STZ - Consulting Group

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Geschäftsmodell

Digitalisierung und die Migration zu Glasfaser-Netzen

Seit Jahren ist die Versorgung mit schnellem Internet bei Politik, Unternehmen und Bürgern in der Diskussion. Alle haben erkannt, dass schneller Internetzugang für die Volkswirtschaft und im internationalen Vergleich unerläßlich ist. Auch ist mittlerweile unumstritten, dass nur die bis zum Hausanschluss durchgehende Glasfaserleitung auch zukünftig ausreichende Leistung ermöglicht. Trotzdem kommt der Bau von Glasfaser-Hausanschlüssen nicht richtig voran und liegt in Deutschland 2017 noch unter 10%.

Eine Ursache sind Brückentechnologien wie Vectoring und Koaxialkabelnetze der Kabelnetzbetreiber, die heute in den meisten Fällen ausreichende Leistungen bieten. Kurzfristig gedacht, sind diese Infrastrukturen für den Vectoring-Dienst, die die zum Teil 100 Jahre alten Kupferdoppelader-Leitungen zum Haus nutzen, schneller und kostengünstiger zu errichten. Eine andere Ursache ist fehlende Weitsicht und Wechselbereitschaft der Kunden - Privathaushalte und Betriebe gleichermaßen. Das Bundesförderprogramm von 2015 hat in fünf Förderaufrufen trotz aller bürokratischen Hürden eine sehr hohe Resonanz gefunden. Sofern alle Bewilligungen umgesetzt werden, dürften ca. € 12 Mrd. an Investitionen ausgelöst werden. Als Folge ist jetzt schon eine deutliche Steigerung der Tiefbaukosten zu verzeichnen. Möglicherweise werden alleine aus diesem nicht alle bewilligten Vorhaben umgesetzt werden können.

Mit der derzeit EU-weit gültigen Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s für öffentliche Investitionen verbleiben bei erfolgreicher Umsetzung kaum noch mit öffentlichen Geldern ausbaubare Bereiche. Erhöht man die Aufgreifschwelle auf 100 Mbit/s wird es kaum eine Bewegung in Richtung von Glasfaser-Anschlussnetzen geben. Erhöht man die Förderfähigkeit in den Gigabit-Bereich mit symmetrischen Geschwindigkeiten für Up- und Downstream, sind ca. 80% aller Anschlüsse auf einen Schlag förderfähig.

Ist ein neues um ein Vielfaches größeres Förderprogramm die Lösung, um Glasfaser-Anschlüsse in Deutschland schneller voranzubringen? Aus Sicht des Autors wäre das nicht die beste Lösung. Er geht von neuen Ansätzen aus, die regionale und lokale Infrastrukturbetreiber einbeziehen oder neu entstehen lassen. Die Konzeptstudie ist Mitte 2017 entstanden und beschreibt mögliche Geschäftsmodelle und konzeptionelle Ansätze, mit denen ein Ausbau über eine längere Sicht (bis zu 20 Jahren) und unter Nutzung von anderen Tiefbaumaßnahmen gelingen. Die Motivation und Einbeziehung der Bürger mit Weckung des bürgerschaftlichen Engagements wird aber ein wesentlicher Erfolgsfaktor, der letztlich höher zu bewerten ist als höhere Fördermittel.

Die Befunde und Ideen für den Weg in flächendeckende Glasfaser-Anschlussnetze und in die Digitalisierung der Lebensbereiche beschreibt die Konzeptstudie, die nur als eBook erhältlich ist beim Verlag BoD oder anderen Händlern, z.B. Amazon und kostet € 3,99.
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Jürgen Kaack 26.11.2017, 10.29 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Autobiographie: Veränderungen gestalten


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Jürgen Kaack 22.02.2017, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Buch zum Breitbandausbau erschienen



In vielen Fällen erfolgt der Breitbandausbau in Deutschland privatwirtschaftlich durch die im Wettbewerb stehenden Netzbetreiber. Seit der Poststrukturreform II ist der deutsche Staat nicht mehr in der Schaffung von Telekommunikationsinfrastrukturen aktiv. Für die Netzbetreiber ist in der Regel die Aussicht auf betriebswirtschaftliche Erträge oder die Verbesserung der Marktposition der Treiber für den Ausbau. Diese Überlegungen führen nicht immer zum Erfolg, z. B. in ländlichen Regionen oder bei langen Anlaufstrecken. In diesen Fällen muss die Gebietskörperschaft eigene Aktivitäten entfalten. Eine Möglichkeit ist die Nutzung von staatlichen Fördermitteln, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.


Aber es gibt eine Reihe von weiteren Möglichkeiten und Geschäftsmodellen, die völlig ohne finanzielle Zuwendungen auskommen. Nicht jedes Modell passt bei jeder Situation. Mein Buch beschreibt eine Clusterung der grundsätzlich vorhandenen Modelle in sieben Kategorien und erläutert die Vor- und Nachteile. Ergänzt wird dies durch Beispiele aus der Praxis. Viele Beispiele gehen auf Beratungsprojekte zurück, die STZ-Consulting in den letzten Jahren im Auftrag von Kreisen, Kommunen oder Versorgungsunternehmen durchgeführt hat.

„Schnelles Internet in Deutschland“ kann als Buch oder eBook bei just-4-business, BoD oder amazon bestellt werden.


Beschreibung des Herausgebers: "Stellen Sie sich vor, die globale Digitalisierung ist in vollem Gang, aber Ihr Unternehmen in der Provinz „muss draußen bleiben“, weil die Internet-Anbindung der empfohlenen Richtgeschwindigkeit um Lichtjahre hinterherhinkt. Bevor Sie einen Umzug in die Großstadt ernsthaft in Erwägung ziehen, lesen Sie, was der Unternehmer Jürgen Kaack in jahrelanger Kleinarbeit herausgefunden hat.

In diesem Buch geht es darum, wie Unternehmen und Kommunen zu einem zukunftstauglichen Glasfasernetz kommen. Jürgen Kaack zeigt die Möglichkeiten und Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau im ländlichen Raum. Er stützt sich dabei auf die praktischen Erfahrungen, die er als Breitbandberater über Jahre hinweg gesammelt hat. Obwohl sich die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, haben sich die Vorgehensweisen und Lösungen bewährt. Die zahlreichen konkreten Fallbeispiele können als Vorbilder und Ideengeber dienen.

Jürgen Kaack ist ein pragmatischer Unternehmer, Berater und Doktor der Naturwissenschaften. Als einer der wichtigsten Autoren der ersten Stunde hat er 2006 bei der Gründung der Website Mittelstandswiki geholfen und zahlreiche Beiträge und E-Paper zu den Themen Realwirtschaft, Internet und Kommunikation veröffentlicht. Der (schleppende) Breitbandausbau in Deutschland hat es ihm besonders angetan, weshalb er dieses Thema seit Jahren mit konkreten Fallbeispielen im MittelstandsWiki beschreibt. Dieses Buch ist eine Sammlung seiner wichtigsten Erfahrungen in NRW, die auf andere Bundesländer übertragbar sind."

Jürgen Kaack 26.11.2016, 15.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Über 3.000 Zugriffe auf meinen STZ-blog pro Tag!

Mein blog beschäftigt sich in erster Linie mit Themen, aus meinem Beratungsalltag, z.B. mit Fragen zur Unternehmensgründung, der Entwicklung von Geschäftsmodellen, der Einführung von Risikomanagement unf Vertriebskonzepten, in letzer Zeit schwerpunktmäßig mit dem Vorgehen beim Breitbandausbau und Breitband-Anwendungen bis zu Smart-City Lösungen. Damit ist das Themenspektrum zwar durchaus breit, über alle möglichen Themen aber doch vergleichsweise eingeschränkt, um nicht zu sagen exotisch.

Der STZ-blog besteht seit mittlerweile acht Jahren und die Zugriffszahlen haben sich von anfänglich niedrigen Werten kontinuierlich gesteigert. Im August 2012 gab es bereits 1.579 Besuche und 7.430 Zugriffe. Im Juni 2014 waren es 5.307 Besuche und 24.549 Zugriffe, eine Steigerung um
sagenhafte 236% bei den Besuchen und um 230% bei den Zugriffen! Die bislang höchsten Tageswerte wurden am 22.07.2014 erreicht mit 264 Besuchen und 3.225 Zugriffen, an einem einzigen Tag! Am diesem Tag wurden insgesamt 2.639 Seiten aufgerufen. Diese Werte liegen doch wesentlich höher, als ich es erwartet habe.

Offensichtlich gibt es doch mehr Interessenten für meine Themen und es freut mich, wenn die Texte Antworten oder Anregungen zu konkreten Fragestellungen geben. Andere Rückmeldungen erhält man als Autor auf die Erstellung von Fachtexten ja nur selten! Kommentare und Anregungen sind allerdings trotzdem immer willkommen.


Vielen Dank für das Interesse!

Jürgen Kaack 26.07.2014, 09.30 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vorgehen zum Breitbandausbau am Beispiel Kaarst

Eine nachhaltige Breitbandversorgung ist keine Selbstverständlichkeit. Glasfasernetze bis zum Hausanschluss sind unbestritten das langfristig anzustrebende Optimum einer hochwertigen Infrastruktur, sowohl im städtischen Umfeld wie auch im ländlichen Raum.

Aber Glasfaser-Anschlussnetze entstehen nicht von alleine und sind investitionsschonend nur über einen längeren Zeitraum zu verwirklichen. Daher müssen für schwach versorgte Gebiete Überbrückungslösungen geschaffen werden. In der Regel erfordert die Umsetzung eine aktive Rolle von Kreise und Kommunen. Vorbildlich in dieser Hinsicht ist das Vorgehen in der Stadt Kaarst, wie die Einladung zur Ausschusssitzung belegt.

Jürgen Kaack 28.08.2013, 14.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Best-Practise Beispiele für den Breitband-Ausbau

Seit über sechs Jahren führt STZ-Consulting Projekte für Kommunen, Kreise und Stadtwerke zur Verbesserung der Breitbandversorgung durch. Obwohl die Betätigung einer Gebietskörperschaft im Telekommunikationsbereich nach den Leitlinien der EU zur Gewährung von Beihilfen erfolgen muss, sind die Randbedingungen so unterschiedlich, dass kaum ein Projekt einem anderen gleicht. Aus der Vielzahl der bislang begleiteten Vorhaben habe ich einige aufgrund ihrer spezifischen Besonderheiten als Best-Practise Beispiele in ausführlichen Berichten beschrieben. Eine Kurzübersicht zu den Fallbeispielen findet sich auf der Homepage von STZ-Consulting. Aktuelle Informationen zu derzeit laufenden Breitbandvorhaben finden sich auf der Facebook-Seite von STZ-Consulting.

Im Folgenden finden sich Links zu einigen der bislang veröffentlichten Best-Practise Beispielen:
  • Stadt Kaarst: Kaarst liegt nicht in der Förderkulisse für den Breitbandausbau in NRW. Trotzdem gab es unterversorgte Wohn- und Gewerbegebiete und ein Bürgerinitiative hat selber verschiedene Möglichkeiten geprüft. In einem aufwändigen Verfahren konnte in Anlehnung an notifizierte Verfahren ein wirtschaftlicher Ausbau mit VDSL erreicht werden. Im Gerwerbegebiet Kaarster Kreuz sind inzwischen für fast alle Betriebe Geschwindigkeiten mit mehr als 25 Mbit/s verfügbar.
  • Stadt Geilenkirchen: eine Stadt mit gut 26.000 Einwohnern, 30 Stadtteilen und 13 Stadtbezirken ist nicht ideal zur Herstellung einer nachhaltigen und bezahlbaren Breitband-Infrastruktur. Für 13 unterversorgte Stadtteile können nach verschiedenen Anläufen mit unterschiedlichen Vorgehensweisen  große Teile des unterversorgten Gebietes ausgebaut werden, überwiegend sogar mit Glasfaser-Hausanschlüssen.
  • Gemeinde Rheurdt: in einer Gemeinde mit dünner Besiedlung in den Randlagen und unterschiedlichen Versorgungsrichtungen konnte durch den Einsazu oberirdischer Leitungen ein vollwertiger VDSL-Ausbau unter wirtschaftlichen Bedingung ermöglicht werden.
  • Stadt Ennepetal: zwei Stadtteile mit recht langem Anlauf hat unter Nutzung von Synergien mit vorhandenen Infrastrukturen und in Kooperation mit einem Versorgungsunternehmen schnelle Internetanschlüsse mit VDSL erhalten.
  • Stadt Haltern am See: ein Stadtteil von Haltern am See war nicht nur mit weniger als 1 Mbit/s unterversorgt, sondern durch drei Siedlungungskerne und lange Strecken bei geringer Siedlungsdichte kaum wirtschaftlich zu versorgen. Erst die Kooperation mit einem Fernwasserunternehmen und eine komplette Änderung der Netzstruktur führte zu einem zufiredenstellenden VDSL-Ausbau.
  • Stadt Friedrichshafen: der Breitbandausbau ist kein Selbstzweck sondern dient der Schaffung einer Smart-City mit Breitband-Anwendungen für unterschiedliche Bereiche: Verwaltung (eGovernment), Bildung, Gesundheit (eHealth), Verkehrssteuerung, Seniorennetzwerken, Kulturangeboten etc.

Die Liste der Fallbeispiele wird sukzessive ergänzt, einige Artikel warten im Lektorat auf ihre Fertigstellung.

Jürgen Kaack 10.08.2013, 14.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschäftsmodelle für den Breitband-Ausbau

Viele Kommunen und Kreise sind seit teilweise über zehn Jahren mit der Verbesserung der Breitbandversorgung befasst. Durch die Förderangebote aus EU-Mitteln wurden diese Aktivitäten ab 2008 deutlich intensiviert. Aber Fördermittel sind nicht für alle Kommunen nutzbar, oder die Förderkriterien führen nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Bei der Beschäftigung mit dem Breitbandausbau gibt es ein breites Spektrum unterschiedlicher Vorgehensoptionen und es gibt kaum zwei identische Vorgehensweisen.

Übersicht zu Geschäftsmodellen für den Breitbandausbau:

  • Ausbau mit Zuwendungen (Deckungslücke)
  • Ausbau unter Nutzung vorhandener Infrastrukturen
  • Ausbau mit bürgerschaftlichem Engagement
  • Ausbauoptionen mit Stadtwerken
  • Motivation von Netzbetreibern zum Ausbau
  • Kooperationen mit Infrastrukturbetreibern
  • Gründung von Infrastrukturinstitutionen (alleine  / Private-Public-Partnership)
  • Netzaufbau in Verbindung mit Sanierungsarbeiten im Versorgungsnetz
  • Zweckverbände als interkommunale Aktivitäten


Ergänzende Informationen und Erläuterungen zu den Geschäftsmodellen mit Fallbeispielen für die Umsetzung in ausgewählten Kommune und Kreisen auf Anfrage verfügbar.

Jürgen Kaack 10.07.2013, 18.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Private-Public-Partnerships als Erfolgsmodell für die Zukunft

In vielen Bereichen wird die Umsetzung größerer Aufgaben für das Gemeinwesen sowohl für öffentliche Einrichtungen wie auch für Privatunternehmen alleine schwierig im Hinblick auf Finanzierung und Management. Ein aktuelles Beispiel ist der Breitbandausbau in der Fläche, der für manche Netzbetreiber alleine unwirtschaftlich ist. Durch Nutzung von Synergien zwischen den Kommunen, die sowohl im Bereich von Wegerechten und bei der Durchführung von Baumaßnahmen, aber auch bei der Gewinnung von lokalen Geschäftspartnern beitragen können und somit die Wirtschaftlichkeit verbessern. Die Kommune profitiert von einem schnelleren und flächendeckenderen Ausbau.

 

In Friedrichshafen ist der Breitbandausbau zwar kein akutes Thema mehr, nachdem im Festnetz mit VDSL bis zu 50 MBit/s verfügbar sind und im Mobilfunk mit HSDPA bis zu 7,2 MBit/s. Trotzdem ist die Ausgestaltung des Innovationsvorhabens T-City Friedrichshafen als Private-Public-Partnership (PPP) sinnvoll. In einer PPP wirken Partner mit unterschiedlichen Erfahrungen, Zielen und Voraussetzungen zusammen. T-City soll Lebensqualität verbessern und Standortqualität sowie Vernetzung steigern. Dies ist nicht alleine mit der Bereitstellung von Technologie zu bewerkstelligen. Anwendungsideen und Partner, die mit Eigeninitiative Projektideen zum Leben erwecken, sind mindestens ebenso wichtig und erfolgsentscheidend.

 

Im T-City Projekt werden neue Projektideen gemeinsam zwischen den Partner der PPP bewertet. Dabei hat jede Seite aufgrund der eigenen Zielsetzungen eine eigene Sicht und eigene Kriterien. Trotzdem kommt es in vielen Fällen zu deckungsgleichen Entscheidungen. Allerdings geht in einer PPP ohne beidseitige Zustimmung nichts und Projektideen, an denen nur ein Partner Interesse haben, werden nicht umgesetzt – zumindest nicht im Rahmen von T-City! Der jeweilige Beitrag zur Umsetzung eines Projektes in Form von Ressourcen oder Finanzmitteln wird in einer PPP einvernehmlich festgelegt. Die Beiträge der Parteien hängen unter anderem von dem Nutzen ab, den die jeweilige Seite für sich sieht. Auch diese Einschätzung kann fallweise sehr unterschiedlich ausfallen.

Da in einer PPP die Interessen und Perspektiven von mindestens zwei Parteien eingebracht werden, ist die Chance auf einen Erfolg viel höher als bei einer „eindimensionalen“ Bewertung und Umsetzung. Da gleichzeitig die unterschiedlichen Stärken der Partner genutzt werden können, lassen sich die viel beschworenen Synergien in einer Kooperation tatsächlich nutzen. Dies schafft normalerweise Effizienz-Vorteile und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.

Aus diesen Gründen ist für mich eine PPP in vielen Fällen eine zukunftsweisende Organisationsform zur Umsetzung vielfältiger Aufgaben. Dabei ist eine PPP nicht gleich zu setzen mit Privatisierungsbestrebungen. Beispiele aus Großbritannien (Eisenbahn, Gefängnisse, …) zeigen, dass reine Privatisierungsbestrebungen nicht unbedingt nachhaltig vorteilhaft sind. Das Modell der PPP vermeidet die Risiken, da die Kommune (oder andere öffentliche Einrichtungen) weiterhin mit im Boot – und in der Verantwortung – bleiben. Breitbandanwendungen für die Bereiche Bildung und Gesundheit bieten sich für PPPs an, da ähnlich wie beim Breitbandausbau die Umsetzung von Innovations-Projekten schneller und effizienter erfolgen kann.

Jürgen Kaack 08.04.2009, 21.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Breitband-Versorgung in ländlichen Regionen

"In Deutschland besteht ein starkes Ungleichgewicht in der Breitbandversorgung zwischen Dichtbesiedelten und ländlichen Regionen. Während in Ballungsgebieten mehrere Anbieter mit Breitband-Produkten unterschiedlicher Ausprägung konkurrieren, sind viele ländliche Regionen im gesamten Bundesgebiet noch unterversorgt und können gerade mal mit 124 oder 384 KBit/s Daten austauschen oder im Web surfen..."

Der Rest meines ausführlichen Artikels zu Möglichkeiten der Breitbandversorgung, den Umsetzungsalternativen und möglichen Geschäftsmodellen sowie den Anforderungen an die Kommunen findet sich auf dem Portal TelecomDE.com.

Jürgen Kaack 08.02.2009, 13.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Broadband Wireless Access - Zukunftsfähige Trends und Marktstrategien

Vereon greift in der anstehenden 4. BWA-Veranstaltung am 17. und 18. November 2008 in Bonn neben dem zunehmend wichtigen Thema der Breitbandversorgung in der Fläche, das auch für STZ-Consulting  als Beratungsunternehmen von besonderer Bedeutung ist, auch die Diskussion der Breitband-Anwendungen auf.

Bei der Veranstaltung werde ich einen Stream moderieren, der sich mit innovativen Geschäftsmodellen und Anwendungen aus dem Projekt T-City in Friedrichshafen auseinander setzt. Dabei werden vier Lösungen aus der Sicht der Projektpartner vorgestellt. Wie bei allen T-City Projekten steht nicht die technische Lösung im Vordergrund sondern der erzielbare Nutzen für den Anwender und die Nachhaltigkeit der Lösung.

Einzelheiten zum Programm und Anmelde-Unterlagen für die kostenpflichtige Veranstaltung finden sich auf der Seite von Vereon unter diesem Link. Bei der Veranstaltung werden neben den innovativen Anwendungen auch Geschäftsmodelle, Kooperationsansätze bis zu Public-Private-Partnerships und die möglichen Finanzierungsmodelle für die Verbesserung der Breitbandversorgung vorgestellt.

Jürgen Kaack 26.07.2008, 09.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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