahren identifiziert. Die Stammbaum-Datensätze dienten als Grundlage zur Erstellung verschiedener Grafiken mit Vor- und Nachfahren wichtiger Personen sowie zur Verdeutlichung von Verwandtschaftsbeziehungen zwischen ausgewählten Personen. Die Datenbank erlaubt aber auch spannende statistische Auswertungen zur regionalen Herkunft und zu Lebensdaten wie Lebensalter, Alter bei Heirat, Anzahl der Kinder, Alter bei Tod eines Elternteils etc. Als Grundlage für die Datenbankeinträge dienen hunderte Dokumente aus der Primärforschung in Kirchen- und Stadtarchiven sowie aus Sekundärquellen. Die Datenbank-Ergebnisse werden ergänzt um ca. 500 alten Abbildungen von Personen und fast 300 Fotos und Grafiken zu Orten, an denen Vorfahren gelebt haben. Anhand von über 70 teilweise historischen Büchern wurden die Erkenntnisse mit Berichten zum Zeitgeschehen sowie zum Leben einzelner Vorfahren abgeglichen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse und Geschichten sind mit in die Chronik eingeflossen und helfen dabei, die Geschichte anschaulicher zu erzählen.

„Heimat Sylt“ enthält als umfassende Gesamtchronik mit fast 600 Seiten die Darstellung aller Familienzweige, soweit sie bislang bekannt und erforscht sind. Da sich innerhalb der Chronik einige Zweige nach ihrer Herkunft und Entwicklung abgrenzen lassen, habe ich diese in gesonderte Werke herausgezogen. Die einzelnen Bücher mit den aus der Gesamtchronik herausgelösten und neu zusammengestellten Werken werden auf der nachfolgenden Seite und im Kontext zum Gesamtwerk beschrieben.


 

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Jürgen Kaack 17.03.2019, 12.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kaiser Justinian von Byzanz

Wer sich mit den Stämmen der Völkerwanderungszeit im dritten bis sechsten Jahrhundert beschäftigt, kommt nicht an der Auseinandersetzung mit dem römischen Imperium vorbei. spätestens seit der Überquerung des Rheins im Jahr 406 durch mehrere germanische Stämme gab es intensive Interaktionen, Germanen siedelten in verschiedenen Teilen des römischen Reiches, lieferten sich Schlachten und kämpften als Söldner und Föderaten für Rom.

Das weströmische Reich ging im 5. Jahrhundert durch interne Schwächen und Einwirken von Goten und Vandalen unter. Ein Jahr nach dem Tod des erfolgreichen ostgotischen Königs Theoderich des Großen kam in Byzanz Kaiser Justinian an die Macht. mit erfolgreichen Kriegszügen besiegte er die Vandalen in Karthago und sorgte für die Auslöschung der Vandalen als eigenständigen Stamm. In jahrelangen Kriegen besiegte er die Nachfolger Theoderichs im weströmischen Reich und auch die Ostgoten verschwanden in der Folge aus dem historischen Bild.

Kaiser Justinian vereinigte während seiner Regentschaft die Gebiete des alten römischen Imperiums und verteidigte sein Territorium erfolgreich gegen die Sassaniden im Osten. Bei aller militärischen Genialität haben seine Aktivitäten und Kriege das Reich aber wohl doch überfordert und auch das neue römische Reich war nicht von langer Dauer.

Das Buch "Die letzte Blüte Roms" von Peter Heather beschreibt diese "letzte Blüte" fachkundig und in leicht lesbarer Form.

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Jürgen Kaack 10.03.2019, 10.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Chronik "Heimat Sylt" als eBook

Nach der mit über 2 kg "gewichtigen" Printausgabe der Chronik "Heimat Sylt" ist das Werk jetzt auch als eBook erhältlich, für kurze Zeit zu einem reduzierten Preis. 

Kurzbeschreibung: "Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt?

Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 18.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel. Nach 300 Jahren als Hufnern und Käthnern in der wird Claus Kaack Lehrer und danach findet sich kein weiterer Landwirt.

Ein Sohn aus der Fuhrmanns-Familie Janssen wird dänischer und später preußischer Finanzbeamter, der die Sylter Finanz- und Rentenkasse lange Jahre leitet. Sein Sohn Johann gründet eine der ersten Privatbanken in Westerland.

Johann Wachsmuth zieht von Göttingen nach Hadersleben. Er war Kürassier und Hutmacher im Oldenburgischen Kürassier-Regiment. Seine Kinder leben erst in einer Armensiedlung und werden später Landwirte, Hotelbetreiber und Seeleute.
Bahne Johannsen kommt als Pastor auf die Hallig Langeneß und heiratet in eine Kapitänsfamilie ein, seine Söhne werden Kapitäne.

Sylter Vorfahren waren Seeleute, Schiffer und Kapitäne, einige auch Walfänger vor Grönland, Landwirte und Ratsleute. Ein Mordfall geschieht 1756 auf Sylt und ein bewaffneter Raubüberfall 1840 in Vaale. Mehrere Familien wandern im 19. Jahrhundert nach Nordamerika aus und entwickeln sich dort anders weiter als Verwandte in der alten Heimat.

Auf der Wanderschaft bleibt Elias Funcke in Braunschweig und heiratet in eine Familie von Seifensiedern und Brauern ein. Unter seinen Vorfahren finden sich über 20 studierte Prediger, u.a. am Ulmer Münster. Ein Philosoph und Arzt kommt 1628 nach Augsburg und besiegt die Pest-Epidemie.

Vorfahren der Familie Kröger waren die Ritter von Steenhuis, die über mehr als 250 Jahre hinweg in Rees am Niederrhein lebten. Nachfahren kommen 1560 nach Meldorf. Von den Steenhuis führt die Ahnenreihe zurück zu den Grafen von Jülich und von dort über die Grafen von Metz zu fränkischen Hausmeiern und Kaisern u.a. zu Karl dem Großen und Karl Martell. In der Völkerwanderung vor dem Jahr 500 haben Vorfahren bei Vandalen, Burgundern und Goten gestaltend gewirkt, z.B. in der Person von König Theoderich von den Ostgoten, Herrscher von Rom. Über die Grafen von Boulogne sind König Alfred von Wessex und später Wilhelm der Eroberer direkte Vorfahren."
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Jürgen Kaack 09.03.2019, 13.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schnelles Internet in Deutschland

2014 habe ich begonnen, Erfahrungen aus vielen Breitband-Projekten zusammenzustellen und mit der Auswertung von Studien zu ergänzen. 2016 wurde das Buch "Schnelles Inernet in Deutschland" dann endgültig fertig und eines der letzten Falbeispiele betrifft einen kreisweiten Infrastruktur-Ausbau mit Mitteln aus dem Bundesförderprogramm. Ende 2016 ist das Buch dann endlich veröffentlicht worden.

Mittlerweile sind wir drei Jahre weiter und seit Mitte 2018 ist meine schon vor über zehn Jahren erhobene Forderung erfüllt, den Fokus nur noch auf den Ausbau von "echten" Glasfaser-Hausanschlüssen zu legen. Eigentlich stünde eine Überarbeitung an, die wesentlichen Grundlagen und Abläufe sind aber noch gültig und in noch höherem Maße als vor 2015 liegt der Schwerpunkt der Projekte bei den mit viel Geld ausgestatteten Förderprogrammen. Der im Buch ebenfalls beschriebene eigenwirtschaftliche Ausbau hat aber ebenfalls an Schwung gewonnen.

Bis zu einer flächendeckenden Versorgung mit Glasfaser-Hausanschlüsse sind noch viele Anstrengungen erforderlich und es werden sicher noch weitere zehn Jahre vergehen.

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Jürgen Kaack 09.03.2019, 13.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alarich, tragischer Heerführer der Westgoten

Alarich von den Westgoten war ein erfolgreicher Heerführer und eigentlich eine tragische Gestalt. Zwar schuf er aus einzelnen Gruppen einen größeren Stamm und war der erste "Barbar", der 410 Rom eroberte. Aber sein eigentliches Ziel einer Verständigung mit dem weströmischen Reich und die Schaffung eines eigenen Siedlungsgebietes für seinen Terwingen-Stamm erreichte er nicht. Auch der von ihm erstrebte offizielle militärische Rang im römischen Reich blieb ihm versagt. Die Plünderung von Rom im August 410 war nicht Ziel sondern Reaktion auf das Verhalten des römischen Kaisers und die Nichteinhaltung von Verträgen. Die Errichtung des ersten "barbarischen" Reiches im römischen Imperium unter seinem Schwager Athaulf in Gallien erlebte Alarich nicht mehr, da er wenige Monate nach der Eroberung Roms an einer Krankheit verstarb.

Erst der Ostgote Theoderich der Große errang 100 Jahre nach Alarich die erste gotische Herrschaft über das weströmische Reich, die zu einer über 30-jährigen Herrschaft führte.

Das Buch "Die Goten vor Rom" beschreibt kurz und fundiert die Geschichte der Goten und räumt mit alten Mythen auf, dass die Goten eine tausendjährige Geschichte haben und aus Skandinavien stammen. Sie treten zum ersten Mal im 3. Jahrhundert an den östlichen Grenzen des römischen Imperiums auf. Ihre Entstehung und Entwicklung war stark geprägt und beeinflusst vom römischen Imperium.

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Jürgen Kaack 04.03.2019, 11.39 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Vandalen

Die Vandalen waren ein interessanter germanischer Stamm und vermutlich ursprünglich Nachbarn der Goten. 406 überqueren sie den Rhein und dringen in das Gebiet des römischen Reiches ein. Schon 409 sind sie in Spanien und werden nach verschiedenen Schlachten von den Westgoten nach Andalusien abgedrängt.

429 setzt König Geiserich, der Speerfürst, mit dem gesamten Volk der Vandalen und Teilen der Alanen mit 80.000 Menschen über die Straße von Gibraltar nach Nordafrika über, zehn Jahre später erorbert er Karthago. Auch wichtige Mittelmeer-Inseln wie Sardinien, Korsika, Teile von Sizilien und die Balearen bringen die Vandalen unter ihre Kontrolle. Das Vandalenreich besteht bis 533. In diesem Jahr besiegt Feldherr Belisar im Auftrag von Kaisaer Justinian die Vandalen und zehn Jahre später gibt es keinen Stamm der Vandalen mehr.

Zu einem Schimpfwort wurden die Vandalen erst im Zuge der französischen Revolution am Ende des 18. Jahrhundert. Einen Anlass gab es dafür 1.300 Jahre später sicher nicht. Vandalen waren nicht mehr oder weniger gewaltbereit zu ihrer Zeit als andere Stämme und das römische Reich. Der Zug nach Nordafrika und die Eroberung der reichen römischen Provinz gegen römische Truppen ist eine organisatorische und logistische Meisterleistung. Für die Errichtung eines dauerhaften Reiches war die Bevölkerung zu klein und durch die fehlenden Anreize zur Integration der römischen Bevölkerung in Nordafrika auf Dauer zu schwach.

Mit einigen Unsicherheiten sind König Geiserich und sein Sohn Hunerich Vorfahren von Sigibert von Austrasien und damit auch von Pippin dem Älteren und den Karolingern. Die Verbindung entstehgt über die Nachkommen aus Hunerichs Ehe mit der 455 in Rom "geraubten" Prinzessin Eudoxia Valentina von Rom. eudoxia ist die Tochter von Kaiser Flavius Placidius Valentinian III. und Kaiserin Licinia Eudoxia von Byzanz.

Das Buch "Das Königreich der Vandalen" von Konrad Vössing gibt einen kompakten Überblick über die Geschichte der Vandalen.

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Jürgen Kaack 02.03.2019, 12.14 | (0/0) Kommentare | TB | PL

5. Auflage der Chronik "Heimat Sylt"


Nach der Überarbeitung der Teilchroniken ist jetzt auch die diese integrierende Gesamtchronik "Heimat Sylt" - Chronik der Familie Kaack aktualisiert und um die neuen Erkenntnisse ergänzt. Mit fast 600 Seiten ist der Umfang noch mal deutlich gestiegen. Enthalten sind in dem Buch die Verbindungen zu den frühen Völkern aus der Zeit der Völkerwanderung und natürlich auch die ergänzenden Informationen, die für die jüngere Zeit bis 1600 aufgetaucht sind. Der Klappentext stellt fest:

"Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt?

Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 18.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel. Nach 300 Jahren als Hufnern und Käthnern in der wird Claus Kaack Lehrer und danach findet sich kein weiterer Landwirt. Ein Sohn aus der Fuhrmanns-Familie Janssen wird dänischer und später preußischer Finanzbeamter, der die Sylter Finanz- und Rentenkasse lange Jahre leitet. Sein Sohn Johann gründet eine der ersten Privatbanken in Westerland. Johann Wachsmuth zieht von Göttingen nach Hadersleben. Er war Kürassier und Hutmacher im Oldenburgischen Kürassier-Regiment. Seine Kinder leben erst in einer Armensiedlung und werden später Landwirte, Hotelbetreiber und Seeleute. Bahne Johannsen kommt als Pastor auf die Hallig Langeneß und heiratet in eine Kapitänsfamilie ein, seine Söhne werden Kapitäne.

Sylter Vorfahren waren Seeleute, Schiffer und Kapitäne, einige auch Walfänger vor Grönland, Landwirte und Ratsleute. Ein Mordfall geschieht 1756 auf Sylt und ein bewaffneter Raubüberfall 1840 in Vaale. Mehrere Familien wandern im 19. Jahrhundert nach Nordamerika aus und entwickeln sich dort anders weiter als Verwandte in der alten Heimat.

Auf der Wanderschaft bleibt Elias Funcke in Braunschweig und heiratet in eine Familie von Seifensiedern und Brauern ein. Unter seinen Vorfahren finden sich über 20 studierte Prediger, u.a. am Ulmer Münster. Ein Philosoph und Arzt kommt 1628 nach Augsburg und besiegt die Pest-Epidemie. Vorfahren der Familie Kröger waren die Ritter von Steenhuis, die über mehr als 250 Jahre hinweg in Rees am Niederrhein lebten. Nachfahren kommen 1560 nach Meldorf. Von den Steenhuis führt die Ahnenreihe zurück zu den Grafen von Jülich und von dort über die Grafen von Metz zu fränkischen Hausmeiern und Kaisern u.a. zu Karl dem Großen und Karl Martell. In der Völkerwanderung vor dem Jahr 500 haben Vorfahren bei Vandalen, Burgundern und Goten gestaltend gewirkt, z.B. in der Person von König Theoderich von den Ostgoten, Herrscher von Rom. Über die Grafen von Boulogne sind König Alfred von Wessex und später Wilhelm der Eroberer direkte Vorfahren."


Das Buch kann bezogen werden über den Verlag BoD, den stationären Buchhandel und weitere Vertriebswege, z.B. Amazon. Eine eBook-Version folgt in nächster Zeit.
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Jürgen Kaack 22.02.2019, 11.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Europa in Bewegung

In den letzten Monaten habe ich mich intensiver mit meinen Vorfahren aus der Zeit rund um die Völkerwanderung beschäftigt, d.h. mit Goten, Burgundern, Kelten, Franken, Vandalen, Herulern, Dänen usw. Durch Zufall bin ich auf eine Ausstellung des LVR in Bonn aufmerksam geworden, die sich mit dem zutreffenden Titel "Europa in Bewegung" genau mit diesem Zeitalter beschäftigt. Es handelt sich um einen ereignisreichen Zeitabschnitt mit komplexen Verbindungen und viuelfältigen Veränderungen. Wenn man sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandergesetzt hat, erschließen sich die Exponate der Ausstellung, die nur für begrenzte Zeit in Bonn zu sehen ist, auf jeden Fall. In der Austellung finden sich auch Informationen über die byzantische Pronzessin und römische Kaiserin Theophanu, die in der Kirche St. Pantaleon in Köln beigesetzt ist. In ihrem nur kurzen Leben (sie wurde nur 32 Jahre alt) hat sie nach den Erkenntnissen der Ausstellung über 13.000 km zurückgelegt.

Wer sich für diesen Zeitraum interessiert, sollte sich die Ausstellung der LVR ansehen. Weitergehende Informationen als Begleitung zur Ausstellung findet sich in dem lesenswerten Buch, durch das ich erst auf die Ausstellung aufmerksam geworden bin. Im Gegensatz zu anderen Veröffentlichungen zu einzelnen Persönlichkeiten oder Volksstämmen bietet es einen schnellen und trotzdem nicht nur oberflächlichen Blick, so dass die vorhandenen Verbindungen leichter erkennbar werden.

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Jürgen Kaack 18.02.2019, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Chronik der Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken

Die Teilchronik befasst sich mit Vorfahren der Familienzweige Carstensen, Wachsmuth und Bleicken. Die jütländische Familie Carstensen stammt mit den frühesten bekannten Vertretern aus dem Gebiet um Mögeltondern. Die frühesten Wachsmuth habe ich in Göttingen gefunden, also sind sie vermutlich sächsischer Herkunft. Danach haben sie in Hadersleben gelebt, bevor sie nach Aventoft und Hoyer zogen. Später haben sich vier Brüder der Familie Wachsmuth auf Sylt "breitgemacht". Familie Bleicken stammt bis zu den frühesten bekannten Vorfahren von Sylt. Sie stehen somit für die Friesen in diesem Umfeld.

Das Buch ist vor einem Jahr fertig geworden und ich habe zwar ein paar Ergänzungen zum ersten Haus der Familie Carstensen in Westerland von ca. 1880 gefunden, die aber eine Neuauflage nicht rechtfertigen. Die ältesten Funde zu den drei Familienzweigen stammen gerade mal aus dem 17. und teilweise späten 16. Jahrhundert, so dass in diesem Familienzweig die Erkenntnisse nicht allzu weit in die Vergangenheit zurück und nicht über den Anfang der Kirchenbuchschreibung hinausreichen.

Zusammen mit der Geschichte von Anna Müller aus Niedersachsen und der gerade fertig gewordenen Chronik der Familien Janssen und Kaack sind die Teilchroniken auf dem aktuellen Stand der Erkenntnisse. Die Überarbeitung der umfassenden Gesamtchronik ist auf dem Weg ...

Das Buch ist erhältlich über den Verlag BoD, den stationären Buchhandel und Amazon.
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Jürgen Kaack 14.02.2019, 18.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Anna Müller aus Braunschweig

Vor gut einem Jahr habe ich Überarbeitung und Ergänzung zu meiner Chronik der Familien Niedhardt, Kopper und Blume aus Niedersachsen fertiggestellt, die auch die Geschichte der Ulmer Münsterprediger unter den Vorfahren enthält. Seit der letzten Überarbeitung haben sich keine neuen Erkenntnisse ergeben und auch die erneute Durchsicht hat keinen Ansatz für eine erneute Überarbeitung ergeben. Da in diesem Familienzweig meiner Großmutter eigentlich alle in Kirchenbüchern verzeichneten Informationen erfasst sind, dürfte es eigentlich auch keine größeren Überraschungen in Form von weiteren Vorfahren mehr geben.

Die Lebensgeschichte meiner Großmutter zusammenzustellen und ihre Vorfahren zu identifizieren, war mir bei der Familienforschung ein besonderes Anliegen, da Anna drei Jahre vor meiner Geburt gestorben ist und ich keine weiteren Angehörigen aus ihrem Familienzweig kenne. Ganz unerwartet ist dies allerdings nicht, da Anna als Kind mit ihren Eltern und Geschwister aus ihrer Geburtsstadt Braunschweig nach Hamburg kam, und nachdem sie dort meinen Großvater, den damals angehenden Kapitän Charles Carstensen, kennenlernte mit ihm nach Westerland gezogen ist. Der Großteil ihrer in Hamburg lebenden Familienangehörigen kamen bei den Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg oder als Soldat an der Front ums Leben.

Die Geschichte ihrer niedersächsischen und Ulmer Vorfahren war vor Beginn der Recherche ein weitgehend weißes Blatt Papier. Im Zuge der Nachforschungen habe ich die Vorfahren in einigen Zweigen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen können.

Andererseits könnte es noch irgendwo "schlummernde" Begebenheiten oder Geschichten geben, die helfen, die Personen "lebendiger" darzustellen. Einige der Pastoren aus Darmstadt und vom Ulmer Münster haben auch eine Reihe von Texten veröffentlicht. Überraschungsfunde sind also nicht ausgeschlossen.

Das Buch (auch als eBook) ist zu beziehen über den Verlag BoD, den stationären Buchhandel oder über Amazon.

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Jürgen Kaack 13.02.2019, 10.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL