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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Schleswig-Holstein

Online-Version meines Stammbaums

Zur Einordnung der Zeitzeugnisse und Personen kann die Online-Version meines Stammbaums genutzt werden. Nach einer erneuten Aktualisierung und geringfügigen Ergänzung stelle ich ihn jetzt auch offen zur Nutzung bereit. Allerdings sei angemerkt, dass es sich um eine private Seite handelt und ich für die Richtigkeit der Daten keine Garantie übernehmen kann.


Quellen sind soweit möglich angegeben, aber nicht für alle Einträge sind belastbare Quellen vorhanden. Sofern die Datenbank Fehler enthalten sollte oder unvollständig ist, bin ich für Hinweise dankbar.

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Jürgen Kaack 23.05.2018, 15.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

24. Rentmeister Lorenz Nicolay Ludwig Janssen - ab 1867 auf Sylt



Das 24. Zeitzeugnis ist etwa 10 Jahre vor dem Foto der drei Generationen der Familie Dose entstanden und zeigt meinen Ur-Urgroßvater Lorenz Nicolay Ludwig Janssen, der fast 25 Jahre lang Zollcontrolleur und Rentmeister von Sylt war. Das obige Foto dürfte in der Zeit zwischen 1860 und 1870 entstanden sein.

Johann Janssen wird 1794 in Hohenwestedt als Sohn der damals 15-jährigen Anna Peutz und des Fuhrmanns Johann Friedrich Jansen (tatsächlich mit einem "s" eingetragen) geboren. Als der Vater stirbt, ist Johann genau vier Jahre alt. Später zieht er nach Vester-Sottrup und heiratet Elisabeth Charlotte Clausen. Mit ihr zieht er nach Ærø, wo am 21.09.1828 Lorenz Nicolay Ludwig Janssen geboren wird.

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Jürgen Kaack 21.05.2018, 11.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

23. Drei Generationen aus der Familie Dose auf einem Foto von 1877



Der 23. Teil der Zeitzeugnisse ist eine meiner Lieblingsfotos der Ahnen und zeigt gleich drei Generationen von Vertretern der Familie Dose in Hedwigenkoog. Im Mittelpunkt sitzt meine am 11.01.1876 geborene Urgroßmutter Mathilde Dose.

Hinter ihr steht ihr Vater Hermann, rechts sitzt ihr Großvater Carsten Dose, dessen Foto ich im 21. Teil vorgestellt habe. Links auf dem Foto ist ihr Großonkel und Carstens Bruder Hermann Dose (27.02.1801 bis 16.12.1879), der in der alten Heimat der Familie Dose in Steinburg lebte. Alle drei männlichen Vertreter waren Gutsbesitzer, Carsten Dose zusätzlich Kooginspektor.

Mathilde Dose hat später den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen geheiratet und lebte mit ihm bis zu ihrem Tod 1958 in der Steinmannstraße in Westerland.

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Jürgen Kaack 21.05.2018, 10.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

22. Hermann Dose und Margaretha Kröger, Hofbesitzer in Hedwigenkoog

Im 22. Teil der Zeitzeugen findet sich ein Foto von Hermann Dose, dem Sohn des im vorherigen Teil vorgestellten Kooginspektor und Hofbesitzer Carsten Dose, und seiner Frau Maria Margaretha Kröger. Das Foto wurde möglicherweise anläßlich ihrer Hochzeit am 31.10.1862 in Wesselburen aufgenommen.


Margaretha Kröger ist eine direkte Nachfahrin der Landschreiber Johannes Wasmer und seines Schwiegervaters Antonius Steinhaus aus Meldorf. Beide wurden inn den Teilen 8 und 9 dieser Serie zu Zeitzeugnissen anhand der Epitaphen im Meldorfer Dom vorgestellt. Johannes Wasmer lebte neun Generationen von Maria Margaretha Kröger.

Das Ehepaar bekam mindestens zwei Kinder, den Erstgeborenen Karsten Dose (geboren am 12.12.1862 in Hedwigenkoog). Mathilde Dose wird am 11.01.1876 in Hedwigenkoog geboren, wo sie ihre Jugend verbringt. Am 22.03.1891 wird sie in Wesselburen konfirmiert, heiratet dort am 02.03.1894 den Tierarzt Dr. Claudius Waldemar Janssen und zieht mit ihrem Ehemann 1900 nach Ratzeburg und ein Jahr später nach Meldorf. 1919 zieht das Ehepaar nach Westerland. Alle Vorfahren aus dem Zweig der Kröger stammt bis zu den frühesten identifizierbaren Vorfahren aus dem nördlichen und westlichen Umfeld von Brunsbüttel. Meist handelt es sich um kleine Bauernschaften ohne einen ausgeprägten Ortskern. Die Mehrzahl der Vorfahren aus dieser Linie war vermutlich in der Landwirtschaft tätig. Unter den bekannten Vorfahren und Verwandten ist erst Maria Margarethas Vater Hans Jacob Kröger ist mit seiner Familie um 1850 nach Wesselburen umgezogen, wo Maria Margaretha Hermann Dose kennengelernt und später geheiratet hat. Vermutlich hat die Gegend die Wirrungen des 30-jährigen und der anderen Kriege im 18. Jahrhundert weitgehend unbeschadet überstanden.

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Jürgen Kaack 19.05.2018, 11.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

21. Kooginspektor Carsten Dose asu Hedwigenkoog

Mit dem 21. Teil der Zeitzeugnisse kommen wir zu dem frühesten Foto eines direkten Vorfahren.

Carsten Dose wurde am 26.05.1810 in Neuendorf im Kreis Steinburg (in der Nähe von Glückstadt) geboren und ist vermutlich gegen 1835, vor der Geburt seiner sechs Kinder nach Hedwigenkoog umgezogen, wo er seit dem 16.03.1832 Hofbesitzer war und ab dem 04.12.1867 als Kooginspektor tätig. Er starb am 26.02.1905 mit fast 95 Jahren. Seine Ehefrau Margaretha Thormählen wurde geboren am 30.01.1808 im adligen Gut von Klein Kollmar, ebenfalls im Umland von Glückstadt (sie verstarb am 14.02.1880). 


Nach der Hochzeit am 17.05.1834 kam neben Hermann (12.09.1836 bis 23.06.1911) am 05.04.1840 der spätere Hofbesitzer in Reinsbüttel Jacob Dose zur Welt, der am 03.02.1865 C. M. Louise Johannsen (14.05.1846 bis 27.06.1884) geheiratet hat; sie bekommen einen Sohn und drei Töchter. Der dritte nach seinem Vater benannte Sohn Carsten Dose (1847 bis 26.06.1859) stirbt noch als Kind mit 11 Jahren. Margaretha und Carsten bringen zudem drei Töchter zur Welt: am 26.05.1835 Catharina H. Julie, am 06.05.1838 Cäcilie Jakobine Luise und als jüngste Tochter am 29.12.1842 Margarethe C. A. Dose, die am 22.03.1865 Peter H. Kröger (14.07.1842 bis 28.04.1895) ehelicht. Das Paar bekommt zwischen 1866 und 1883 elf Kinder, sieben Söhne und vier Töchter, sowie 31 Enkelkinder.

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Jürgen Kaack 18.05.2018, 10.30 | (0/0) Kommentare | TB | PL

20. Die Brüder Wachsmuth leben nach 1835 auf Sylt



Aus dem 19. Jahrhundert finden sich zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen zahlreiche Einträge in Kirchenbüchern Viele dieser Dokumente finden sich in meiner Familienchronik "Heimat Sylt". Dafür gibt es mit der Fotografie des Wachsmuth-Hofes in Tinnum wieder ein "steinernes" Zeitzeugnis. Die vier Wachsmuth-Brüder sind Anfang des 19. Jahrhunderts von Hoyer nach Sylt gezogen, einmal in Richtung Morsum, dann nach Braderup, Westerland und eben nach Tinnum.

Der Bruder von dem nach Archsum gezogenen Nicolay Jessen Wachsmuth ist mein direkter Vorfahre Claus Detlef Christian Lütje Wachsmuth (geboren am 10.02.1807 in Højer und am 29.03.1883 mit 76 Jahren bei Tinnum in der Nordsee ertrunken). Er arbeitete als Schumacher und heiratete noch in Hoyer am 06.11.1829 die 1802 in Ribe geborene Christiana Lund (gestorben am 15.05.1883 in Tinnum). Mit seiner Frau und der erstgeborenen Tochter Maria Theresia (geboren am 15.10.1830 in Hoyer) zog er kurz nach 1830 nach Tinnum auf Sylt. In Tinnum errichtet die Familie Wachsmuth 1837 den oben abgebildeten Hof, auf dem die nächsten Generationen aus diesem Zweig der Wachsmuth-Familie geboren werden.

Christiana Lund und Claus Detlef Christian Lütje Wachsmuth aus dem Tinnumer Zweig hatten drei Töchter und drei Söhne. Die älteste Tochter war Maria Theresia und wurde am 15.10.1830 noch in Hoyer geboren, starb aber schon am 21.01.1840 in Keitum mit gerade 10 Jahren. Der älteste Sohn Christian Lund wurde 1834 geboren und starb am 19.12.1954 mit 18 Jahren als Matrose, nachdem er aus der Takelage des russischen Schiffes „Cäsarewitsch“ auf das Deck gestürzt war. Als drittes Kind wird am 14.04.1837 Peter Nicolay Wachsmuth geboren. Die jüngste Tochter wurde am 09.11.1841 geborene und nach der am 06.12.1932 im Alter von 92 verstorbenen ersten Tochter Maria Therese genannt. Sie starb in Tinnum am 06.12.1932 mit 91 Jahren. Als letztes Kind kommt elf Jahre später am 14.08.1843 Andreas Theodor Wachsmuth auf die Welt, mein Ur-Urgroßvater.

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Jürgen Kaack 15.05.2018, 11.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

19. Das einzige Dokument aus Schweden ist ein Taufeintrag von 1816



Kapitän Johan Frederik Søeberg ist der einzige bekannte Vorfahre aus Schweden. Zu seiner Taufe habe ich den obigen Kirchenbucheintrag aus Göteborg gefunden, in dem auch seine Eltern benannt sin. Leider bin ich bei der Suche nach ihrer Herkunft nicht erfolgreich gewesen. Vielleicht stammen sie nicht aus Göteborg, denn auch sein Vater wird als "Sjöman" bezeichnet.

Inken Boysen Bleicken, eine Tochter von Erk Bleik Erken, wurde am 28.07.1816 in Tinnum geboren. Ihr Vater starb als sie zwei Jahre alt war, so dass sie alleine mit ihrer Mutter Anna und ihren Geschwistern in Tinnum aufwuchs. Sie heiratete am 01.06.1845 den aus Göteborg stammenden Kapitän Johan Frederik Søeberg, der am 04.04.1816 geboren wurde. Seine Eltern waren der Seemann Johan Sjøberg (geboren um 1775) und Maria Johansdotter, die um 1800 geheiratet haben. Auf der Taufurkunde von Johan Frederik sind als Taufpaten unter anderem ein Seemann und ein Steuermann eingetragen. Im Melderegister von Göteborg aus der Zeit um Johans Geburt finden sich zwar mehrere Sjøbergs, aber es kann keine Verbindung zu Maria und Johan hergestellt werden, sodass nicht sicher ist, ob sie tatsächlich in Göteborg gelebt haben. Der Wechsel in der Schreibweise von Sjøberg zu Søeberg erfolgte vermutlich als Johan Frederik in Aalborg als Seemann tätig war. Es ist daher auch nicht bekannt, wo Johann Frederick seine Jugend verbracht hat, und unter welchen Umständen er wo die Tochter von Erk Bleik Erken kennlernte. Vielleicht hat er irgendwo auf seinen Reisen den Schiffsführer und älteren Bruder Boy Dirk Boysen (geboren 1800) getroffen.

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Jürgen Kaack 12.05.2018, 10.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" verfügbar

Die dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" ist in der Printversion verfügbar. Die Arbeit für die dritte Auflage hat fast anderthalb Jahre gedauert und die zusätzlichen Recherchen haben eine Verdreifachung der Datenbank sowie eine Verdopplung im Umfang des Buches ergeben. Das Buch umfasst 520 Seiten, über 120.000 Wörter, zahlreiche, teils farbige Abbildungen und Grafiken. Erhältlich ist das Buch eindfach und unproblematisch direkt über den Verlag BoD, aber auch über den stationären Buchhandel und Amazon. Eine eBook-Version folgt in Kürze.

Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt? Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 10.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 14.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

18. Die Truhe zur Hochzeit von Margarethe Mortensdatter 1779



Das Erbstück im 18. Teil ist insofern für mich etwas Besonderes, als es der älteste Gegenstand ist, der sich über die Jahrhunderte in der Familie erhalten hat.

Margarethe Katrine Mortensdatter, wurde 1759 in Lintrup geboren und starb am 11.06.1829 in Sommerstedt. Über ihre Eltern sind nur die Namen Morten Nielsen und Anna Hansdatter bekannt, vermutlich stammten auch sie aus der Gegend um Hadersleben. Im Jahr 1779 hat sie den ebenfalls aus dem Distrikt Hadersleben stammenden Christopher Andreas Lorenzen (1750 bis 04.08.1826) geheiratet und zu diesem Anlass die abgebildete geschnitzte Hochzeitstruhe aus Eichenholz erhalten. Die Truhe wurde in der Familie weitervererbt und landete schließlich bei meiner Urgroßmutter Mathilde Janssen. Nicolay Lorenzen (geboren am 31.10.1712) heiratet am 16.09.1746 Catharina Maria Bruhn (geboren am 17.04.1725 in Hjordkaer) und ist der Vater von Christopher Andreas. Er stammt wie sein Großvater Christian Nikolaisen Lorenzen (26.06.1681 bis 12.09.1752) aus dem ebenfalls zur Gemeinde Sommerstedt bzw. zur Kommune Hadersleben gehörenden Ortsteil Oksenvad.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 09.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

17. Hausverkauf von 1736 durch Johann Andreas Wachsmuthg



Nach dem Rücksprung ins 17. Jahrhundert geht es im 17. Teil geht es mit dem Hutmacher und Kürassier Johann Andreas Wachsmuth, einem Nachkommen von Hans Waßmoth aus dem vorherigen Teil, wieder im 18. Jahrhundert weiter.


Marie Catharina Willigen und Hans Casper Waßmuht hatten anscheinend nur ein Kind, Johann Andreas Wachsmuth, der am 27.03.1705 in St. Albani in Göttingen getauft wird und um 1730 in Göttingen als Hutmacher seinen Vorfahren folgt. Über seine Entwicklung bis 1736 ist wenig bekannt, in diesem Jahr verkauft er am 08.08. ein Haus im Göttingen Stadtteil Geismar, das er von seinem zuvor verstorbenen Vater geerbet hat. Seine Mutter lebt zum Zeitpunkt des Hausverkaufs noch und bekommt einen Anteil am Erlös. Das Haus brachte 232 Taler und 18 Mariengroschen, was in etwa dem Jahresgehalt eines Handwerksmeisters entsprochen haben dürfte. Der Käufer des Hauses mit „Kothhauß“ und Garten ist sein Cousin Johann Andreas Willigen.

Im Spätherbst 1736 oder Anfang 1737 ist Joahnn Andreas auf jeden Fall in Hadersleben als Hutmacher und Reiter im Oldenburgischen Kürassier-Regiment Friis in der von Rittmeister Ludolf Erich von Lersner (08.01.1713 bis 30.01.1773) geführten Kompanie diente.

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Jürgen Kaack 08.05.2018, 09.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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