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Tag: Netzbetreiber

Autobiographie: Veränderungen gestalten


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Jürgen Kaack 22.02.2017, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bedburg erhält einen Breitbandausbau durch Netcologne

Die Breitband-Versorgung im Stadtgebiet von Bedburg ist schon seit Jahren sehr heterogen. Selbst im Bereich der Kernstadt gibt es nach heutigen Standards noch unterversorgte Gebiete. In der unmittelbaren Nachbarschaft sind dagegen über das Kabelnetz Bandbreiten von 150 Mbit/s verfügbar.

Viele Bemühungen haben in den letzten Jahren Verbesserungen in einzelnen Teilorten ergeben. Jetzt wurde für die Stadt Bedburg eine großflächige Lösung für schnelle Internetanbindungen gefunden, die ohne Zuwendungen aus dem Haushalt umgesetzt wird. Im Rahmen der Maßnahme werden von NetCologne 56 Verteilerkästen überbaut und mit VDSL und später vermutlich auch mit Vectoring betrieben. Damit stehen für die Mehrzahl der Anschlüsse Anfang 2015 100 Mbit/s zur Verfügung. Bis dahin sind Glasfaserleitungen zu den Standorten der Outdoor-DSLAMs zu verlegen und die Multifunktionsgehäuse zu bauen.


Jürgen Kaack 05.05.2014, 08.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Trennung von Netz und Diensten ein Erfolgsfaktor für Glasfasernetze

Wann ein Übergang von den bislang kupferbasierten Anschlussnetzen auf durchgängige Glasfaserstrecken für FttB- oder FttH-Netze („Fiber-to-the-Building“ oder „Fiber-to-the-Home“) erfolgen wird, kann derzeit nur vermutet werden. Realistisch ist aber eine Zeitdauer von 10 bis 15 Jahren. Dann werden auch weitere Updates bei der Übertragungstechnik über Kupferleitungen nicht mehr helfen. Schon heute zeigt sich bei VDSL-Lösungen, dass eine Erhöhung der Geschwindigeit mit einer höheren Dämpfung verbunden ist und somit mit einer abnehmenden Reichweite. Die Ursache wird die die mit höherer Bandbreite und damit höherer Übertragungsfrequenz zunehmende Undurchlässigkeit des Mediums Kupfer. Mit Vectoring werden voraussichtlich nur Anschlüsse im Umfeld von 600 Metern um den Verteilerschrank die volle Leistung erhalten, für den ländlichen Raum bleibt somit die Steigerung der Geschwindigkeit über längere Anschlussstrecken begrenzt.

Eine Zeitdauer von bis zu 15 Jahren eröffnet Chancen für den Aufbau der erforderlichen Infrastruktur. Von den großen Netzbetreibern mit Bestandsnetzen ist ein Ausbau von Glasfaser-Anschlussnetzen nicht zu erwarten, da der mögliche Mehrumsatz die Investitionen kaum decken kann. Zudem ist die Errichtung eines neuen Anschlussnetzes bei Investitionskosten im Bereich von € 1.500 bis über 3.500 je Anschluss mit Amortisationszeiten von über 10 Jahren verbunden. Insbesondere für börsennotierte Unternehmen ist ein solcher Zeitraum nur schwer gegenüber den Analysten und Aktionären zu vertreten.

Der flächendeckende Glasfaser-Ausbau wird daher erstmals im Telekommunikationsmarkt in größerem Stil arbeitsteilig erfolgen mit Infrastrukturbetreibern, die sich auf passive Infrastrukturen mit oder ohne eine Beleuchtung der Fasern beschränken und Betreiber aktiver Netze, die Ihre Dienste über angemietete Anschlussnetze an den Kunden vermarkten. Mit einer durch Wirtschaftlichkeitsüberlegungen bedingten Auftrennung der Wertschöpfungskette wird einer der Konstruktionsfehler der Poststrukturreform II beseitigt und das Netz von den Diensten getrennt.

Der Betrieb passiver Anschlussnetze entspricht im Geschäftsmodell der Entwicklung von Gewerbeimmobilien oder dem Betrieb von Versorgungsnetzen für Strom, Gas oder Wasser. Entsprechend kommt Stadtwerken und Versorgungsbetrieben eine wichtige Rolle zu. Aber auch andere Arten von privatwirtschaftlichen Betreibern und Kreise oder Kommunen sind passende Kandidaten. Den Betrieb der aktiven Netzkomponentenen können entweder technische Dienstleister erbringen oder die etablierten Netzbetreiber, die auch Dienste und Kundenmanagement übernehmen können.

Die Aufteilung von passiven Netzen und aktiven Komponanten einschließlich der Dienste ermöglicht einen offenen Zugang („open access“) zur passiven Infrastruktur für unterschiedliche Dienstebetreiber im Wettbewerb. Somit kommen auch Dienstebetreiber zum Zug, die über kein eigenes Zugangsnetz verfügen. Gleichzeitig wird eine wichtige Voraussetzung für die Betätigung von Kreisen und Kommunen beim Aufbau von Breitband-Infrastrukturen erfüllt.

Jürgen Kaack 29.04.2014, 08.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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