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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Förderprogramm

DigiNetzGesetz nicht zur Verhinderung von Betreiberprojekten mißbrauchen

Für den Ausbau der Glasfaser-Anschlussnetze halte ich die Nutzung anderer Tiefbaumaßnahmen zur Mit-Verlegung von Leerrohren und damit zur Senkung der Tiefbaukosten für eine sinnvolle Vorgehensweise. In vielen Fällen ist nur auf diesem Wege ein wirtschaftlicher Ausbau der Anschlussnetze möglich. Das im November 2016 verabschiedete DigiNetzGesetz gibt interessierten Nutzern das Recht zur Mitnutzung. Es liegen zwar noch nicht alle notwendigen Ausgestaltungen für dieses Gesetz vor,  so dass eine Reihe von offenen Punkten bleiben, z.B. die Ermittlung der angemessenen Kostenbeteiligung an einer Tiefbaumaßnahme. Sin nur die Mehrkosten für die Einbringung des eigenen Leerrohres oder eine möglicherweise Verbreiterung des Grabens zu zahlen, oder ist auch eine anteiligen Kostenübernahme für den eigentlichen Graben vorzusehen. Genauere und vor allem praktikable Regelungen wären hilfreich.

 

Wie das im DigiNetzGesetz festgeschriebene Mitverlegerecht eine geplante Ausbaumaßnahme bzw. das Betreibermodell des Infrastrukturbetreibers für ein Breitband-Anschlussnetz aber auch behindern kann, zeigt das Beispiel aus dem Landkreis Karlsruhe. Hier haben die  Netzbetreiber Deutsche Telekom und Unitymedia das Recht eingeklagt, die von der Gemeinde geplante Baumaßnahme zur Schaffung eines Glasfaser-Anschlussnetzes nutzen zu dürfen, um eigene Breitband-Anschlüsse zu verlegen. Mehr Angebote schaffen zwar Wettbewerb zum Vorteil der Kunden, ein Wettbewerb bei Leerrohrnetzen ist aber nicht sinnvoll. Die parallele Verlegung von Anschlussnetzen ist eigentlich nicht erforderlich, wenn der offene Netzzugang zu marktgängigen Preisen möglich ist. Ich habe schon vor längerem vorgeschlagen, die Möglichkeiten zur Vergabe einer Konzession für ein Glasfaser-Anschlussnetz zu prüfen. Dieser Art der Nutzung des DigiNetzGesetzes könnte die Umsetzung von Ausbaumaßnahmen von Stadtwerken und Kommunen nach dem Betreibermodell massiv beeinträchtigen. Wer will Anschlussnetze bauen, wenn er nicht sicher sein kann, ob die geplanten Kundenzahlen erreicht werden und ein Projekt vielleicht nie die Amortisationsgrenze erreicht. Hier sollte vom Gesetzgeber dringend unterbunden werden, dass das DigiNetzGesetz so ausgelegt wird, dass Baumaßnahmen zur Verlegung von Glasfaser-Anschlussnetzen zur Schaffung von parallelen Infrastrukturen missbraucht werden - zumindest dann nicht, wenn ein offener Zugang zu den Leerrohren und Anschlussnetzen zu marktüblichen Mietpreisen gewährleistet ist. Die Ausbauaktivität insbesondere von Stadtwerken und Kommunen ist aus meiner Sicht dringend erforderlich, um das Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung in Deutschland in knapp zehn Jahren zu erreichen.

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Jürgen Kaack 19.08.2017, 11.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vorprodukte für Vectoring-Ausbau von der EU genehmigt

Die EU-Kommission hat den Netzbetreibern Deutsche Telekom, DNS:NET und NetCologne die Vorprodukte für Vectoring genehmigt, die anderen Netzbetreibern den Zugang zum Vectoring-Netz ermöglichen, ohne einen physischen Zugang zu bieten. Mit diesen "VULA"-Vorprodukten wird somit auch der Ausbau der Vectoring-Netze förderfähig. VULA ist ein ungebündeltes virtuelles Zugangsprodukt auf der Basis eines Bitstream-Zugangs. Für Kreise, die in den ersten Förderrunden im Bundesförderprogramm einen Antrag auf Basis eines FTTC-Ausbaus gestellt haben, ist das eine gute Nachricht, da ihre Vorhaben jetzt eine Rechtsgrundlage erhalten. 

 

Ansonsten ist die Förderfähigkeit von Brückentechnologien ein erheblicher Rückschritt, da Vectoring-Netze in absehbarer Zeit wieder überbaut werden müssen mit Glasfaser-Anschlussnetzen. Sowohl Bund als auch das Land fordern einen flächendeckenden FTTB-Ausbau bis 2025. Für dieses Ziel ist ein Vectoring-Ausbau kontraproduktiv und schädlich. Antragsteller für einen geförderten Breitband-Ausbau können aber bereits heute diese Falle umgehen, indem im Förderantrag eine symmetrische von mindestens 100 Mbit/s-Leistung gefordert wird. Vectoring ermöglicht im Upstream derzeit nur bis zu 40 Mbit/s. Für die Antragsteller aus den ersten Förderrunden zum Bundesförderprogramm hatten zum Teil keine andere Wahl als auf einen FTTC-Ausbau mit Vectoring-Technik zu setzen, da in der Interessenbekundung kein Netzbetreiber einen FTTB-Ausbau in Aussicht gestellt hat. Mit der Genehmigung der VULA-Produkte wird dem formalen Anspruch auf einen offenen Netzzugang Rechnung getragen, ob dieses Angebot in der Praxis von anderen Netzbetreibern in größerem Umfang genutzt wird, bleibt abzuwarten. Skepsis zu einer marktwirtschaftlichen Auswirkungen erscheinen angebracht.

 

Den Pressetext der EU-Kommission zu der aktuellen Entscheidung findet sich unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 17.08.2017, 12.27 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Konzeptstudie zu Digitalsierung und Migration zu Glasfaser-Netzen als eBook

Einzelne Kapitel aus meiner Konzeptstudie zu Digitalisierung und Migration zu Glasfaser-Anschlussnetzen habe ich in letzter Zeit hier veröffentlicht. Die Konzeptstudie ist jetzt als zusammenhängender Text, ergänzt um Kapitel zur Technologiemigration, der Steigerung des Nutzungsverhaltens sowie einem Fazit, in Form eines kurzen eBooks verfügbar.



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Jürgen Kaack 14.08.2017, 17.33 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

VDSL-Ausbau in Kerken

Die Gemeinde Kerken im Kreis Wesel erhält im eigenwirtschaftlichen Ausbau in den großen Ortsteilen ein FTTB-Netz, nachdem eine Bürgerinitiative mit sehr viel Aufwand eine 40%-Quote an Vorverträgen erreicht hat. Telekom baut die kleineren Ortsteile jetzt mit VDSL aus, die bislang auch im Sinne der Aufgreifschwelle für das Landesprogramm GAK mit < 6 Mbit/s unterversorgt waren. Der jetzt erfolgende Ausbau ist die bauliche Umsetzung aus einem GAK-Förderprojekt, das ich noch vor dem Beginn der Tätigkeit für Breitband.NRW als Berater begleitet habe. Für mich war es ein besonders spannendes Projekt, da die Konzeption für ein aus Streusiedlungen und dem in NRW längsten Straßendorf eine besondere Herausforderung darstellt. Daher freut es mich umso mehr, dass nicht nur das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde, sondern der Ausbau jetzt unmittelbar bevorsteht.


Den Förderantrag hat die Gemeinde Ende 2015 an die Bezirksregierung gestellt. Bis zur Bewilligung und der Umsetzung kann es bei Förderprojekten schon mal länger dauern, das ist beim aktuell stark genutzten Bundesförderprogramm auch nicht anders, drei Jahre sind dabei schon eine eher kurze Frist. Der Kreis Kleve hat im Juli den vorläufigen Förderbescheid vom BMVI für den kreisweiten Ausbau der weißen Flecken erhalten.

 

Kerken erhält somit neben dem Ausbau der unterversorgten Außenbereichen auf der Basis einer GAK-Förderung einen Ausbau mit FTTB auf der Grundlage des Bundesförderprogramms in den Gebieten, die mit mehr als 6 Mbit/s, aber weniger als 30 Mbit/s versorgt sind.  Die derzeit nicht förderfähigen Gebiete erhalten den eigenwirtschaftlichen FTTB-Ausbau. So werden die derzeit vorhandenen Möglichkeiten voll ausgeschöpft. Natürlich hätten auch die Außenbereiche einen FTTB-Ausbau erhalten können, nur war 2015 noch kein Netzbetreiber hierzu bereit.

 

Einen Artikel zum geplanten VDSL-Ausbau findet man unter diesem Link.

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Jürgen Kaack 11.08.2017, 13.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veranstaltung der IHK-Niederrhein zum Thema Breitband und Digitalisierung

Morgen findet in Duisburg eine Veranstaltung der IHK-Niederrhein statt zu den Themen Breitband und Digitalisierung. Ich werde mit einem Vortrag zu den Möglichkeiten für einen geförderten Breitband-Ausbau dabei sein. Ankündigung bei RP-Online mit den Hinweisen zur Anmeldung findet sich unter diesem Link.
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Jürgen Kaack 09.08.2017, 10.52 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 8

8.   Entwicklung digitaler Anwendungen und Förderung von Unternehmensgründungen mit digitalen Geschäftsmodellen


Der Aufbau von nachhaltigen Breitbandinfrastrukturen ist kein Selbstzweck sondern eine notwendige Voraussetzung zur Nutzung von digitalen Diensten. Wie das vor genau zehn Jahren gemeinsam von der Stadt Friedrichshafen und der Deutschen Telekom gestartete Innovationsprojekt „T-City“ gezeigt hat, gibt es kaum einen Bereich im öffentlichen, beruflichen und privaten Leben, der nicht von der Digitalisierung betroffen wird. Die breite Akzeptanz von Social-Media und Messenger-Diensten als Kommunikationsplattformen ist ebenso die durch Cloud- und Streaming-Dienste stark abnehmende Bedeutung physischer Datenträger nur Symptom für die Entwicklung.

 

Spektakulärer sind im Vergleich digitale Dienste, die das autonome Fahren ermöglichen sollen. Die Versorgungsunternehmen werden zukünftig nicht auf digitale Anwendungen verzichten können, um Stromnetze effizient steuern zu können. Mit einem Smart-Grid lassen sich die Erzeugung von Strom durch erneuerbare Energieträger, die Einspeisung und von konventionell erzeugtem Strom und der aktuelle Bedarf der Verbraucher abstimmen, so dass eine lokal optimierte Versorgung ermöglicht wird.

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Jürgen Kaack 09.08.2017, 09.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 7

7.  Schaffung von Rahmenbedingungen


Im Telekommunikationsmarkt gibt es aufgrund der asymmetrischen Regulierung einen im Großen und Ganzen funktionierenden Wettbewerb. Alle Regelungen basieren auf den bekannten Technologien. Im Mobilfunk funktioniert der Wettbewerb seit Einführung der GSM-Netze Anfang der 90er Jahre und hier sind nur Eingriffe zur Wahrung der Kundeninteressen erforderlich, wie z.B. beim Wegfall des grenzüberschreitenden Roamings. Leitungsgebundene Anschlussnetze werden von den etablierten Betreibern aufgrund der hohen Tiefbaukosten derzeit außer bei der Aufrüstung von bestehenden Anschlussnetzen (VDSL, Vectoring, Rückkanalfähigkeit von Kabel-TV Netzen) sowie in Neubaugebieten kaum verlegt. Daher ist die Regulierung des Wettbewerbs für die Nutzung der bestehenden Anschlussnetze in hohem Maße erforderlich.

 

Während der Wettbewerb bei NGA-Diensten gut funktioniert, versagt er in der Schaffung von Anreizen bei Glasfaser-Anschlussnetzen. Dabei wächst das übertragene Datenvolumen mit Raten von ca. 20% p.a. Bedarf stetig über die Jahre hinweg an und macht den Umstieg auf Glasfaser-Hausanschlüsse in der Breite vermutlich in weniger als 10 Jahren erforderlich. Aufgrund der hohen Investitionskosten für die Errichtung ist eine rein privatwirtschaftliche Umsetzung schwierig. Die für die Mehrzahl der derzeitigen Anforderungen in der Regel ausreichende Leistung der Brücken-Technologien resultieren in einer geringen Wechselbereitschaft bei den potentiellen Kunden ein erhebliches Handicap und Geschäftsrisiko für Betreiber neue Hochleistungsnetze. Trotzdem muss jetzt mit dem Bau der neuen Anschlussnetze begonnen werden, wenn Synergien zur Senkung der Kosten genutzt werden sollen und in 10 bis 15 Jahren bei weiter steigendem Bedarf neue Anschlüsse bis in den Gbit/s-Bereich zur Verfügung stehen.

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Jürgen Kaack 08.08.2017, 09.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 6

6.   Neue Ansätze für nachhaltige Förderung

 

Zwar soll der Fokus richtigerweise auf der Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes liegen. Da aber die Minimalanforderungen für die Grundversorgung niedrig sind, erhält die Deckungslücke eine dominante Bedeutung. Nachhaltige Lösungen können bei der Errichtung höhere Investitionen bedingen, z.B. wenn Tiefbauarbeiten zur Verlegung von Glasfasertrassen erforderlich sind. Grenzwerte der Förderfähigkeit („Aufgreifschwellen“) bedingen Unzufriedenheit und erzeugen das Gefühl der Ungerechtigkeit in Nachbar-Ortsteilen, deren Versorgung leicht oberhalb der Aufgreifschwelle liegt. Mit Grenzwerten für die Versorgung bleibt die Förderung eine eher punktuell als flächig wirkende Maßnahme und löst nicht die Anforderungen an einen nachhaltigen und zukunftssicheren Ausbau. Sinnvoller wäre eine Zieldefinition in Richtung eines längerfristig flächendeckenden Ausbaus mit Glasfaser-Hausanschlüssen.

 

Die Ausgestaltung neuer Förderprogramme für den Bau von Glasfaser-Anschlussnetze ist ein wichtiger Baustein zur nachhaltigen Verankerung des Infrastrukturausbaus in der Fläche. Das im Oktober 2015 vorgestellte Bundesförderprogramm ermöglicht zwar ausdrücklich den Bau von FttB-Anschlussnetzen, allerdings nur für die 2015 ca. 25% der Anschlüsse mit < 30 Mbit/s. Der zukünftige Einsatz von Fördermitteln sollte selbstverständlich nur noch für den Ausbau von Glasfaser-Anschlussnetzen eingesetzt werden. Die Durchführung der Projekte für die Stellung eines Förderantrags ist aufwändig und überfordert oft die Verwaltungen, die bislang keine Zuständigkeit für Breitbandinfrastrukturen haben und daher auch kein Personal. So werden oft zusätzlich externe Berater benötigt, deren Kosten teilweise über einen Förderantrag gefördert werden können (z.B. Beratungsförderung beim Bundesförderprogramm).

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Jürgen Kaack 07.08.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 5

5.   Vorgehen zur Schaffung einer Glasfaser-Infrastruktur

 

Die Beschäftigung mit dem Infrastrukturausbau für den Internetzugang ist für Kreise und Kommunen mit der Sicherstellung der Grundversorgung nicht abgeschlossen. Erst mit einem flächendeckenden Glasfaser-Anschlussnetz ist der nachhaltige Netzaufbau abgeschlossen. Aspekte und Handlungsoptionen für Kreise und Kommunen im Hinblick auf den NGA-Ausbau:

 

  • Bestellung eines Breitbandbeauftragten  
  • Festlegung von Zielen für den Breitbandausbau
  • Analyse vorhandener Infrastrukturen und der konkreten Versorgungssituation; Aufbau einer Datenbank mit georeferenzierten Informationen;      
  • Entwicklung eines Geschäftsmodells mit Kooperationsansätzen und einem Konzept für den Aufbau des Glasfaser-Anschlussnetzes;
  • Entscheidung über eine Betreiberinstitution für die entstehende passive Infrastruktur (z.B. Stadtwerk, Zweckverband);      
  • Schaffung der Voraussetzungen für einen mittelfristig erfolgenden nachhaltigen Ausbau mit Glasfaser-Anschlussn
  •  
    • Beauftragung eines Masterplans (Netzplans) bei einem qualifizierten Ingenieurbüro    
    • Prüfung der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit Infrastrukturbetreibern  
    • Prüfung von Synergien (insbesondere bei Sanierungsvorhaben, aber auch bei Vorhaben zum Aufbau von Netzen für Smart-Metering, Smart-Grids und Elektroladestationen für e-Mobilität) für den mittelfristigen Aufbau eines Leerrohrnetzes bis zum Hausanschluss
    • Prozesses zur regelmäßigen Absprache und Koordination mit anderen Infrastrukturbetreibern
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Jürgen Kaack 04.08.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Konzeptpapier für Glasfaser-Migration und Digitalisierung - Teil 4

4.   Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau
 

Im Folgenden werden typische Optionen beschrieben. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da in den letzten Jahren sehr viele Breitbandausbau-Vorhaben umgesetzt wurden. In der Darstellung werden zudem keine kommunalen Gründungen von Betreiber-Gesellschaften betrachtet, die entweder bereits in den neunziger Jahren erfolgten oder sich schwerpunktmäßig auf Märkte in Großstädten fokussieren. Insbesondere sind die Markt- und Wettbewerbsbedingungen der neunziger Jahre kaum mit der heutigen Situation zu vergleichen. Ebenfalls ohne Berücksichtigung bleiben Aktivitäten im Bereich von (technischen) Dienstleistungen für Netzbetreiber, hierzu gehören auch Rechenzentrums-Leistungen für Kommunen und Unternehmen.

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Jürgen Kaack 03.08.2017, 10.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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