Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Norwegen

Die Zeit nach Halfdan II. Osteinsson

Auf Halfdan folgt sein Sohn Gudrød „the Hunter“ oder auch „the Magnificent“, als König von Vestfold und verheiratet mit Alfhild, der Tochter des Königs von Alfheim. Sie hatten einen Sohn, Olaf Geirstad-Alf, der aber nicht Gudrøds Nachfolger wurde.  Alfhild starb früh und Gudrød ließ um die Tochter Åsa Haraldsdottir von Agder (verstorben um 834) von König Harald Granraude von Agder werben, die als Schönheit galt. Als dieser ablehnte, zog Gudrød mit einer Streitmacht nach Agder. In dem folgenden Kampf starb König Harald und sein Sohn. Gudrød nahm Åsa gefangen und heiratete sie. Sie bekamen den Sohn Halfdan „the Black“ (um 810 bis um 860).

in Jahr nach seiner Geburt feierte Gudrød mit seinem Gefolge ein großes Fest. Stark betrunken wollte er über die Gangway sein Schiff verlassen und wurde dabei von einem Attentäter mit einem Speer tödlich getroffen. Der Attentäter war der Page seiner Frau Åsa und wurde sofort getötet. Der Anschlag erfolgte auf Anweisung von Åsa, die mit ihrem Sohn nach Agder zurückging und dort ihren Sohn aufzog.

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Jürgen Kaack 04.03.2018, 14.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein wenig norwegische Geschichte auf dem Weg zur Staatsbildung

Sofern die aufgefundenen Verbindungen korrekt sind, war Walbert von Bardenburg (um 810 bis 872) ein direkter Vorfahre und stammt einerseits über seinen Großvater Widukind von Sachsen (um 735 bis 11.01.810) von den sächsichen Herrschern ab und über seine Großmutter Gerburg Oysteinsdotter Yngling (um 755 bis nach 807) von dem alten norwegischen Herrscherhaus der Ynglings.


Gerburgs Vater Oystein I. Halfdansson (um 736 bis 780) war König im Teilreich von Romeike und war verheiratet mit Hilda Eriksdotter von Vestfold (722 bis 769), einer Tochter von Eric Agnarsson (geboren um 695), dem König von Vestfold, einem Gebiet im Westen des Oslofjordes. Da Eric ohne männliche Erben blieb, übernahm Hildas Ehemann Oystein das Gebiet. Oystein starb bei einem Raubzug mit seinen Wikingern nach Varna auf der östlichen Seite vom Oslofjord. Als König Skjöld den Angreifern folgte, fiel Oystein über den Bord seines Schiffes und ertrank.

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Jürgen Kaack 03.03.2018, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Die Grafen von Jülich

Von den Rittern Steenhuis, die über Generationen in der Burg Beillinghoven in Rees gelebt haben, führt die Reise in die Vergangenheit über die Familie Schellart von Obbendorf zu den Grafen von Jülich. Die wechselvolle Geschichte des Grafengeschlechtes von Jülich findet sich ausführlich dargestellt in dem 1987 von Thomas R. Kraus geschriebenen Buch „Jülich, Aachen und das Reich“, Studien zur Entstehung der Landesherrschaft der Grafen von Jülich bis zum Jahre 1328. 


Der früheste bezeugte Jülichgau-Graf ist der aus dem Haus Matfriede stammende Pfalzgraf Gottfried von Lothringen (902 bis 01.06.949). Sein Vater Graf Gerhard im Metzgau (um 875 bis 22.06.910) hatte zusammen mit seinen Brüdern, den Grafen Matfried I. von Metz (875 bis nach 926) und Stephan von Chamonix und Bigau (873 bis nach 900) von aus dem Haus Matfriede König Zwentibold von Lothringen (um 870 bis 13.08.1900), ein illegitimer Sohn von Kaiser Arnolf von Kärnten aus dem Haus der Karolinger, in der Schlacht nahe von Susteren besiegt und getötet. Zwentibold galt als unbegabt, förderte aber den Bau von Kirchen und Klöstern. Er war der letzte König eines unabhängigen Lothringens. Zwentibold hatte am 13.06.897 Oda von Sachsen (um 875 bis 02.07952), eine Tochter von Herzog Otto dem Erlauchten aus dem Geschlecht der Liudolfinger geheiratet. Nach Zwentibolds Tod hat Gerhard Oda geehelicht und damit eine vorteilhafte verwandtschaftliche Beziehung zum Haus der Liudolfinger und dem von 919 bis 936 als König herrschenden Heinrich I. Gerhards um 901 geborener Sohn Wigfried hatte von 924 bis zu seinem Tod am 09.07.953 den Stuhl des Kölner Erzbischofs inne. Ein nicht unerheblicher Teil der Besitzungen der Matfriede im Jülichgau dürfte auf den Zerfall des Herrschaftsgebietes von Zwentifall zurückgehen und auch die Kölner Kirche dürfte über Gerhard im Metzgau profitiert haben. 

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Jürgen Kaack 24.02.2018, 15.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Von Margaretha Kröger zu den Vorfahren vor dem Jahr 1.000

Durch Zufall und einen freundlichen Hinweis habe ich mir die Vorfahren meiner Ur-Urgroßmutter Maria Margaretha Kröger (ein Foto von ihr zusammen mit ihrem Mann Hermann Dose habe ich vor einiger Zeit als eines meiner frühen Fotodokumente gepostet) etwas genauer angesehen. Ich hatte zwar vermutet, diesen Zweig weitgehend "abgegrast" zu haben. Wie sich zeigt ein kapitaler Irrtum. Unter den Vorfahren finden sich die Grafen von Jülich und davor mit gewissen Unsicherheiten über die Grafen von Metz in direkter Linie die Karolinger. Allerdings liegen Spannen von über 30 Generationen dazwischen und es gibt nur einen Pfad über Maria Margaretha Ur-Ur-Urgroßmutter Margaretha Wilckens, die 1687 geboren wurde. Der früheste Jülicher Graf Gerhard II. wurde um 960 geboren.

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Jürgen Kaack 18.02.2018, 11.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL