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Tag: Niedersachsen

Dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" verfügbar

Die dritte Auflage meiner Chronik "Heimat Sylt" ist in der Printversion verfügbar. Die Arbeit für die dritte Auflage hat fast anderthalb Jahre gedauert und die zusätzlichen Recherchen haben eine Verdreifachung der Datenbank sowie eine Verdopplung im Umfang des Buches ergeben. Das Buch umfasst 520 Seiten, über 120.000 Wörter, zahlreiche, teils farbige Abbildungen und Grafiken. Erhältlich ist das Buch eindfach und unproblematisch direkt über den Verlag BoD, aber auch über den stationären Buchhandel und Amazon. Eine eBook-Version folgt in Kürze.

Woher kommen die einzelnen Familienzweige und wie haben sie sich im Lauf der Jahrhunderte verändert? Lassen sich nach der langen Zeit noch Gründe für Umzüge und neue Berufe herausfinden? Wie hat sich die Vermischung von zugezogenen mit eingesessenen Familien in der weiteren Entwicklung ausgewirkt? Diesen Fragen versucht die Abhandlung nachzugehen. Im Rahmen der Forschung wurden über 10.000 Personen identifiziert. Es fanden sich viele Brüche und Änderungen im Lebenswandel.

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Jürgen Kaack 10.05.2018, 14.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

17. Hausverkauf von 1736 durch Johann Andreas Wachsmuthg



Nach dem Rücksprung ins 17. Jahrhundert geht es im 17. Teil geht es mit dem Hutmacher und Kürassier Johann Andreas Wachsmuth, einem Nachkommen von Hans Waßmoth aus dem vorherigen Teil, wieder im 18. Jahrhundert weiter.


Marie Catharina Willigen und Hans Casper Waßmuht hatten anscheinend nur ein Kind, Johann Andreas Wachsmuth, der am 27.03.1705 in St. Albani in Göttingen getauft wird und um 1730 in Göttingen als Hutmacher seinen Vorfahren folgt. Über seine Entwicklung bis 1736 ist wenig bekannt, in diesem Jahr verkauft er am 08.08. ein Haus im Göttingen Stadtteil Geismar, das er von seinem zuvor verstorbenen Vater geerbet hat. Seine Mutter lebt zum Zeitpunkt des Hausverkaufs noch und bekommt einen Anteil am Erlös. Das Haus brachte 232 Taler und 18 Mariengroschen, was in etwa dem Jahresgehalt eines Handwerksmeisters entsprochen haben dürfte. Der Käufer des Hauses mit „Kothhauß“ und Garten ist sein Cousin Johann Andreas Willigen.

Im Spätherbst 1736 oder Anfang 1737 ist Joahnn Andreas auf jeden Fall in Hadersleben als Hutmacher und Reiter im Oldenburgischen Kürassier-Regiment Friis in der von Rittmeister Ludolf Erich von Lersner (08.01.1713 bis 30.01.1773) geführten Kompanie diente.

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Jürgen Kaack 08.05.2018, 09.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL

16. Hans Waßmoth aus Göttingen, geboren 1585



Nach dem Sprung ins 18. Jahrhundert gehen wir mit den nächsten Dokumenten noch mal um ein Jahrhundert zurück und begeben uns nach Göttingen. In Göttingen konnten die frühesten Vorfahren aus dem Zweig der Wachsmuth nachgewiesen werden. 1736 ist ein Nachfahre von Hans Waßmoth als Kürssier nach Hadersleben in Jütland gezogen und dessen Nachkommen kamen über Söder-Sejelv, Aventoft und Hoyer nach Tinnum auf Sylt.


Der älteste bekannte Vorfahre aus der Familie Wachsmuth ist Hans Waßmoht, der um 1585 geboren wurde, vermutlich aber nicht aus Göttingen stammt, da er nicht im Bürgerbuch verzeichnet ist. Er hat am 10.01.1613 die Jungfrau Treise geheiratet und starb mit 79 Jahren. Sein Sohn Hans Hermann Wachsmuth (getauft am 10.05.1633 und begraben am 25.03.1695) wurde am 24.01.1657 in Göttingen eingebürgert und hat nur drei Tage später am 27.01.1657 die um 1635 geborene Catharina Knuppel geheiratet.  Er hat als Hutmacher und Filzmacher 2. Klasse gearbeitet, 1689 erwirbt er ein Brauhaus in Göttingen. Hans Hermann wird knapp 62 Jahre alt und am 25.03.1695 auf dem Friedhof von St. Albani beerdigt, im Kirchenbuch wird hierzu vermerkt: „Am 25.03.1695 auf ehrliche Weise mit christliche Ceremonie begraben“. Seine Frau überlebt ihn um 17 Jahre und stirbt mit ca. 76 Jahren, sie wird am 24.01.1712 beerdigt.

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Jürgen Kaack 06.05.2018, 11.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Teilbücher zur Chronik verfügbar

Seit der ersten Veröffentlichung meiner Chronik ist durch zusätzliche Erkenntnisse und das Auffinden weiterer Dokumente das Volumen so angewachsen, dass die Neuauflage von "Heimat Sylt" um über 50% umfangreicher wird, habe ich mich entschlossen, die Chronik auch in drei Teilbüchern zu veröffentlichen. Die Datenbank der erfassten Personen ist von damals 3.700 vor einem Jahr auf fast 12.000 angewachsen. Auch eine Reihe von zusätzlichen gefundenen alten Fotos und Grafiken veranschaulicht Inhalte.

Als erstes Teilwerke wurde im letzten Jahr das Buch "Sylt - Erinnerungen einer Familie" fertig mit Geschichten rund um die Insel Sylt und der Analyse der Vorfahren aus den nordfriesischen Familienzweigen Carstensen, Wachsmuth, Bleicken und Erken. In dem Buch werden die Lebensabschnitte der anderen Familienzweigen behandelt, die sich auf Sylt abgespielt haben. Ergänzend werden Geschichten aus der Vergangenheit von Sylt und Westerland mit einer Reihe von alten Fotos und Grafiken behandelt.

Als zweites Buch folgte im Dezember meine Hommage an meine Großmutter "Anna Müller aus Braunschweig", in dem ihr Leben erzählt und den Vorfahren aus Braunschweig und Ulm nachgeforscht wird. Hierzu gehören auch einige Münster-Prediger aus Ulm und ein Pest-Arzt aus Augsburg.


Als weiteres Einzelbuch aus der Gesamtchronik folgte das Werk "Chronik der Familien Kaack und Janssen". Neben den Familien Janssen aus Eckernförde und Kaack aus Mühbrook werden hier auch die Vorfahren der Familien Johannsen von Föhr und den Halligen, Dose und Thormählen aus dem Kreis Steinburg sowie den Familien Schröder aus Vaale und Kröger aus dem Umland von Brunsbüttel behandelt. Dabei enthält die vor Kurzem fertige 2. Auflage auch die Geschichten der Familien Steinhaus und Wasmer aus Meldorf, sowie die ihrer Vorfahren wie dien Grafen von Jülich, den karolingischen und merowingischen Herrschern bis hin zu mythologischen Gestalten unter sächsischen und norwegischen Häuptlingen. Das Buch kann direkt über den Verlag BoD, Amazon und den stationären Buchhandel bezogen werden. Eine eBook-Version der "Chronik der Familien Kaack und Janssen" folgt in nächster Zeit. 


Als letztes Teilbuch ist das gerade fertig gewordene Buch "Chronik der Familien Carstensen, Wachsmuth und Bleicken - drei nordfriesische Familien" fertig geworden, das sich im Gegensatz zum ersten Teilbuch nur auf die Geschichte der genannten Familien beschränkt und daher mit 160 Seiten um ein Drittel kürzer ausfällt. Die die Familien betreffenden Inhalte sind unverändert und hier gibt es (zumindest derzeit) keine Ansätze für eine weitere Vertiefung. 


Die dritte Auflage zur Gesamtchronik "Heimat Sylt" ist Anfang Mai 2018 verfügbar. Der Umfang mit jetzt 520 Seiten bedingt, dass dieses Buch anders als die Teilbücher nicht als Paperback produziert wird, sondern in einer hochwertigen fadengebundenen Form mit festem Einband. Dies bedingt einen höheren Preis, auch zu diesem Werk wird es eine eBook-Version geben.

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Jürgen Kaack 28.04.2018, 20.27 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Neue Auflage zur Chronik "Heimat Sylt" bald verfügbar

Mit der Überarbeitung und den Korrekturen für die neue Auflage meiner Familien-Chronik "Heimat Sylt" bin ich inzwischen fertig. Eigentlich sollte das schon vor geraumer Zeit der Fall sein, aber ein paar neue und spannende Funde sollten auch noch berücksichtigt werden.

Gegenüber der 2. Auflage ist der Inhalt fast um das Doppelte angewachsen und das Buch wird trotz kleinerem Schriftgrad einen Umfang von 520 Seiten haben. Neben zahlreichen zusätzlichen Foto-Funden sind die Geschichten der Familien Wachsmuth und Niedhardt erheblich erweitert worden. Unter den Vorfahren der Familie Niedhardt sind aus Ulm, Alsfeld, Darmstadt und Augsburg stammende Pastoren und Philosophen, darunter eine Reihe von Münsterprediger aus Ulm enthalten. Die Vorgeschichte der Familie Wachsmuth konnte nach Göttingen und von dort nach Hadersleben zurückverfolgt werden.

Unter den Vorfahren der Familie Janssen finden sich mit Antonius Steinhaus und Johannes Wasmer interessante und historisch durchaus bedeutsame Persönlichkeiten, die im 16. Jahrhundert in Dithmarschen als Landschreiber gewirkt haben. Zu den Vorfahren von Antonius Steinhaus sind die Ritter von Steenhuis vom Niederrhein und Grafen von Jülich zu zählen, sowie Herrscher aus den Häusern der Karolinger und Merowinger. Auch sächsische und norwegische Häuptlinge aus der Zeit vor 600 können mit einer gewissen Sicherheit identifiziert werden.


Ich denke, es ist eine ziemlich umfassende Darstellung der Entwicklung einer Familie vom frühen Mittelalter bis heute geworden. Jetzt warte ich auf den zweiten Andruck und dann dürfte das Werk auch bald öffentlich verfügbar sein, vermutlich Anfang Mai. Da das Volumen recht umfangreich ist und verschiedene regionale Räume mit unterschiedlicher Entwicklung abdeckt, habe ich zusätzlich zum Gesamtwerk drei Teilversionen erstellt: 

  • "Anna Müller aus Braunschweig" beschäftigt sich mit dem Leben meiner Großmutter und der Geschichte ihrer Vorfahren aus Braunschweig und dem Harz Vorland bis zu den Pastorenfamilien in Hessen und Baden-Württemberg.
  • Für die "Chronik der Familien Kaack und Janssen" (erste Auflage) habe ich die Überarbeitung vor Kurzem abgeschlossen mit der Integration der Geschichten von Antonius Steinhaus, Johannes Wasmer und Alard von Schiltstein einschließlich ihrer adeligen Vorfahren. Die zweite Auflage dieses Werkes wird in Kürze verfügbar sein.
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Jürgen Kaack 14.04.2018, 09.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

5. Marie Vietors Grabplatte von 1599

Der 5. Teil der Zeugnisse meiner Vorfahren stellt zeitlich keinen großen Sprung dar von 1591 mit dem Kinderepitaph in Meldorf sind es nur 8 Jahre bis zur Beerdigung von Marie Vietor, der Mutter des Philosophen und Theologen Dr. Johannes Vietor (01.08.1574 bis 25.01.1628). Räumlich gesehen ist es dagegen ein etwas größerer Sprung von Meldorf in Dithmarschen nach Darmstadt und es handelt sich auch um einen Ahnin aus einem anderen Familienzweig, der bis 1908 im Wesentlichen im Raum Braunschweig gelebt hat. Obwohl Grabplatten ja eigentlich oft die Zeit überdauern, ist dies die einzige Grabplatte meiner vor dem 20. Jahrhundert geborenen Vorfahren. Zumindest habe ich keine weiteren finden können.


Der älteste bekannte Vorfahre von Margaretha Vietor und einer der frühesten überhaupt ist der 1479 geborene Hans Bottener. Sein Sohn Johannes Büddener Vietor wurde 1502 in Melsungen geboren unsd wurde (vermutlich genau wie sein Vater) Küfner und Böttcher. Mit ihm wurde der Nachname in lateinisch umgewandelt. „Vietor“ bedeutet in der Übersetzung Böttcher oder Küfner. Später wurde er auch Ratsherr in Melsungen. In Homberg an der Efze hat er am 11.06.1531 Catharina Knabenschuh (geboren um 1505 in Homberg an der Efze und verstorben mit fast 60 Jahren in Alsfeld), eine Tochter von von dem um 1470 geborenen Hans Knabenschuh, der 1525 in Homberg an der Efze erst Ratsherr und später Bürgermeister wurde. Catharina war zur Zeit der Hochzeit Witwe des um 1525 verstorbenen Johannes Winckelmann. Ihr einziges Kind war Justus Vietor, der am 10.07.1532 in Homberg zur Welt kam.

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Jürgen Kaack 10.04.2018, 09.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

2. Steinernes Kreuz für Bürgermeister Wasmer aus Bremen 1430

Das in der zeitlichen Reihenfolge zweite Zeitdokument der Vorfahren und 100 Jahre nach dem Kaufvertrag von Gottfried von Steenhuis ist das steinerne Wasmer-Kreuz in Bremen.

Die Familie Wasmer kam aus Bremen nach Meldorf und kann bis zu Johannes Wasmer zurückverfolgt werden, der 1365 geboren wurde, als Bürgermeister tätig war und vom Bremer Rat am 21.06.1430 unschuldig enthauptet wurde. Ihm wurde Hochverrat und Hintergehung des Bremer Rates vorgeworfen, nachdem er mit 1428 vom Rat beschlossenen Änderungen im Bremer Stadtrecht nicht einverstanden war und im Mai 1430 die Stadt verlassen hatte. Schon 1427 war Bremen aus der Hanse ausgeschlossen worden.

Der Rat ließ ihn im Juni 1430 auf einer Reise nach Oldenburg verhaften. Auf Betreiben seines Sohnes Hinrich (1410 bis 25.07.1462) ließ Kaiser Sigismund die Stadt in Acht nehmen. Als Sühne für die vermutlich ungerechtfertigte Hinrichtung musste Bremen für Johannes 1436 eine Steinsäule errichten und den Sohn entschädigen. An der früheren Richtstätte steht heute eine Replik des Kreuzes, das Original befiundet sich im Museum.

Hinrich zog nach der Wiedergutmachung mit seiner Frau Gerda Steiner wieder nach Bremen, wo er und auch seine Nachkommen weiterhin lebten. Johannes Ur-Urenkel Hinrich Wasmer (1512 bis 08.07.1592) war Ratsherr und Kanonikus in Bremen und starb in Verden. Hinrich war mit der in Itzehoe geborenen Armgard Steffens (1615 bis 22.10.1594) verheiratet und sein Sohn Johannes wurde 1555 in Hannover geboren; warum er dann nach Meldorf kam, ist nicht bekannt.

Das Foto stammt von Wikipedia: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:FockeMuseum-07-7.jpg#/media/File:FockeMuseum-07-7.jpg

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Jürgen Kaack 05.04.2018, 11.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

1. Erwerb des Lehens Wilacken durch Gottfried Steenhuis 1341

Das früheste aus dem Kreis der Vorfahren überlieferte Dokument ist ein im Jahr 1341 geschlossener Vertrag. Ritter Gottfried von Steenhuis (um 1300 bis 1366) war mit Amelberg von Wisschel verheiratet und hat laut dem im folgenden Regest wiedergegebenen Kaufvertrag vom 10.12.1341 unter der lateinischen Form seines Namens „Godefridus de Domo lapidea“ zusammen mit Henricus Sanctreil de Brabant Güter, Hof und Zehnt in Wilaken (einer damaligen Vorstadt von Wesel) erworben (aus der Digitalen Westfälischen Urkunden-Datenbank, zu finden unter dem Link).


Swederus de Ringenbergh d. A. verkauft dem Henricus Sanctreil de Brabant und Godefridus de Domo lapidea zur Teilung unter sich die Güter, Hof und Zehnt in Wilaken bei Wesele, die der Ritter Wicgerus de Moneminth von ihm zu Lehen trägt; den Zehnt in Blisteren, den Theodericus de Monte; die Güter jenseits der Lippebrücke bei Wesel, die Wolterus Stecke; die Güter bei Yshorst, die Budil van den Roene; den Hof zu Wallkoren, den Stephanus Wimman; den Zehnt von Lideren, den Wilhelmus de Bake zu Lehen hat; die Haensil genannten Güter, die Gerardus Ledersnider besitzt und von Wider de Nyenborgh zu Lehen trägt; alle Güter, die Godefridus de Domo lapidea, sein Verwandter, von ihm zu Lehen trägt; den Hof in Dingden gt. Caldehof, die Hühnerrente bei der Kirche daselbst, die Everwinus de Sevenar; die Güter, die Lubbertus de Senden; die Güter im Ksp. Bislich, die Thomas Riensghe; die Güter bei Trekedorp, die Henricus Ledechgang; die Güter to Dra, die Henricus de Dike und Johannes de Capella; die Güter, die Petrus de Berka, und die, die Theodericus de Bake von ihm zu Lehen trägt. Der Verkäufer entläßt die bisherigen Lehnsträger aus seinem Lehnseid. Er verspricht Einlager in Wesel oder Nimwegen. Er verpfändet seinen väterlichen Besitz und das, was er von seiner noch lebenden Mutter zu erwarten hat.


Siegelankündigung des Verkäufers und Stephanus Rovetasche, Lubbertus de Senden, Vasallen des Verkäufers; Wilhelmus de Brabant, Arnoldus Duvel, Vasallen des Grafen von Cleve; Johannes Grevinnenson, Theodericus de Galen, Schöffen zu Wesel. (feria secunda post festum sancti Nycholai episcopi)

 

Amelburg von Wisschel und Gottfried von Steenhuis bekommen zwei Söhne, Costen von Steenhuis (um 1335 bis 19.12.1427), auf den nach acht Generationen Antonius Steinhaus in Meldorf hervorgeht und Adolf von und zu Steenhuis (um 1315 bis 1355), der Beatrix von Wylich oder Wylack (um 1320 bis nach 1375), eine Tochter von Gertrude von Eissel (geboren um 1345) und Heinrich von Wylich (geboren um 1340), heiratet und sich anschließend von Wylich nennt. Offensichtlich handelt es sich um den in der Kaufurkunde genannten Ort Wilaken.


Zu dem sich als Nebenlinie entwickelnden Familienzweig "von Wylich und Lottum" finden sich ergänzende Informationen bei Wikipedia unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 02.04.2018, 12.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Zeitzeugnisse von Vorfahren der Familie Kaack

Die Familienforschung in den letzten Jahren hat zahlreiche Erkenntnisse über Vorfahren und Zusammenhänge gebracht, die zum überraschend und in den meisten Fällen unerwartet waren. Aber was gibt es an Erkenntnisse über die reinen Lebensdaten hinaus, welche materiellen Zeugnisse sind geblieben? In den meisten Fällen ist es erschreckend wenig. Selbst Fotos haben den Wechsel der Generationen nicht immer vollständig überstanden. Dabei wurden Fotos erst nach 1860 überhaupt in etwas größerem Stil produziert und waren damals noch für die meisten Menschen fast unerschwinglich teuer. Vor der Fotografie ab es in sehr wenigen Fällen Porträts oder Skulpturen.

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Jürgen Kaack 01.04.2018, 12.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Thomas Funck, Sohn von Jacobus und ebenfalls Münsterprediger

45 Jahre nach dem Kupferstich von Jacobus Funccius ist das Bild seines Sohnes Thomas Funck entstanden. Er wurde am 22.02.1617 in Ulm geboren und studierte ab 1633 in Tübingen. Seine Magisterarbeit erstellte er 1636 in Straßburg und wurde anschließend in Langenau erst Diakon und später Pfarrer. Schon mit 28 Jahren wurde er 1645 Prediger am Ulmer Münster. 1678 wurde er am Ulmer Münster Almosenverwalter (Eleemosinarius) und ein Jahr später Eherichter (Consistorii Matrimonialis Assessor).


Thomas starb am 22.06.1690 mit 73 Jahren und hinterliess fünf Söhne und drei Töchter aus zwei Ehen. Die Leichpredigt wurde von Johann Conrad Mayer gehalten, seinem Nachfolger als Münsterprediger. Einer seiner Söhne ist Dr. Daniel Funck, der ebenfalls in tübingen studierte und Pfarrer wurde. Da er in der Dreifaltigkeitskirche predigte und nicht am Münster, gibt es wohl leider kein Porträt von ihm - zumindest habe ich keines finden können.


Das von Andreas Schuch gezeichnete und von Philipp Kilian gestochene Porträt ist zu finden bei der Porträtsammlung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 28.01.2018, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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